VRC&G-Thread (inkl. Matra Sports)

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    • .... weiter geht es mit der Matra-Story

      Auch 1974 gewann Matra-Sports die 24 Stunden von Le Mans.

      Matra-Simca MS670C :p1:
      #7 erreichte Platz 1
      Henri Pescarolo, Gerard Larrousse

      Matra-Simca MS670B
      #8 erreichte Platz 32
      Jean-Pierre Jaussaud, Bob Wollek, Jose Dolhem

      Matra-Simca MS670C :p3:
      #9 erreichte Platz 3
      Jean Pierre Jabouille, Francois Migault

      ein vierter
      Matra-Simca MS670C
      wurde nur gemeldet und ging nicht an den Start

      Der neueste Matra MS680
      #6 erreichte Platz 34
      Jean-Pierre Beltoise, Jean-Pierre Jarier

      Mit dem MS680 und dem erfolgreichen Jahr 1974 verabschiedet sich Matra von der Sportwagen-Weltmeisterschaft und Le Mans.
      Leider ist der MS680 als Slotcar bisher nicht erhältlich.

      Auf den Fotos sind die 74er Le Mans Modelle #7, #8, #9 von Slot.it abgebildet.
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      Gruß Udo


      "If everything seems under control, you're just not going fast enough." (Mario Andretti)

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    • ..... it's Matra-Time! :D

      Das Engagement von Matra bei Le Mans bzw. der Sportwagen-Weltmeisterschaft ist relativ bekannt.
      Bei der Kenntnis von Matra in der Automobil-Weltmeisterschaft (heutige Formel 1) muß man schon tief in den grauen Zellen suchen.

      Der MS120 war 1970 der erste Matra mit einem hauseigenem 12-Zylinder-Motor, der auch in den Le Mans-Fahrzeugen eingesetzt wurde.
      Zuvor wurde ein 8-Zylinder-Cosworth-Motor verwendet, der jedoch durch die neue Verbindung von Matra mit Chrysler nicht mehr eingesetzt werden durfte.
      Auch das Chassis des MS120 hat Designer und Chefkonstrukteur Bernard Boyer komplett neu entwickelt.
      Matra ging in diesem Jahr wieder als Werksteam ohne ihren langjährigen Teamleiter Ken Tyrrell an den Start, weil er auf den bewährten Cosworth-Motor nicht verzichten wollte, und er somit ohne Matra basierend auf einem March-Chassis den Tyrrell 001 entwickelte.

      1970 fuhr Jean-Pierre Beltoise den MS120 fünf mal in die Punkteränge und belegte in Belgien und Italien sogar den 3.Platz.
      Der zweite Werksfahrer Henri Pescarolo fuhr in Monaco auf Platz 3.
      Am Ende der Saison erreichte Matra Platz 6 der Konstrukteurswertung.

      Das Modell ist ein Resinabguß von der kleinen Waliser Slotcarschmiede Penelope Pitlane.
      Der Vorbesitzer hat leider die Seitenspiegel falsch angeordnet. :/
      Mal schauen, wenn ich den blauen Lack recherchieren kann, dann werden die an ihre richtigen Positionen verpflanzt und die alten Löcher verschlossen.
      Ansonsten wurde das Modell von mir technisch überarbeitet und optisch gesupert.
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      Gruß Udo


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    • Hallo Udo,

      hatte mich schon gefragt, ob die F1 einen Bogen um Dich macht... ;)

      Schönes Modell, hab aber was zu "meckern": Die Goodyear-Schriftzüge sind zu modern (80er Jahre). Und Eagle als Reifentyp kam generell erst um 1981 oder 82 dazu.

      Die Spiegel noch an die Cockpitumrandung und dann paßt das. Tamiya's Französisch Blau dürfte zum ausbessern gut passen. Gibt es m.W. aber nur als TS-Farbspray und nicht im Gläschen. Da wäre dann ZeroPaints ZP1095 die Alternative...

      Gruß,

      Frank
    • xXx schrieb:

      Schönes Modell, hab aber was zu "meckern": Die Goodyear-Schriftzüge sind zu modern (80er Jahre). Und Eagle als Reifentyp kam generell erst um 1981 oder 82 dazu.
      Die harten Hinterreifen müssen sowieso ausgetauscht werden. ;)

      xXx schrieb:

      Die Spiegel noch an die Cockpitumrandung und dann paßt das. Tamiya's Französisch Blau dürfte zum ausbessern gut passen. Gibt es m.W. aber nur als TS-Farbspray und nicht im Gläschen. Da wäre dann ZeroPaints ZP1095 die Alternative...
      Danke Frank. Die passende TS-Dose habe ich schon. Ich werde mal den Boden der Spraydose einnebeln und etwas Farbe auf den Matra mit dem Pinsel übertragen. :thumbup:
      Gruß Udo


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    • ...... melde Vollzug. :D

      Zumindest für die Neupositionierung der Spiegel.
      Tamiya TS-10 French Blue paßt. :thumbsup: Nur etwas Übergangspinseln wegen der Farbalterung war notwendig.

      Jetzt beißt es nicht mehr in den Augen, und der MS120 sieht schon deutlich besser aus. :thumbsup:

      Update:
      gem. Vorbesitzer wurde evtl. Prisma Color Acryl RAL 5015 himmelblau verwendet.
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      Gruß Udo


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    • JHC schrieb:

      Leider ist der Matra nicht mehr lieferbar
      Von Betta&Classic bekommt man u.a. noch einige Matras aus tiefgezogenem Material.
      wahlweise
      0.007" or 0,010" clear Polycarbonate
      0.020" clear Polycarbonate
      0.030" white Plasticard
      bettaandclassic.com/1-32%20grandprix1.htm
      Gruß Udo


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    • Aus der Zeit von Le Mans 1968 und dem Matra MS630 wurde mir ein seltenes Schätzchen in die Werkstatt geschoben. :)

      Es ist ein "teilweise" gebauter Alfa Romeo Tipo 33/2 Coda Lunga von Trans.Kit.Provence (MMK)
      Leider fehlen alle Anbauteile, wie Spiegel, Scheibenwischer, die vorderen Scheinwerfergläser und der Ätzteilsatz mit den Winglets.
      Einige Decals sind auch etwas beschädigt und es fehlt die finale Klarlackschicht.
      Aber nach Rücksprache mit der Werkstatt sind Ersatzteile nur Aufwand und kein Problem. :thumbup:

      Hier also erst einmal Bilder vor dem Werkstattbesuch.
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      Gruß Udo


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    • Graben ist der richtige Ausdruck. :thumbup:
      Nach solchen Exemplaren muß man schon lange suchen.

      Der Werkstattaufenthalt für den 68er Alfa ist beendet. :)

      Die vorderen Scheinwerfergläser sind von einer tiefgezogenen klaren PETG-Karosserie aus Down Under (Bruce Patterson)
      Die Spiegel stammen ursprünglich aus dem Kleinteilsatz für einen Carrera Capri RS und wurden etwas mit dem Cutter bearbeitet.
      Die Winglets wurden aus einer 0,5mm ABS-Platte gefertigt.
      Ansonsten kamen noch einige Detailpinselstriche dazu und der finale Klarlack.
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      Gruß Udo


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    • Als Bonbon gibt es hier noch einen Alfa Romeo Tipo 33/3 aus dem Jahre 1970 von Racer.

      Der Racer sieht zwar optisch super aus, aber fahrtechnisch mußte doch kräftig nachgebessert werden.
      Das Chassis stand fast 1mm schief unter der Karosserie und die hinteren Radkästen mußten ausgeschliffen werden, damit die Reifen nicht mehr klemmen.
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      Gruß Udo


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    • Udo,
      was Du uns hier so zeigst ist ober-hammermäßig-super-gut.

      Da findest Du irgendwo einen alten Slotfrosch - küsst ihn ein wenig mit Werkzeug und Farbe und dann verwandelt sich der alte Wagen in einen Slotkönig!

      Bitte weiter so solche tollen Berichte aus "1001 Slot"!

      Carsten
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    • d181cl schrieb:

      Da findest Du irgendwo einen alten Slotfrosch - küsst ihn ein wenig mit Werkzeug und Farbe und dann verwandelt sich der alte Wagen in einen Slotkönig!
      Tja Carsten, von der Verwandlung des nächsten Boliden bin ich selbst überrascht.

      Als Matra-Sammler ist mir der uralte MS11 von Scalextric nicht verborgen geblieben.
      Aber der ist sooooo häßlich, und dabei auch noch teuer. :S

      Anhand der Art.-Nr. C14 kann man schon sein Alter erahnen. Heutzutage geht Scalex auf die Art.-Nr. 4000 zu.
      Na ja, auf dem alten Schätzchen sind auch noch ungeschützte Decals drauf, und deshalb gibt es kaum einen gut erhaltenes Exemplar.
      Da hatte ich also genügend Gründe, um mich von diesem Teil käuflich fern zu halten. :thumbup:

      Tja, diese Denkweise hat lange funktioniert, aber dann erschien ein gut erhaltener und günstiger Scalex MS11 auf meinem Bildschirm. Schitt!!! ;(

      Also gut, ich bin ja Matra-Sammler. Da kann man sich die Rosinen nicht rauspicken.
      Hier ist also der MS11 in der Originalversion.
      Ist natürlich klar, das der nicht so bleibt. 8)
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      Gruß Udo


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    • Auf dem unteren Bild ist zu erkennen, welche Teile raus fliegen mußten.
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    • Nach einer Stunde Umbauarbeit sieht der MS11 doch schon ziemlich lecker aus. :D

      Zufälligerweise hat der alte MS11 schon 2,38mm Achsen. Tja, das hat ja förmlich nach Slot.it-Teilen geschrien. :thumbup:
      Ein paar Feinheiten müssen natürlich noch gemacht werden.
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      Gruß Udo


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