Gäsbockbiker 2017/2018 - 3 Klassen eine Serie

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    • So geht Heimvorteil

      1.Lauf GBB-3 Klassen-Rennserie 2017/2018



      Rodenstock_2 by kelme_sis, auf Flickr

      Mit Spannung wurde der erste Lauf zur Rennserie 2017/2018 erwartet. Alles Testen im Vorfeld ist Geplänkel und ab jetzt zählen Zehntel und fehlerfreies Fahren. Nach der Bahneröffnung des Red Rock Racetracks wurde auch der erste Lauf dort ausgetragen. Fast alle hatten den Ring schon kennengelernt und nach der Vorstellung des Rings hätte ich wissen können, dass es doof ist, den Wagen hinten rechts neben der Piste zu parken. Bei den GT3-Rennern klappte das prima. Bei der Gruppe C ging es dann komplett daneben. Zwei heftige Abflüge und eine vernünftige Platzierung war dahin. Im Feld kann es sich beim Fight um die vorderen Plätze niemand mehr erlauben groß Fehler zu machen. Zack wird man ins Mittelfeld durchgereicht.
      Zum Start der Serie wurden die ersten Paarungen per Zufall erstellt. Spannende Rennen und Kombinationen, die sich sonst vielleicht nicht so auf der Bahn treffen, waren die Folge. Magnus sicherte sich mit der neuen Corvette C7R den Platz an der Sonne und mit etwas mehr als 6 Sekunden Rückstand konnte ich meinen Audi R8 auf Platz zwei stellen. Die Abstände nach hinten bedeuten in der Regel nichts anderes, als jeweils eine oder zwei Runden Abstand. Ganz am Ende hatte der Funker Pech mit seinem R8. Eine unterbrochene Kraftstoffleitung machte den schnellen Einsatz des Ersatzwagens erforderlich. Der Schaden war schnell repariert und im zweiten Lauf war der Wagen wieder einsatzfähig.


      Heck_2 by kelme_sis, auf Flickr

      In der Gruppe C übernahm dann Zeck die Verteidigung des Heimrechts. Sein Martini Lancia liegt stabil im Slot und schnell ist er eben auch. Der Jaguar von Sohn Magnus geht zwar sensationell gut, aber das Fehlerpech schlug zu. Schwierige Bergung. Zeitverlust. Mein "umlackierter" Nissan bleibt mein Einsatzwagen. Der ist für mich alleine wegen der guten Sichtbarkeit "schneller" auf der Bahn und das taugt mir. Der Platz im Mittelfeld ist zweite blöden Abflügen an der ungünstigen Stelle der Bahn geschuldet. Da muss der Greifer zum Einsatz kommen und das dauert ggfs. ein wenig. Klar: Den Fehler macht immer der Pilot und nicht der Einsetzer.


      Schnelles Doppel by kelme_sis, auf Flickr

      Der Vize, der schon bei den GT3 seinen "Dicken" auf das Stockerl fahren konnte, blieb in der Gruppe C mit dem Jägermeister Porsche die Holzmedaille. Auch immer vorne bei den Plätzen dabei: Ritzel. Sein R8 in mattgrau und mit Licht ist flott unterwegs und der Löwenbräu Porsche ist eine sichere Bank. Sehr stabil in den Kurven. Gut im Anzug. Den schnellsten Motor scheint der Funker für seinen Budweiser Porsche erwischt zu haben. Der beisst am Kurvenausgang wie verrückt. Der fünfte Platz mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Rang vier war verdienter Lohn.


      Heck_1 by kelme_sis, auf Flickr

      Kommen wir nach der Gruppe C zu unseren neuen Lieblingen. Die Gruppe 5 von Sideways. Optisch einfach wunderschöne Renner, die sich schnell und einfach auf ein einheitliches Rennniveau bringen lassen. In den Zeiten über die 2x50 Rundenliegen die Renner in etwa gleichauf mit der Gruppe C von slot.it. Die NSR GT3 sind zwischen 15 und 20 Sekunden schneller.
      Das Starterfeld ist ein wenig Ford Capri lastig, aber das passt schon. Hauptgegner sind die 320-er BMW und mein M1 BASF. Den Klassensieg sicherte sich Magnus mit dem Mustang. Ein riesen langes Schiff, aber der Magnus kann super mit dem. Auf jeden Fall ein buntes Feld und der eine oder andere Wagen ist mit Licht unterwegs.


      Klassiker by kelme_sis, auf Flickr

      In dieser Saison gibt es vier Wertungen. Jede Klasse GT3, Grp. C und Gruppe 5 für sich und als Hauptklasse eben die Gesamtwertung über alle drei Klassen hinweg. Beim Rennabend werden die Zeiten pro Fahrer in den drei Klassen addiert und daraus ergibt sich die Platzierung für den Rennabend.
      Das sieht als Tabelle dann so aus:


      Renntagergebnis_1 by kelme_sis, auf Flickr

      Der nächste Lauf findet am 17. November auf der Kurvenbahn bei Miro statt. Da werden die Karten völlig neu gemischt und die Renner von Miro werden bestimmt wieder vorne in der Siegerliste stehen. Eines ist bis jetzt sicher: Das wird eine spannende Saison mit neuen Piloten vorne in den Siegerlisten.


      Doppelt rot by kelme_sis, auf Flickr
      Kelme - Pfalzrenner


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    • Was für ein g.... Rennabend!
      Die 3 Klassen waren eine super Idee, etwas schwieriger da wir uns immer neu auf die Wägelchen und auch die unterschiedlichen Spannungen einstellen müssen. Dafür viel Abwechslung, optisch und fahrerisch- bin begeistert!
      Catering von der leckeren Sorte und die Jägermeisterlounge war endlich auch mal wieder geöffnet
      So kann es gerne weitergehen!
      Servus
      Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358

    • Ein Kessel Buntes mit Supp' und Mohnzopf
      2. Lauf der Serie 2017/2018



      Gemüsefach by kelme_sis, auf Flickr

      Fangen wir einem Einblick in einen wohl gefüllten Kühlschrank an, der alles enthält, was ein Rennabend braucht. Der Blickwinkel hat nicht gereicht, um die gesunde Füllung des Gemüsefachs ins Bild zu bekommen. Da lagert eine vitaminreiche Lage Flensburger.
      Nach dem ersten Lauf auf dem Red Rock-Racetrack und der Dominanz der Heimbahnbesitzer waren wir gespannt, wie sich das Feld aufstellt, wenn eine andere Bahn unter die Reifen genommen wird. Eine weitere Neuerung bei der Durchführung der Läufe bringt noch mehr Abwechslung in das Renngeschehen. Es gibt keine Qualifikation mehr, sondern wir lassen eine Zufallsreihenfolge ermitteln und dann geht es los. Es kommt damit zu "neuen" Paarungen, die sich vorher nicht unbedingt auf der Bahn getroffen haben.
      Reihenfolge diesmal: Gruppe 5 - Gruppe C und dann zum Ende die GT3. Jeweils 50 Runden pro Rennen und damit 300 Runden für jeden Starter am Ende des Abends.


      Rot in Führung by kelme_sis, auf Flickr

      Erstmals bei uns im Renneinsatz und gleich vorne in der Klasse. Der Ferrari 512BB von Miro. Der rote Renner ist wohl nach dem Motto "Länge läuft" unterwegs und Miro lässt ihn traumwandlerisch sicher um den Kurs fliegen. Dann sind 12 sec., das entspricht etwas mehr als zwei Runden, schnell als Vorsprung eingefahren. Richtig eng wird es bei den Plätzen 5 bis 8. Da liegt nur eine gute halbe Runde zwischen den Startern.


      Gruppe 5 Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr

      Auf besonderen Wunsch wurde noch ein Rudel Capris abgelichtet. Die sind zwar nicht alle im Einsatz beim Rennen, aber einfach hübsch anzusehen.


      Ein Rudel Capris by kelme_sis, auf Flickr

      Das Gesamtergebnis der Gruppe 5 im Bild. Der Vize konnte seinen neuen BMW M1 gleich mal auf Rang drei stellen. Ich komme ja mit dem Modell gut zurecht und der zweite Rang gibt jetzt keinen Anlass dazu meine Entscheidung für den Wagen zu ändern. Magnus parkte den Mustang auf die Vier. Eine Bestätigung seiner Leistung auf der Heimbahn und wir alle sind der Meinung, dass sich Magnus in der Spitzengruppe festsetzen wird.
      Wir halten fest: Miro fährt direkt den ersten Klassensieg auf seiner Heimstrecke ein.


      Als nächste Klasse Gruppe C
      Mit Porsche, Jaguar, Lancia, Nissan und Toyota sind einige Hersteller vertreten, auch wenn die Porsche-Armada ein deutliches Übergewicht hat. Eine schöne Folge des Einheitsmotors: Der schöne TicTac-Porsche von lomo ist wieder am Start. Ein schöner Wagen.
      Bei den Rennen der Gruppe C setzte sich fort, was bei der Gruppe 5 schon absehbar war: An sich kennen alle die Bahn und die Zahl der Abflüge hält sich sehr sehr in Grenzen. Einige Läufe wurden völlig ohne Abflug der Starter absolviert.


      Schön bunt by kelme_sis, auf Flickr

      Gegen einen super laufenden "Löwenbräu"-Porsche von Ritzel war allerdings der Lancia von Miro an diesem Abend chancenlos. Rang zwei für den Martini-Renner vor meine Nissan. Der hat erfreulicherweise sein Potential unter Beweis stellen können. Beim ersten Lauf hatte ich den zweimal an sehr blöden Stellen neben der Spur geparkt und war damit raus. Zudem haben die zweimal 3 Gramm Blei in den Seitenkästen den Wagen in den zahlreichen Kurven der "Bahn ohne Geraden" bei Miro gut stabilisert. Der 2024-er Motor hat genug Schub und so leidet die Perfomance nicht unter dem Zusatzgewicht. Mal schauen, wie das auf der langen Bahn mit viel Vollgasanteil beim Vize ausschaut.



      Die Zeitabstände mal wieder eng und Magnus scheint den vierten Rang abonniert zu haben. Der Jaguar sammelt fleissig Punkte für die Gesamtwertung.
      Der Vize wird den Einsatz des Jägermeister-Porsche wohl überdenken. Der Hörner-Whiskey-Renner kommt nicht richtig um die Runde und eine zu hohe Zahl von Abflügen war die Folge, wenn versucht wird mehr Druck zu machen. Der Funker muss das unglaubliche Potential seines Budweise-Porsche abrufen. Der hat einen sensationellen Motor und müsste weiter vorne stehen.

      Zuletzt kamen die NSR GT3 auf die Bahn. In der Performancereihenfolge liegen die GT3 ganz vorne und im Schnitt bewegt jeder den GT3 zwischen 10 und 20 Sekunden schneller auf 100 Runden um die Bahn als die Gruppe 5. Die ist dann nochmals 10 bis 15 Sekunden schneller als die Gruppe C. Es gibt allerdings Ausnahmen und die bin ich selbst. Da habe ich im Warm-up geschludert und den Wagen nicht richtig unter die Lupe genommen. Der Wechsel auf harte Schleifer hätte funktioniert, aber korrekt ausrichten muss man die schon und das war der Fehler. Der Wagen wurde vorne leicht ausgehebelt und eine Reihe von Abflügen war die Folge. 5:05 min. für die ersten 50 Runden ist gaaaanz schlecht. Da war nichts mehr zu retten und der letzte Platz in der Klasse war die Folge. Zum Glück gibt es ein Streichergebnis bei den sechs Läufen.
      Der Vize und Miro lieferten sich einen herrlichen Kampf um den Klassensieg. Ganz am Ende trennten die beiden die Winzigkeit von 5 Hunderstelsekunden. Herrlicher Rennsport.


      GT3 Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr

      Im Bild schaut das so aus und Vize parkte die "Altwagen" Corvette auf die Eins. Und wo steht Magnus? Wieder auf der Vier. Glückwunsch.


      Verpflegung am Anfang und Verpflegung am Ende. Der Mohnkuchen von Mama Haag war super lecker. Ein Dankschön dafür. Von der leckeren Suppe habe ich kein Bild und die eingeläutete Startphase in die Weihnachtszeit durch Lebkuchenherzen und Dominosteine bleibt ebenso unbebeildert. Das sparen wir uns für das Weihnachtsrennen auf, das am 23.12. unter der Überschrift "Wir warten auf das Christkind" startet.


      Ach, der Gesamtstand des Rennabends und die Gesamtwertung fehlt noch. Ok, ein wenig Zahlenwerk.


      Gesamt Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr


      Gesamt nach Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr
      Es gibt zwar noch Wertungen in den einzelnen Klassen, aber die interessieren noch nicht wirklich. Das wird sich entwickeln.
      Kelme - Pfalzrenner


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    • War wieder ein feiner Abend ... und vor allem eine seeehr leckere Grumbeersupp!

      Das meine Autos nicht so liefen, lag einfach an mir: keine Zeit für ne adäquate Vorbereitung so wie ein leidlich eingelaufener Motor für den Gruppe C TicTac. Aber ok, will ja nicht jammern.

      Aber zum ganz am Anfang des Threads angesprochene Thema bezüglich "Reglement" und "kostengünstig":
      Man muss mittlerweile drei verschiedene Autos aufbauen und fahrbereit halten, das kostet Geld (naja, nicht sooo wichtig) und Zeit (die ist wichtig). Was mich dabei wurmt, ist, daß ich als Nichtbahnbesitzer die Autos nicht groß "testen" kann. Ok, dass ich an den Einstellterminen nicht da war ist halt persönliches Pech, aber dass dann "Bahnbesitzer" mit drei Autos pro Serie kommen und die Aufwärmphase vor dem Rennen nutzen, um das schnellste Fahrzeug zu identifizieren, das kekst mich schon ein wenig an. Ausserdem widerspricht das auch dem Sinn von "kostengünstig".
      Ich fände es angemessen, wenn man sich vor der Saison auf je ein Auto festlegt. Wenn es dann nicht läuft, dann isses halt so. Ich suche mir auch nicht die Fahrzeuge nach der besten Performance aus, sondern nehme das Fahrzeug, mit dem ich mich am meisten identifiziere oder mit welchem Auto ich die damalige (oder auch jetzige) Epoche am meisten in Verbindung bringe.
      Ist aber auch alles nur meine Meinung.

      In diesem Sinne ... wünsche ich uns weiterhin viel Spass! ;)
      "Einfache Erklärungen klingen plausibel, sind aber oft falsch. Ein komplexes Problem benötigt eine Mindestkomplexität der Erklärung."
    • Servus zusammen,

      wie bereits in der WA Gruppe geschrieben- war einfach wieder ein super Abend. Leckere Grumbeersupp und eine stattliche Auswahl an Hopfenkaltschale.
      Dazu spannende Rennen, gut ich hätte meinen BMW nicht unbedingt im Tunnel versenken sollen :/ - shit happens ^^ Selber schuld!

      @'lomo
      als wir an die Planung gingen hatten wir durchaus berücksichtigt dass mittlerweile fast alle Starter über mind 1 Fzg der jeweiligen Kategorie verfügen.
      Wenn wir nur mit einem Renner fahren, bleiben die ganzen anderen Hübschen zu lange ungenutzt. Dann verharzt das Öl in den Motoren und Lagern, die Reifen werden
      hart, :D Das soll nicht sein. Zudem dachten wir einfach an mehr Spannung und Abwechslung.

      Mit dem Testen mangels Bahn, das kann ich sehr nachvollziehen. Geht mir ja seit 1 1/2 Jahren genauso.
      Aber es ist Besserung in Sicht. Wie Du gesehen hast hat der Neuaufbau bei mir endlich begonnen. Dann hast Du quasi eine Teststrecke vor der Haustür. Bist jederzeit willkommen. Mit dem Radl sind es ungefähr 3,5 km über die Fahrradfähre. Mit dem Auto brauchst Du ca 10 min. Also, ich Denke ab Mitte Januar wird der neue Ritzelburgring zumindest fahrbereit sein. Gestaltung erfolgt eh pö a pö.
      CU
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358

    • Ich schlage mal die Brücke zwischen zwei Hobbies. Slotcarrennen und Radfahren, denn der Großteil unserer Renngemeinde kommt aus dem MTB-Sport.
      Heute: Wie wird der Magnet eines Slotcars korrekt montiert? So:


      Magnet by kelme_sis, auf Flickr
      Kelme - Pfalzrenner


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    • Ritzel schrieb:

      Servus zusammen,

      wie bereits in der WA Gruppe geschrieben- war einfach wieder ein super Abend. Leckere Grumbeersupp und eine stattliche Auswahl an Hopfenkaltschale.
      Dazu spannende Rennen, gut ich hätte meinen BMW nicht unbedingt im Tunnel versenken sollen :/ - shit happens ^^ Selber schuld!

      @'lomo
      als wir an die Planung gingen hatten wir durchaus berücksichtigt dass mittlerweile fast alle Starter über mind 1 Fzg der jeweiligen Kategorie verfügen.
      Wenn wir nur mit einem Renner fahren, bleiben die ganzen anderen Hübschen zu lange ungenutzt. Dann verharzt das Öl in den Motoren und Lagern, die Reifen werden
      hart, :D Das soll nicht sein. Zudem dachten wir einfach an mehr Spannung und Abwechslung.

      Mit dem Testen mangels Bahn, das kann ich sehr nachvollziehen. Geht mir ja seit 1 1/2 Jahren genauso.
      Aber es ist Besserung in Sicht. Wie Du gesehen hast hat der Neuaufbau bei mir endlich begonnen. Dann hast Du quasi eine Teststrecke vor der Haustür. Bist jederzeit willkommen. Mit dem Radl sind es ungefähr 3,5 km über die Fahrradfähre. Mit dem Auto brauchst Du ca 10 min. Also, ich Denke ab Mitte Januar wird der neue Ritzelburgring zumindest fahrbereit sein. Gestaltung erfolgt eh pö a pö.
      CU
      Passt schon ;)

      Allerdings denke ich trotzdem, dass es ein wenig "overkill" ist, wenn man zum Rennabend 3 Autos (pro Klasse) mitbringt, vor dem Rennen das Ein-/Warmfahren nutzt um das schnellste Exemplar für den Abend zu nutzen. Habe nix dagegen, wenn man hinterher in lockerer Runde noch seine 25 Autos auf die Platte stellt und bei nem Bierchen/Schorle diesen Auslauf gewährt ...
      Wie gesagt, das ist nur meine Meinung.
      "Einfache Erklärungen klingen plausibel, sind aber oft falsch. Ein komplexes Problem benötigt eine Mindestkomplexität der Erklärung."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lomo ()

    • Das Weihnachtsrennen
      Sieben Disziplinen - acht Stunden Rennspaß

      Für das Weihnachtsrennen macht unsere Serie immer gerne eine Pause. Bis auf die "Wagenstifter" lassen alle ihre Autos daheim und es geht in zugelosten Teams an die Rennstrecke. Super dieses Jahr, dass sich die Riege der "Wagenstifter" deutlich verbreitert hat und da waren echte Schmuckstücke dabei. Die Rallyeboliden der Gruppe B kreigt man nicht alle Tage an den Regler, aber Ritzel stellte sie auf die Bahn und sie wurden pfleglich behandelt. Miro bracht ein Paar aus der japanischen GT-Serie mit. Patrick die halbe Paarung der RevoSlot-Porsche und da wir im laufenden Wettbewerb kurz den Modus anpassen mussten, kam auch noch ein Paar Porsche GT1 von slot.it aus der Garage vom Vize zum Einsatz.


      Das Feld by kelme_sis, auf Flickr

      Einmal die komplette Einsatzflotte von der Qualifikation bis zum Finale von links nach rechts.
      Das Ausfahren der Rennen ist an sich nicht das Wichtigste bei dem Event. Es geht um den Spaß mal neue ungewohnte Fahrzeuge auszuprobieren und darum, die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen. Das Catering wie immer erstklassig und es gab den Heiligabendklassiker (zumindest in de rPfalz):


      Klassiker by kelme_sis, auf Flickr

      Als erste Disziplin wird das Qualifying ausgefahren. Das hat zwar keine Auswirkung auf die Teamzusammensetzung, aber es macht einfach Spaß das Format mit einem völlig ungewohnten Renner zu fahren. Ausgewählt wurde der Ford RS200 von Scaleauto für die 10 Runden pro Fahrer. Die jeweils beste Runde wurde gewertet und zum Teamergebnis addiert.


      RS200_Quali by kelme_sis, auf Flickr


      Qualifying_2017 by kelme_sis, auf Flickr

      Der Renner war für die Flachbahn als Hecktriebler unterwegs, denn ehrlich gesagt, der Allradantrieb von Scaleauto taugt meiner Meinung nach nicht viel. Also den Übertragungsriemen für die Vorderräder raus. Der kurze Radstand fährt sich prima und es waren enge Zeiten in der Spitze. Dem Vize gelang es den Wagen direkt an die Spitze zu setzen. Sauber!
      Nach dem Rallyerenner alleine auf der Bahn ging es dann in die Rennen der Teams gegeneinander. Die Autos wurden dabei auf der Spur belassen. Da war es auch egal, ob der eine Renner ein wenig schneller war als der andere. Jedes Team hatte jeden Renner zu bewegen. Fahrerwechsel zur Halbzeit inklusive.


      Boliden_1 by kelme_sis, auf Flickr

      Besonderheit bei den schmalen Gruppe B-Rennern: Bloß nicht die Reifen (Heckantrieb) abziehen und noch besser irgendwo auf der Bahn Dreck finden. Jede Spur von Gripp führte nur dazu, dass die Renner in den Kurven sehr sehr kippelig wurden. Dann lieber ein kontrollierter und stabiler Drift. Außerdem schaut das auch noch gut aus :D . Innerhalb von 25 Sekunden lagen alle Teams am Ende der 100 Runden. Die Gruppe B-Autos waren somit die zweitlangsamste Klasse. Einen Zwischenspurt legten die GT-Autos aus dem Reich der aufgehenden Sonne ein.


      Japan_GT_2 by kelme_sis, auf Flickr


      Japan_GT by kelme_sis, auf Flickr


      Der Supra lag brettmäßig auf der Bahn. Kaum aus der Ruhe zu bringen, aber etwas weniger giftig im Anzug als der Lexus. Von der Geräuschentwicklung eher "robust" unterwegs, aber es war klar, dass die Renner "fahrfertig" auf die Bahn kommen und nicht bis auf das letzte Tüpfelchen getunt sind. Das Team Langedaal aus Weidenthal konnte die 10 Punkte für den Klassensieg einfahren.
      Nach den Glattbahnern nochmal ein Ausflug in die Rallyeszene. Diesmal mit allrad und weil es eben Glattbahn wurden Slicks aufgezogen. Der Allrad der Nincos funktioniert deutlich besser. Der C4 flog deutlich flotter um den Kurs.


      Allrad_2 by kelme_sis, auf Flickr

      Weil es für heute schon spät ist, folgt der Rest des Berichtes später. Morgen zum Beispiel ...
      Kelme - Pfalzrenner


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    • Die Fortsetzung der Weihnachtsgeschichte

      Nach den Allradrennern, die ihre Stärke doch eher bei der Rallye-Schweden im Schnne haben wurde es wieder feinstes Glattbahnracing. Die beiden Scaleautorenner habe ich mir an sich aus reinem Interesse an dem R-Fahrwerk gekauft. An den beiden Wagen musste für das Rennen nichts verändert werden und sie Autos taugten allen Teilnehmern recht gut. Bei 10V im wie bei uns üblich magnetfreien Betrieb (das gilt für alle Klassen, die wir beim Weihnachtsrennen gefahren sind) wurden feine Rennen geliefert. In den Spitzenzeiten liegen die Scaleautos fast auf dem Niveau der slot.it-Porsche GT1.


      Mit viel Spannung wurde dann der Einsatz der RevoSlot Porsche GT2 mit dem Alu-Fahrwerk von allen erwartet. Die waren lange angekündigt und inzwischen steht eine nette Gruppe im Boxenbereich.


      GT2_Treffen_2 by kelme_sis, auf Flickr

      Da mein 64-er das Problem ab Werk hatte, dass das Ritzel nciht fest saß und der Motor deshalb hemmungslos durchdrehte, waren sogar Ersatzwagen verfügbar. Notwendog war das nicht. Die Porsche waren für alle super zu fahren. Die Geräuschentwicklung ist ein wenig speziell, aber wir haben das einfach mit dem Kreischen des luftgekühlten Sechszylinders im Heck assoziiert und das passte. Da wurden durchaus Begehrlichkeiten geweckt und wir werden verfolgen, welche Modelle RevoSlot in Zukunft passend zu der Klasse auflegen wird. Für das Geld sind die Wagen ein faires Angebot und die Einstellarbeiten kann man für ein "fährt sich anständig" sehr klein halten.


      Zeck und Magnus brachten die Renner am besten um die Strecke und sicherten sich den Klassensieg. Wenn ich in den pro Klasse zufällig ausgelosten Paarungen gegen das Team "Stonearches" fahren durfte und dann noch Magnus als Gegener hatte, wurde es verdammt eng. Der minimale Speeunterschied der beiden Spuren oder ein Auto, das minimal schlechter ging, reichten aus, dass ich gegen den Youngdriver keine Schnitte mehr machen kann. Feiner Rennsport.

      Da wir zwischendurch für Pfadsucher noch die Fahrregeln und Teamzusammensetzung dynamisch angepasst haben, wurden als sechste Klasse die Porsche GT1 von slot.it auf die Bahn gestellt. Die sind beim Vize an sich die Ghostcars, die die Bahn sauber fahren. Der goldene Wagen zeigte sich da wohl schneller, aber im Rennbetrieb bei erhöhter Voltanzahl gab es keinen Unterschied. Liefen beide super.


      So sah das Ergebnis am Ende und kurz vor einer Tasse Glühwein aus. Ob jetzt ein Team die Gesamtwertung gewonnen hat, oder nicht war egal. Es war ein sehr schöner Rennabend. Das werden wir wiederholen.

      Am 19. Januar 2018 steht der nächste Lauf der Serie an. Gefahren wird auf dem Red Rock-Raceway bei Zeck und Magnus.
      Bis dahin.

      Kelme
      Kelme - Pfalzrenner


    • Servus Kelme,
      auch wenn wir es gewohnt sind dass Du tolle Berichte verfassst, dürfen wir das nicht als selbstverständlich hinnehmen.
      Daher mein Dank für den schönen Bericht.
      Ebenso an Vice als Gastgeber der uns mit seiner besseren Hälfte mal,wieder rundum hervorragend versorgt hat.

      Der Rennmodus hatte wieder alles und es war ein toller Rennabend.
      A bissel schade fand ich das der Gruppe B nur einen Durchgang zugestanden wurde :( . Waren wohl etwas zu schwierig zu fahren.

      Jedenfalls freue ich mich auf den nächsten Rennabend bei Zäck.

      Ich wünsche allen schon mal einen guten Rutsch ins Neue Jahr. :trinken2:


      CU
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
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    • 3. Lauf des GBB-Cup 2017/2018


      Bambilounge by kelme_sis, auf Flickr

      Mit ein wenig Verzögerung gibt es den Bericht zum Januarlauf im GBB-Cup. Die Verzögerung hat jetzt auch nichts mit der liebevoll ausgestalteten "Jägermeister-Lounge" zu tun, sondern ist dem Umstand geschuldet, dass wir uns im Moment schwerpunktmäßig um die Verwaltung des Teilnehmerfeldes für den 18. Gäsbock-MTB-Marathon am 05. Mai kümmern. Knapp über 600 Teilnehmer brauchen vorallem dann ein wenig Zuwendung, wenn es mit der Anmeldung bei einigen nicht geklappt, weil wir binnen 5 Minuten ausverkauft waren.


      Mampe by kelme_sis, auf Flickr

      Kommen wir aber wieder zum Rennsport. Nach der Unterbrechung der Rennserie für das Weihnachtsrennen ging es im dritten Lauf wieder auf den Red Rock Racetrack (RRR) bei Zeck und Magnus. Zumindest ein Teil der Starter hatte sich zum Jahreswechsel wohl den guten Vorsatz genommen "Nein, ich werde in der blöden Ecke hinten rechts NICHT abfliegen!". Das lief schon geschmeidiger als im ersten Rennen. Was aber auf dem RRR immer wieder funktioniert: Irgendeinen Fahrer erwischt es und er setzt eine Rennklasse komplett in die Grütze. So wie es mich beim ersten Rennen mit dem AUDI R8 in der GT3-Klasse erwischt hat, war diesmal Miro in der Gruppe C betroffen. Es ging einfach gar nichts. Ok, da machen wir ein Streichergebnis draus und dann passt das wieder.


      Ergebnis_GT3_Bild by kelme_sis, auf Flickr


      GT3_Winner by kelme_sis, auf Flickr

      Nach drei Rennen kann man nicht nur in der Gesamtwertung, sondern auch in den einzelnen Klassen ein paar "Tendenzen" erkennen. Es wird enger. Es gibt ein paar Ergebnisse in den Klassen des Renntages, wo das "Stockerl"innerhalb von zwei Sekunden liegt. Abstände von 0,15 Sekunden nach 100 gefahrenen Runden wiederholen sich. An dem Verzicht auf die Qualifikation finde ich immer mehr Gefallen. Das Zufallsprinzip macht schöne bunte Paarungen und die Rennen gewinnen an Spannung. Es kommt immer wieder zu Duellen, wo sich zwei Piloten über halbe Renndistanzen Kopf an Kopf duellieren.
      Den Anfang machten diesmal die NSR GT3. Hier liegt von Platz eins bis sechs im Prinzip jeweils eine Runde zwischen den Teilnehmern. Ok, ein bissel mehr, aber grob stimmt das. Die Vetten von Vize (C6R) und Magnus (C7R) ziehen vorne weg und danach das Doppel der AUDI R8. Danach wird es bunt gemischt mit ASV, C6R, Porsche und Z4.



      Capri-Knaller by kelme_sis, auf Flickr


      Da Zeck noch einen "Sondereffekt" angekündigt hatte und ich - ich gebe es zu - diesen lieber mit einem auffälligen Auto fahren wollte, kam dann die Gruppe 5 dran. Vor dem Beginn der Saison war Miro noch der Meinung, dass er in der Gruppe 5 "mitschwimmen" wolle. Wenn "Mitschwimmen" so aussieht, dass er mit der Winzigkeit von 0,15 Sekunden hinter dem Vize auf den zweiten Platz rauscht, dann möchte ich in Zukunft auch gerne mal "Mitschwimmen" :D . Ok, ich hatte nur eine knappe halbe Runde Rückstand auf den Vize und Miro und hinter mir lauert Magnus mit weniger als einer kompletten Runde Abstand.


      Dämmerungslicht by kelme_sis, auf Flickr

      Der "Sondereffekt" war dann eine spezielle Art der Bahnbeleuchtung. Ein Dämmerungslicht in Blau und ein wenig Rot. Das strengt die Augen ganz schön an, aber mal eine neue Herausforderung. Gegen den Jaguar von Magnus ist auf seiner Heimbahn kein Kraut gewachsen. Der knallt den Wagen um die Bahn, dass es eine Freude ist. Ritzel ist in der Gruppe C mit dem Löwenbräu-Porsche eine sichere Bank. Der Pilot ist schnell und der Wagen ist schnell. Zweiter Platz mit etwa einer Runde Vorsprung auf Zeck. Ich rette mit 0,15 Sekunden (da sind sie wieder) Vorsprung den vierten Platz vor dem Vize. Der bärenstarke 2014-er-Motor im Budweiser Porsche vom Funker sichert den fünften Platz. Der Wagen geht auch mit ein wenig Blei wie die Feuerwehr.


      Zum Abschluss noch ein wenig Zahlenwerk. Das Ergebnis der einzelnen Klassen mit den jeweiligen Abständen und Punktevergaben.

      Das macht für den Rennabend folgendes Gesamtergebnis. Es werden hier rein die Zeiten aufaddiert und nicht die Punkte der jeweiligen Klassenergebnisse.


      Der Gesamtstand nach drei Läufen und noch ohne Berücksichtigung des Streichergebnisses, das jedem bei den insgesamt sechs Läufen zusteht. Einzig lomo und der Pfadsucher haben das schon in Anspruch genommen.

      Der nächste Lauf der Serie dann am 16. Februar 2016 auf der großen Bahn beim Vize. Er genießt dann zum ersten Mal in der Serie Heimrecht und wir sind gespannt, wie sich das auf die Klassenergebnisse und den Gesamtstand auswirkt.
      Am Ende ein kleines Bild (danke Miro) vom "Making of" und dem Ergebnis:


      Making of by kelme_sis, auf Flickr


      M1 by kelme_sis, auf Flickr
      Kelme - Pfalzrenner


    • Hey Zäck, ich bin ja jetzt noch ganz blind von dem bunten Allerlei :D
      Super Abend- Danke!
      Und die Jägermeisterlounge war auch wieder besetzt :daumen3: Ein Dank an die Pantherkuh
      Bin mal gespannt was unser saarländischer Freund da mit dem Hörnerlogo bastelt

      Man waren das heiße Rennen, das muss man sich mal geben Miro und Vice trennen nach 160 Rd 0;15 Sec.- Unfassbar!
      Mir scheint der Modus aus 3 unterschiedlichen Autos bringt das gesamt Fald enger zusammen. Dem einen liegt die Klasse, dem anderen eine andere besser. Schaut den Funker mit seinem Gruppe C Porsche.
      Und verwachsen darfst sowieso nicht mehr.
      Ich find der Modus ist ein echter Bringer.
      Der Vice und Magnus sind ja schon etwas enteilt und zw Miro, Kelme und mir ist‘s bisher sehr knapp.
      Am Audi und Porsche kann ich nichts zulegen da ich nix bessseres im Stall habe, aber bei der Gruppe 5 muss was gehen.
      Werde die Baustelle mal reinigen und dann testen. Ggf. wechsle ich auf den Stratos oder den 935
      Beim Vice mit der langen Geraden ist für meinen Audi leider nicht viel zu holen.
      Jedenfalls bleibt es spannend. Ich freu mich auf den nächsten Run. :thumbsup:
      Gruß
      Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358


    • Kelme-Rennstall_2 by kelme_sis, auf Flickr

      Mein Rennstall ist vorbereitet und der nächste Lauf der Serie kann kommen.

      Freitag, 16.02.2018
      "Große Bahn" beim Vize
      Strom wieder ab 18 Uhr auf der Bahn

      Motto des Abends "Punkte! Wir brauchen Punkte!"
      Kelme - Pfalzrenner


    • Punkte hat doch der Pfadsucher bereits gesagt gibt es in Flensburg....

      Da ich ja mit der Performance meines Gruppe 5 Dreiers nicht zufrieden bin/ war werden ich den für den nächsten Lauf einmal tauschen.
      Brauch etwas Zeit um dem Problemchen das er irgendwo hat auf den Grund zu gehen.

      Solange wird der Gulf 935 er herhalten müssen.


      Wünsch noch ne schöne Restwoche, wir sehen uns am Freitag :thumbsup:
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
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    • Der fährt wie gedopt!
      4. Lauf zur GBB-3 Klassen-Serie 2017/2018



      Jägermeisterlounge by kelme_sis, auf Flickr

      Neuer Lauf und ein neues Arrangement für die Jägermeister-Lounge. Soviel Zeit muss sein, bevor es zum Rennsport kommt. PantherKuh fährt aus Liebe zum Produkt bis jetzt eine vollständige Staffel der Hörnerwhiskey-Autos, aber der Capri kommt nicht recht aus den Socken und wird deshalb für den nächsten Lauf ersetzt. Ich habe da was vorbereitet.
      Der vierte Lauf war der erste in der Serie, der dem Vize Heimrecht bescherte. Wir waren auf das Schlimmste gefasst. Zudem stand der Vize wohl noch unter Drogen, denn die Erkältung hatte ihn zu Beginn der Woche fest im Griff. Auf Wunsch des Bahnbesitzers wurde der vierte Lauf mit den NSR GT3 eröffnet.


      Mit Abstand by kelme_sis, auf Flickr

      Der Einsatzwagen vom Vize hat ein Einzelfoto verdient. Die Corvette CR6 geht wie der Teufel und am Ende der 100 Runden hatte er uns über zehn Sekunden eingeschenkt. Das sind fast zwei Runden auf der Bahn. Wo sollte das enden? Auf dem Platz dahinter konnte ich meinen R8 parken. Ein wenig Beschäftigung im Vorfeld machte sich bezahlt. Alles gut gereinigt und ein wenig anders eingestellt. Platz drei dann für die neue C7R von Magnus, der damit sein erstes Podium auf einer Auswärtsbahn einfährt. Den Audi scheint die Bahn zu liegen, denn Ritzel belegte mit seinem individuellen R8 Rang vier.


      GT3_Lauf_4 by kelme_sis, auf Flickr

      Mein persönlicher Favorit in Sachen "Best of Show" bei den GT3 war die Vette von Miro. Der Wagen sticht einfach hervor und das nicht nur, weil er mit Licht unterwegs ist.


      Lichtvette by kelme_sis, auf Flickr
      Nach den GT3 kam die Gruppe C von slot.it auf die Bahn. Da hätte ich mir gerne eine Paarung zwischen Miro und lomo gewünscht. Der Toyota und der Tick-Tack-Porsche sind so fein eingestellt, dass die Autos an sich gar nicht zu hören sind. Wir fahren seit dieser Saison aber ohne Qualifikation und überlassen der Software das Auslosen der Paarungen. Es kam anders. Zumindest der Toyota belegt die Vermutung, dass ein leises Auto auch ein schnelles Auto ist. Zudem liegt der Wagen von Miro extrem gutmütig. Die Folge: Platz eins.


      Doppel-Japan by kelme_sis, auf Flickr

      Wieder zweiter mein Nissan. Mit dem Wagen komme ich extrem gut zurecht. Der hängt sauber am Gas und nachdem ein wenig Blei in die Seitenkästen kam, ist er noch nicht mal durch einen übermotivierten Piloten aus der Ruhe zu bringen. Der Löwenbräu-Porsche von Ritzel komplettierte das Podium der Klasse. Wie gut der Wagen geht, merkt man daran, dass ein dritter Platz derzeit in der Gesamtwertung der Gruppe C für Ritzel ein Streichergebnis ist. Wow!


      Gruppe_C_Lauf_4 by kelme_sis, auf Flickr

      Das Feld der slot.it-Renner präsentiert sich bunt. Toyota, Nissan, Porsche, Lancia, Jaguar sind alle an Bord. Es fehlt an sich ein Mazda. Warum eigentlich? Ich gehe mal bei Händlern auf Suche.
      Die Sidways Gruppe 5 diesmal als Finale des Laufs. Da sind nicht alle Modelle am Start. Es fehlt der Lancia Stratos und da Pfadsucher nicht am Lauf teilnehmen konnte, war auch kein 320-er BMW dabei. Ritzel hatte seinen 3-er für den Lauf gegen den GULF-Porsche getauscht. Ganz vorne stand am Ende Miro mit seinem Martini-Porsche, der eigentlich nur mitrollen wollte. Nur mitrollen und dann so vorne dabei? Respekt.


      Die Gruppe 5 war die Klasse mit dem engsten Abstand des Abends. Gerademal 0,08 sec. trennten Miro und mich am Ende. wir hatten kein direktes Duell gegeneinander, aber kurz vor Schluss war uns klar, dass es verdammt eng werden wird. Ebensfalls in der gleichen Runde der Vize mit dem M1. Ich durfte sein Modell mal Probe fahren und der fährt sich für mich komplett anders.
      Damit waren die Rennen des Abends gefahren und hier im Bild das Ergebnis der Gruppe 5.


      Gruppe_5_Lauf_4 by kelme_sis, auf Flickr

      Wenn man drei Klassen in der Serie fährt, entsteht eine Menge an Zahlenmaterial. Hier die Details.
      Zunächst das Ergebnis der Klassen und die Gesamtwertung des Renntages.



      Mit dem vierten Lauf ist es sinnvoll in den Klassenwertungen und der Gesamtwertung drauf zu schauen, wie sich das entwickelt, wenn man Streichergebnisse berücksichtigt. Wir fangen mit der Gruppe C an.


      Gruppe_C_4 by kelme_sis, auf Flickr

      Ritzel streicht das Ergbnis des aktuellen Laufs und bleibt mit einem deutlichen Abstand vorne. Zwischen Magnus, Miro, Zeck und Kelme ist ncoh nichts entschieden. Zwischen Miro und Zeck musste sogar die Anzahl der erzielten zweiten Plätze darüber entscheiden, wer auf Platz drei und vier liegt. Der Vize liegt so ein wenig im Mittelfeld. Für nach ganz vorne wird es eher nicht mehr reichen und nach hinten ist alles sicher. Ok, man kann auch gar nicht absteigen. Rang sieben ist dann auch wieder in einer Gruppe umkämpft.

      Wie sieht die Gruppe 5 aus?


      Gruppe_5_4 by kelme_sis, auf Flickr

      "Mitroller" Miro liegt deutlich vorne und wenn man den Umstand berücksichtigt, dass der nächste Lauf auf seiner Bahn stattfindet, steht zu befürchten, dass da wieder fett Punkte gesammelt werden. Sein Porsche geht einfach gut. Dahinter sind die Abstände nicht so groß, als dass man von einer Vorentscheidung reden könnte. Das bleibt spannend.

      Die NSR GT3-Wertung


      Gruppe_GT3_4 by kelme_sis, auf Flickr

      Da liegt der Vize mit der orangenen Corvette souverän in Führung. Drei Siege in der Wertung sind ein gutes Polster. Durch die Streichung meines katastrophalen "8-ers" kann ich mich ein wenig an Magnus heranrobben. Ritzel und Miro liegen gleichauf in der Verfolgergruppe und auch dahinter geht es eng zu.

      Wer hat Chancen auf den Gesamtsieg der Serie nach dem vierten Lauf?




      Mit gleicher Punktzahl und Platzziffer liegen Magnus und der Vize vorn Magnus hat aber zwei Gesamtsiege auf dem Konto und führt damit. Mein Gesamtsieg bei Lauf vier mit drei zweiten Plätzen in den Klassen verschafft ein wenig Luft gegen Ende der Saison, denn ein Blick auf die letzten "Spieltage" lässt vermuten, wohin in den Klassen und insgesamt die Puntke gehen. Der fünfte Lauf bei Miro auf der Bahn ohne Geraden. Den ersten Lauf auf der Bahn war sichere Beute für ihn. Das Finale dann auf dem gerade entstehenden neuen Ritzelburg-Ring. Da werden wir staunen und aller Wahrscheinlichkeit ein wenig Rücklichter betrachten können.


      Ein toller Rennabend und wenn man fragt: Es braucht so fünf Stunden vom freien Training bis zum letzten Rennlauf. Die feine Unterbrechung nach dem Training und vor den Rennen bildet das Catering. Diesmal wieder super lecker von Heike zubereitet. Noch ein Schokokuchen dazu und eine Tasse Kaffee - dankerschön.


      Supp by kelme_sis, auf Flickr
      Wurde jetzt gedopt? Wir wissen nicht, welche Wirkungen die Medikamente hatten. Zum Ausgleich haben wir es so versucht.



      JM by kelme_sis, auf Flickr

      Der nächste Lauf dann am 16. März 2018 bei Miro.
      Kelme - Pfalzrenner


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      Slotcar_Feldvonhinten by *lomo*, auf Flickr


      Slotcar_Startaufstellung by *lomo*, auf Flickr



      Slotcar_dontdrinkanddrive by *lomo*, auf Flickr



      Slotcar_Turbo by *lomo*, auf Flickr
      "Einfache Erklärungen klingen plausibel, sind aber oft falsch. Ein komplexes Problem benötigt eine Mindestkomplexität der Erklärung."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lomo ()

    • Wahnsinn,
      war das mal wieder ein toller Rennabend, und die Jägermeisterlounge kam besonders auf dem beleuchteten Dubbeglas zur Geltung.
      Vice- das Ding ist klasse!
      Das Catering der Gastgeber lies ebenfalls wiedereinmal keine Wünsche offen. TipTop- :danke: :dafur:
      An anderer Stelle hätte ich dagegen schon einen Wunsch! Endlich mal wieder einen gut gehenden Gruppe 5, ich komm wohl nicht umhin mir mal 2-3 neue Motoren zu gönnen.
      Mein 3 er Jägermeister in seiner Bestform fehlt mir. Ist doch unglaublich wie so ein Motor von jetzt auf nachher die Leistung verweigert.
      Ich hoffe dass ich den bis zu Miros Rennabend wieder hinbekomme.

      Es waren wieder viele tolle und spannende Rennen.

      Und nun gibt's Mecker!
      Wir hatten mal einen Ehrenkodex, wenn man jemanden rauskickt wird gewartet bis der wieder eingesetzt und aufgeschlossen hat.
      Das wird leider nicht mehr gelebt, zu groß ist wohl bei manchem der Siegeshunger- schade!

      Nicht's desto trotz mein Fazit des Abends- Super und ich freue mich auf die nächste Runde.

      Gruß
      Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
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    • Ok, ich war nicht bei allen Rennen des Abends direkt an der Bahn. Bei einem frühen Lauf des Abends war es aber noch genau so: Gegner wurde rausgekickt und es wurde gewartet. Warst du das nicht sogar selbst, der dann gewartet hat? Ich meine ja.
      Vom Grundsatz her hast du aber recht. Wir müssen nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen fahren.

      Dass manchmal die Anspannung und Motivation in den Vordergrund tritt, ist vielleicht auch ein Folge der immer enger werdenden Rennen. Nach 300 Runden ein Abstand von gerade mal 1,36 sec. zwischen mir und dem Vize entspricht in etwa dem Zeitverlust bei einem Abflug, wenn der Einsetzer schnell ist. 0,08 sec. Abstand in de Gruppe 5 zwischen Miro und mir ist ein kleiner Fahrfehler mit leichtem Querstand irgendwo im Laufe der 100 Runden mit diesen Modellen.

      Auf zum nächsten Lauf am 16. März bei Miro. Es geht mit großen Schritten in Richtung Finale und wenn ich sehe, wie sich der Ritzelburg-Ring zwischenzeitlich präsentiert, gehe ich davon aus, dass bis zum Ende neu sortiert und um die Plätze gerungen wird.
      Kelme - Pfalzrenner


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kelme () aus folgendem Grund: Das Datum des nächsten Laufes war falsch. Es ist der 16. März.