Gäsbockbiker 2017/2018 - 3 Klassen eine Serie

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    • Autsch! Mein Fehler und es wird korrigiert. Es ist der 16.03. und der Geburtstag meiner besten Ehefrau von allen. Glaubt aber bloß nicht, dass ich deshalb aussetze :D
      Kelme - Pfalzrenner


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    • "Bleibschd hinne draaan, da basiert Dir nix!"

      5. Lauf und es geht in Richtung Finale


      Unübersehbar geht unsere kleine Heimbahnrennserie in Richtung Finale. Der fünfte und damit vorletzte Lauf stand an und wie im Vorfeld zu vernehmen war, wurden hier und da noch Zehntel gesucht und gefunden, oder andere Motoren und Setups verprobt. Ob es was geholfen hat?
      Bevor es mit dem Rennbericht losgeht ein fettes Lob an die Truppe. Wir sind insgesamt elf Mitfahrer und bis jetzt hat nur der lomo (er weilte im Urlaub) einen Lauf verpasst und der Pfadsucher wurde für zwei Läufe von der Grippe dahingerafft. Jetzt waren wieder alle an Bord, um sich der Bahn ohne Gerade auszuliefern und aller Wahrscheinlichkeit nach erfurchtsvoll zu bestaunen, wie Miro seine Renner um die Strecke knallt. Wir haben ja noch Glück, dass es für das Catering keine Extrapunkte gibt. Es war wie immer klasse. Es hatte Würze/Schärfe, das Fleisch war saftig und der Fisch "a Drraum!". Besonderes Lob für den Nusszopf von Oma Haag. Da würde ich ein Abo für buchen wollen. Einmal die Woche bitte.

      Rennen! Es wurden Rennen gefahren, oder? Ja doch. Haben wir gemacht. Zunächst aber zwei Gastautos auf die Bahn gestellt. Ich mag diese Farbkombination und die Vetten von NSR sind einfach schöne und schnelle Autoles.

      Zur Erinnerung: Die Bahn ohne Gerade


      Die erste Klasse waren diesmal die Gruppe 5 Renner von Sideways. Nicht so im Flüsterton unterwegs wie die NSR oder die meisten slot.it, aber sehr sehr schöne Autos. Wobei die Capris irgendwie alle leiser sind als die meisten anderen Renner. An der Bahn tat es diesmal einen Knall und damit war wohl ein Knoten geplatzt. Patrick pilotierte seinen Liqui Moly-Capri total sicher und mit sehr guten Zeiten um die Strecke. Der Wagen ist die Show an sich inklusive Licht und Auspuffflammen.


      Belohnt wurde das saubere Fahren mit einem tollen fünften Platz in der Klasse. Glückwunsch. Auf dem Bild steht der Capri vom Funker ein wenig weiter vorne, aber im Ergebnis der Klasse musste er sich doch weiter hinten anstellen. Spannend das Duell auf der Bahn zwischen Ritzel im wunderschönen JPS-Porsche gegen mich und meine Cassettenschachtel BMW M1. Wir duellierten uns über fast 30 Runden Kopf an Kopf. Brutale Spannung und weil man ein wenig aufpasst, fehlt in den Runden schnell mal ein Zehntel zu den "normalen" Zeiten. Egal. Das war es wert. Leider verlor ich dann kurz die Kontrolle über meinen Wagen ausgangs der Kurve nach Start/Ziel und Ritzel war weg.

      Miro konnte sich nach 100 Runden deutlich absetzten, aber danach war es von Platz zu Platz sehr eng. 0,26 sec. Abstand zwischen Ritzel und dem Vize. Was ist das denn? Das ist irgendwo ein Ausrutscher mit dem Heck oder eine kurze Unkonzentriertheit.
      Im Bild sieht das Ergebnis der Gruppe 5 so aus:


      Da jetzt alle in Richtung Finale schauen, ein Blick auf die Wertung in der Klasse vor dem letzten Lauf. Kurz und knapp kann man davon ausgehen, dass ganz vorne der Drops gelutscht ist. Da müsste schon eine mittelschwere Katastrophe eintreten, bevor Miro den Platz an der Sonne verliert. Acht Punkte Vorsprung sind ein echtes Brett. Um so enger das Gedränge um Platz zwei auf dem Stockerl. Gleiche Punktzahl beim Vize und bei mir. Es scheint allerdings sicher, dass der siegreiche Martini-Porsche von zwei BMW M1 eingerahmt wird. Zwischen den Plätzen sechs und neun ist noch nichts entschieden. Da kann noch jeder auf den vorderen Platz fahren. Nach einer kleinen Delle im dritten Lauf hat sich Patrick wieder gefangen und die Formkurve geht nach oben. Wir bleiben gespannt.

      Wenn die Spannung schon auf 10V steht, machen wir mit der Gruppe C weiter. In den bisherigen fünf Läufen gab es vier unterschiedliche Sieger. Immer ganz vorne dabei: Ritzel mir seinem toll laufenden Löwenbräu IMSA-Porsche. Diesmal geparkt neben dem Budweiser-Renner vom Funker. Dieser Wagen scheint mir den stärksten 2024-er Motor im Feld unter der Haube zu haben. Der Anzug aus den Kurven heraus ist gewaltig.



      Doppel-IMSA by kelme_sis, auf Flickr


      Insgesamt liegen auch hier die Abstände nach den jeweils 2x50 Runden im Bereich zwischen starken zwei oder nicht mal einer Runde. An der Spitze wirklich Ritzel, der schon in der zweiten Disziplin des Abends einen Durchmarsch von Miro verhindert. Der hat sich nur einen schwachen Lauf bis jetzt geleistet und sammelt damit weiter fleißig Punkte auf das Gruppe C Konto. Der schwächere Lauf wird das Streichergebnis, da fünf von sechs Läufen pro Klasse in die Wertung kommen.
      Das Ergebnis in Zahlen:


      Im Bild der Gruppe C bestätigt sich dann auch hier die bunte Zusammensetzung. Porsche vor Toyota. Dann ein Lancia vor dem Jaguar, der wiederum von meinem Nissan verfolgt wird.


      Wie schaut es insgesamt aus? Entweder Sieg oder zweiter Platz und das macht im Ergebnis für Ritzel eine ungefährdete Führung in der Rennklasse. Da zudem das Finale auf seiner neuen Bahn stattfindet, die der Rest der Truppe nicht kennt, kann hier der Siegersekt schonmal kalt gestellt werden. Zur Absicherung hat Ritzel für das Finale eine gute Lösung für Training und Rennen: Strom auf der Bahn und damit Training: 18:59 Uhr. Beginn der Rennen. 19.00 Uhr. Spässle, oder? Platz zwei und drei könnte zwischen Magnus und Miro ausgefahren werden, aber da ist mindestens bis Platz Fünf noch die Chance gegeben was zu reissen.

      Nach der Gruppe C kommt als letzte Gruppe die NSR GT3-Flotte auf die Bahn. Hier machten Schreckensmeldungen im Vorfeld des Laufes die Runde, das Miro nochmal drei Zehntel an seinem Aston Martin "gefunden" hat. Wo soll das hinführen? Als ernsthaften Konkurrenten muss man immer die Corvette vom Vize im Auge behalten. Die Flunder geht wie das Messer und die Auslosung der Rennpaarungen über Cockpit XP bescherte uns ein "Duell der Giganten". Die Vette und der ASV in einem Lauf.


      Man könnte vom Ergebnis der Klasse fast sagen "die üblichen Verdächtigen", aber durch die bunte Durchmischung der Paarungen bleibt die Spannung bis zum Schluss des Rennabends erhalten. Der Funker fuhr mit dem schönen Z4 weiter nach vorne und belegte den sechsten Platz. Für einen Rallyepiloten, der keine eigene Flachbahn zum Training daheim stehen hat, wird das über die Saison immer besser.


      Ich fing schon an meinem an sich grundsoliden und schnellen R8 zu zweifeln. Auf der roten Spur kam der Wagen einfach nicht aus dem Quark und ich nicht in den Rhythmus. Zur Versöhnung strengten sich Pilot und Renner an und die zweiten 50 Runden wurden in 3:58 min. zurückgelegt. Mit so einer Zeit auf der roten Spur wäre mehr drin gewesen. Hat aber sollen nicht sein.


      Für die große Wertung fährt sich Miro also wieder 21 Punkte ein und bis Platz fünf liegt das alles dicht beieinander. Dann kommt seltsamerweise ein 30 Sekundenloch und danach wieder alles dicht beeinander. Woran lag das?
      Im Bild das Ergebnis der bunten Truppe


      Corvetten vorne und Corvetten hinten. ASVs vorne und auch hinten. Die Mischung passt. Porsche und BMW scheinen mir ein wenig unterrepräsentiert. Mal schauen, was in der neuen Saison kommt.
      In der Betrachtung der Wertung vor dem Finale ist eines sicher: Wenn der Vize beim Finale nicht gerade rückwärts fährt, ist ihm der Klassensieg nicht zu nehmen. Der Abstand zu Ritzel als Bahneigner des Finales ist viel zu groß. In der Wertung unter Berücksichtigung des Streichergebnisses schlagen da nur erste Plätze und ein zweiter Platz zu Buche. Magnus liegt sicher auf der Zwei. Wer das dritte Plätzchen auf dem Podest ergattert, kann noch nicht gesagt werden. Die sechs Punkte Rückstand von Ritzel sind nicht zu groß und wenn Miro und ich "verwachsen", sind wir schnell nach hinten durchgereicht. Wir haben beide mit den vorläufigen Streichergebnissen schwache Läufe aus der Wertung genommen. Einen zweiten Ausrutscher sollten wir uns da nicht erlauben.


      Nach dem ganzen Zahlenwerk für die Einzelklassen braucht es eine kleine Analyse der Gesamtwertung "over all".


      Auf den ersten drei Plätzen ist da noch nichts entschieden und bis Rang fünf kann noch jeder auf das Podest fahren. Der Vize liegt mit drei Zählern vorne und das ist im Wesentlichen ein Ergebnis großer Ausgeglichenheit. Zwar bis jetzt kein Sieg in der Gesamtwertung eines Rennabends, aber immer fleißig Punkte als Zweiter gesammelt. Ok, jetzt mal ein dritte Rang, aber der wird das Streichergebnis bis jetzt.
      Zeck befindet sich im Niemandsland der Tabelle. Abstand nach vorne und abgesichert nach hinten. Da wird nichts mehr anbrennen. Bis auf den Pfadsucher, bei dem die Grippe weiteres Puntkesammeln verhindert hat, können sich alle anderen noch hinter Zeck in die Tabelle einreihen.

      Mit feinen und tiefsinnigen pfälzer Gesprächen ging der Abend zu Ende. Die Koffer wurden gepackt und zum Finale geht es sogar auf die andere Rheinseite und wir besuchen die badischen Lande. Memo an mich: E Fläschel pälzer Riesling oipacke fer de Schorle!
      Und wie so oft am Ende des Berichts mein persönliches Lieblingsfoto des Abends.

      Kelme - Pfalzrenner


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kelme ()

    • Servus,
      muss schon sagen das Foto meines JPS gefällt mir sehr gut.

      Aber der Rennabend als solcher war ein echter Hit. Klar werden mir auch die tiefgründigen Gespräche zu späterer Stunde in Erlnnerung bleiben aber die Rennen noch viel mehr.
      Kelme, Du hast es bereits erwähnt, unser kleines Duell war schon sehr cool. Es war mir wie immer eine Ehre gegen Dich zu fahren. Hierbei schätze ich bei aller Ernsthaftigkeit den Respekt voreinander. Diese Rad an Rad Duelle sind nur möglich weil jeder auch auf den anderen dabei achtet. Großes Kino!

      Ansonsten bin ich schon erleichtert dass es mir gelungen ist eines meiner Lieblingsautos (JPS 945) endlich auch so hinzubekommen dass dieser renntauglich ist. Diese Weihen erhält demnächst mein NSR Aston.

      Miro, was soll ich sagen- sehr lecker! Wenn Dir das malen einmal nicht mehr gefällt dann koche einfach.
      Der Kuchen Deiner Mom, ein Gedicht!

      Ich freue mich in 4 Wo. mit Euch allen den Ritzelburgring seiner ersten Feuertaufe zu unterziehen. Bin gespannt wie das Layout und die Charakteristik ankommt.
      Und ja, das mit einer Min freien Training um mir einen Heimvorteil zu sichern war ein Scherz. Denk 5 Min für jeden sollten drin sein :D :D :D
      Gruß
      Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358

    • "Einfache Erklärungen klingen plausibel, sind aber oft falsch. Ein komplexes Problem benötigt eine Mindestkomplexität der Erklärung."
    • Der Geruch von warmgelaufenen Motoren, Öl und ein wenig Angstschweiß macht sich an den Trainingsbahnen und den Basteltischen breit.
      Das Finale steht am Freitag an. Der "Boxenfunk"ergeht sich in Themen, die der reinen Ablenkung dienen (typisch für Pfälzer) und Ritzel hat uns mit ein paar Detailfotos der Bahn komplett wieder auf den Boden der Realität zurück geholt. Ja, wir fürchten uns alle ein wenig.

      Außer der Rennleitung hat auch niemand eine Idee, welches Auto dieses Jahr der Lospreis wird. "Zitronengelb" war schonmal falsch.
      Wir bleiben gespannt.
      Kelme - Pfalzrenner


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    • Servus Weinmacher,
      ich hoffe doch sehr dass Du uns in NW hören konntest :D
      @'Lister, Danke für das Feedback. Ja die Serie hat sich schön entwickelt und wir haben immer noch jeden 3. Freitag einen Riesenspass :thumbsup:

      Diesen Freitag hatten wir ja unser Finale. Unser Haus- und Hofberichterstatter Kelme arbeitet sicherlich schon am Rennbericht.
      Vorgreifen werde ich da nicht ^^ aber eins ist sicher, wir bleiben den Boxenluder treu :thumbsup:


      Bis demnächst
      Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358

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    • Finale
      und es gilt eine neue Bahn zu feiern


      Das hat ja ewig gedauert! Das Finale ist schon lange durch und jetzt erst der Bericht dazu. Ein großer Teil der Rennerlesfahrer war in der Zwischenzeit beim 18. Gäsbock-MTB-Marathon im Einsatz und dann das für mich leidige Problem, dass keine Bilder mehr aus meiner früheren Quelle flickr hier zur direkten Ansicht eingebunden werden können. Die vorangehenden Berichte sehen einfach sch..... aus. Das Hochladen in die hier eingebundene Galerie ist von häufigen Fehlermeldungen begleitet und teilweise der Notwendigkeit, die Bilder auch noch zu verkleinern. Mal sehen, wie lange mir das Spaß macht. So, genug gemault. Ran an den Bericht, denn es gibt ja durchaus erfreuliches zu berichten.




      Die neue Bahn von Ritzel ging beim Finale zum ersten Mal an den Start. Der Ritzelburgring in seinem eigenen Nebengebäude zum "Haupthaus" schlägt für mich die Brücke zwischen Heimbahn und Clubbahn mit deutlicher Tendenz zur Clubbahn. Die ordentliche Länge der Slots, die unterschiedlichen Bahnabschnitte zwischen Bergrennen und Rennstrecke und vorallem das klasse Spiel mit Höhenunterschieden machen die Bahn einzigartig. Es ist eine Wucht, wenn die Renner nach dem Start in die Bergwertung durch die Serpentinen knallen und später nach der trickreichen Bergabpassage mit der leichten Entlastung bei der Fahrt über das Boxengebäude in das Infield und die schnellen Teile der Rennstrecke einfahren.


      Natürlich ist die Bahn im Bereich Landschaftsbau noch nicht fertig und ich bin sicher, Freund Ritzel hat noch ein paar Jahre Arbeit daran, aber die Fahrbarkeit ist gegeben und die Perspektiven, die geboten werden, sind klasse. Das wird auf lange Zeit noch viel Bilderfutter geben. Mein Auslösefinger ist schon ganz nervös.


      Rennen wurde natürlich auch gefahren, denn es war schließlich Finale der Serie. Alle versuchten möglichst viel Trainingszeit zu ergattern und nicht alleine die Länge der Bahn macht die Schwierigkeit aus. Serpentinen mit Speed durchfahren. Dazu muss der Wagen "unter Zug" gehalten werden. Aber gerade so, dass nicht zu viel Unruhe in das Fahrwerk kommt. In der Abfahrt haben die Streckendesigner noch eine fiese Ecke eingebaut, der seltsamerweise den Namen "Hermanns-Haken" trägt :D .



      In der Gruppe C stellte, und das war zu erwarten, Ritzel seinen tollen Löwenbräu ganz oben auf das Podest. Nicht nur in der Tageswertung, sondern auch im Gesamtergebnis der Gruppe C für diese Saison. Da war kein Kraut gegen gewachsen. Der Wagen läuft traumhaft und hat seinen Klasse durchgängig bewiesen. Der Pilot natürlich auch.




      Ein fetter Vorsprung von 13 Punkten auf den Zweiten sind einen klare Ansage. Als Streichergebnis wirft Ritzel einen dritten Platz einfach mal so weg. Chapeau!


      In der Gruppe 5 muss dringend ein Spotlight auf den Drittplatzierten des Finallaufes geworfen werden. Da steht "de Funker" mit seinem Capri und spätestens diese Platzierung ist der deutliche Hinweis, dass unsere saarländischen Freunde der Rallyeszene auf den "Flachkursen" angekommen sind. Vielleicht ist ja eine Bergprüfung auch mehr Rallye und es liegt den Lyonerrennern deshalb besonders gut. Auf jeden Fall: Gratulation. Das Finalrennen gewinnt Ritzel mit dem JPS-Porsche und es sah schon nach einem Durchmarsch aus.





      Den Sieg in der Klasse über die Saison fährt aber "Mitroller" Miro ein, der den Martini-Porsche im Finale zwar "nur" auf einen fünften Platz stellt, aber insgesamt reicht es zum Klassensieg mit drei Punkten Vorsprung. Gefolgt von zwei BMW M1. Vize wird auch Vizemeister der der Gruppe 5 und Kelme (also ich) mit der BASF-Cassette wird Dritter.



      Insgesamt geht es in dieser Klasse deutlich enger zu, aber das ist auch gewollt. Der vierte Platz zwischen Ritzel und Magnus wird nur durch die Platzziffer entschieden.


      Der letzte Lauf des Finales dann in der Klasse GT3 von NSR. Die Trainingszeiten legten nahe, dass hier "der Drops noch nicht gelutscht" ist für einen Durchmarsch von Ritzel. Ähnlich dem souveränen Löwenbräu-Porsche in der Klasse C ist hier die Corvette vom Vize eine Macht. Der "Gebrauchtwagen" liegt wie ein Brett, zieht brutal an und ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Was folgt? Der Tagessieg und auch der Klassensieg bei den GT3.



      Der Vorsprung von 14 Punkten ist deutlich, aber um die nachfolgenden Plätze wurde es deutlich enger. Youngster Magnus sichert den zweiten Rang und Miro auf der Drei.



      Jetzt sind also schon die Klassen abgefrühstückt. Es fehlt der Detailblick auf den Renntag, natürlich die Gesamtwertung und ein kleiner Blick auf die Siegerehrung. Das kommt jetzt alles.
      Die Einzelrennen und die Summe für den Renntag bieten einige enge Abstände. Da wurde um Sekunden und Zehntel gekämpft und das soll nächste Saison unbedingt fortgesetzt werden.



      In der Gesamtwertung de Renntage müssen wieder Zusatzfaktoren neben der Punktezahl herangezogen werden. Nicht mal die Platzziffer reichte bei der Entscheidung zwischen Magnus und Ritzel aus, es musste die Anzahl der Laufsiege entscheiden und mit zwei Tagessiegen liegt Magnus da vorne und wird insgesamt Dritter. Herzlichen Glückwunsch.
      Gang ganz wichtig: Wir haben nach einigen Durchläufen der Miro-Dominanz einen neuen Sieger. Der Vize fährt mit fünf Punkten Vorsprung den Gesamtsieg ein. Sehr verdient insgesamt und man eben auch Gesamtsieger werden, wenn man keinen Tagessieg landet.



      Irgendwann wurden auch die Sieger geehrt. Lustig dabei, die Ehrung "Best of Show". Jeder der zehn anwesenden Piloten stellte seine drei Autos auf die Bahn. Was für ein tolles Bild.





      Gewonnen hat da Patrick mit dem schönen Nigrin-Capri (Bild lässt sich nicht hochladen X( )


      Den Lospreis gewinnt Miro. Was für ein feiner Renner und den würde ich dann doch mal gerne "in Bewegung" sehen.





      Mein Rennstall wird recht komplett in den Ruhestand versetzt. Ich möchte nach den anstehenden Einzelrennen des Sommercups in den Klassen was anderes versuchen und das braucht neues Material auf der Bahn. Die Ausführung mit genau diesen drei Klassen in einer Serie werden wir beibehalten. Das macht einfach eine Menge Spaß.





      Puuhh - gerade noch geschafft. Den Bericht geschafft vor dem ersten Rennen der Sommerserie am kommenden Samstag unter der Überschrift "Alles Porsche!". Einen Sieger beim 24h-Stundenrennen in der Grünen Hölle darf man auch mal feiern.
      Kelme - Pfalzrenner


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kelme ()

    • Auch wenn‘s a bissl gedauert hat, das Warten auf den Bericht hat sich gelohnt.
      Jetzt muss ich nur noch schnell meinen Senf hierzu abgeben denn Heute läuft ja während meiner Abwesenheit das erste Sommer Sonderrennen- alles Porsche-

      Und Kelme das mit dem Spaß machen und den Bildern, ja das macht Spaß Deine Bilder in den Berichten so zu sehen. :thumbsup: :danke: :dafur: Also bitte weitermachen, auch wenn‘s schwieriger wird.
      nec aspera terrent.......
      Mich hat es riesig gefreut dass Euch die Bahn soviel Spaß gemacht hat, und ja ich hab noch viele Ideen für die Gestaltung. Im Juli zum NSR Histo Cup wird es in jedem Fall bereits etwas Neues geben.

      Bin mal gespannt wie unser Seriensieger Miro in der nächsten Saison antworten wird, Magnus denk ich wird es wissen wollen, auf was setzt der Vice als Titelverteidiger, was machen unsere Freunde aus dem Saarland- beide kommen mit Ihren Gruppe C und den Gruppe 5 immer besser in Schwung. Lomo und die Pantherkuh Feilen an der Feinabstimmung, Du wirst Deinen Renstall runderneuern und Zäck ist auf seinem Kurs eh bereits eine Macht.

      Es bleibt spannend, ich freu mich drauf wenn‘s wieder los geht :D
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358

    • Heute war es geil. Bericht folgt.
      Satz des Abends: „Da ist sie wieder, die berühmte Sekunde!“
      Kelme - Pfalzrenner


    • Alles Porsche!
      Der erste Lauf im Sommercup der Gäsbockbiker



      Hinweis: Hier bitte auf das Bild klicken, weil man dann die komplette Spaßmannschaft sehen kann.

      In Anerkennung des Sieges beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2018 wurde der erste Lauf des Sommercups auf der großen Bahn beim Vize in Weidenthal ausgeführt.
      Bei acht Startern und fünf geplanten Paarungen unter der Überschrift "Alles Porsche!" wurde da ein großes Programm daraus. Im Gegensatz zu unserer Serie wurden die Autos aus dem Fundus der "Autobesitzer" gestellt. Pro Klasse hatte jeder Starter 50 Runden mit Fahrzeug 1 auf der Spur eins und 50 Runden mit dem Fahrzeug 2 auf der Spur zwei zu absovieren. Am Ende also 500 Runden im Rennspeed. Nicht schlecht der Specht und weil das dauert wurde die Austragung auf den Samstag gelegt mit 15 Uhr "Strom auf der Bahn".
      Zunächst freies Training und nach Kaffee und Kuchen (Grillen kam später) ging es in den ersten Lauf mit den klassischen Porsche 917 von NSR. Die Vorbereitung der Fahrzeuge beschränkt sich bei den Klassikern auf "Säubern, Schleifer prüfen unnd ein wenig Öl". Es wird mit den original Stollenreifen gefahren. Die Vorderreifen verbleiben ebenso original und unversiegelt. Stollen müssen Rollen! Low Cost-Reglement eben.



      Da jeder Teilnehmer beide Spuren fährt, ist es auch fast egal, ob die Autos auf das Zehntel gleich schnell sind und in keiner Paarung war der Vorteil eines Autos das ausschlaggebende Moment. Die 917-er sind eher zierlich und im Vergleich zu den anderen Flundern schmal und hoch. Bewegt werden sie wie alle Renner magnetlos und im Tank finden sich 10 Voltan.



      Den Klassensieg sicherte sich der Vize auf seiner Heimbahn. Er nahm mir eine eine gute Runde ab, aber hinter mir geht es dann schon los mit der berühmten "Sekunde". Miro klebt mir mit 0,95 sec. Abstand an den Fersen. Magnus als Youngster setzt ein Zeichen und kommt auf Rang vier in einer Fahrzeugklasse, die er eher selten am Gasfinger hat. Der Junge hat halt Talent.



      Als nächste Paarung die Gruppe C von slot.it. Hier hatten wir uns für zwei Porsche 956 und 962 als Langheck entschieden. Als Motoren sitzt der 2024-er aus der slotbox im Heck und befeuert die flachen Flitzer. Im Schnitt waren wir auf die 100 Runden mit der Gruppe C 15 Sekunden schneller als mit den Klassikern von NSR. Ebenfalls 10V, aber die Renner sind einfach flacher, breiter und mit dem 2024-er gut motorisiert. Zudem kommen slot.it P6-Reifen auf die Hinterachse. Das erklärt einiges vom Zeitabstand.
      Sieger erneut der Vize, aber Miro nur eine starke Sekunde hinten dran. Es deutete sich hier schon an, dass der Rennabend vier Fahrer "vorne" erleben könnte und vier sich um die Plätze fünf bis acht balgen. Da aber für jede Klasse die Paarungen neu gelost wurden und ausdrücklich keine Rücksicht auf den Zwischenstand in der Tabelle genommen wurde, kam es immer wieder zu neuen und packenden Duellen.



      Nach der Gruppe C kamen die Porsche GT1 auf die Bahn. An sich beim Vize eher als "Bahnputzer" im Ghostmodus unterwegs, um nach einer eventuellen Fahrpause der Bahn wieder Grip beizubringen. In Originalausstattung und ohne Magnet auf der Bahn liegen die Renner in etwa auf dem Niveau der Gruppe C. Flach, breit, stark sind sie auch und so kommen fast alle Piloten ohne große Abflüge über die 100 Runden.



      Das Ergebnis? Der nächste Klassensieg für den Vize, der eine starke Runde Vorsprung auf Magnus herausfährt. Keine vier Zehntel dahinter komme ich auf den dritten Platz vor Miro, der nicht mal eine ganze Runde Rückstand aufweist. Die Plätze fünf bis sieben beenden diese Rennklasse alle in einer Runde. Es wird immer enger.



      Ich meine mitten in dieser Rennklasse war dann auch Futtern angesagt. Vielen lieben Dank an Heike und Volker, denn der Grill war bestens bestückt. Für den Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes durch die hohe sportliche Belastung war ebenfalls gesorgt. Die Freunde aus dem Saarland verwöhnen immer mit einer gut gekühlten Karlsberg-Sammlung. Läuft gut!



      Jetzt wird es laut an der Bahn. Die Klasse Porsche 993 GT2 wird von Revoslot gestellt und da kreischt der luftgekühlte Boxer im Heck ganz ordentlich. Wir waren uns einig, dass ab einer vierspurigen Bahn nur ncoh mit Gehörschutz gefahren werden kann, aber die Dinger machen gewaltig Spaß. Das Alu-Fahrwerk liegt satt auf der Bahn und der Sound, wenn so ein Flitzer aus der Kurve auf die lange Gerade der Bahn raus- und hochbeschleunigt, ist schon klasse. Natürlich könnte man mit ein wenig Aufwand die Autos (flüster-)leise machen, aber das wollen wir gar nicht. Laut ist nicht unbedingt schneller und so liegen die Zeiten der RevoSlots nach 100 Runden in etwa sechs Sekunden über den GT1 bzw. der Gruppe C.



      Es war die Klasse mit den wenigsten Abflügen und dem engsten Ergebnis auf den Plätzen eins bis vier. Alle in einer Runde! Der Klassensieg ging an Kelme. Das Stockerl wurde durch Vize und Magnus komplettiert. Miro auf der Vier. Im Unterschied zu den anderen Reifen sehen die BRM-Schlappen nach den 500 Rennrunden an der Oberfläche eher aus wie Moosis. Nach dem Abziehen mit dem Klebeband verbleiben zahlreiche kleine Krümel auf der Band und meine Meinung nach dem Rennen: Die Dinger sind fertig!



      Weil der Porschesieg in der grünen Hölle das Motto vorgab, durfte der "Dicke" nicht fehlen, auch wenn ich noch keinen 991-er in 1:32 in der passenden neuen Lackierung habe. Nach den RevoSlots hören sich die NSR 997-er an wie ein E-GrandPrix. Läuft der Motor wirklich? Ja, tut er und das nicht schlecht. Die NSR GT3 nageln die Bestzeit auf die Bahn und erweisen sich auch im Vergleich zu den Zeiten in der normalen Rennserie als schnell. Der Vize gab nur für die RevoSlots das Heft aus der Hand und parkt mit vier Sekunden Vorsprung vor mir auf der Eins. Platz drei wieder an Magnus und auf der Vier Miro. Wieder nur mit einer Sekunde Rückstand auf Bronze.



      In einer Zeitenübersicht über die fünf Klassen sieht das dann so aus:


      Die Gesamtwertung ergibt sich dann aus der Addition der Zeiten und es ist keine Überraschung, dass der Vize hier klar der Gewinner ist. Glückwunsch und wie sagt man? Die Form aus der Serie gut konserviert und überzeugend die Renner um die Bahn gelenkt. Da war sogar ab und zu noch Luft, um eher im Modus "safe" unterwegs zu sein. Kelme auf der Zwei und Dritter wird Miro gefolgt von Magnus.



      Das zweite Quartett führt PantherKuh an, der sich exakt sechs Sekunden Vorsprung auf Zeck sichert. Unsere saarländischen Rallyefahrer auf den Rängen sieben und acht. Es blitzt aber ab und zu der Gasfinger durch, wenn ein Wagen gut liegt und voran geht. Das wird alles.

      Das war der erste Sommerlauf und weiter geht es am 20. Juli auf dem Ritzelburgring. Thema des Abends: "Klassiker". Die passen besonders gut auf diese Bahn und jeder startet hier wieder mit dem eigenen Renner. Leihwagen sind zur Genüge vorhanden.
      Kelme - Pfalzrenner


      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kelme ()

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    • Na dann mal ein Lob an den Berichterstatter,
      mit der Geschwindigkeit für die Veröffentlichung des Berichtes hat er zur alten Stärke zurückgefunden :thumbsup:
      Kelme, ich finde das mit den Bildern klappt doch schon gut!

      Mit 500 Rd p Nase habt Ihr schon ordentlich am Regler gezogen. Gab‘s Blasen am Zeigefinger?

      Ähm, hättet der 993 nicht einen Luftgekühlten? Meines Wissens nach waren die 993 er die letzten Luftgekühlten.
      Erst mit den 996 ern zog die Wasserkühlung ein.

      Anhand der Tabellen ist schön zu sehen wie eng eure Rennen waren.
      Und Spaß hat das auch noch gemacht.
      Die neue Saison wirft Ihre Schatten:
      Der Vice als Titelverteidiger in Hochform. Der alte Dauersieger Miro liegt in Lauerstellung, du erneuerst Deinen Rennstall komplett und unser Youngster Magnus wird es wissen wollen.
      Ich freu mich drauf, es bleibt spannend.

      Nach der Sommerpause im Juni sehen wir uns dann bei mir in der Favela
      Da werd ich mal meinen Ford putzen müssen.

      Beste Grüße
      Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358

    • Der Hinweis mit der Luftkühlung war natürlich korrekt. Welcher Teufel hat mich da denn geritten? Ist korrigiert.
      Für das Klassikerrennen brauchen wir noch eine Idee für das Reifenreglement. Entweder frische Stollen für alle, oder Slicks 19x10.
      Kelme - Pfalzrenner


    • Hmm,
      da bin ich ziemlich schmerzfrei, Profilreifen natürlich.
      Sammelbestellung wäre ggf. denkbar. Zu beachten ist dabei dass die Typen auch unterschiedliche Größen haben.
      Unter den P68 bekommst Du keinen Porschereifen und auch die des MK4 würden nicht passen.
      Slotfun hat das auf seiner HP gut beschrieben welcher Reifen zu welchem Auto.
      Auch gibt es mittlerweile auch unterschiedliche Härten.
      Habe kürzlich für meine Autos Neue gekauft. Gehört bei den Histos einfach dazu.
      Gruß Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
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    • Dann werde ich mal eine Umfrage starten, wer mit welchem Modell unterwegs sein möchte. Sammelbestellung ist wohl schlauer.
      Ein bissel was in Reserve ("Ich habe einen 917-er und einen Ford GT!") wird vor Ort sein.
      Kelme - Pfalzrenner