Gäsbockbiker 2017/2018 - 3 Klassen eine Serie

    • So geht Heimvorteil

      1.Lauf GBB-3 Klassen-Rennserie 2017/2018



      Rodenstock_2 by kelme_sis, auf Flickr

      Mit Spannung wurde der erste Lauf zur Rennserie 2017/2018 erwartet. Alles Testen im Vorfeld ist Geplänkel und ab jetzt zählen Zehntel und fehlerfreies Fahren. Nach der Bahneröffnung des Red Rock Racetracks wurde auch der erste Lauf dort ausgetragen. Fast alle hatten den Ring schon kennengelernt und nach der Vorstellung des Rings hätte ich wissen können, dass es doof ist, den Wagen hinten rechts neben der Piste zu parken. Bei den GT3-Rennern klappte das prima. Bei der Gruppe C ging es dann komplett daneben. Zwei heftige Abflüge und eine vernünftige Platzierung war dahin. Im Feld kann es sich beim Fight um die vorderen Plätze niemand mehr erlauben groß Fehler zu machen. Zack wird man ins Mittelfeld durchgereicht.
      Zum Start der Serie wurden die ersten Paarungen per Zufall erstellt. Spannende Rennen und Kombinationen, die sich sonst vielleicht nicht so auf der Bahn treffen, waren die Folge. Magnus sicherte sich mit der neuen Corvette C7R den Platz an der Sonne und mit etwas mehr als 6 Sekunden Rückstand konnte ich meinen Audi R8 auf Platz zwei stellen. Die Abstände nach hinten bedeuten in der Regel nichts anderes, als jeweils eine oder zwei Runden Abstand. Ganz am Ende hatte der Funker Pech mit seinem R8. Eine unterbrochene Kraftstoffleitung machte den schnellen Einsatz des Ersatzwagens erforderlich. Der Schaden war schnell repariert und im zweiten Lauf war der Wagen wieder einsatzfähig.


      Heck_2 by kelme_sis, auf Flickr

      In der Gruppe C übernahm dann Zeck die Verteidigung des Heimrechts. Sein Martini Lancia liegt stabil im Slot und schnell ist er eben auch. Der Jaguar von Sohn Magnus geht zwar sensationell gut, aber das Fehlerpech schlug zu. Schwierige Bergung. Zeitverlust. Mein "umlackierter" Nissan bleibt mein Einsatzwagen. Der ist für mich alleine wegen der guten Sichtbarkeit "schneller" auf der Bahn und das taugt mir. Der Platz im Mittelfeld ist zweite blöden Abflügen an der ungünstigen Stelle der Bahn geschuldet. Da muss der Greifer zum Einsatz kommen und das dauert ggfs. ein wenig. Klar: Den Fehler macht immer der Pilot und nicht der Einsetzer.


      Schnelles Doppel by kelme_sis, auf Flickr

      Der Vize, der schon bei den GT3 seinen "Dicken" auf das Stockerl fahren konnte, blieb in der Gruppe C mit dem Jägermeister Porsche die Holzmedaille. Auch immer vorne bei den Plätzen dabei: Ritzel. Sein R8 in mattgrau und mit Licht ist flott unterwegs und der Löwenbräu Porsche ist eine sichere Bank. Sehr stabil in den Kurven. Gut im Anzug. Den schnellsten Motor scheint der Funker für seinen Budweiser Porsche erwischt zu haben. Der beisst am Kurvenausgang wie verrückt. Der fünfte Platz mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Rang vier war verdienter Lohn.


      Heck_1 by kelme_sis, auf Flickr

      Kommen wir nach der Gruppe C zu unseren neuen Lieblingen. Die Gruppe 5 von Sideways. Optisch einfach wunderschöne Renner, die sich schnell und einfach auf ein einheitliches Rennniveau bringen lassen. In den Zeiten über die 2x50 Rundenliegen die Renner in etwa gleichauf mit der Gruppe C von slot.it. Die NSR GT3 sind zwischen 15 und 20 Sekunden schneller.
      Das Starterfeld ist ein wenig Ford Capri lastig, aber das passt schon. Hauptgegner sind die 320-er BMW und mein M1 BASF. Den Klassensieg sicherte sich Magnus mit dem Mustang. Ein riesen langes Schiff, aber der Magnus kann super mit dem. Auf jeden Fall ein buntes Feld und der eine oder andere Wagen ist mit Licht unterwegs.


      Klassiker by kelme_sis, auf Flickr

      In dieser Saison gibt es vier Wertungen. Jede Klasse GT3, Grp. C und Gruppe 5 für sich und als Hauptklasse eben die Gesamtwertung über alle drei Klassen hinweg. Beim Rennabend werden die Zeiten pro Fahrer in den drei Klassen addiert und daraus ergibt sich die Platzierung für den Rennabend.
      Das sieht als Tabelle dann so aus:


      Renntagergebnis_1 by kelme_sis, auf Flickr

      Der nächste Lauf findet am 17. November auf der Kurvenbahn bei Miro statt. Da werden die Karten völlig neu gemischt und die Renner von Miro werden bestimmt wieder vorne in der Siegerliste stehen. Eines ist bis jetzt sicher: Das wird eine spannende Saison mit neuen Piloten vorne in den Siegerlisten.


      Doppelt rot by kelme_sis, auf Flickr
      Kelme - Pfalzrenner


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    • Was für ein g.... Rennabend!
      Die 3 Klassen waren eine super Idee, etwas schwieriger da wir uns immer neu auf die Wägelchen und auch die unterschiedlichen Spannungen einstellen müssen. Dafür viel Abwechslung, optisch und fahrerisch- bin begeistert!
      Catering von der leckeren Sorte und die Jägermeisterlounge war endlich auch mal wieder geöffnet
      So kann es gerne weitergehen!
      Servus
      Ritzel
      der "Ritzelburgring"
      ...und was ist Dein Projekt?
      http://freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358

    • Neu

      Ein Kessel Buntes mit Supp' und Mohnzopf
      2. Lauf der Serie 2017/2018



      Gemüsefach by kelme_sis, auf Flickr

      Fangen wir einem Einblick in einen wohl gefüllten Kühlschrank an, der alles enthält, was ein Rennabend braucht. Der Blickwinkel hat nicht gereicht, um die gesunde Füllung des Gemüsefachs ins Bild zu bekommen. Da lagert eine vitaminreiche Lage Flensburger.
      Nach dem ersten Lauf auf dem Red Rock-Racetrack und der Dominanz der Heimbahnbesitzer waren wir gespannt, wie sich das Feld aufstellt, wenn eine andere Bahn unter die Reifen genommen wird. Eine weitere Neuerung bei der Durchführung der Läufe bringt noch mehr Abwechslung in das Renngeschehen. Es gibt keine Qualifikation mehr, sondern wir lassen eine Zufallsreihenfolge ermitteln und dann geht es los. Es kommt damit zu "neuen" Paarungen, die sich vorher nicht unbedingt auf der Bahn getroffen haben.
      Reihenfolge diesmal: Gruppe 5 - Gruppe C und dann zum Ende die GT3. Jeweils 50 Runden pro Rennen und damit 300 Runden für jeden Starter am Ende des Abends.


      Rot in Führung by kelme_sis, auf Flickr

      Erstmals bei uns im Renneinsatz und gleich vorne in der Klasse. Der Ferrari 512BB von Miro. Der rote Renner ist wohl nach dem Motto "Länge läuft" unterwegs und Miro lässt ihn traumwandlerisch sicher um den Kurs fliegen. Dann sind 12 sec., das entspricht etwas mehr als zwei Runden, schnell als Vorsprung eingefahren. Richtig eng wird es bei den Plätzen 5 bis 8. Da liegt nur eine gute halbe Runde zwischen den Startern.

      Gruppe 5 Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr

      Auf besonderen Wunsch wurde noch ein Rudel Capris abgelichtet. Die sind zwar nicht alle im Einsatz beim Rennen, aber einfach hübsch anzusehen.


      Ein Rudel Capris by kelme_sis, auf Flickr

      Das Gesamtergebnis der Gruppe C im Bild. Der Vize konnte seinen neuen BMW M1 gleich mal auf Rang drei stellen. Ich komme ja mit dem Modell gut zurecht und der zweite Rang gibt jetzt keinen Anlass dazu meine Entscheidung für den Wagen zu ändern. Magnus parkte den Mustang auf die Vier. Eine Bestätigung seiner Leistung auf der Heimbahn und wir alle sind der Meinung, dass sich Magnus in der Spitzengruppe festsetzen wird.
      Wir halten fest: Miro fährt direkt den ersten Klassensieg auf seiner Heimstrecke ein.


      Als nächste Klasse Gruppe C
      Mit Porsche, Jaguar, Lancia, Nissan und Toyota sind einige Hersteller vertreten, auch wenn die Porsche-Armada ein deutliches Übergewicht hat. Eine schöne Folge des Einheitsmotors: Der schöne TicTac-Porsche von lomo ist wieder am Start. Ein schöner Wagen.
      Bei den Rennen der Gruppe C setzte sich fort, was bei der Gruppe 5 schon absehbar war: An sich kennen alle die Bahn und die Zahl der Abflüge hält sich sehr sehr in Grenzen. Einige Läufe wurden völlig ohne Abflug der Starter absolviert.


      Schön bunt by kelme_sis, auf Flickr
      Gegen einen super laufenden "Löwenbräu"-Porsche von Ritzel war allerdings der Lancia von Miro an diesem Abend chancenlos. Rang zwei für den Martini-Renner vor meine Nissan. Der hat erfreulicherweise sein Potential unter Beweis stellen können. Beim ersten Lauf hatte ich den zweimal an sehr blöden Stellen neben der Spur geparkt und war damit raus. Zudem haben die zweimal 3 Gramm Blei in den Seitenkästen den Wagen in den zahlreichen Kurven der "Bahn ohne Geraden" bei Miro gut stabilisert. Der 2024-er Motor hat genug Schub und so leidet die Perfomance nicht unter dem Zusatzgewicht. Mal schauen, wie das auf der langen Bahn mit viel Vollgasanteil beim Vize ausscha
      Gruppe C Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr


      Die Zeitabstände mal wieder eng und Magnus scheint den vierten Rang abonniert zu haben. Der Jaguar sammelt fleissig Punkte für die Gesamtwertung.
      Der Vize wird den Einsatz des Jägermeister-Porsche wohl überdenken. Der Hörner-Whiskey-Renner kommt nicht richtig um die Runde und eine zu hohe Zahl von Abflügen war die Folge, wenn versucht wird mehr Druck zu machen. Der Funker muss das unglaubliche Potential seines Budweise-Porsche abrufen. Der hat einen sensationellen Motor und müsste weiter vorne stehen.

      Zuletzt kamen die NSR GT3 auf die Bahn. In der Performancereihenfolge liegen die GT3 ganz vorne und im Schnitt bewegt jeder den GT3 zwischen 10 und 20 Sekunden schneller auf 100 Runden um die Bahn als die Gruppe 5. Die ist dann nochmals 10 bis 15 Sekunden schneller als die Gruppe C. Es gibt allerdings Ausnahmen und die bin ich selbst. Da habe ich im Warm-up geschludert und den Wagen nicht richtig unter die Lupe genommen. Der Wechsel auf harte Schleifer hätte funktioniert, aber korrekt ausrichten muss man die schon und das war der Fehler. Der Wagen wurde vorne leicht ausgehebelt und eine Reihe von Abflügen war die Folge. 5:05 min. für die ersten 50 Runden ist gaaaanz schlecht. Da war nichts mehr zu retten und der letzte Platz in der Klasse war die Folge. Zum Glück gibt es ein Streichergebnis bei den sechs Läufen.
      Der Vize und Miro lieferten sich einen herrlichen Kampf um den Klassensieg. Ganz am Ende trennten die beiden die Winzigkeit von 5 Hunderstelsekunden. Herrlicher Rennsport.


      GT3 Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr

      Im Bild schaut das so aus und Vize parkte die "Altwagen" Corvette auf die Eins. Und wo steht Magnus? Wieder auf der Vier. Glückwunsch.


      Verpflegung am Anfang und Verpflegung am Ende. Der Mohnkuchen von Mama Haag war super lecker. Ein Dankschön dafür. Von der leckeren Suppe habe ich kein Bild und die eingeläutete Startphase in die Weihnachtszeit durch Lebkuchenherzen und Dominosteine bleibt ebenso unbebeildert. Das sparen wir uns für das Weihnachtsrennen auf, das am 23.12. unter der Überschrift "Wir warten auf das Christkind" startet.


      Ach, der Gesamtstand des Rennabends und die Gesamtwertung fehlt noch. Ok, ein wenig Zahlenwerk.


      Gesamt Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr


      Gesamt nach Lauf 2 by kelme_sis, auf Flickr
      Es gibt zwar noch Wertungen in den einzelnen Klassen, aber die interessieren noch nicht wirklich. Das wird sich entwickeln.
      Kelme - Pfalzrenner


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