Die 85. 24h von Le Mans 2017

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    • Rund 15 sec Unterschied bei den Rundenzeiten machen auf 24 Stunden
      hochgerechnet einen Unterschied von ~30 Runden aus.
      Die 340 km/h Spitze sind nicht alles.....würden die LMP1 wie vor 1996
      "volle Lotte" fahren, wären wohl über 400km/h drin, der Flug des CLR
      ist wohl vielen noch in Erinnerung?
      Es müssten wohl alle LMP1 ausfallen, damit ein LMP2 Chancen auf den
      Gesamtsieg hätte.
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Naja, auf jeden Fall sind die LMP2 in diesem Jahr ein ganz neuer, gewichtiger Faktor für die LMP1. Die schnell bewegten LMP2 sind härter zu knacken und ein Durchpressen, beispielsweise vor den Porsche-Kurven ist riskanter, als noch in den letzten Jahren. Und eben die langsamen LMP2 und deren Fahrercrews sind einfach aus Unberechenbarkeit problematisch. Wobei diese wiederum für alle Klassen. Wir werden sicherlich sehen, dass ein LMP2 solcher Art die GT PRO auf den Geraden dann überholt, den dann aber in den Kurven im Weg steht. Amateurfahrer werden den Grenzbereich der LMP2 wohl nicht erreichen können...

      Die CLR und auch der 911 GT1, der ja in der 98er-Version in Road Atlanta auch geflogen ist, hatten aber jeweils eine Aerodynamisches Problem und gingen daher unter Umständen fliegen. Nur mit dem aktuellen Sicherheitsdenken passen halt 400km/h und LeMans für die Verantwortlichen nicht mehr zusammen. Davon kann man ja halten, was man will...... es gab aber genug Unfälle, die in den letzten Jahren gezeigt haben, dass die LMP1 im Vergleich besonders zu den GTs schnell genug sind..... man denke nur an die Abflüge von Rockenfeller sowie Davidson vor ein paar Jahren.....
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    • Ich gebe zu, wenn bei vergangenen Le Mans Rennen ein Audi bzw. Porsche ausgefallen ist. Dann kamen mir auch nicht die Tränen ^^ , gejubelt habe ich deswgen abba nicht. Denn Ich bin kein Fanatiker. Werksteams mag ich am wenigsten, weil die mit ihrer manpower und Finanzkraft alles an die Wand drücken. Ich sehe es am liebsten, wenn underdogs gewinnen, mit deren gutem Abschneiden vorher kaum Jemand gerechnet hat.
    • Mir wäre es am liebsten, Porsche, Audi, Mercedes, Toyota, Ferrari, Ford, Jaguar, Nissan etc.
      würden sich werksseitig in der LMP1 engagieren. Rennschlachten zwischen den Konzernvertretern finde ich gerade wg. dem Aufwand am prickelsten.


      Gruß
      Ingo :cowboy:
    • Naja, eine Kombination aus beidem wäre ja ein Traum, aber dafür sind die Rennwagen mittlerweile wohl zu komplex... aber wenn ich so an die Gruppe C denke, oder auch an die späten 90er.... da ging beides auch noch parallel......
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    • Das ist richtig aber bei der GT1 war es ja am Ende auch so das die Kosten für das Ende der Rennserie mit verantwortlich waren, weil die Werke am Ende den längeren finaziellen Hebel hatten. Das versucht man ja in der LMP1 strickt zu trennen in dem man eine zweiter Wertungskategorie für die privaten eingeführt hat. Aber am Ende ändert das auch nichts an dem Effekt das keine weiteren Werke teilnehmen. Für die private LMP1 Wertung schaut es ja aber inzwischen sehr gut aus für das nächste Jahr wenn man den einschlägigen Medien glauben darf. :)
    • Ja, das wird man noch sehen, inwieweit die privaten LMP1 wirklich kommen. Da gibt es sicherlich genug Verkaufsmeldung, die nur dem Zweck der Medienpräsenz dienen.
      Für mich sind die persönlich einfach dadurch wenig attraktiv, da sie keinerlei Siegchance haben.
      Und das war, besonders in der Gruppe C, ja anders. Da konnte ja, beispielsweise mit 956/962, jedes Team ein potenziell siegfähiges Auto kaufen. Und das ist heute aufgrund der arg komplizierten Hybridsystem wohl erst gar nicht mehr möglich....
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    • Linhse schrieb:

      Das ist richtig aber bei der GT1 war es ja am Ende auch so das die Kosten für das Ende der Rennserie mit verantwortlich waren, weil die Werke am Ende den längeren finaziellen Hebel hatten. Das versucht man ja in der LMP1 strickt zu trennen in dem man eine zweiter Wertungskategorie für die privaten eingeführt hat. Aber am Ende ändert das auch nichts an dem Effekt das keine weiteren Werke teilnehmen. Für die private LMP1 Wertung schaut es ja aber inzwischen sehr gut aus für das nächste Jahr wenn man den einschlägigen Medien glauben darf. :)
      Wie sah denn die Realität bisher bei der LMP1 aus? Die Werksteams vornweg, die privaten (ByKolles, Rebellion)
      immer schön hinterher und nach hinten absichern, schnelle LMP2 konnten schon mal ein Problem aufwerfen.
      Jetzt dünnt sich das Feld der LMP1-Werksteams aus, also wird geklappert, da selbst Hersteller wie Peugeot
      einen Einstieg ablehnen.
      Entweder man lässt den Entwicklungen freien Lauf, das führt zu enormen Kosten, oder man deckelt das wie
      in der LMP2 mit dem Einheitsmotor, wobei man da kaum noch von "Prototyp" im eigentlichen Sinn reden kann.
      Der Motorsport stösst augenscheinlich immer häufiger an Grenzen, sei es physikalisch oder finanziell.

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    • Eine WEC - Saison in der LMP1 Klasse kostet ca. 200 Millionen Eurönchen, Le Mans only etwa 70 - 80 Millionen.
      Deshalb werden keine weiteren Werke mitmischen wollen. Denn im Gegensatz zu manchen Fans, zählt für Hersteller die Kosten-Nutzen-Relatition. Je mehr Hersteller mitmischen, um so mehr sinkt für die Einzelnen die Chance auf den Sieg. Wer nicht gewinnt, der hat lediglich unnütz Geld verbrannt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John Mc Guiness ()

    • Ruhrpottler schrieb:

      Und das war, besonders in der Gruppe C, ja anders. Da konnte ja, beispielsweise mit 956/962, jedes Team ein potenziell siegfähiges Auto kaufen. Und das ist heute aufgrund der arg komplizierten Hybridsystem wohl erst gar nicht mehr möglich....
      Das ist natürlich richtig. Nun wird ja auch prinzipiel jedes Jahr das LMP1 fahrzeug überarbeitet und aller zwei Jahr komplett neu auf kiel gelegt. Das kann kein privater stemmen. Ich denke schon, dass das Hybridsystem von privaten zu stemmen ist, wenn halt nicht die kurzen zyklen bei den LMP1 Modellen wären...


      Murphy57 schrieb:

      Entweder man lässt den Entwicklungen freien Lauf, das führt zu enormen Kosten, oder man deckelt das wie
      in der LMP2 mit dem Einheitsmotor, wobei man da kaum noch von "Prototyp" im eigentlichen Sinn reden kann.
      Wenn man den Kosten freien Lauf lässt, passiert der LMP das selbe was der Gr. C und der GT1 passiert ist. Irgendwann wird der Tag kommen, da wird die Rennserie nicht mehr ausgeschrieben...
      Vielleicht ziehen sich auch erst die Werke zurück und die privaten erleben ein Hoch nachdem sie ja gerade im Prinzip ich mehr existent sind.
      Mit der LMP2 hast du natürlich recht aber wenn es am ende einem guten Rennen dient, ist es mir Recht.
    • Abend!

      Also, ich würds diesmal auch Toyota gönnen, obwohl ich Porsche-Sympathien nicht leugnen kann.

      Sie können ja dieses Jahr bei den LMGT-Pro Boliden gewinnen :D , wär natürlich schön, wenns hier statt einem 2 Kampf, zu einem 5-Kampf kommen würde; mich erstaunt nur, das die Corvetten und AMs so chancenlos gegen die neue Ford Armada war/ist, als wenns abgesprochen worden wäre, naja, is ja in der heutigen Zeit überall Lug, Trug, Bschiß, speziell wenns um viel Kohle geht, da sollte man sich langsam dran gewöhnen, was mir aber schwer fällt.

      Gruß

      Sir William
    • So einen mist wie letztes Jahr will ich nicht nochmal erleben. Ich konnts nicht fassen als Kazuki plötzlich ausrollte. Wie beim GT-One :(
      Gruß,
      Dominik
    • So. Auto ist gepackt. Morgen geht es um 05:00 Uhr los nach Le Mans.Ich drücke auch Porsche die Daumen. Wobei ich auch gut, mit einem Toyota Sieg leben kann. Ich fand die Zeiten, wo Audi gegen Peugeot angetreten ist, auch klasse. Aber es ist schon so, dass die LMP 1 sehr teuer ist und außer ein Sieg in Le Mans, von der Öffentlichkeit die WEC nicht richtig wahrgenommen wird. Obwohl sich hier, viel getan hat. Bei den GT's hoffe ich sehr, das ein RSR siegen wird.
    • Lister schrieb:

      mich erstaunt nur, das die Corvetten und AMs so chancenlos gegen die neue Ford Armada war/ist, als wenns abgesprochen worden wäre,
      Würde natürlich keiner der Protagonisten zugeben, hätte man Ford den Wiedereinstieg genau
      50 Jahre nach dem ersten Gesamtsieg durch eine "angepasste" BoP versüsst....und auch die
      Entwicklung des neuen GT lief anders, als es dem Reglement für GT-Fahrzeuge entsprochen hätte.
      Aston Martin, Bentley, Ferrari, Porsche etc. entwickeln aus einem Serien-GT ein Fahrzeug für
      die GT-E pro und am Klassen, beim Ford GT wurde erst der Rennwagen entwickelt und jetzt soll
      im Nachhinein eine Kleinserie aufgelegt werden. Alles mit dem Segen der ACO, daran mag man
      erkennen, zu welchen Klimmzügen sich die ACO veranlasst sieht, um publikumswirksame Hersteller
      und Fahrzeuge an den Start zu bekommen. Würden die Ausrichter der 24h auf das schmückende
      Füllwerk verzichten, was bliebe dann: 3 Autos von Toyota und 3 von Porsche, die den Gesamtsieg
      unter sich ausmachen würden.....
      Bei einigermaßen gleichmäßiger Verteilung auf der Strecke käme alle ca. 60sec (!) ein vereinsamter
      Renner in das Blickfeld der Zuschauer an der Strecke, um nach wenigen Sekunden wieder aus dem
      Sichtfeld zu entschwinden. Zuschauerschwund und mangelndes Interesse der Medien wären die Folge.
      Gabs das nicht schon alles mal: Gruppe C, GT 1 wurden hier bereits schon genannt, alles Irrwege?
      Wie man es als Veranstalter anders - und vielleicht auch richtiger(?) - machen kann, zeigen die
      24h auf dem Nürburgring. Im übrigen auch (fast) ohne Prototypen, ganz nebenbei...



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    • naja ich glaube nicht das es irrwege sind. irgendwann hat eine rennserie halt ihren höhepunkt erreicht. Dannach kommt halt früher oder später das ende der rennserie.
      Die einzige rennserie die mir einfällt und mit ach und krack am leben erhalten wird ist die formel 1.

      Das die rückkehr von ford schön inziniert wurde steht außer frage. Für meinen geschmack aber viel zu offensichtlich wenn man sich den schlagabtausch zwischen ferrari in le mans bei der rückkehr anschaut.
      Das ford ein andere weg gewehrt wurde was die entwicklung das fahrzeuges angeht (erst rennwagen dann serie) ist in meinen augen okay. Somit wird eine weiter möglichkeit erröffnet, die anderen neuzugängen uU auch gewährt wird. Die serie hat also bessere überlebenschancen als wenn man immer stur an den Regeln festhalten würde.
      BMW hat man diesen Weg für die GTE zwar nicht gewährt aber das wäre vielleicht auch nicht in deren interesse gewesen. Nur mal am Rande: die ganzen zusammenfantasierten Entwürfe wie der 8er GTE ausschauen könnte, sind echt toll und zeigen einen schicken wagen. Dennoch bin ich der meinung das BMW da keinen echten Rennwagen baut. Das ding ist einfach zu fett und zu bullig. Selbst wenn man das zielgewicht, etc erreicht. für 6er GT3 und den Bentley GT3 ist das ähnlich. zumindest für meinen geschmack sollte ein rennwagen etwas flinkes, elegantes und leicht "mager-sehnig" haben, nicht bullig aufgepumpt. Sorry off topic. :rolleyes:
    • Lister schrieb:

      naja, is ja in der heutigen Zeit überall Lug, Trug, Bschiß, speziell wenns um viel Kohle geht, da sollte man sich langsam dran gewöhnen
      Genau deshalb ist meine liebe zum Fussball fast vollständig erloschen...
      Dieses elendige rumgeschauspielere, wie schwer man doch verletzt ist, um einen Elfer oder eine Karte zu provozieren und und und...
      Schiri´s die so blind einfach nicht sein können... ach was reg ich mich auf...
      Sorry für OffTopic...
      _________________________________________________________
      Slot-Racing is Life. Anything that happens before or after...is just waiting ...
    • Wo Rauch ist, ist auch Feuer.....
      Na, da kann man ja gespannt auf die künftigen Entwicklungen schauen.....
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