WDSM32 - 1. Lauf am 14.04.2018 in Kamp-Lintfort - Ergebnis

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    • WDSM32 - 1. Lauf am 14.04.2018 in Kamp-Lintfort - Ergebnis

      Hallo,

      der erste Lauf zur WDSM32 Saison 2018 hat gestern in Kamp-Lintfort stattgefunden.

      Es gab spannende Positionskämpfe und auch tragische Momente. Über den gesamten Rennverlauf kam es immer wieder zu Positionswechsel. Ein Stunde vor Rennende lagen die Teams aus P2 bis P5 innerhalb von 19 Runden und die Reihenfolge sollte sich in der Schlußphase nochmals dramatisch ändern.

      Hier in Kurzform das Ergebnis auf dem Podium:

      1. ProSpeed Slot Racing
      2. IG Slot im Taunus
      3. H²O Rennwerk

      Das ausführliche Ergebnis und die Auswertung gibt es auf der Internetseite wdsm32.de

      Einen herzlichen Dank an Magdalena und Ihr Team für die gute Bewirtung über die Veranstaltung und an alle Teilnehmer für die Unterstützung der Rennserie.


      Bei diesem Rennen sind einige Punkte aufgekommen, die es zu optimieren gibt. Günter und ich werden daran arbeiten, hier Lösungen zu finden und umzusetzen.

      In 6 Wochen, am 26.05., findet dann der zweite Lauf in Schwerte statt.


      LG
      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EauRouge ()

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    • Hallo Günter, hallo Stefan,

      wir sind wieder heil im Taunus angekommen ( 01:45 Uhr ) und zufrieden
      nach einer kurzen Nacht pünktlich um 08:00 Uhr wieder "am Start" vor dem
      Fernseher gewesen.
      Auch da gab es ein abwechslungsreiches Rennen.
      Wenn dann die Holländer auch das Autofahren lernen würden, wären die
      Ergebnisse aus meiner Sicht wieder erfreulicher.

      Für die gestrige Veranstaltung bei euch danken wir euch und allen Teilnehmern
      ganz herzlich. Es war wieder ein gelungener Renntag, an dem die Zeit schnell
      rumging.
      Das lag wohl auch mit daran, dass der Rennverlauf so spannend war und lange
      das Endergebnis nicht absehbar war.

      Herzlichen Glückwunsch an die Sieger von PRO SPEED und die Platzierten!

      Natürlich sind wir mit unserem Ergebnis auch sehr zufrieden, besonders, dass
      wir nun "mittendrin statt nur dabei" sein können.

      Was so "Feder - leicht" aussah, hat einige Stunden und Testtage gekostet,
      zumal wir bei uns keinerlei Vergleiche zu anderen Teilnehmern haben.

      Natürlich darf auch ein herzliches Dankeschön an Magdalene und ihr Team für
      die kulinarische Betreuung nicht fehlen!

      Viele Grüße vom Team IG. SLOT IM TAUNUS

      Dominik, Klaus und Wolfgang

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfgang53 ()

    • Hallo Leute,

      Es gibt natürlich auch in diesem Jahr wieder Rennberichte, hier der zum Saisonauftakt in Kamp Lintfort.



      Saisonauftakt wie ein Donnerschlag

      Die WDSM machte auch beim Saisonauftakt 2018 ihrem Ruf als beste Langstreckenrennserie in 1:32 alle Ehre.

      Motorsport von aller Feinsten gab es an diesem Wochenende in Kamp Lintfort zu sehen.

      Wenn ich hier schreibe „vom aller Feinsten“ dann ist das in keiner Weise übertrieben, denn es gab beim ersten Rennen 2018 einfach alles was man sich von einem Autorennen wünscht.

      Schöne Autos, schnelle Fahrer, perfekt vorbereitete Teams, Höhepunkte und Dramen im Minutentakt waren die Zutaten zu einem außergewöhnlichen Renntag.

      Außergewöhnlich gut war auch die Betreuung durch Magdalene und ihr Team vom STC-Lintfort.

      Dafür und für den perfekten Schweinebraten von allen Teilnehmern ein dickes Dankeschön.

      Vom Orga Team der WDSM geht auch ein großes Dankeschön alle Teams für einen absolut fairen Umgang miteinander.

      Das erste Drama erlebt das Team NextGeneration Heros.

      Am Freitag beim freien Training, konnte die Truppe nur kurz ihr Auto testen, denn Bert, der Teamchef und Mechaniker in Personalunion, hatte sich ein wenig mit seiner Terminplanung vertan.

      Zu allem Übel überkam ihn in der Nacht auch noch „Montezumas Rache“ und er musste den Renntag in der Fliesenabteilung verbringen.

      An dieser Stelle gute Besserung von den WDSMlern.

      Die NextGeneration Heros mussten also nicht nur auf einen Fahrer verzichten, sondern auch auf ihren Teamchef und Autobauer.

      Am Renntag übernahm dann Torben diese Aufgabe und organisierte mit Marcus auch noch einen Ersatzfahrer.

      Klasse Einsatz und der wurde dann auch mit einem guten Rennen belohnt.

      Der Einsatz stimmte auch bei den GUMMi Wheels, denn am Freitag konnte der neue Mechaniker im Team Michael L., zwei Autos auf die Bahn stellen die zeitenmäßig ganz vorne mit dabei waren.

      Am Samstag beim letzten freien Training wurde dann noch einmal die Abstimmung überarbeitet, aber das auch suboptimal sein kann, wurde im Rennen deutlich.

      Winfried L., Uwe W., Guido B. und Marc B. versuchten im Rennen ihr Bestes, aber wenn die Rahmenbedingungen nicht passen, dann reicht auch das Beste nicht.

      Einige der etablierten WDSM Teams hatten sich personell verstärkt und es gab auch eine neue Mannschaft, die in Kamp Lintfort zum ersten Mal, unter eigener Regie, an den Start ging.

      Das ein Unternehmen „alles ist neu“ nicht so aus dem Ärmel geschüttelt werden kann, wurde den drei erfahrenen Slottern Björn, Hans G. und Wolfgang G. dann am Samstag klar.

      Das Team umgebaut und mit Hans Q. einen Neuzugang geholt, so wollen die Racing BROthers, unter Führung von Sven T., in der Saison 2018 erfolgreich sein. Torsten K. und Stefan F., beide schon im letzten Jahr bei den BROthers aktiv, werden auch in diesem Jahr Brüder sein.

      Nach dem Weggang von Björn F. konnte ProSpeed Slot Racing Teamchef Stefan N. Ralf L. verpflichten und das der eine Top Wahl war, zeigte bereits das erste Rennen. Die Beiden werden unterstützt von David L. und diese Kombination ist sehr erfolgversprechend.

      LOS dagegen will auch 2018 versuchen seinen Titel Westdeutscher Sportwagen Meister in unveränderter Besetzung Willi B., Rene E. und Günter R. verteidigen. Die Truppe steht aber, wie der Sportinformationsdienst Heute vermeldet, in der Saison 2018 fest unter Vertrag bei Lancia.

      Eine weitere Verstärkung gab es bei den Wasserwerkern von H²O. Mit Gregor P. konnte das Aachener Team einen Top Fahrer aus Bergheim für den Kampf um die Meisterschaft verpflichten. Mittlerweile im fünften Jahr dabei, wird es für Michael J. und Peter R. nun Zeit sich den Meistertitel zu holen.

      An den Meistertitel dachte man im Taunus, bei der IG Slotracing, vor dem Saisonauftaktnicht, aber so wie das Rennen für Wolfgang B., Klaus G. und Dominik F. in Kamp Lintfort gelaufen ist, werden die Drei wohl jetzt häufiger über den Titel nachdenken.

      Bei der Fahrzeugabnahme dachte wahrscheinlich noch niemand an den Meistertitel, denn einige Teams waren noch damit beschäftigt ihre Autos regelkonform zu bekommen bevor man sie in den Parc Ferme stellen konnte.

      Ganz viel Arbeit hatten hier die GUMMi Wheels.

      Ihr Sauber Mercedes, der aus einem White Kit aufgebaut war, war nicht komplett montiert und so mußten noch Karosserie und Klebe Arbeiten gemacht werden.

      Solche Eingriffe wirken sich dann manchmal auch auf die Abstimmung und die gesamte Technik aus.

      Beim Einzelzeitfahren hatte der GUMMi Wheels Sauber dann massive Kontaktprobleme und man belegte nur den achten Platz, musste kurz nach Rennstart schrauben und verlor dadurch sofort den Anschluss an den Rest des Feldes.

      Im Einzelzeitfahren konnten vier Teams die zehn Sekunden Marke knacken.

      Die Bestzeit markierte LOS mit einer 9.659.

      Das komplette Quali Ergebnis könnt ihr unter www.wdsm32.de/Ergebnisse nachlesen.

      Bei der Wahl der Startspur entschieden sich Team H²O und ProSpeed für die 7 und 8 und so wurde das Rennen wie folgt gestartet.

      Spur 1 / Racing BROther

      Spur 2 / IG Slot im Taunus

      Spur 3 / GUMMi Wheels

      Spur 4 / TeamBUS

      Spur 5 / LOS

      Spur 6 / NextGeneration Heros

      Mit ein wenig Verzögerung wurde der Auftakt zur 2018er WDSM Saison dann um 13:30 gestartet.

      LOS auf der Spur Fünf dominierte die erste Rennstunde mit ihrem Lancia LC2 und sicherte sich die schnellste Rennrunde schon in Umlauf 53.

      Mit konstanten Rundenzeiten unter zehn Sekunden baute man den Vorsprung immer weiter aus.

      TeamBUS versuchte auf der schnellen Spur vier mitzuhalten musste aber schnell abreißen lassen und Wolfgang G. konnte mit dem grauen Nissan nur auf Schadensbegrenzung fahren.

      Schadensbegrenzung kam an diesem Tag für die Truppe aus dem Taunus, die ebenfalls einen Nissan pilotierte, nicht in Frage.

      Wolfgang B. hatte das Einsatzauto perfekt abgestimmt und zeigte, das man mittlerweile zu einem der Spitzenteams in der WDSM gehört.

      Der zweite Lancia LC2 im Feld war das Auto von Team NextGeneration Heros und die Truppe mit Torben, Klaus, dem Junior Felix und Marcus der für den erkrankten Teamchef Bert eingesprungen war zeigte, das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis man den Anschluss an die Spitze gefunden hat.

      Auf Spur eins versuchten die Racing BROthers mit ihrem Mazda nach vorne zu fahren, aber der Japaner konnte die Zeiten der Konkurrenz nicht ganz mitgehen.

      Das WDSM Feld beim ersten Rennen 2018, war auf Grund der neuen Regel, das den Nissan nur noch zweimal pro Saison zulässt, sehr bunt.

      Neben zwei Lancia, zwei Mazdas und zweimal Nissan, ist auch noch ein Porsche und ein Sauber Mercedes am Start.

      Die Rundenzeiten die von den einzelnen Fahrzeugmodellen gezeigt wurden lagen dicht zusammen und man kann am Ende nicht wirklich sagen das eines der Autos deutlich überlegen war.

      Diese Tatsache war dann auch nach dem Einstieg von ProSpeed und H²O ins Rennen der Grund dafür, das es ein Rennen wie ein Donnerschlag wurde.

      Favoritensterben und häufige Positionswechsel waren das Salz in der Suppe beim Saisonauftakt.

      Als LOS nach zweistündiger Pause wieder ins Rennen einstieg, machte ihr Lancia Zicken.

      Wie eine italienische Diva ließ sich das Auto nicht mehr zu ganz schnellen Rundenzeiten bewegen.

      Auch der Nissan von TeamBUS konnte nicht überzeugen. Man schob hier die Schuld auf die Reifen, obwohl sich das Auto schon beim Quali nicht ganz sauber anhörte.

      Björn versuchte durch einen frühen Reifenwechsel den Anschluß an die Spitze zu halten, musste aber einsehen, das man heute noch nicht vorne mitspielen kann.

      Diese Einsicht teilte man mit LOS, denn auch der Lancia des Titelverteidigers konnte nur eine Stunde Top Zeiten fahren.

      Ganz anders dagegen ProSpeed.

      In der neuen Besetzung hat sich das Team, nach dem Rennen in Kamp Lintfort, den Beinamen „Reifenflüsterer“ wirklich verdient.

      Auch wenn die Rundenzeiten bei ihrem Porsche 962KH zeitweise einbrachen blieben Stefan, Ralf und David cool, hielten immer das Heck des Autos ruhig und brachten die Reifen so richtig zum Arbeiten.

      Die Rundenzeiten zeigten, das das der richtige Weg war um in Kamp Lintfort zu gewinnen.

      Der Sieg wurde ihnen aber nicht geschenkt, denn H²O fuhren zwar eine andere Taktik, konnten aber ebenso schnelle Runden am Stück auf die Uhr zaubern.

      Immer wieder wechselten im Feld die Positionen.

      Immer wieder konnte man an den Gesichtern der Teilnehmer ablesen wie das Rennen gerade für jeden einzelnen lief.

      Lachende Fahrer, verkniffene dreinschauende Fahrer und ratlose Piloten, alles war an diesem Renntag zu beobachten.

      Ich weiß nicht wie ich euch die Atmosphäre beschreiben soll.

      ProSpeed in Führung liegend schont Reifen und versucht ohne Boxenstop ins Ziel zu kommen.

      H²O spürt den heißen Atem der IG Slot im Taunus im Nacken und muss 20 Minuten vor Rennende Platz Zwei hergeben.

      Mittlerweile hat bei den BUS Fahrern Björn den Regler übernommen.

      Von P5 aus schnupfte der BUS Nissan zuerst den LOS Lancia auf und machte sich dann auf die Jagd nach dem H²O Mazda.

      Gregor der hier die letzte Stunde fuhr, konnte dann trotz eines technischen Defektes einen drei Runden Vorsprung ins Ziel retten.

      Für ProSpeed lief es an diesem Tag perfekt.

      Mit einer neuen Besetzung, einer neuen Herangehensweise an ein Rennen und mit sehr viel Feingefühl im Finger sicherten sich Stefan N., Ralf L. und David L. einen verdienten Sieg im ersten WDSM Lauf 2018.

      Und wieso jetzt ein Rennen wie ein Donnerschlag?

      Es gab alles was ein Rennen braucht und es traf manche wie ein Donnerschlag.

      Nicht nur der Erfolg, besonders die Dramen sorgten für einige Donnerschläge.

      Der LOS Lancia kann seinen Speed nur eine Stunde halten.

      H²O muss den zweiten Platz wegen technischer Probleme kurz vor Rennende hergeben und steht bis zur letzten Sekunde unter Druck von den BUS Fahrern.

      Die Favoriten 2018 TeamBUS, liegen lange Zeit auf P5 und können trotz Top Fahrerbesetzung nicht in den Kampf um die Spitze eingreifen.

      Team GUMMi Wheels hat Freitags ein perfektes Auto, kann diese Performence nicht mit ins Rennen nehmen und kämpft am Ende darum nicht Letzter zu werden.

      Ja und zum Schluss noch das Pech der Heros, Montezumas Rache schlägt manchmal zu wie ein „Donnerschlag“

      Ein klasse Renntag der wohl in die Geschichte der WDSM eingehen wird ging um 23:00 zu Ende.

      Müde und abgekämpft, manche glücklich, manche enttäuscht so ging es den Fahrern beim Saisonauftakt der WDSM 2018 aber ich glaube das beim zweiten Lauf in Schwerte wieder alle am Start sein werden.

      Glückwunsch an ProSpeed zum Sieg und zur Führung in der WDSM
    • Hallo Wolfgang,

      Formel 1 hab ich Heute auch geschaut und dabei zwei Kannen Kaffee getrunken ;)

      Heute Morgen ist schon unsere Katze in der Tierklinik eingeschläfert worden, 17 Jahre alt und hatte Nierenversagen.

      Die Stimmung war ein wenig gedrückt.
      Freut mich das ihr heil angekommen seit und das euch die Veranstaltung ein wenig Spaß gemacht hat.

      Bis dann
      der alte Mann
    • Hallo Günther

      Danke für den tollen Bericht.
      Der liest sich wie immer super.

      Danke auch an Magdalene.
      Es war wie immer super.

      Danke aber auch an Günther und Stefan für diese Serie und das ihr uns überhaupt diese Plattform bietet um so was zu erleben.

      DANKE

      Dann auch ein ganz Grosses Danke schön an mein Team.
      Dieses Wochenende war toll.

      Wie man gestern gesehen hat ist es einfach schier unmöglich den Björn zu ersetzen.
      Seine Spur 6 war wieder so geil.
      Aber mit Ralf haben wir einen Ersatz der auf seine Art und Weise leben mit ins Team bringt und diese klasse ist genau so viel wert wie ein Björn.

      Ich freue mich auf den Rest der Meisterschaft mit diesem Team.
      LG David :winke2:
    • Huhu .....


      So jetzt habe ich ein wenig Zeit. ..

      Zu uns die BROthers.....

      Es ging nix und das von Anfang bis Ende.

      Und auch eine Wette um mein Lieblingsgetränk ....verbesserte die Performance null :thumbdown:

      Der Wagen fuhr Freitag Super ...
      Aber nach Motor und Reifenwechsel

      War es das mit unserem Japaner...

      Ich hoffe im 2 Lauf das wir mitkämpfen können .

      Und wie Günter schon sagte mit schönen Hosen alleine gewinnt man keine Rennen

      Aber noch mal Glückwunsch an die Ford Gruppe ....

      2 Platz ....Ich finde das großartig :thumbsup: und von Herzen gegönnt .

      Ob der alte Mann eine Glaskugel hat ?

      Schwerte der 2 Versuch ....

      Und bin Gespannt was die Ford Taunus Truppe macht ....

      Mit ohne Federn Zeugs oder ob sie gleich vorne Weg brennen ?

      Vielleicht weiß Günter s Kugel was?


      Gruß Stefan vom BRO

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VOLVO V70 R ()

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    • ....davon ein paar "Kugeln" und ich kann Hellsehen ;)

      Leider hatte euer Team einen gebrauchten Tag erwicht und es lief nicht ganz so gut für euch.

      Die Truppe aus dem Taunus hat hervorragend gearbeitet und sich über die Winterpause mit dem Einbau einer Federung beschäftigt.

      Trotzdem bleibt abzuwarten ob sie ihre gute Performence auch in den nächsten Rennen bestätigen können.

      Eines kann ich allerdings sagen, Wolfgang, Klaus und Dominik haben nicht "das Handtuch" geworfen als es nicht so gut gelaufen ist und sie sind belohnt worden.

      ProSpeed hat sich im Rennen perfekt auf die Bedingungen eingestellt und ist belohnt worden und wir von LOS, haben es in KaLi nicht hinbekommen uns auf die Veränderungen während des Rennens einzustellen.

      Das macht für mich aber auch den Reiz eines Langstreckenrennens aus, sich immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen.

      ....und was die Hosen angeht, ich glaub ich trag jetzt nur noch Röcke :D :D :D

      Bis dann
      der alte Mann
    • Für mich war es ein ganz normaler WDSM-Lauf, mit allem, was dazu gehört.

      Sehr spannendes Rennen, Rennverlauf zum Nägelkauen, unvorhersehbares Ergebnis, das eigene Auto Freitag schnell, Samstag morgen schnell und im Rennen phasenweise die Performance von blutigen Anfängern ohne jegliche Ahnung und Erfahrung vom Slotracing.

      Und auch nach dem Rennen wieder alles wie immer: Es gibt drölfzig Ideen woran es gelegen haben könnte, Vermutungen, Schlussfolgerungen, Vorsätze. Und trotzdem würde es mich keineswegs wundern, wenn ich trotz schnellem Auto und guter Bahnkenntnis von dem ein oder anderen stehen gelassen werde, als würde ich das erste Mal in meinem Leben einen Regler halten.
      :winke2:
    • Hallo zusammen,

      danke für die Blumen und die gebühren auch meinen Teamkollegen Dominik und Klaus, die alle einen
      guten Job gemacht haben und mit für unser bisher bestes Ergebnis gesorgt haben.

      Schnell, fehlerfrei und auf die Technik achtend, speziell die Reifen, ermöglichte uns eine konstante
      Fahrweise, die dann auch belohnt wurde.

      Etwas Glück gehört aber sicher auch dazu, wenn ich das Schicksal von LOS betrachte. Da läuft es mir
      kalt den Rücken runter, wenn ich mir vorstelle, in die gleiche Situation zu kommen und im Moment
      hilflos mit ansehen muss, wie ich immer weiter nach hinten durchgereicht werde, obwohl ich am Auto
      nichts verändert habe oder einen großen Crash gehabt hätte.
      Da bin ich gespannt, ob und wenn ja welche Erkenntnisse für diese Situation gefunden werden!

      Das bedeutet für uns aber auch, mit beiden Füßen auf dem Boden zu bleiben. Zu viel Lob kann auch schnell
      den Blick für das jetzt Notwendige und die realistische Einschätzung unserer Situation trüben.

      An Schwerte 2017 haben wir natürlich gute Erinnerungen und die 2. Rennhälfte werde ich auch nie vergessen.
      Aber zugegeben, da war viel Glück und weniger zielgerichtete Arbeit dahinter. Nach den Erfahrungen in den
      Rennen zuvor übernahm ich einfach in etwa die Wackeleinstellung aus der NSR-Klassik Rennserie, die ich bei
      den Frankfurt Skyliners mitfahre.
      Als in den ersten 2 Std keine wesentliche Verbesserung spürbar war, hatten wir uns schon fast wieder mit der
      Rolle als Fünftplazierte abgefunden.
      Dass es dann anders kam, hat uns genau so überrascht wie euch, wir haben dieses "Geschenk" natürlich gerne
      angenommen.

      Deshalb gehen wir auch die kommenden Rennen mit der notwendigen Demut vor der anspruchsvollen Rennserie,
      den klasse Wettbewerbern, der jeweiligen Strecke und nicht zuletzt der Technik an und zählen am Schluß die Punkte
      zusammen, die wir einsammeln konnten.

      Die alte Weisheit ist nicht neu, aber immer noch gültig: to finish first, you first have to finish!!!!!

      In diesem Sinne, wir freuen uns auf die kommenden Rennen!

      Viele Grüße aus dem Taunus

      Wolfgang

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfgang53 ()

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    • Hallo Björn,

      ich kann deine Bedenken, das du trotz guter Bahnkenntnissen und schnellem Auto, von manchem anderen Fahrer wie ein Anfänger stehen gelassen worden bist, nicht ganz nachvollziehen.

      Schau dir einmal die Rennauswertung an, du bist die beste Spur 6 von allen gefahren und auf der Spur 5 hast du die beste Spur von allen gefahren die wie ihr, ebenfalls Reifen gewechselt haben.

      Es kann also keine Rede davon sein das dich viele stehen gelassen haben.

      Bis dann
      der alte Mann
    • alter Mann schrieb:

      Hallo Björn,

      ich kann deine Bedenken, das du trotz guter Bahnkenntnissen und schnellem Auto, von manchem anderen Fahrer wie ein Anfänger stehen gelassen worden bist, nicht ganz nachvollziehen.

      Schau dir einmal die Rennauswertung an, du bist die beste Spur 6 von allen gefahren und auf der Spur 5 hast du die beste Spur von allen gefahren die wie ihr, ebenfalls Reifen gewechselt haben.

      Es kann also keine Rede davon sein das dich viele stehen gelassen haben.

      Bis dann
      der alte Mann

      Das stimmt leider nicht, Günter. Ich habe das Auto auf der 5 übernommen und war satte 0,6 Sekunden langsamer als Rene neben mir. Ich bin 10,5-10,7 gefahren. Das Ganze lief 25 Minuten so, bis die Reifen sich von der Felge gezogen haben und wir so noch einmal zum Reifenwechsel gezwungen wurden. Der neue Satz war dann der Hammer und ich konnte auf der 5 mit Zeiten zwischen 9,8 und 10,1 wieder etwas gutmachen. Der Reifensatz war dann auf der 6 auch noch drauf und ich konnte die ganze 6 das Potential des Autos ausfahren.

      All das ändert nichts daran, dass ich 25 Minuten völlig wehrlos mit katastrophalen Rundenzeiten unterwegs war und von (fast?) allen auf der Strecke überholt wurde. Dass unser letzter Reifensatz so viel besser war, ein absoluter Quantensprung, ist für mich nicht nachvollziehbar, denn ich habe alle Reifensätze gleichzeitig und mit der gleichen Technik verklebt. Es bleiben also viele Fragen offen. Natürlich habe ich Ideen was man besser machen könnte und viele Dinge die ich probieren werde, aber die Unterschiede zwischen den Reifensätzen waren schon gewaltig.

      Aber nicht falsch verstehen: Ich stehe aber hinter dem Reglement und den Reifen, denn es gibt ja offensichtlich Teams, die die Reifen verstehen. Wobei es natürlich auch immer Zufall sein kann, wenn es gut läuft. Aber das wird man sehen.

      Die WDSM ist unglaublich spannend, und das liegt auch an den Reifen. Vor allem deshalb, weil man nicht schon nach dem Quali nicht sagen kann, wer vorne fahren wird. In jeder anderen Serie hätte nach diesem Qualiergebnis LOS und H20 das Rennen unter sich ausgemacht, denn der Abstand nach hinten war einfach zu groß. Nicht so in der WDSM, da kann alles passieren.
      :winke2:
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    • Die ersten beiden Sätze waren verklebt, der dritte war unverklebt, der vierte wieder verklebt.
      Im Training hat das Auto die unverklebten super angenommen und war damit sofort schnell. Deshalb habe ich nach den ersten beiden Sätzen mal einen unverklebten versucht. Hat aber auch nicht besser geklappt. Er war leider genauso schlecht wie der erste.
      :winke2: