1:24 Porsche 956

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  • Stand 14.01.2018



    Blog

    2017-02-07

    Ich starte mit einem neuen Fahrzeug-Projekt. Grundlage wird ein Tamiya Bausatz sein. Fahrwerk steht noch nicht fest - auch nicht, ob und welche Rennserie das Auto mitfahren darf. Ich habe mir schon Lexanteile für Scheiben und Innenraum besorgt.




    2017-02-10

    Den Deckel habe ich soweit mit Revell-Contacta (Alte Flasche aus den 80er Jahren, Höllenzeug) verklebt, oder soll ich sagen "verschweisst". Zur Stabilisierung habe ich von innen an den Verbindungsstellen Streifen aus Polystyrol eingeklebt.




    2017-11-19

    Die Karosserie ist soweit für die Lackierung vorbereitet, d.h. mit Rauschwamm und Scheuermilch gründlich bearbeitet und im Anschluß gereinigt. Lackiert wird wie immer im Heizungskeller...


    Soweit erstmal grundiert. Spoiler kann man sich eigendlich sparen, da dieser von einem riesigen Decal komplett eingehüllt werden wird. Als nächstes erstmal Farbe besorgen (Grundfarbe weiss). Ein Fahrwerk habe ich auch noch nicht. Die Decals für das Auto sind diesmal gross und reichlich....kann mir vorstellen, dass das nicht ganz so banal werden wird...



    2017-11-23

    Heute geht es an das Auftragen des Basislacks in Weiss (TS-26) mit der Büchse. Irgendwann werde ich mir mal eine Airbrush-Pistole holen....Mit der Dose ist das ganze sehr grobschlächtig und nicht einfach zu machen....


    Das Ergebnis ist ganz gut geworden. Eigendlich zu schade, da das Ganze später mit Klarlack überbügelt wird.....





    2017-11-24

    Das sind die Decals für das Auto..... Ich muss sagen, dass mir die grossen Flächen zunächst gehörig Respekt eingeflöst haben; jedoch hat sich das als halb so wild herausgestellt. Bei der richtigen Handhabung ist das eigendlich auch kein Problem.


    Am ersten Abend habe ich das hier geschafft...


    Nach zwei weiteren Abenden war ich dann bis auf die zwei Decals in den Scheinwerfen und den Felgen soweit durch. Ist hier und da nicht ganz perferkt geworden aber mir reicht das so; schliesslich wird das Auto später gefahren und Abflüge sind eh vorprogrammiert. Da wird der ein oder andere Kratzer leider eh drankommen....




    2017-11-27

    Heute ist erst mal Räderbauen angesagt. Ich verwende hierzu PU-Reifen und Felgen von slotpoint.de. Reifen sind zunächst auf der Felge verklebt und dann das Rad in der Breite auf 14mm verschmälert. Den Durchmesser lege ich zunächst mal auf grosszügige 27,5 mm fest. Damit komme ich hinten auf eine Bodenfreiheit von 2mm. Vorne werden ich Scaleauto Hardcomp nehmen, die auf 24,0 mm Umfang reduziert werden.

    Nach dem Einkleben kann ich über die Reifen noch auf 1,5 mm hinten und vorne auf 1,0 mm Bodenfreiheit runter.



    Ist immer eine tierische Sauerei....


    Hier die fertigen Räder....mal testweise mit den äusseren Felgeneinsätzen. Letztere müssen allerdings noch lackiert und mit Decals versehen werden....das kommt aber später, gegen Ende


    2017-11-29

    Gestern kam das Fahrwerk an. Ich habe mich für das SLP2 entschieden. Dieses ist zwar eher ein Holzbahn-Chassis, jedoch interessiert mich diese Nachfolgevariante des SLP1. Erinnert mich vom Grundaufbau mit der breiten Grundplatte ein bischen an ein DoSlot mit normalen "Klapper"und ohne Heckfederung - wenn man mal von den Carbonteilen absieht. Ist natürlich von der Qualität etwas anderes (gestanzt), kostet aber auch nur die Hälfte. Carbonteile gibt es auch für das SLP2, aber das ist erst mal nicht nötig bei dem Anspruch an den Wagen (Kein Einsatzauto).



    Montage ging fix. Wenn ich dann mal den exakten Radstand der Karosserie ermittelt habe, wird alles neu ausgerichtet und endgültig festgezogen. Hier erst mal nur eine Vormontage um die grobe Bodenfreiheit zu ermitteln. Ggf. muss ich die Räder dann noch etwas kleiner schleifen. Als nächstes muss ich dann wohl die fertig dekorierte Karosserie klar lackieren. Da gibt es jetzt leider keine Ausreden, bzw. Ausweichaktivitäten mehr....


    Die Karohalter werde ich natürlich noch entgraten und alles vor der Endmontage hübsch herrichten. Ist hier nur für das Foto zusammengeklatscht um das Fahrwerk komplett zu zeigen...

    2017-11-30

    Ich habe die Karosserie vermessen und Daten auf die "Richtbank" übertragen. Demnach werde ich bei einem Radstand von 110mm und einer Spurbreite von 79mm landen.

    Beim Einstellen der Aufbauhilfe muss noch die Stärke der Richtachsen berücksichtigt werden. Diese sind 6mm stark - also kommen von Aussenkante VA bis Aussenkante HA jeweils noch 3mm hinzu - also 6 mm, insgesamt 116 mm. Später mit den 3mm Achsen müssen wir auf 113mm kommen.


    Was jetzt schon absehbar ist, dass es an der Vorderachse Probleme mit der Freigängigkeit der Räder geben wird. Das SLP2 ist für den SLP-Cup konstruiert. Dort werden BRM-Karosserien vom Porsche 962 verwendet; diese haben einen Radstand von 115mm (In der Realität war der Radstand der Porsche 962 120mm länger als beim Vorgänger Porsche 956 - was im Modell bei 1:24 genau 5 mm ergibt). Die 5mm nach hinten versetzte Position der Achsböcke bewirkt, dass die Vorderräder am schräg auslaufenden Vorderachsträger schleifen. Hier muss ich sowohl die Vorderräder als auch den VA-Träger bearbeiten, damit ich vorne bei 79mm Radstand die nötige Freigängigkeit bekomme.


    2017-12-02
    Ich habe den Vorderachsträger des Fahrwerks so bearbeitet, dass die Vorderräder mit 24mm Durchmesser genug Platz haben. Die Spurbreite beträgt dabei 79mm an der Vorderachse und 79mm an der Hinterachse.




    Habe erstmal die Übersetzung 11/40 gewählt. Mal sehen wie das Teil damit unterwegs ist. Heute Abend wird erstmal die Karosserie klar lackiert......

    2017-12-03
    Karosserie ist klar lackiert und weitere Teile und Deacls an- und aufgebracht. Nun wird die Karosserie und das Fahrwerk Stück für Stück aufeinander angepasst, bis sich alles dreht, wackelt und Luft hat.










    2017-12-05

    Heute ging es weiter mit der Elektrifizierung und Feineinestellung des Fahrwerks.



    Die Kabelführung musste ich unten herum machen, da die flache Front des Porsche sonst auf den Schleifern schaben würde.



    Der Abstand der Reifen zur Chassis-Grundplatte beträgt inkl. Achsspiel ca. 0.4 mm. Es schleift nix und reifentechnisch das Maximum rausgeholt.





    2017-12-10

    Die Hochzeit ist vollzogen. Zum Einkleben habe ich die seitlichen Karosserieträger mit kleineren Hülsen und Unterlegscheiben festgesetzt und Moosgummi aufgeklebt. In den hinteren Radhäusern habe ich temporär auf Höhe der Hinterreifen kleine Polystyrolstreifen in 1mm Stärke als Abstandshalter in die Radhäuser geklebt. An der Vorderachse sorgen die 2-Cent Stücke für den nötigen Abstand Karosserie/Reifen.





    Nach dem Einkleben wurde alle Abstandshalter entfernt und der Wackel durch Rückbau der Festsetzung wieder hergestellt. Erstaunlicherweise hat diesmal direkt alles funktioniert und die Räder drehen sich frei. Die erste Probefahrt hat er auch schon hinter sich. Dabei hat sich herausgestellt das der schwarze Carrera mit 18.000UpM nicht genug Speed hat - ein Gruppe C-Auto kann deutlich mehr ab. Werde den Motor gegen den Umpfi 5030 ("Bison III") mit 30.000 UpM tauschen. Da der noch mal gut 4000 UpM mehr hat als der Bison II kann ich mit dem Spurzahnrad auf 42 Zähne gehen und hab somit mehr Dampf und Bremse.


    2017-12-11

    Jetzt geht es mit der Beleuchtung weiter. Der Porsche soll einfaches Frontlicht (Warmweiss) Rücklicht und Bremse bekommen. Dafür verwende ich die Platine des Users MiniSlot. Die Platine muss allerdings erst noch bestückt werden.... Das erste mal, dass ich mich an SMD-Löten versuche....






    Im Nachhinein nach Studieren mehrerer Tutorials und Videos auf Youtube war das Löten im Grunde nicht so schwer. Man braucht vor allem eine ruhige Hand und vernünftiges Werkzeug. Ich habe meinem ERSA Tip 260 eine neue Lötspitze gegönnt und mit 0,5 mm bleihaltigem Lötzinn und Flux-Pen gearbeitet. Die Platine habe ich schon getestet und sie funktioniert. Ich habe noch 19 weitere vor der Brust die in der Zukunft in das ein oder andere Slotcar eingebaut werden wird.

    18.12.2017

    Weiter geht es mit der Beleuchtung. Als erstes stehen die Forntscheinwerfer an. Hierfür habe ich 3mm warmweisse LED verwendet. Sie sollen als Halogen-Lampen fungieren. Sehr oft sieht man auf den wenigen Nachbildern von LeMans die Porsche mit doppelt leuchtenden Scheinwerfer (Fernlicht eingeschaltet?). Ich wollte aber nur einen der beiden Scheinwerfer beleuchten. Idealerweise den für das Abblendlicht. Nach Studium zahlreicher Videos habe ich dann herausgefunden, dass es die äusseren beiden sind.

    Hierzu habe ich die "Spiegel" und die Linsen der beiden äusseren Scheinwerfer durchbohrt und die LED eingesetzt. Ich musste zum Einbau auch die Karosserie ein wenig anfräsen in diesem Bereich, damit die LED durchpassen....


    Sieht gut aus finde ich.


    Jetzt können endlich die Gläser drauf.




    2017-12-19

    Weiter ging es dann mit den Heckleuchten. Hier habe ich mir es einfach gemacht und komplette rechteckige LED als Rückleuchten verbaut, da die vorgesehenen Rückleuchten in etwa die gleichen Abmessungen haben wie die LED (2x5mm). Hierzu musste dann am Heck entsprechend Platz ausgefräst werden. Ein wenig verwirrend war die Asymmetrie der Rückleuchten hinsichtlich ihrer Position. Die rechte Rückleuchte ist mehr Richtung Fahrzeugmitte angeordnet da links noch eine Nebenlschlussleuchte hin muss. Mit einem 1mm Bohrer und einem Skalpell habe ich versucht die Aussparungen möglichst gut hinzubekommen....


    Die LED habe ich im ersten Versuch zuerst abgeschliffen um sie bis zur Wulst in die Öffnungen stecken zu können. Leider war dann die Ausleuchtung nicht mehr rechteckig, sondern eher ein kleiner leuchtender Punkt inmitten des roten Plastik. Aus diesem Grund habe ich die nächsten LED so gelassen wie sie sind und den nicht gewünschten Leuchtanteil geschwärzt. Dadurch wurde zwar das Einkleben schwerer, aber das rechteckige Leuchtbild blieb erhalten....






    22.12.2012

    Weiter geht es mit dem Bemalen des Lexan-Inlets ("Die Puppe")




    Die Puppe sitzt am Steuer....



    Die Scheinwerfer wurden mit dem Lidstrich oben versehen





    Die Lichtplatine wurde eingegebaut und die LED angeschlossen











    2017-12-26

    Das Slotcar ist fertig. :D




















    Bis zum nächsten Projekt...dem BMW M1 Procar


    Grüße

    Kai


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