Bremse im Analog-Modus

  • Denn 100% Bremswirkung in Analogmodus ist die einzig sinnvolle Entscheidung.

    Mir fiele da schon noch eine ein... evtl. wäre auch sinnvoll gewesen, den Schaltplan so zu konzipieren, dass im analogen Modus auch die Bremse der analogen Regler vom Decoder durchgereicht werden. Da aber die Standard-Carrera-Regler auch nur 100% Bremse kennen wäre der Unterschied natürlich nicht so groß (bis auf die paar Ohm, die über die Strecke eine Bremsreduzierung bewirken), wie er jetzt den Jungs mit den guten Reglern auffällt...


    Gruß

    Fluff

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  • Denn 100% Bremswirkung in Analogmodus ist die einzig sinnvolle Entscheidung.

    Eine weitere Möglichkeit hätte ich noch, die eine reine Software-Lösung wäre und somit kein Auswirkung auf das Layout hätte:

    Man kann per analoger Gasstoßfolge die Bremswirkung des T2 "programmieren".


    Wahrscheinlich kommt jetzt gleich das Kinderzimmerargument, dass ein solch unterschiedliches Bremsverhalten der Autos Chaos hervorbringt. Aber ein solches Chaos des unterschiedlichen Schnellfahrens hat Carrera bei der Umstellung auf den NCE-MOSFET zum Gasgeben ja auch nicht gestört. :lach:

  • und hier fehlt mir eben nur der Schaltplan

    gibt es doch hier im forum.... Schaltplansammlung



    Die sollten doch digital oder analog gleich gut oder schlecht sein, oder?

    naja... über dem decoder selber fällt etwas spannung ab, die dann nicht am motor ankommt (also im endeffekt weniger leistung) und die sache mit der bremse... deswegen ja decoder überbrücken.

  • Und auf einer analogen Bahn kann man die Bremswirkung auch nicht einstellen,

    Das verstehe ich nun nicht ganz, es gibt Handregler für die analoge Bahn mit einstellbarer Bremse und Ansprechverhalten ...


    VG Reini

  • Fluff


    Man muss auch die Zeit bedenken, als das entstanden ist. Anno 2006/2007 war die Kritik "Carrera Fahrzeuge haben zu schwache Bremsen" noch omnipräsent.

    Ich glaube, vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung für 100% Bremswirkung dann am ehesten nachvollziehbar.


    Eine Programmiermöglichkeit über den analogen Regler wäre natürlich auch denkbar, aber seinerzeit waren viele Leute schon mit der "normalen" Programmierung der damals neuen Digitalsysteme teilweise überfordert.

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  • ReiniS


    Diese Regler gibts aber nicht von Carrera... versetz dich in die Lage eines Produktentwicklers. Der kann nicht Rücksicht auf alle denkbaren 3rd Party Teile nehmen.

  • ... na, da hat der Cappy wieder einen losgetreten, was sonst garnicht so seine Art ist :D:D


    Was macht eigentlich der Audi R8 Lichteinbau? :D:D


    Das Forum lebt, trotz drohendem Sommerloch :thumbsup::thumbup:


    Duck und wech ...


    VG Reini

  • cappy0815


    Der Denkfehler beginnt bereits beim Wort "Analogmodus" - weil es diesen Modus eigentlich gar nicht gibt und der Umschalter am Decoder auch nicht dafür gedacht ist.


    Offiziell dient der Schalter dem Fahrtrichtungswechsel und soll das Befahren der Bahn in beiden Richtungen ermöglichen - digital wohlgemerkt. Über Sinn und Unsinn lässt sich natürlich streiten, da das Befahren einer digitalen Bahn in Gegenrichtung eigentlich nur dann sinnvoll funktioniert, wenn keine Weichen verbaut sind (ich weiß, Digital und keine Weichen ist ein Widerspruch in sich) und sich ein Auto nicht versehentlich in den Weichenausgang einfädeln und so unbeabsichtigt die Spur wechseln kann. Auch wird die Zeitmessung über die CU ausgehebelt, die Decoderdiode sitzt ja im Gegenverkehr auf der falschen Seite. Aber da dieses Feature auch schon früher zu rein analogen Zeiten bei Carrera zu finden war, hielt es wohl jemand für eine tolle Idee, das auch beim Digitalbetrieb umzusetzen, auch wenn er es nicht ganz zu Ende gedacht hat (was wohl auch einer der Gründe ist, warum Fremdanbieter von Carrera-kompatiblen Decodern auf diesen Fahrtrichtungswechsel verzichten.


    Was macht also dieser Schalter? Richtig, er ändert die Polarität des Decoders - was die Nebenwirkung hat, dass ein D132 oder D124 in normaler Fahrtrichtung auch auf analogen Bahnen fahren kann.


    Technisch bin ich da zu wenig bewandert, aber ich habe das so verstanden, dass der Decoder beim Wechsel der Polarität nicht deaktiviert wird (was logisch ist, man will ja weiter "digital" fahren, bloß halt in die andere Richtung), aber nur noch rudimentär funktioniert. Programmieren ist nicht mehr möglich, auch findet keine Kommunikation mehr im herkömmlichen Sinn mit der CU statt. Deshalb, quasi aus Sicherheitsgründen, ist der Decoder so aufgebaut, dass die Bremsfunktion dann auf 100% gestellt wird - maximale Bremse ist besser als keine Bremse, was wohl die Alternative gewesen wäre. Fährt man also digital entgegen der Fahrtrichtung oder auf einer analogen bzw. dualen Bahn analog in normaler Fahrtrichtung, hat man immer diese Sicherheitsbremse von 100%, die sich weder abschalten noch einstellen lässt.


    Will man das im Analogbetrieb vermeiden, muss man den Decoder zwangsläufig überbrücken, d.h. man muss ihn "vom Strom" nehmen und damit die Bremse außer Betrieb setzen. Was entweder mit einer Direktverbindung der Schleifer-Motor-Kabel möglich ist (wodurch allerdings auch die Beleuchtung deaktiviert wird) oder eben durch das Y-Kabel, das Schleifer und Motor direkt verbindet, den Decoder aber nach wie vor mit Strom versorgt, sodass die Beleuchtung ebenfalls funktioniert (dann kann man das Auto aber - logisch - nicht mehr entgegen der Fahrtrichtung betreiben).


    Geht es hier um Carrera-Fahrzeuge? Die sollten doch digital oder analog gleich gut oder schlecht sein, oder?

    Mal davon abgesehen, dass der Franz kein Freund des digitalen Kreisfahrens ist und das gerne auf seine ihm ganz eigene Art zum Besten gibt ;) sind Carrera-Autos analog tatsächlich besser zu fahren, als digital - weil analog schlicht feiner regelt und ein Auto damit kontrollierbarer wird. Ohne Magnete wohlgemerkt, weil man da erst richtig merkt, wie unterschiedlich sich ein Auto anfühlt, wenn man es digital oder wenn man es analog bewegt (zudem lassen sich Carrera-Autos ohne Decoder auch viel besser austrimmen und leichter fahrbar machen - der Decoder nimmt da viele Möglichkeiten weg, weil er meist genau da sitzt, wo etwas Trimmgewicht sinnvoll wäre).


    Ich muss aber gestehen, dass man das erst wirklich nachvollziehen kann, wenn man mal über einen längeren Zeitraum analog gefahren ist - steigt man dann um auf digital, braucht es eine gewisse Zeit, bis man sich an dieses weniger fein dosierbare Fahren gewöhnt hat. Digital fahr ich eigentlich nur noch, wenn Freunde zum Fahren da sind oder ich Bock auf ein Rennen gegen ein paar Ghosts hab. Bin ich allein und fahr einfach nur so, fahr ich inzwischen ausschließlich analog - weil mir das einfach mehr Spaß macht.

  • Vau Acht

    Den Analogmodus gibt es schon, der wird durch das bekannte dreimalige Drücken des Analogreglers gestartet. Eine Signalkombination, die es auf einer Digitalbahn nicht gibt. Dadurch erkennt der Decoder, dass er nun die Signale einer Analogbahn verarbeiten muss.

  • Das dreimalige Drücken hab ich aber nie gebraucht.Die originalen schwarzen 70 Ohm Regler hab ich nie besessen.

    Ich hab meine erste Evo analog Bahn damals gleich mit den roten elektronischen PWM bestellt.Ich stelle meine Carrera Digitalen auf die Analoge nach dem Umschalten und fahre sofort los.Nix mir 3x drücken.Ich denke mal das machen die PWM Regler automatisch.

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  • Den Reglern ist das egal. Ich habe bisher auch nichts drücken müssen. Der Dekoder erkennt ob er auf analog ist oder digital und passt sich an. Sogar wenn man den Fahrtrichtungsschalter nicht betätigt (dann fährt der Hobel (meistens) rückwärts).

    Ich habe eine ganz normale Evolutionanschlussschiene mit den "normalen" schwarzen Reglern.


    btw. 90ohm haben die schwarzen Evoregler?

    Ich bin neu im Analogmodus. Was sagt mir die Ohmzahl? (habe günstige Pistolenregler ohne Einstelloption mit fester Ohmzahl) 25 und 45ohm. Es wird auf so einen teuren hinauslaufen für den Verein, aber vielleicht mag mir das einer erklären ...


    Spontan würde ich sagen die Ohmzahl (ist das ein Widerstand?) gibt die "Bremse" vor. Je höher der Widerstand desto höher die Bremswirkung. Stimmt das?


    beste Grüße

    "Im Prinzip geht es darum, als erster Feierabend zu machen."(M. Schumacher)
    "Ohne dass ich es beabsichtigt hätte, wirkte sich das Panzerrennen günstig auf meine vorzeitige Entlassung aus."(A. Schwarzenegger)

  • Hallo, die schwarzen Regler haben 70 Ohm. Die Ohmzahl hat denke ich eher etwas mit dem Zusammenhang zu tun, wie reagiert das Auto in Bezug auf den zurückgelegten Weg beim Drücker. Bei den 70er passiert erst wenig und dann auf kleinem Weg viel. Ich habe jetzt 25er, da reagiert der Wagen viel früher auf die Drückerbewegung.


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  • Ja nee ist klar ...

    da sind jetzt aber viele Punkte drin.


    1. Vau Acht Danke für die wiederholte Schalter-Erklärung, aber es hat doch keine der Damen behauptet, dass das ein Analog-Schalter wäre, oder!?

    2. Klar gibt es Regler von Drittherstellern, aber wir müssen ja beim Carrera-Kram bleiben um eine Vergleichbarkeit zu haben.

    3. Das Y-Kabel ist also quasi "nur" dafür da, damit der Decoder am Leben bleibt und ich Licht habe. Umstecken für analog muss ich ja dann dennoch.

    Hatte verstanden, dass ich dann eben nix mehr aufmachen müsste, und das erschien mir komisch. Hab ich dann wohl missverstanden.


    Mal davon abgesehen, dass der Franz kein Freund des digitalen Kreisfahrens ist und das gerne auf seine ihm ganz eigene Art zum Besten gibt

    Auch das war klar ... deswegen habe ich nachgefragt.

    Er stellt mit der Anmerkung aber das digitale Auto an sich in Frage und nicht den digitalen Betrieb im Vergleich mit dem analogen Betrieb.


    Bei Analog und Digital gibt es zwei Lager, das ist ja nun bekannt. Das digitale Auto an sich ist aber nicht persé "schlechter" als das Analoge.

    Der digitale Betrieb bringt dann vielleicht nachteile mit sich.


    Ich glaube da hab ich gerade Erbsen gezählt ... nun ja ... ich wollte auch mal :P


    ... na, da hat der Cappy wieder einen losgetreten, was sonst garnicht so seine Art ist :D:D

    Pappalapapp ...


    Aber zu meiner Verteidigung ...

    Auf meine Frage hätte ja ein einfaches JA oder NEIN gereicht ... ich kann ja auch nix dafür, dass jede meiner echt mühsam ausgedachten Fragen immer wieder in Glaubenskriegen endet.


    Ich bin als Neuling eben noch nicht überall angeeckt ... aber ich arbeite daran und werde irgendwann bestimmt mit der Erfahrung auch eine gewisse Gleichgültigkeit erworben haben.


    Cappy

  • Wer überall aneckt wird irgendwann rund.


    Das mit dem Nicht-Umstecken müssen, beim Wechsel zwischen Analog- und Digitalbetrieb, müsstest du auch mit einem Loch im Chassisboden und zwei Jumpern auf einem Vierer-Pfostensteckerblock von Außen erledigen können.

    Noch nicht gemacht, insofern graue Theorie, aber Farbe reinbringen schaffst du sicher 8)

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