Fuhrpark xXx... Mini-Me...

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    Nach einigen Vorfällen in der jüngsten Vergangenheit möchten wir eindringlichst darauf hinweisen keine Bilder zu posten für die keine Rechte bestehen, siehe auch Punkt 9.2 der Boardregeln.

    • Sodele... das zu beackernde Feld ist zu 3/5 fertig bestellt. ^^

      Einer meiner Lieblingsrennwagen, da er so ein bißchen anders ist. Gordon Murrays Antwort auf den Lotus 79: der 1978 bei nur einem Rennen eingesetzte Brabham-Alfa BT46B, das zweite, neben dem Chaparral 2J allgemein bekanntere Staubsaugerauto.
      Zum Vorbild muß man nicht viel schreiben... der breite Alfa-Boxer war einem wirksamen GroundEffekt durch ein seitliches Flügelprofil im Weg, also erdachte der Brabham-Designer einen anderen Weg. Der Unterboden des BT46 wurde ringsum abgedichtet und am Heck ein riesiges Gebläse montiert, welches die Luft unter dem Auto absaugte und mit dem dadurch entstehenden Unterdruck den Wagen wirksam auf die Straße presste. Zum ersten (und letztlich einzigen) Einsatz kam der Brabham beim 8.WM-Lauf im schwedischen Anderstorp. Offiziell galt der Ventilator als Kühler, da bewegliche aerodynamische Teile seit geraumer Zeit verboten waren... der Konkurrenz war trotzdem klar, was der eigentliche Zweck dieser Konstruktion war und ging dementsprechend mehr oder weniger auf die Barrikaden. Die Fahrer, welche hinter Niki Lauda und John Watson hinterher fuhren, beschwerten sich über den Dreck, den der Staubsauger ihnen vors Auto oder an den Helm warf. Kurze Rede, langer Sinn... im Quali wurde Lauda Zweiter und Watson Dritter, der Österreicher gewann überlegen das Rennen, Watson fiel durch Unfall in der 19. Runde aus... und anschließend wurde der BT46B verboten. Sicher sinnvoll, wer weiß, wo die Entwicklung geendet hätte...

      Den Bausatz gibt es von GhostTrax in 1:32 (und von Fujimi in 1:20), oder eher gab es. Dürfte mittlerweile vergriffen sein... und während Udo @Road Runner seinen Lauda ratzfatz fertig hatte, zog sich das bei mir und John Watson ein bißchen länger hin. Die Qualität des Resinekits ist über jeden Zweifel erhaben, so etwas feines hatte ich in dem Material bisher nicht. Trotzdem war natürlich Nacharbeit angesagt, speziell beim Fahrereinsatz. Die Decals sind von der Farbqualität und Verarbeitung ausgezeichnet, stellenweise mußten lediglich ein paar Ecken mit dem Pinsel ausgefüllt werden. Auf dem Weg nochmal herzlichen Dank an Udo, sein ausführlich vorgestelltes Modell machte es mir natürlich leichter. Zukaufen muß man einige Teile von Slot.it... Motor, Achsen, Felgen usw. Mit dem für die LMP gedachten Leitkiel kann ich mich nicht allzu sehr anfreunden, aber auch das wurde gelöst. Das Gebläse dreht ebenfalls mit (noch ein bißchen schwergängig)... ist aber wurscht, der landet eh erstmal in der Vitrine. Eventuell wird aus dem Grund auch noch der Gummirahmen, welcher die Schürzen nachbildet, am Unterboden verklebt...

      Brabham-Alfa BT46B 1:32
      Kat: Vitrine
      Kit: GhostTrax (Resine)
      Chassis: GhostTrax
      Motor: Slot.it Flat6
      Reifen: Gummi


      Für diese Woche ist erstmal Schluß...

      Gruß,

      Frank

      Leo Chili: Slotracing ist auch deswegen so geil, weil es so einfach ist.

      The post was edited 1 time, last by xXx ().

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    • Zoppo wrote:

      MBB wrote:

      Oder ist er vom Geländer gefallen?
      Ach was der Frank macht doch hier immer nur auf "DangerFreak" !! In Wahrheit ist an dem Geländer doch ne versteckte Sicherung für das Brettchen. Oder hat je jemand diesen Balkon ohne ein Auto gesehen ??? :lach:
      Den Balkon ohne Auto nicht, aber sehr wohl schon mal ein Auto ohne Balkon, im Hof nämlich und zerschellt... Also zu dem Zeitpunkt gab es zumindest offensichtlich noch keine Sicherung fürs Brettchen ;)
      DILLIGAF


      :auto19:
    • NeNe ... das war entlarvte Fake News ... das Bild war gestellt.
      Gruß Jörg


      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen. (Walter Röhrl)

      Magnete: Einsteigerfahrhilfe, die über Gauß-Kräfte den Fahrspaß in Kurven verhindert (Jürgen Kellner - JimHuntMagazin)
    • xXx wrote:

      Brabham-Alfa BT46B
      Moin Frank.

      Um mich Deinem typischen Understatement anzuschließen, …….

      Dein Staubsauger-Brabham ist wirklich grotten ……. suuuuper!!! geworden. :thumbsup:

      Ghost Trax hat da einen guten Kit gezaubert.
      Super detailliert und filigran. Der Brabham wirkt daher eher zerbrechlich.
      Man mußte beim basteln schon mit Vorsicht niesen.
      Die Vitrine ist deshalb auch bei mir ein sicherer Ort. ;)
      Gruß Udo


      "If everything seems under control, you're just not going fast enough." (Mario Andretti)
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      Es geht dem Ende entgegen, ein Glück. Gar nicht so einfach, umzugsbedingt das Inventar in Kisten zu verpacken (im nächsten Leben werde ich irgendwas, aber kein Slotracer) und gleichzeitig die letzten beiden Projekte zu beenden. Ständig muß man darauf achten, nix einzupacken, was in den nächsten Tagen noch gebraucht wird... :D
      Egaaal... wie der Wendler sagen würde. ^^

      Ist ja kein Geheimnis, das ich gerne Modelle mit freistehenden Rädern baue. Bevorzugt nach amerikanischem Vorbild... oder eben F1 aus jenen Zeiten, wo weder Maulkörbe noch political correctness das Geschehen bestimmten und u.U. Meinungsverschiedenheiten nicht nur verbal ausgetauscht wurden. Was letzteres betrifft, ein späteres Fahrzeug des bekanntesten "Faustkämpfers" der F1 diente hier als Vorbild.
      Desweiteren hatte ich in früheren Jahren viel Spaß, eigene Chassis zu bauen und diese mit Federung, 4WD-Antrieb oder gelenkten Vorderrädern auszustatten. Und gerade letzteres ist bei OpenWheelern optisch sehr reizvoll, da es gut zu sehen ist...

      Mangels adäquater Werkstatt sahen solche Projekte damals in den 90ern so aus: Klick! Bei einem Gr.C-Toyota kann man das mal machen, aber an einem Formel 1 wäre das "etwas" zu grobschlächtig. Nur wie dann? Das Projekt schlief dann erstmal ein... bis Anfang letzten Jahres bei einem der ersten Rennbahntreffs in Darmstadt @Philipp N mit einem modifizierten BRM-Camaro auftauchte, welcher eine sehr schön umgesetzte Ackermann-Lenkung aufwies. Mit Philipp geschwätzt, meine Ideen geäußert... "klaro, kann ich Dir machen". Beim nächsten Treffen dann den entsprechenden Bausatz mitgegeben, um die benötigten Maße zu ermitteln... und Ende letzten Jahres drückte er mir einen Karton in die Hand, welcher neben Ersatzteilen einen T-Träger samt unglaublich filigran gearbeiteten Dreiecksquerlenkern und Spurstangen aus Carbon sowie im 3D-Druck entstandenen Achsschenkeln. Plus speziellen mehrteiligen Felgen. Da war ich erstmal sprachlos... nochmals ganz herzlichen Dank, Philipp!!! :love:

      Als Einsatzort für dieses feine Stück Technik wurde ein Williams-Honda FW11 von GunzeSangyo vorgesehen... und da ich den vor Jahren bereits einmal so gebaut hatte, entschied ich mich beim Chassis wieder für eine modifizierte S24-Grundplatte von PlaFit. Das "U" und der Karohalter entstand aus 1mm starkem GfK. Motorhalter und passende Achsböcke hatte ich auch noch im Fundus, das Chassis war jedenfalls schnell aufgebaut. Das Philipp echt was drauf hat, sieht man zum einen an den speziell gefertigten Felgen, welche es ermöglichen, den Achsschenkel innerhalb dieser zu platzieren, was letztlich einem realistischem Drehpunkt der Räder zugute kommt. Bei den meisten mir bekannten Lenkungen im Slotracing schlägt das Rad einen mehr oder weniger großen Bogen um den Achsschenkel...
      Und was Philipp ebenfalls noch berücksichtigt hat: die Räder schlagen unterschiedlich stark ein... Rudolph Ackermann läßt grüßen.

      Zum Body gibt es nichts groß zu erzählen. Die Gunze-Kits sind zwar sehr einfach gehalten, so ist z.B. der Frontflügel bereits am Body angespritzt, trotzdem sind sie ordentlich detailliert und proportioniert. Lediglich der Heckflügel wirkt eine Spur zu groß was man aber verschmerzen kann. Dank 1000 PS und mehr waren die Dinger damals tatsächlich riesig. Die Decals stammen mal wieder von Indycals... und wie Michael Portaro extra erwähnt, sind sie als abgeleitet vom 1:20er Tamiya nicht unbedingt passend für kleinere Kits. Die blauen Streifen mußten stellenweise nachgearbeitet werden.
      Konzeptbedingt baut das Modell etwas hoch, was aber m.M.n. im vertretbaren Rahmen liegt. Die Vorderräder sind übrigens nicht versiegelte PU-Reifen...

      Angedacht ist ein Einsatz bei den Hockenheim-Historics, was aber vom Zeitplan abhängig ist...

      Williams-Honda FW11B 1:24
      Kat: Klasse 1
      Kit: GunzeSangyo
      Chassis: PlaFit S24/Philipp N.
      Motor: SRP HiSpeed SR49
      Reifen: PU



      Gruß,

      Frank

      Leo Chili: Slotracing ist auch deswegen so geil, weil es so einfach ist.