CU verstärken - noch jemand Interesse?

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    • Hallo zusammen,

      nachdem ich meine CU vor kurzem nach der pdf.Anleitung umgebaut habe und die dort empfohlenen Teile (FET usw.) verwendet habe, würde mich mal interessieren ob es überhaupt nötig ist einen "37fach" leistungsfähigren FET für ein 10 Ampere NT zu verbauen? Nach den Rückmeldungen die ich von Nutzern mit getunter CU und 10 Ampere NT bekommen haben hat bisher keiner Probleme gehabt bei 6 mal D124ern auf der Bahn. Gibt es hier jemanden, der das grundlegend anders sieht? Falls ja, wäre das Angebot von Chris216 für mich durchaus eine Alternative.

      Gruss
      Thomas
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    • Ok ich Glaube ich habs kapiert den Bauteilen interessiert es nicht wie viel strom anliegt nur die Spannung darf nicht zu viel werden :D

      hab ich das richtig verstanden der umbau kostet bei dir mit Rückversand 15€

      und wie viel Ampere kann ich dann nachehr mit der CU bei sag ich mal 14,8V und 18V realisieren ???
      ------------------------------------------MfG------------------------------------------
      -----------------------------------------Luzen-----------------------------------------
      :mua: wer Recteshchbiehlehr fniedt draf dseie bheltaen :mua:

      :kugeln: Wer zweideutig denkt hat eindeutig mehr Spaß :kugeln:

      
    • Zunächst: hier steckt keine Gewinnerzielungsabsicht hinter, nicht dass mir noch Ärger mit dem Gewerbeamt droht...

      Bevor ich gleich mit CUen beworfen werde, noch ein Vorbehalt: Ich muss noch schauen, wie Carrera die Ansteuerung des FETs realisiert hat. Der OptiMOS hat ne deutlich höhere Gate-Kapazität, der will mit viel Strom geschaltet werden. Falls der IRFR direkt am ATmega hängt, werd ich noch nen Treiber dazwischen setzen müssen - oder einen nicht ganz so starken FET suchen.
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    • @ TD-80: Meines Erachtens ist ein 37- fach besserer oder schnellerer oder wie auch immer nicht von Nöten. Bereits vor einem halben jahr habe ich mehrere Cu`s nach der "Aruff"- Methode umgebaut und bisher mußte noch kein einziger Mosfet getauscht werden. Die Bahnen sind mit 6 Fahrern mit mindestens 2- 3 100-Runden- Rennen gelaufen. OHNE PROBLEME.
      Wer Bedarf N DER bAUANLEITUNG HAT BITTE NE pn AN MICH
      MfG Mike

      viel Spaß beim Slotten :auto8:
    • Schneller ist nicht das Thema. Die meisten Mosfets sterben bei uns den Hitzetod, und die Erwärmung kommt fast nur durch ohmsche Verluste zustande. Der Bahnstrom läuft komplett durch den Transistor, und über dessen Innenwiderstand fällt die Energie ab, die den FET aufheizt. Niedrigerer Innenwiderstand, weniger Wärme, kein Defekt. (Natürlich müssen die anderen Rahmenbedingungen des Datenblatts auch eingehalten werden!)
    • Erkenntnis des Wochenendes: In meiner CU (Herbst 2013 gekauft) sitzt schon ab Werk ein deutlich besserer Schalter: Ein AOD417, aosmd.com/products/mosfets/p-channel/AOD417. 34mR Innenwiderstand, 20A Dauerstrom bei +75°C. Offensichtlich hat Carrera hier selbst nachgebessert und einen stärkeren FET eingesetzt.

      Ich glaube nicht, dass dieser von der Bahn überlastet werden wird, eher stirbt die SK54C (Schottky, Verpolschutz im Eingang); die kann nämlich nur 5A Dauerstrom, allerdings deutlich mehr in Lastspitzen (120A über 8ms).
      Files
      • CU_Mosfet.jpg

        (59.28 kB, downloaded 160 times, last: )
    • Temperatur nehmen die stärkeren Mosfets auch auf, allerdings ist durch den Umbau und dem außenliegendem Kühlkörper die Wärmeabfuhr deutlich besser als im inneren der CU. Zu den genauen Eigenschaften der jeweiligen Teile kann ich nix sagen. Bin in der Richtung noch nicht so bewandert wie manch anderer hier im Forum.

      2- 3 aufeinanderfolgende 100 Runden- Rennen zu sechst hat bisher immer tadellos gefunzt und wenn es ja mal einen durchknallt ist der innerhalb von 2min durch die Steckverbindung gewechselt.

      Der Umbau ist auch von NICHT-Elektronikern zu meistern. Man sollte aber mit einem Lötkolben umgehen können. Bei mir hats super funktioniert, traut euch!!!
      Wer die Bauanleitung möchte, teilt mir bitte in der PN eure e-Mail mit, bekomme hier die Fehlermeldung beim Hochladen der PDF sie sei zu groß.
      MfG Mike

      viel Spaß beim Slotten :auto8:
    • Ich bin Diplomingenieur der Elektrotechnik...

      Der "klassische" Umbau mit TO220-FET oben durchs Gehäuse hat halt den Nachteil, dass man vergleichsweise viel umbauen muss (Loch ins CU-Gehäuse dremeln, Buchsenleiste einkleben, verdrahten, defekten FET auslöten / Beine trennen,... Wenn man den FET gegen einen tauscht, der einfach im Fahrbetrieb nicht mehr so warm werden kann, dann spart man sich schlicht diesen gesamten Umbau.


      Die Verlustleistung im FET ist P = R x I^2. Wenn die Bahn gerade 5A zieht, der FET 100mOhm RDSon hat, dann muss er 2,5 Watt verheizen. Hat er nur 20mOhm, dann verheizt er nur 0,5W. Die kann er mühelos über die Leiterplatte unten abgeben, damit wird er nicht unzulässig warm.

      Schick mir doch bitte mal deine Anleitung, an meinen Nachnamen bei gmx.de.

      Grüße,
      Christoph Holdinghausen
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    • Ich habe für alle Interessenten die Bauanleitung in die Webdisk unter >Umbauten digital >digital >CU- Umbau für 6 Autos 1:24 eingestellt.

      Bei mir war der Umbau innerhalb von ner Stunde erledigt.
      MfG Mike

      viel Spaß beim Slotten :auto8:
    • Kann da Mike voll zustimmen.
      Habe auch vor längerer Zeit die CU nach der Aruff Methode umgebaut und das funktioniert einwandfrei.
      Auf meiner Bahn wird regelmässig mit 1: 24 Fahrzeugen mit sechs Fahrern gefahren und es gibt keinerlei Probleme.
      Auch Mini Z mit Fox Motoren bei 6 Fahrer stellt für die umgebaute CU keinerlei Probleme dar.
    • Hallo,

      ich habe auch den "klassischen Umbau" nach der aruff Methode gemacht und hatte damit bisher keine Probleme. Da meine Tochter gern an der Bahn spielt und schaut was es neues gibt, habe ich den TO220 in der CU verbaut. Wir fahren regelmäßig mit 6 D124 über einen Zeitraum von 4-5h und das LNT ist auf 12A begrenzt. Haben das aber noch nie voll gebraucht(max. waren lt. LNT ~8A in der Spitze). Bisher musste ich noch keinen FET wechseln.

      @Chris
      Du kannst die sicher überarbeiten, die existiert jetzt ja auch schon in mehreren Versionen(ursprünglich muss die Anleitung vom User aruff stammen). Würde mich mal interessieren.

      VG Marcel
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    • Ja, der FET auf der CU(Baujahr 2012) ist mir bei 5,5A eingegangen.

      VG Marcel

      Sorry, Edit meint ich hab den Orginal-FET entsorgt. :)
    • Weiter gehts: Der IRFR9024 ist im Datenblatt von International Rectifier (irf.com/product-info/datasheets/data/irfr9024n.pdf) auch bei 100°C Chiptemperatur noch mit 8A Belastbarkeit angegeben. Am Rande: Die Umbauanleitung spricht vom I-PAK Gehäuse, das ist falsch: verbaut ist der D-PAK. Woher die Idee kommt, dass die Impulslast mit 6A niedriger sein soll als die Dauerlast, ist mir rätselhaft: wie sollte das funktionieren? Sämtliche elektrotechnischen Erklärversuche sind katastrophal falsch in dem Dokument. Aber so richtig alle. Je öfter ich das lese, um so mehr stehen mir die Haare zu Berge...