CU verstärken - noch jemand Interesse?

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    • Hallo Chris,
      leider habe ich von der Elektronik null Plan.
      Ich habe es so nachgebaut wie es in den Plan beschrieben ist, habe auch die Teile genommen was in den Plan angeführt sind.
      Welchen Fet würdest du empfehlen? Wie schon geschrieben bei mir funktioniert es und ich hab ein Labornetzteil mit 15 Amprere an der CU hängen.
      Eventuell könntest du eine neue Anleitung schreiben.
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    • Nun, der Umbau an sich funktioniert ja, ist auch nicht so schwierig. Man entfernt ein Bauteil mit drei Anschlüssen und ersetzt es durch ein anderes mit den gleichen drei Anschlüssen. Man kann einen Transistor nehmen, der "nur etwas" besser ist, dafür mit Kühlkörper von aussen zugänglich ist, oder einen, der so wenig Verlust erzeugt, dass er auch in der SMD-Bauform überlebt. Um den D-Pak FET auszutauschen muss man natürlich besseres Werkzeug, ggf. mehr Erfahrung im Löten / Rework haben, als man für den externen FET braucht.

      Die niedrige Verlustleistung hat so ein FET nur, wenn er voll durchgesteuert ist, also "komplett leitend" oder "komplett sperrend". In den Übergängen ist die Verlustleistung enorm, daher müssen die Schaltvorgänge möglichst schnell und mit viel Leistung erfolgen. Das ist ein Schaltungsteil, der bisher nicht betrachtet wurde. Ich hab die Schaltung noch nicht fertig analysiert, komme auch in den nächsten Tagen eher nicht dazu. Die Grundschaltung wirkt aber soweit durchaus anständig.

      Wenn man bei der D-Pak Bauform bleiben möchte, könnte man beispielsweise einen SUD19P06 von Vishay einsetzen, der kann 18A bei 60mR (dreimal weniger als der "alte" 9024N) und liegt im Regal gleich neben "meinem" Bestückungsautomaten... :)

      Im TO220-Gehäuse ginge der IRF9540 oder SUP90P06. Je niederohmiger, desto höher die dynamische Gatekapazität, die wiederum eine stabilere Ansteuerung benötigt...
    • Ja,

      nur mal so ein paar Gedanken:
      Bzgl Fet-Wahl würde ich einen Kompromiss anstreben. Wenn der fette Fet langsamer schaltet, dann ist bzgl Verluste nichts gewonnen. Wenn ich den Treiber richtig im Kopf habe, sind das recht dürftige Teile. Ein fetter Fet braucht aber schnell mal Stromspitzen im Ampere-Bereich. Wenn also kein komplettes Re-Design erfolgen soll, würde ich maximal einen Fet in der 15-20A Klasse bevorzugen... und den lieber etwas kühlen. Macht man den gesteckt, dann isser im Notfall auch in Sekundenschnelle getauscht.

      Aber keine langen Leitungen zum Fet legen! Das macht ihn langsamer und schwingfreudig. Und Mosfets schwingen auch gerne mal bei niederohmiger Gateansteuerung, welche wiederum für schnelle Schaltzeiten gebraucht wird. Das könnten man aber statt mit Gatestopper-Widerständen evtl mit einem Kompensationsnetzwerk Drain-Gate angehen (zum Anfang 47R und ein paar pF, direkt auf den Fet-Beinchen).


      Also ganz so einfach finde ich das nicht. Bevor ich einen Sammelumbau starten würde wäre erst mal der umfangreiche Test einer CU unter allen Betriebszustäwnden angesagt. Und ohne gescheites >100MHz Oszilloskop würde ich das erst gar nicht anfangen.

      Edit: Muss mal meine Cu inspizieren ob ich schon die stärkere habe. Absonsten bin ich an einer ausgiebig getesteten Version auch interessiert :)

      Gruß JC

      The post was edited 1 time, last by jcn ().

    • Hallo zusammen,

      hab nochmal nachgesehen, ich habe den IRF9540 aus der Anleitung verbaut. Allerdings keine Löcher in die CU geschnitten, der sitzt in der CU in der Nähe des Orginal-Fet.

      @JC
      Wie würde sich das bemerkbar machen, das der FET schwingt? Was meinst du mit keine langen Leitungen zum FET legen? Ich hatte den FET erst ganz rechts in der CU verbaut, da dort mehr Platz war. Da waren die Leitungen 10-12cm lang. Ich konnte aber keinen Unterschied feststellen.

      Gruß Marcel
      Files
    • Ich habe mir folgende Bauteile, etwas abweichend von Aruffs empfehlungen besorgt, aber noch nicht umgebaut.
      Kann da einer von den Experten was dazu sagen ?

      MOSFET Artikel-Nr.: IRFP 9140N 0,99€
      Kühlkörper Artikel-Nr.: V FI353 0,57€
      Diode 16A Artikel-Nr.: MBR 1645 0,43€ (wie in PELWMSD)
      Kühlkörper Artikel-Nr.: V PR5/15-M3 0,54€
      Elko 470µF 50V Artikel-Nr.: RAD FR 470/50 0,65€ (ersetzt C13 siehe Bild1)
      In der Ruhe liegt die Kraft
      Gruß
      Friedl
    • Hallo Zusammen,

      diese Beschreibung: Link(Direkt Link) kennt Ihr aber schon? ?(

      Erfahrung:
      Bis zu 12 - 14 A keine Probleme mehr, alles läuft flüssig und gut. 8)

      Und diesen Thread... kennt Ihr auch?
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    • Elektroman99 wrote:


      diese Beschreibung: Link(Direkt Link) kennt Ihr aber schon? ?(


      Beide Links gehen auf dasselbe Dokument und das ist auch genau dieselbe Anleitung wie die von M-R-K.
    • Friedl58 wrote:

      von Aruff, soweit mir bekannt ist.

      So ist mir das auch bekannt.
      Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende vom Besen. :tongue:
      __________________________________________________________________________


      2016 - Linden Park Speedway - Planungsthread
      2016 - Linden Park Speedway - Bauthread
      bis 2015 - Linden Park Speedway 2010-2015
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    • HuGorrera wrote:


      Beide Links gehen auf dasselbe Dokument und das ist auch genau dieselbe Anleitung wie die von M-R-K.


      Ja, einmal ist es die die hier im Forum liegt und einmal die bei Aruff auf senem Webspace.

      Laut meinem Informationen ist diese auch von Aruff und ist ausreichend bzw. funktional.
    • Mein Plan war / ist ja, einen FET einzusetzen, der den Gehäusemod überflüssig macht, weil er auch sechs D124 aushält. In meiner CU werkelt nun aber ein deutlich stärkerer als der, der in der Aruff-Anleitung ersetzt wird, daher ist der Druck bei mir nicht so groß. Ich werde, sobald ich wieder Zeit dazu finde, mal meine CU mit LNT, elektronischer Last und Oszilloskop untersuchen, um ein bisschen vorran zu kommen. Könnte aber ein paar Tage dauern, hab grad reichlich um die Ohren.
    • Hallo.
      Erst mal besten Dank an alle Elektroniker die sich hier Gedanken gemacht haben.

      Wir ( Sotarena Berlin ) hätten / haben da einen ernsten Anwendungszweck für eine verstärkte CU.
      6 org. 124er Carrera Autos hält die CU ja in der Regel aus.
      Wir haben aber schon einzelne Autos mit sehr starken Motoren ausgestattet. (sehr schnell)
      Wenn wir davon 6 Stk. gleichzeitig betreiben wollen geht die CU auf jeden Fall hoch.
      Gemessen wurden 3A Anfahrstrom bei 21V für ein Auto.
      Macht x6 = 18A schon beim Start.

      Welcher CU Umbau würde da am meisten Sinn machen ?

      Besten Dank im Voraus und Gruß
      Charlie
      Neuer und einziger Digital Club in BERLIN:

      Homepage: slot-arena.de
      Forum: forum.slot-arena.de/
      Facebook: https://www.facebook.com/pages/Slotarena…489595811171687
      Kontakt: info@slot-arena.de
    • Aus dem Bauch heraus würde ich für so eine extreme Anwendung auf einer Clubbahn einen wechselbaren FET vorsehen. Ggf. müsste man dann aber auch die Ansteuerung noch verstärken, damit der starke FET auch zuverlässig schnell umgeladen werden kann.
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    • @chris 216:
      sind gestern das 1. race mit deiner umgebauten cu gefahren
      als netzteil diente ein schaltnetzteil mit 14,7V und 6,7A
      lief alles 1.sahne
      überall gleichmäßig strom und kaum unterschiede ob 6 mann oder einer einzeln auf der piste war

      merci nochmal :thumbsup: :thumbsup:
      132`er Digitalo`s 8)
    • Hy würde mich auch mal anhängen, damit wir für den Sommer ne stärkere CU haben,.. :whistling: :D

      wollen den Hockenheimring aufbauen und mit 4 124 Racen..... :thumbsup:

      Gruß Stefan

      Leben und Leben lassen, denn jeder Tag könnte dein letzter sein......
    • Hallo Leute,

      gibt es hier auch eine Teileliste für den Umbau, oder habe ich das nur überlesen???

      Danke.

      Viele Grüße,
      Christian