Hunter's ASRC - ... just a Carrera

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    • Wenn das Auto so schnell ist, dass man während der Fahrt das "Spaltmaß" zwischen Reifen und Kotflügel nicht sieht, dann passt es ja ;)

      Im Ernst, um wie viel Sekunden ist das Auto jetzt schneller geworden?
      MfG Olaf

      -----------
      2019 wird das Jahr der Gartenbahn:
      Erster fertiger Streckenabschnitt: Borussia-Ring 4.0 - Ja, es geht in den Garten!
      Erste Runden auf der fertigen Strecke: Borussia-Ring 4.0 - Ja, es geht in den Garten!
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    • Hallo zusammen.

      Ich gehe von mindestens 2 Sekunden gegenüber dem Original aus.

      War bei uns beim BRO Analog auf Frankenslot Chassis so.

      Vor Umbau ohne Magnet und nach Umbau gemessen.

      Habe meinen Frankenslot BMW jetzt auch auf Digital umgerüstet, da wir die Serie nicht mehr fahren.

      Lexaninlay, und das damals dafür angebotene komplett Set für das HvK Reglement von @umpfi ist verbaut, welches es leider nicht mehr gibt.

      Mit den Chassis von Prospeed hab ich selbst leider noch keine Erfahrung sammeln dürfen, hab allerdings einen Prospeed Triangle Motorträger für NSR um einen FLAT 6 vernünftig einbauen zu können, im original Motorträger steht der Flat unten etwas raus.

      Der MT ist auch qualitativ sehr hochwertig und sauber verarbeitet.

      Siegburg fährt die DTM Serie mit Wahnsinns Zeiten, vielleicht kann @slotnerd etwas dazu schreiben.
      __________________________________________

      Bis dann mal !!! :rallye:

      Gruß,

      Slotbahnschleicher :coffee: 8|

      Dualbetrieb Heizer :rock:

      BRO, “The Racing BROthers“
    • @OT112
      Hallo Olaf,

      mit dem Spaltmaß vorne kann ich leben, hinten ist es mir selbst für ein "performantes" Slotcar, wo Scale nicht das Hauptaugenmerk ist, zu viel.
      Deswegen soll da auch noch der andere Motorträger rein, was bedeuten würde, dass ich a) 0,5mm mehr PU auf dem Reifen habe, was dem Fahrzeug noch einmal gut tun wird (weicheres Fahrverhalten) und b) den Megaspalt hiunten um 1mm reduziert.

      Was die Zeitdifferenz dieses "Eigenbaus" gegenüber einem "Carrera" betrifft, so interessiert mich das nicht die Bohne.
      Ich möchte das Auto ja gegen gleich aufgebaute Auto fahren und nicht gegen einen Carrera D132.
      Anders ausgedrückt: Das Auto (sprich die Karosserie) ist dadurch kein 1000tel schneller geworden, da die ohne Unterbau gar nicht fährt :D
      Deswegen spreche ich ja auch ausdrücklich NICHT von einem Carrera Auto.

      ... dennoch verstehe ich was Du meinst.
      Welches Setup hättest Du denn gerne als "Vergleichssetup". Ich müsste dann mal schauen, ob ich das so hinbekomme und würde Dir gerne eine Vergleichszeit fahren.
      Wie gesagt: Wenn ich Dein Setup duplizieren kann (z.B. Frankslot PU auf original Carrera Hinterachse könnte ich nicht schleifen).

      @ all:
      Um Zeiten geht es hier eigentlich nicht bzw. nur sehr untergeordnet.
      Wenn es sich mir um Zeiten gehen würde, dann würde ich sicherlich keine DTM aufbauen sonderen etwas breiteres, flacheres.
      Was ist meine Motivation für diesen Fahrzeugbau?

      Ich möchte gerne die Möglichkeit haben 1/32 als digitale gestellte Serie zu fahren miit folgendem Anforderungsprofil:
      a) Robuste Karosserie
      b) jeder Fahrer sollte jedes der (15) Fahrzeuge wahllos (oder nach Farbe oder Hersteller respektive bei den DTM Audi vs. Mercedes vs. BMW) aus dem Regal nehmen können und die gleiche Zeit fahren können. Und das ganze noch Konstanz, also am Besten über eine Renndistanz ohne Abflüge.

      Was braucht es dafür: Fahrzeuge, die in etwa die gleichen Aussenmaße (Spurbreite, Achsstand, Schwerpunkt) und das gleiche Gewicht aufweisen und zudem noch robust sind. Da sind die Carrera DTM Karosserien schon einmal eine gute Wahl.
      Weiterhin braucht es Komponenten wie Motoren, Achsen, Felgen, Reifen, Chassis etc., die eine möglichst geringe Streuung aufweisen und ebenfalls über einen längeren Zeitraum den digitalen Anforderungen gerecht werden können.

      Ich habe mich schon oft daran versucht eine Gruppe von 10-18 Carrera Autos in 1/32 auf ein Niveau zu bekommen und bin genauso oft gescheitert.
      Die Achsen, der Decoder, die Magnete (sofern sie zu dem Zeitpunkt eine Rolle spielten), der Motor, die Reifen. Alles Dinge wo die Streuung bei Carrera recht hoch ist.
      Um da 18 Autos auf ein Niveau zu bekommen, muss man 60-80 Autos kaufen.

      Man könnte natürlich auch die Dinger auf ein HRS Chassis oder Metall stellen. Beides erscheint mir aber bei Digital zu anfällig.
      Wie leicht hat sich da mal was gelöst, verdreht, verschoben und man muss es wieder neu einstellen.

      Beides ist zudem mit einem enormen zeitlichen Aufwand verbunden entweder bis die laufen oder mit der Nachbearbeitung,

      Durch die 3D Chassis hat man aber relativ einfach die Möglichkeit eine Carrera DTM Karo auf solch ein Chassis aufzubauen und das Fahrzeug mit entwas werthaltigeren Komponenten mit gereingerer Streuung zu versehen.
      So bleibt bei dem oben gezeigten Auto eigentlich nur noch der Decoder als Schwachstelle und der ja eigentlich auch nur dann, wenn man nicht auf Geschwindigkeitsstufe 10 fährt.

      Ob das Konzept aufgeht wird sich wie im vorangegangenen Bereicht geschreiben noch zeigen.
      In jedem Fall ist das ProSpeed 3D Chassis den anderen Chassis schon einmal in Sachen Qualität meilenweit voraus, was sicherlich aber auch seinen Preis haben dürfte.
      Letzteres dürfte aber immernoch günstiger sein als sich 60-80 D132 Carrera zu kaufen und dann nach langem hin und herbauen dann vielleicht mal sowas wie ein ausgeglichenes Fahrerfeld zu haben.
      ... und wenn es am Ende ein paar 10 oder auch 100 EUR teurer ist, aber das Resultat stimmt, dann ist das halt so.

      Wer eine Serie mit eigenen Autos fährt, wo sich dann auch jeder um sein Auto kümmert, oder nur alleine zu Hause für sich und gegen die Uhr, hat mit weniger sicherlich genauso viel Spaß.

      Auch wenn es sich mit Rundenzeiten nicht ausdrücken lässt: Ihr könnt mir glauben, dass sich der DTM Benz beim Fahren deutlich besser anfühlt als ein Carrera D132 Mercedes AMG C63.
      ... und ein Auto was sich besser anfühlt fährt man einfach sicherer. Und Sicherheit ist ein sehr entscheidenes Kriterium wenn man Rennen fahren möchte.
      Am WE hat z.B. der Kollege mit der schnellsten Runde des Abends Platz 7. belegt. Ein Sonnenstrahl macht noch lange keinen Sommer ;)
      BG
      Der Hunter

      Meine Neue: Hunter's ASRC - ... just a Carrera
      Wenn wir doch mal ehrlich sind, so ist "unsere" Carrerabahn in Wirklichkeit doch eher eine Kartbahn auf der wir mit 600PS GT's rumflitzen - und das noch im Schlitz! - F**king realistic! :thumbsup:

      The post was edited 3 times, last by Hunter ().

    • @OT112:
      Hallo Olaf,

      mal gerade die Carrera Digital 132 BMW M4 mit Sloti.it Achsen vorne und hinten auf die Bahn gestellt.
      Übersetzung 9:26 (statt ootB 9:27).
      Magnetlos 12,0s eventuell würde ich noch eine 11.9s schaffen.
      Also gegenüber der "Tuningvariante" (neue Achsen) ist der "Neuaufbau" schon einmal 0,8s schneller.

      Spaßeshalber noch einen Benz komplett ootB auf die Bahn gestellt. Original Reifen und mit Magnete.
      Wenn ich mal eine halbwegs saubere Runde hinbekommen habe, dann waren die natürlich schneller als 11,1s - die schnellste war eine 11,0s mit Potential nach oben.
      ... aber auf 40 Runden hätte man gegen beide Umbauten keine Chance gehabt. Mit Reifen mit mehr Gripp hätte es aber wieder anders ausgesehen.

      Ich denke, dass Michael @Slotbahnschleicher mit seiner Einschätzung "mind. 2s gar nicht so schlecht liegt.
      Zum einen kommt ja noch Lexan ins Auto, event. bringt der Frankenslot Leitkiel für Slot.it auch noch einmal was und die größeren Reifen sowieso.
      Ohne diese Punkte schätze ich dass Ganze dann auf meinen kurvigen gut 34m bei knapp 2 Sekunden ein - alles ohne Magnet.

      Ich behalte Deine Anfrage aber mal im Hinterkopf und fahre zunächst eine Referenzzeit mit dem Setup Deiner Wahl sofern Du mir das noch zukommen lässt.
      BG
      Der Hunter

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    • Hi,
      sorry, Rennserie ist natürlich ein Argument. Da kann ich nicht mitreden. Bei mir steht die Optik im Vordergrund. ;)
      Bei mir fahren die Carrera's mit PU von FS hinten. Alle Magnete raus. Da würde mich mal ein Vergleich der Zeiten interessieren.
      MfG Olaf

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    • Danke @OT112

      Ich probiere das definitiv mal aus. Angeblich fahren Frankenslot PU ja auch super ohne diese zu schleifen.
      ... auf die paar Euronen für die FS PUs kommt es da nicht an, dafür ist das Bild dann vollständiger.

      Wer dieses Thema gerne weiter diskutieren möchte bzw. weiter verfolgen möchte:
      3D Druck Chassis von ProSpeed für Carrera DTM Karo's
      Da kann ich Euch dann gezielt weiter über das Projekt informieren.
      BG
      Der Hunter

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    • Hallöchen,
      sorry wenn ich mich nochmal einmische.
      Ich werde versuchen auf der vierspurigen Erftschleife bei @RaysTIME mal ein DTM Rennen mit dem Frankenslot 3D Renner mitzufahren, allerdings “ausser Konkurrenz“ , wenn Ray mich lässt.
      Dann werden wir sehen, was der kleine kann.
      Die Prospeed Chassis sind aber definitiv schneller.

      Frank, wir sehen uns in Köln ;)
      Dieses mal ohne Regler und Autoprobleme.
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      Gruß,

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      BRO, “The Racing BROthers“
    • ZU HAUSE AUF DEM ASRC: CARRERA D124 GT-SERIE
      … und was sich da geändert hat

      Hallo zusammen,

      meine andere digitale Serie ist im Moment aktueller als das DTM Projekt.
      Hierbei handelt es sich um die D124 GT von Carrera, welche ich bereits zig Seiten vorher schon vorgestellt habe.

      Am Setup (VA und HA erneuert, 12:48 Übersetzung, Carreramotor) hat sich nicht viel verändert abgesehen davon, dass ich die Felgen von 15mm Breite auf 13mm Breite reduziert habe.
      Das ist zwei Dingen geschuldet:
      1. dem zunehmenden Grip auf der Bahn
      2. da 15mm nicht unter den Ford GT passen

      Die Flotte besteht aktuell aus den Modellen Audi R8, Ferrari 458, Ford GT und Corvette C7.R


      Die Serie dazu ist gefragt und beliebt zugleich, da es mir zuweilen gelungen ist nur siegfähige Autos auf die Strecke zu bekommen, auch wenn die natürlich nicht 100%ig gleich schnell sind und auch die Straßenlage nicht identisch ist.
      Dank unterschiedlichem Verbrauch (geschwindigkeitsabhängig) und den typischen digitalen "Spielereien" gleicht sich das aber alles ganz gut aus.

      Neuerdings haben wir allerdings - vermutlich dank des zunehmenden Grips - wandernde Kunststoff-Motorritzel. Da half auch kein Kleber oder Riefen in der Welle. Ich werde hier demnächst dann wohl auf Messing umsteigen auch wenn ich heute schon weiß, dass sich die Spurzahnräder (weiterhin Kunststoff) schneller abnutzen werden.

      Das andere was mich bei der Serie stört ist, dass sich die Schleifer extrem schnell abnutzen. Das mag auch an meiner Bahn liegen, da ich ja beim Aufbau fälschlicher Weise die Verbinder in den Leitern gezogen habe und die Übergänge nicht ganz so plan sind, wie mit Verbindern. Dennoch kennen viel von Euch dieses Problem sicherlich auch. Jetzt kosten die Schleifer von Carrera zwar kein Vermögen, aber 2 EUR pro Auto und Abend sind für Schleifer doch schon recht happig. Zum Vergleich: Bei anderen Herstellern bekomme ich einen Meter (bessere) Ware für 5,50 EUR und kann damit 15 Fahrzeuge und mehr bestücken. Zudem war die Abnutzung bei den "nicht Carrera Fahrzeuge" welche mit solchen Schleifern ausgestattet sind deutlich geringer.

      Also bezogen auf meinen Fuhrpark oben im Bild: 5,50 EUR für alle zusammen statt 15x 1,60 EUR (wenn günstig bekommen) = 24,00 EUR.

      Tja und was soll ich sagen?
      Es geht:



      Es ist zwar noch in der Testphase (Haltbarkeit im Schwingarm, Haltbarkeit der Schleifer selbst), aber die ersten Testrunden sind vielversprechend.

      Mehr zum Umbau und später auch zu den Tests gibt es hier:
      Carrera D124 Bastelstunde: Das Ende der leidigen Doppelschleifer?
      BG
      Der Hunter

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    • Hallo zusammen,

      auch an dieser Stelle ein kurzes Feedback zum Schleiferumbau bei den D124.
      Gestern kam es zum Härtetest: 7 Fahrer haben gestern Abend die komplette D124 Palette (bis auf 2 Corvette) bewegt.
      Bei keinem der eingesetzten Fahrzeuge hat sich ein Schleifer gelöst.
      Kurz: Es funktioniert mit der Art der Befestigung!

      Was die Haltbarkeit der eingesetzten Schleifer betrifft muss ich aber noch ein paar Rennen warten.
      Dank umgebauter Getriebe (Messingritzel statt Kunststoffritzel) schmierte es etwas (stark) auf der Bahn, da sich vermutlich etwas fett auf der Piste abgesetzt hat.
      Im Laufe des Rennabends wurde der Grip allerdings wieder etwas besser.
      Trotzdem waren wir noch fast 2 Sekunden hinter den früheren Bestzeiten...
      Dafür konnte wir aber auch mal so richtig schön driften und es hat trotzdem allen viel Spaß gemacht :thumbup:
      Auch an der "Hackordnung" hat sich nicht viel dadurch geändert. Das Feld rückte sogar eher etwas zusammen :rolleyes:

      Sobald sich die Gripverhältnisse wieder annähernd "normal" sind, wird sich dann zeigen, ob der Geschwindigkeitsverlust durch die Abnutzung der Schleifer wiederkehrt oder eben nicht.
      Am Ende ist es ja egal, wenn alle gleich betroffen sind und die Schleifer halten.
      Bei den C-Schleifern musste wir einfach zu oft wechseln (auch ohne Geschwindigkeitsverlust) wodurch es jedes Mal zu einer signifikanten Änderung in der Performance der betroffenen Fahrzeuge kam.
      Ergo etwas, was wir nicht wollen...
      BG
      Der Hunter

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