VRC&G-Thread (inkl. Matra Sports, Le Mans '70)

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    • Moin Udo,

      Du stapelst ganz schön tief. Ich glaube der Frust über den nicht gekauften Alfa lag Dir noch im Magen, als Du dieses hier gepostet hast.

      Ich finde, dass der Alfa sehr gut geworden ist.

      Carsten
    • d181cl wrote:

      der Frust über den nicht gekauften Alfa lag Dir noch im Magen, als Du dieses hier gepostet hast.
      Da ist was dran, Carsten.
      Nachdem der Mulsanne-Alfa in den Hinterkopf gerutscht ist, sieht mein Alfa schon besser aus. ;) :thumbup:
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      Gruß Udo


      "If everything seems under control, you're just not going fast enough." (Mario Andretti)

      The post was edited 2 times, last by Road Runner ().

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      Im Obergeschoß des Matra-Gebäudes geht es immer noch nicht weiter, es fehlt das Material, aber im Untergeschoß ist schon Leben. ^^
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      Gruß Udo


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    • ....... das Matra Gebäude ist nun fertig. ^^
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      Gruß Udo


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    • Und die Matra-Sammlung hat Zuwachs bekommen.
      Ein MS660 von 1970

      Das Fahrzeug ist ein älteres Modell von Proto Slot und daher nicht mehr im Programm.
      Mit dem 13D Motor stand er ziemlich hoch auf den Rädern.
      Daher wurde ihm ein FF-050 SlimCan Motor transplantiert und außerdem bekam er noch Slot.it-Technik mit Matra-Felgeninlets.
      Nun ist er nicht mehr das häßliche Entlein unter seinen französischen Artgenossen. :thumbup:

      Der MS660 war der Nachfolger des MS650. Im Unterschied zum MS650 mit einen Gitterrohrrahmen, hatte der MS660 ein Monocoque-Chassis. Der 12-Zylinder-Motor stammte weiterhin aus dem Formel-1-Matra-MS11. Sein Debüt hatte der MS660 1970 in Le Mans. Neben zwei MS650 wurde nur ein MS660 eingesetzt, der von den Werksfahrern Jean-Pierre Beltoise und Henri Pescarolo gesteuert wurde. Das Rennen wurde für Matra zum vollständigen Desaster, da alle drei Werkswagen in der siebten Rennstunde mit Motorschäden ausfielen. Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass die Defekte durch schadhafte Kolbenringe verursacht wurden.
      Ende 1970 gab es den ersten und einzigen Rennsieg für den MS660 bei einem Sportwagenrennen. Der dreifache Formel-1-Weltmeister Jack Brabham, der 1970 für Matra auch in Le Mans am Start war, und François Cevert siegten beim 1000-km-Rennen von Paris in Montlhéry.
      1971 kam der Rennwagentyp zu traurigen Ehren, als Jean-Pierre Beltoise beim 1000-km-Rennen in Buenos Aires damit einen folgenschweren Ausfall hatte. In der 35. Runde ging dem an fünfter Stelle liegenden Beltoise knapp vor den Boxen das Benzin aus. Da es nur noch wenige hundert Meter bis zur Boxenanlage waren, entschloss sich Beltoise den MS660 dorthin zu schieben, um nachtanken zu lassen und das Fahrzeug an seinen Teamkollegen Jean-Pierre Jabouille zu übergeben. Der italienische Ferrari-Pilot Ignazio Giunti lag zu diesem Zeitpunkt an der zweiten Stelle und hatte die Ausfallstelle, gewarnt durch Flaggenposten, bereits zweimal passiert. Beltoise musste den Wagen aber über die Strecke schieben, um die Boxen zu erreichen. Damit hatte Giunti offensichtlich nicht gerechnet, der genau an besagter Stelle einen vor ihm fahrenden Porsche 917 überholen wollte und dabei frontal in den plötzlich auf der Straße stehenden Matra prallte. Der Ferrari 512S ging in Flammen auf und Giunti starb noch an der Unfallstelle.
      In Le Mans meldete Matra 1971 nur einen MS660, da gegen die starke Konkurrenz von Porsche und Ferrari mit ihren 5-Liter-Rennwagen ein Gesamtsieg schon vorab nicht möglich schien. Wieder gab es einen Ausfall. Beltoise und dessen Rennpartner Chris Amon mussten ihren MS660 nach 149 gefahrenen Runden knapp vor 2 Uhr morgens mit einem Defekt an der Benzineinspritzung abstellen.
      Am Ende des Jahres wurden die defektanfälligen Fahrzeuge sukzessive (in Le Mans war 1972 noch einmal ein MS660 mit David Hobbs und Jean-Pierre Jabouille am Start; Ausfall durch Kupplungsschaden) durch das neue Modell MS670 ersetzt, mit dem Matra 1972 den ersten Triumph in Le Mans feierte.
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      Gruß Udo


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      The post was edited 3 times, last by Road Runner ().

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    • JHC wrote:

      Gibt's von der auch irgendwo mehr Bilder?
      Einen Dank an Euch. ^^

      Mehr Bilder findest Du in meiner Galerie.

      Demnächst gibt es hier im Matra-Thread ein Bonbon. :Cheerleader:

      Matra hat nicht nur auf der Langstrecke Rennen gefahren.
      Die waren ab 1968 auch in einer anderen Klasse engagiert.
      In einem Kundenteam fuhren Jacky Ickx und Jacky Stewart die Matras.
      Jackie Stewart wurde 1969 damit sogar Weltmeister.
      Der Team Manager war ..... Ken Tyrrell.

      Dazu habe ich Slotcar-Kits vom walisischen Kleinserienhersteller "Penelope Pitlane" im Netz entdeckt. :thumbup:
      Gruß Udo


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    • Hallo Udo,

      einfach nur :sensation: und nochmals :danke2: für deine tollen Berichte!
      ich freue mich schon auf die F1-Matras...von diesen "Penelope Kits" hatte ich auch schon einmal gehört...welches Chassis verwendest du dafür?
      "Ronnie Peterson gehört zu jenen Fahrern, die man nie vergisst - er war einer der schnellsten, die je da waren." - Niki Lauda
    • Ronnie wrote:

      von diesen "Penelope Kits" hatte ich auch schon einmal gehört...welches Chassis verwendest du dafür?
      Moin Ronnie.

      Penelope Pitlane hatte mal eine eigene Website, mittlerweile scheint PSR (Pendle Slot Racing) die Kits exklusiv anzubieten.
      Dort sind auch Chassis und alle weiteren benötigten Teile im Programm.
      pendleslotracing.co.uk/brand/penelope-pitlane.html

      Meine kommenden F1-Matras sind aus einer Sammlungsauflösung und haben das Metallchassis SM1M.
      Da habe ich richtig zugeschlagen und das ist somit ein teurer Monat. ;(
      Egal, solche Fahrzeuge werden nur ganz selten angeboten. :thumbup:

      Im CanAm-Thread erscheinen dann die anderen Bonbons vom teuren Monat.
      Nach den Beiden von Proto Slot habe ich jahrelang gesucht.
      Shadow DN2
      March 707
      Gruß Udo


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    • Road Runner wrote:

      Ronnie wrote:

      von diesen "Penelope Kits" hatte ich auch schon einmal gehört...welches Chassis verwendest du dafür?
      Moin Ronnie.
      Penelope Pitlane hatte mal eine eigene Website, mittlerweile scheint PSR (Pendle Slot Racing) die Kits exklusiv anzubieten.
      Dort sind auch Chassis und alle weiteren benötigten Teile im Programm.
      https://www.pendleslotracing.co.uk/brand/penelope-pitlane.html
      :bummm: ...ausgerechnet der MS120 von 1970 ist nicht mehr lieferbar...meine Hoffnung ist ja noch, das vielleicht Policar einen F1-Matra von 1970-1972 mal auflegt...der Ferrari 312B2 ist ja zumindest schon mal angekündigt.

      Der March 721X ist allerdings auch nicht zu verachten :fragend2: ... sind diese Kits schwierig zu bauen?
      Ich mein' - zwei linke Pfoten hab' ich nicht unbedingt, ich hab' früher mal einige F1-Standmodelle (Tamiya etc.) gebaut und die waren eigentlich recht ansehnlich.

      Auf jeden Fall schon mal merci' für den Link!
      "Ronnie Peterson gehört zu jenen Fahrern, die man nie vergisst - er war einer der schnellsten, die je da waren." - Niki Lauda
    • Ronnie wrote:

      ... sind diese Kits schwierig zu bauen?
      Na ja, das ist eine relative Betrachtung. ;)
      Ich komme aus dem Maschinenbau und meine Hände fühlen sich beim Basteln in ihrem Element.
      Lack ist auch okay, aber die Detailbemalung geht mir nicht leicht von der Hand.
      Dabei greife ich auch schon mal in mein Schimpfwortportfolio. :D
      Tamiya Modelle sind ziemlich paßgenau, bei den Kleinkitherstellern muß man schon Anpassungsarbeit leisten.
      Bohren, feilen, sägen, biegen usw. ist oft/manchmal notwendig.
      Ein Multitool-Werkzeug ist jedenfalls der beste Bastlerfreund. :thumbup:
      Gruß Udo


      "If everything seems under control, you're just not going fast enough." (Mario Andretti)
    • Road Runner wrote:

      Ronnie wrote:

      ... sind diese Kits schwierig zu bauen?
      Na ja, das ist eine relative Betrachtung. ;) Ich komme aus dem Maschinenbau und meine Hände fühlen sich beim Basteln in ihrem Element.
      Lack ist auch okay, aber die Detailbemalung geht mir nicht leicht von der Hand.
      Dabei greife ich auch schon mal in mein Schimpfwortportfolio. :D
      Tamiya Modelle sind ziemlich paßgenau, bei den Kleinkitherstellern muß man schon Anpassungsarbeit leisten.
      Bohren, feilen, sägen, biegen usw. ist oft/manchmal notwendig.
      Ein Multitool-Werkzeug ist jedenfalls der beste Bastlerfreund. :thumbup:
      Na ja, ich komm' aus dem Kfz-Handwerk - und geschraubt/verbessert etc. hab' ich immer an meinen Fahrzeugen, egal ob Auto oder Motorrad ;)

      Ich denke, ich werde mich mal soooo langsam da rantasten...learning by doing sozusagen ;) welche Resinkits z.B. sind denn "Einsteigerfreundlich'?
      Oder tun' die sich mehr oder weniger alle nix?

      Ich für meinen Teil finde es auf jeden Fall viel schöner, dann ein eher seltenes Modell zu besitzen (das man dazu noch selber 'gebaut' hat), als ständig nur diese Massenware zu kaufen.
      "Ronnie Peterson gehört zu jenen Fahrern, die man nie vergisst - er war einer der schnellsten, die je da waren." - Niki Lauda
    • Ronnie wrote:

      welche Resinkits z.B. sind denn "Einsteigerfreundlich'?
      Oder tun' die sich mehr oder weniger alle nix?
      Moderne Kits sind besser verarbeitet. Bei den alten Schätzchen fragt man sich manchmal, was daran so teuer ist.
      Je größer die Kleinkitbude ist, desto besser sind auch die Modelle.
      Le Mans Miniatures ist da für mich ein klassisches Beispiel.
      Wenn ich meinen uralten Renault Alpine A442 so mit dem neuen Matra MS670 vergleiche, dann liegen da Welten zwischen.
      Mittlerweile haben die fast alle Slot.it-Technik verbaut und sind fahrtechnisch deutlich besser geworden.
      Beim Matra MS660 von Proto Slot habe ich den Unterschied mit einem wohligen schmunzeln auch bemerkt.
      Vorher wie der A442 und nach dem Slot.it-Umbau bremste mich eigentlich nur die Sorge vor einem Crash.
      Gruß Udo


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    • Moin Slotter.

      Rodney Grant von Mulsanne Models hat (hatte) diesmal einen rot/blauen Alfa Romeo 33/2 Daytona in die eBucht gestellt.
      Zwischenzeitlich hatte ich mit ihm Kontakt aufgenommen, weil mir diese Alfa-Bauart sehr gut gefällt, und so ein Teil auch auf meiner Bahn gut aussieht. ^^
      Und .... ich bekomme einen rot/gelben Daytona zu einem für beide Seiten guten Preis.
      Heute lief der rot/blaue Alfa in der eBucht aus, ....... Schock :S ....... 305,51 Euronen :!: :!: :!:
      ebay.de/itm/1-32-RESIN-BODIED-…253D&orig_cvip=true&rt=nc
      Gut, das ich mit Rod schon vorher alles klar gemacht habe. :thumbup:
      Wenn das Leckerchen bei mir eingetrudelt ist, dann erscheinen hier im Forum natürlich ein paar Fotos von ihm. :D
      Gruß Udo


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    • Guten Morgen Udo,

      da Du gerade bei F1 & blauen Fahrzeugen angekommen bist, wäre der doch auch etwas für Dich, oder?

      ebay.de/itm/Bausatz-Matchbox-B…580340:g:Y64AAOSwmkpZekPd

      Viele Grüße,
      Carsten
    • d181cl wrote:

      da Du gerade bei F1 & blauen Fahrzeugen angekommen bist, wäre der doch auch etwas für Dich, oder?
      Moin Carsten.
      Danke für Deinen Vorschlag, aber diese Fahrzeuggeneration möchte ich als neues Faß nicht auch noch aufmachen.
      Bisher hatte ich die F1er der 70er Jahre als untere Sammlungsgrenze.
      Durch Matra bedingt gehe ich da nun ausnahmsweise minimal etwas runter. ;)
      Gruß Udo


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    • .... wie versprochen.

      Der Alfa Romeo Tipo 33/2 Daytona von Mulsanne Models. :love: :love:

      Gefahren 1968 bei den 24h von Daytona
      von Casoni/Biscaldi/Zeccoli
      Endresultat: Platz 7

      EDIT:
      gem. Recherche ist der Mulsanne Alfa aus einem George Turner Kit entstanden.
      georgeturnermodels.com/shop/al…-t33-1968-daytona-gt-311/
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      Gruß Udo


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