Carrera CU schaltet ständig ab

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    • biolippe schrieb:

      Ich habe ein Manson mit 10A. Der Abfall der Spannung fand nur statt, wenn die Autos blockiert wurden. Im normalen Fahrbetrieb oder beim Starten wurde der Stromverbrauch noch nicht getestet.
      Die Frage ist, reichen die 10A für 6 getunte mit Magnet bestückte 132 Autos beim Starten aus?
      Dieses schrieb der TE in Post 38. Der Anlauf(=Blockade)strom von 6 Tuningmotoren,
      die dazu noch gegen die Magnetwirkung ankämpfen müssen, dürfte deutlich höher
      sein als der von Serienmotoren. Die Auswirkung wurde auch bereits beschrieben, es
      dürfte deutlich werden, dass das 10A-NT damit überfordert wird und infolgedessen
      die Spannung reduziert.
      Natürlich "kann" man damit fahren, aber das könnte man auch mit dem Original-NT...
      Dann könnte man allerdings auch auf Tuningmotoren und/oder Magnete verzichten....
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • ich habe das gleiche Problem. 4x 124er Autos ooB als Ghost programmiert. Original Netzteil. Beim Start blinkt die CU und die Autos ruckeln 30cm vor, Strom weg, Strom wieder an alles blinkt.
      Da mein Sohn auch damit fährt, wollte ich eigentlich nicht ans NT ran. Scheint aber die einzige Lösung.
      Was muss man tun, damit die CU 20 A ( oder eben 12) verträgt?
      Was muss verbaut werden und kann man das irgendwo fertig kaufen?
      Ich fahre nur digital und würde gern zu zweit gegen 4 Ghosts fahren können. Ghost ooB, die anderen ohne Magnete mit Tuning.
      Vielen Dank für eure Hilfe!

      Anmerkung: ich hab ZES mit 0.75 mm2 realisiert. Wieviel Ampere bei 18V kann ich gefahrlos durchjagen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Carrera1983 ()

    • Virus-C schrieb:

      20A ist für den Betrieb ein bischen viel, die 12A reichen. Du möchtes doch fahren und nicht zuschauen wie dein Netzteil beim blocken der Autos auf Anschlag stößt.
      Manchen Leuten genügt das Wissen, daß es nicht reichen könnte, ... auch wenn so ein Fall nie eintritt bzw. unbemerkt bliebe. :D

      Wobei es für mich bei einer Neuanschaffung der Größenordnung durchaus einen Unterschied macht, ob ich ein Netzteil (C-Orginal) ersetze, welches sich im Betrieb immer wieder als zu schwach herausgestellt hat bzw. ich bereits eines habe, was zunächst mal nur rechnerisch bzw. unter unrealistischen Bedingungen ein Problem darstellen könnte.
      Im zweiten Fall bliebe der Praxistest zu absolvieren bevor ich aufrüste.
      Das 10A Netzteil liefert die 12A, wenn überhaupt, nur unter deutlich spürbarem Spannungsverlust.
      Und ein 15/20A Netzteil kann man notfalls auf 12 A begrenzen, was aber nur Sinn macht, wenn man irgendetwas (z.B. CU) vor Überlast schützen will oder muss.
      Grüße Jochen
    • Vielleicht hilft es bei der Entscheidung...

      In dem Bild seht ihr 3x zwei Amplituden.

      Das erste Päärchen zeigt einen D124 original Fahrzeug bei Vollgas mit angehobender HA und bei Vollgas geblockt.

      Das zweite einen D124 mit Bison I Motor, auch erst angehoben und dann geblockt.

      Das letzte Päärchen einen Bison II Motor, auch im D124 Auto im freilauf und geblockt

      Manson.jpg
      Viele Grüße



      Adelheidisring
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    • Anfahrstrom und Blockadestrom sind grundsätzlich gleich, weil der Motor sich nicht dreht.

      Während das Zeitintervall der maximalen Last im Anfahrmoment gegen Null geht, kannst du den Blockadestrom so lange fleißen lassen, bis irgendetwas abraucht.

      Wenn man sich also wundert, warum sich die CU beim Start ausschaltet oder die Autos nicht aus dem Quark kommen, reicht es, zu wissen, daß entsprechende Leistung gefordert wird und wahrscheinlich das zu schwache Netzteil schuld ist.
      Soll das Netzteil nun 6x Blockadestrom liefern dann bleibt einem unter Berücksichtigung des urdeutschen Sicherheitszuschlags nur ein 30A Netzteil.
      Alles andere sind Kompromisse zu Gunsten des Geldbeutels. :D
      Grüße Jochen
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    • ...oder aus dem Grund heraus, dass selbst der AOD417 im Betrieb bis zu 100°C
      "nur" 20A Last verträgt...

      In Post 46 ist im Bild schön zusehen, dass zwischen Anlauf(=Blockade)strom eines
      Standard-18D (~3A) und desgleichen eines BisonII (~3,8A) bereits ein namhafter
      Unterschied besteht. Bei den Motoren der 132er dürfte es sich ähnlich verhalten,
      nur liegt hier der Unterschied bei rund 0,5-0,6A je Motor.

      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Unter den gegebenen Umständen ist eigentlich alles ein Kompromiss,
      nur wie "faul" der ist, bleibt jedem selbst überlassen.
      Solange sich niemand hinsetzt und eine CU-Schaltung zimmert, die
      dauerhaft 30A (oder mehr) ohne Artefakte schalten kann, ist die Lösung
      mit 20A-LNT und einer CU mit AOD417 der derzeit bestmögliche Kompromiss.
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Wenn ich auf 20A aufrüsten möchte, was ist zu tun? AOD417 ?
      Was ist mit ZES und Querschnitt der Kabel? Gibt es die umgebaute CU zu kaufen? Eine Anleitung? Ich habe leider gar keine Ahnung und erst seit gestern das Problem identifiziert.
      Ich möcht zumindest mit 6x ooB D124 fahren können und eben auch einen Ampelstart realisieren.
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    • Virus-C schrieb:

      ist das tatsächlich so? Der Motor dreht sich doch bevor der Regler bei Vollgas ankommt.
      Massenträgheit und Losbrechmoment sorgen dafür, dass der Anlaufstrom vergleichbar
      hoch dem Blockadestrom wird.
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Virus-C schrieb:


      ist das tatsächlich so? Der Motor dreht sich doch bevor der Regler bei Vollgas ankommt.
      Ja! ich drücke blitzschnell :D
      Aber ich halte die ganzen theoretischen Betrachtungen sowieso nur für eine Orientierungshilfe.

      Wie war das noch gleich mit der Hummel?

      und ein alter Slotterspruch sagt:

      Die Wahrheit liegt auf dem Platz ... :D

      Außerdem haben wir Digital und PWM, da gibt es nur 1 und 0 :D
      Grüße Jochen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jme ()

    • Carrera1983 schrieb:

      Wenn ich auf 20A aufrüsten möchte, was ist zu tun? AOD417 ?
      Was ist mit ZES und Querschnitt der Kabel? Gibt es die umgebaute CU zu kaufen? Eine Anleitung? Ich habe leider gar keine Ahnung und erst seit gestern das Problem identifiziert.
      Ich möcht zumindest mit 6x ooB D124 fahren können und eben auch einen Ampelstart realisieren.
      Der AOD417 ist seit (ca.) Produktionsdatum 10/2013 serienmässig in den CU verbaut, wer
      ganz sicher gehen will, schraubt die Abdeckung unten ab, entnimmt die Platine und sieht nach.
      ZES sind gut, da gibt es Lösungen von "jede 2. Schiene" bis hin zu "alle 2mtr" oder auch zusätzliche
      Drähte unten in die VA-Leiterbahnen gesteckt.
      Kabelquerschnitt 0,75² dürfte gehen, besser wären 1,5²...
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit