Reifen schleifen Profile

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Reifen schleifen Profile

      Hallo,
      Da ich nur privat mit ein paar Freunden fahre und mich daher nicht im Club oder so austausche mal ne Frage zum Reifen schleifen.
      Mich würden zwei Szenarien besonders interessieren...
      1) welches Profil/Kontour schleift ihr für Carrera Plaste-Schiene und Carrera 132 digital Autos mit VA Original Gummi versiegelt und HA FS PU-Reifen ?

      2) wieder C Plaste und Carrera 124 digital Autos VA und HA dito

      Wie sieht jeweils das optimale Profil aus ?

      Danke
    • Werbung
    • Kann man so machen, wenn man den Aufwand nicht scheut ... und das erforderliche Werkzeug hat :D

      Wie viel Aufwand hast du in sonstige Technik wie Achsen, Lager und Felgen gesteckt?

      PU-Reifen sind unkritisch und man kommt mit einfachen Mitteln zu brauchbaren Ergebnissen.

      Lauffläche und Kanten kurz abziehen und danach fahren reicht schon, solange keiner der Mitfahrer mit 3000er abralon Pad bewaffnet für 2 Stunden an der Reifenschleifmaschine verschwindet :D
      Grüße Jochen
    • Du musst das testen. Ich habe für meine 124 GT drei Sätze für den Renneinsatz. 0 Grad, 0.5 Grad und 1 Grad. Je nach Bahnzustand am Renntag entscheide ich mich. Du musst Dir aber eigene Erfahrungen sammeln. Dazu kommt noch wie du den Außenradius schleifst. Es gibt auf Diene Frage keine Pauschalantwort.
    • Google Werbung
    • @SLOTBLOG.de

      Mal zu Verständnis: Reifen so konisch schleifen, dass der äußere Durchmesser kleiner oder grösser wird ??
      Nach welchen Kriterien entscheidest Du den Bahnzustand und den passenden Reifen ??

      @markus917

      Du möchtest wissen, welchen Einfluss ein mehr oder weniger großer Radius an der Innen- und Außenkante des Reifens hat!

      das würde mich auch mal interessieren.
      Nur soviel zum Thema 1:18 heavy metal Slotcars: "...natürlich sollte man nie ein Urteil über etwas fällen, bevor man es nicht selbst probiert hat."
      Zitat von Sebastian Vettel
    • Servus
      Ich probiere es mal aus meiner Erfahrung.

      Radius aussen: Je grösser der Radius umso mehr schmiert das Heck aus. Das heisst im Umkehrschluss, wenn Du ein Auto hast das zu Kippen neigt, mach den Radius grösser.
      Und umgekehrt natürlich auch.

      Der innere Radius hilft Dir dabei. Innen geht es im Prinzip nur darum, dass Du nicht mit dem Reifen an den Stromleitern (auf der Schiene) anstösst, und dann wegkippst.
      Schiebe einfach mal ein Fahrzeug quer zur Schiene, also nur das Heck, dann merkst Du wenn das Rad zum Leiter kommt, das muss schön flockig darüber gleiten.
      Das funktioniert nur mit einem Radius. Bei einer Kante hängt es ein... Das Auto kippt wieder. > Innen reicht in der Regel ein kleinerer Radius als aussen.

      So kann man ein Fahrzeug schön auf die Bahn abstimmen. Es muss nicht immer Blei oder Magnet sein.

      Nur eine Kante darf es NIE sein.

      Gruss Hampi
    • Ein nach aussen konisch geschliffener Reifen erhöht die Kippneigung in Kurven,
      nach innen wird der Latsch verringert, die Reifenhaftung wird geringer, es entsteht
      mehr Drift. Bis auf wenige Ausnahmen Starrachse auf der Hinterhand, ergo machen
      eigentlich nur zylindrisch geschliffene Reifen Sinn, der Umgang damit hängt vom
      Feingefühl des Fahrers ab. Radius innen und aussen muss sein, um die Walkneigung
      quer zur Laufrichtung zu unterbinden, die Größe der Radien beeinflusst die Haftreibung,
      auch hier ist wieder der Fahrer das Unwägbare.
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Vielleicht sollte man das mal genauer definieren.

      Es gibt

      1. den Reifendurchmesser und den dazugehörigen Radius.
      ...konisch geschliffen ist dann nach außen kleiner werdend.

      und

      2. den Übergang zwischen Reifenflanke und Lauffläche, also die Kante, die beim Schleifen sowieso gebrochen wird.
      ... ist er rund, dann kann man da auch einen Radius angeben.

      Beide Methoden verändern den Grip durch Veränderung der Reifenaufstandsfläche (ev. auch Latsch, wobei ich die genaue Definition nicht kenne)

      Wer es genau wissen will, welche der Massnahmen was bringt, muss es selbst ausprobieren oder den anderen auf die Finger schauen :D
      Grüße Jochen
    • Warum sollte man bei Angabe des Reifendurchmessers auch noch einen
      Radius angeben.....Durchmesser durch 2 teilen sollten auch Talentfreie
      hinbekommen....
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Werbung
    • Murphy57 wrote:

      Warum sollte man bei Angabe des Reifendurchmessers auch noch einen
      Radius angeben.....Durchmesser durch 2 teilen sollten auch Talentfreie
      hinbekommen....

      Steht da auch nicht !

      Aber selbst wenn man ihn nicht berechnen kann, sollte man doch wissen, welchen Radius man meint ... es gibt einfach zu viele davon :D

      Wenn einer aufgrund eines "Flankenradius" auf einen Reifendurchmesser in Achsen ... äh ... Wellenstärke kommt, und dann? :D
      Grüße Jochen
    • Einfach aus #10 kopiert:

      jme wrote:

      1. den Reifendurchmesser und den dazugehörigen Radius.
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Wer " Latsch " nicht kennt, sollte das mal googeln ^^
      Nur soviel zum Thema 1:18 heavy metal Slotcars: "...natürlich sollte man nie ein Urteil über etwas fällen, bevor man es nicht selbst probiert hat."
      Zitat von Sebastian Vettel
    • ebay Werbung
    • Zu den Hinterreifen, mich würden einfach ein paar Bilder als Beispiel interessieren...

      Und wie schleift ihr die Vorderräder ?
      1) auf Mass die Fahrwerhöhe bzw. Leitkiel optimal liegt
      2) konus, innen kleiner damit das Auto aussen auf der Kante steht, zur max. Spurbreite
      3) Aussenkante minimaler Radius
      4) versiegeln mit Sekundenkleber
      5) 350er und dannach 1000er Abralon Pad glatt schleifen

      .... ob es schnell ist oder gut läuft ??? Denke ja, habe aber keinen Vergleich zu anderen Racern

      Gruß
      Markus
    • Hallo,

      Ich möchte das noch mal kurz aufgreifen und auf den Konus eingehen um mein Verständnis dafür zu vertiefen oder zu korrigieren.

      Der Konus in den Hinterreifen soll generell die Fahreigenschaften in Kurven verbessern, da das Auto in der Kurve dazu neigt das kurveninnere Rad anzuheben und so der Druck auf das äussere Rad erhöht wird.

      Hier kam die Frage auf, ob Innen- oder Aussenkonus geschliffen werden soll. Grundsätzlich besteht die Frage bei mir auch, denn: Was will ich mit dem Konus erreichen? Aus meiner Sicht ergeben sich zwei "Einsatzgebiete" für einen Konus

      1. Erhöhung der Reifenauflagefäche somit Grip des äusseren Rades in Kurven. Hier muss ein Aussenkonus geschliffen werden, damit in der Kurve durch die Neigung des Autos der Reifen in seiner vollständigen Breite aufliegt. Nachteil ist hier, dass bei Geradeausfahrt ohne Neigung die Reifenbreite nicht vollständig genutzt wird - ist aber zu vernachlässigen, da Geradeausfahrt.

      2. Differentialwirkung des inneren Rades in Kurven. Hier müsste ein Innenkonus geschliffen werden, da das kurveninnere Rad langsamer drehen bzw. weniger Weg zurücklegen sollte. Durch das Anheben des Rades kommt die Innenseite des Reifens mit geringerem Rollumfang zum Tragen und eine gewisse Differentialwirkung tritt ein.

      Die obigen Punkte habe ich mir durch Lesen einiger Statements zu dem Thema zusammengereimt und würde gerne Euro Meinung / Bestätigung dazu wissen. Ich vermute aber dass Punkt 1 die Motivation zum Schleifen eines Konus sein wird....

      Gruß
      Kai
      Ich weiß, dass ich nichts weiß - also mehr als einer der nicht weiß, dass er nichts weiß
    • Huhu Kai ..... schleifen wie auch immer habe ich keine Ahnung.....aber

      Wenn bei gerade Ausfahrt der Reifen nur zum Teil aufliegt würde ich sagen kein Gripp zur Bahn und dann fehlt ordentlich Speed.....

      Grüsse Stefan der Viehtreiber vom BRO der vielleicht keine Ahnung hat
    • Tormentor wrote:

      Neigung des Autos
      beantwortet das nicht eigentlich alles? oder denke ich da jetzt falsch? wenn die achse (mit dem auto) sich (trotz wackel) soweit neigt, dass das kurvenäußere rad dann mit dem außenkonus komplett aufliegt - womit rollt denn dann das kurveninnere noch?
      tendenziell zieht es das auto doch nach außen, oder? so wird es auch kippen und das kurveninnere rad verliert im schlimmsten fall den kontakt. außer die reifen sind so weiche, dass sie nachgeben...