Anfänger 132 Tuning

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dirk K schrieb:

      @Vau Acht
      das mag daran liegen das ich in der Zwischenzeit eine andere Waage ( Küchenwaage ) benutze.
      Ach so, das erklärt dann natürlich einiges.

      Wenn du mal das tatsächliche Gewicht deiner Autos mit und ohne Blei kennen willst, solltest du dir eine genauere Waage anschaffen, die dir auch zehntel und hundertstel Gramm anzeigt und nicht wie die meisten Küchenwaagen nur in 0,5g-, 1g- oder gar 2g-Schritten wiegt. Beim Trimmen mit Gewichten geht es ja vor allem darum, die Balance zwischen möglichst wenig Zuladung und optimalem Fahrverhalten zu finden. Dass die Kiste gut liegt, wenn man sie mit jeder Menge Blei vollstopft, ist logisch. Die Frage ist aber, wie viel Blei tatsächlich nötig ist, um dennoch schnell zu sein. Oder anders: bis zu welchem Gewicht werden die Rundenzeiten besser und ab wann werden sie wieder schlechter?

      Das geht aber nur, wenn du möglichst exakt die einzelnen Gewichte kennst, die du einklebst. Weshalb ich dir empfehle, ca. 15.-€ in eine halbwegs vernünftige Waage zu investieren - so teuer sind dir Dinger nämlich gar nicht, wenn man nicht Gold oder Diamanten damit wieden muss. ;)
    • Werbung
    • Eine Chinesische Goldwaage mit zwei Kommastellen für 8.- solltest Dir zulegen. Ja V8,merke ich immer wenn das Gewicht zu hoch ist, geht die Karre 2 Zehntel langsahmer.
    • Ja kommt auch drauf an was für eine Karre es ist, hoch und schmal da kannst reintun was du willst die wird nur mäßig um den Kurs gehen. Lang und breit da gehts richtig vorwärts. Die 911er sind da so ein Problemfall in 1:32 die sind hoch und kurz, die richtig fahrbahr zu machen das bedarf einiges an Gewicht. Wenn dann der Porsche geht ist der für die anderen zu langsahm weil zu schwer. Folglich ein stärkerer Motor ABER nur geringfügig so um 2000 bis 3000 Umdrehungen mehr, passt schon. Dann sollter der Porsche angeglichen sein, ist aber dennoch schwierig zu fahren weil doch recht kippelig.
      Wenn das gesammte Feld aus gleichen Autos besteht ist großer Kampf angesagt, wohlgemerkt da sollten auch die Fahrer in der Lage sein so eine Fuhre zu beherrschen. Bei 100 Runden und jede Runde ein Abflug das macht absolut keinen Spaß. Noch was: die in der Bucht angebotenen Super getunten Kisten sind absolute Augenwischerei. Ein Monstermotor und Reifen die 5mm überstehen machen noch lange kein schnelles Auto. Die Karre muß schön ausbalanciert sein und viel Vollastanteil fahren, dann läufts. Ein kurzer Gasstoß und die nächste Kurve ist erreicht, das ist nicht fahrbahr.
      Das kleine Autole sollte auch nach den Tunigmaßnahmen noch schön aussehen, also nichts außerhalb anbringen und immer Felgeneinsätzte, ansonsten sieht das aus ich möchte, kann aber nicht.
      Alle haben Alufelgen. Der Capri ist normal, der Alfa an der Grenze und der Porsche richtig tief.
      Dateien
      • IMG_5121.JPG

        (575,44 kB, 8 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_5127.JPG

        (552,83 kB, 9 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_5123.JPG

        (559,66 kB, 12 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Hello,
      Bei mir sieht es ähnlich aus. Der Porsche ist tiefer gelegt. Dafür brauchts fast kein Schwermetall. ...hab mal nachgesehen. ...biddesehr ....
      Geht echt hervorragend, aber wir mcbier schreibt, ist der Grenzbereich sehr schmal.
      Meiner einer ist ja da ein Fliegengewicht :)
      Dateien
    • Vielleicht ein unbedeutsames Detail am Rande : als der Porsche schon ausgezeichnet lief, versuchte ich noch das hinterachsspiel noch zu veringern um weniger Verschleiß am
      Zahnrad auf den anlaufflächen zu haben.
      Denkste !
      Der Kübel kippte permanent ohne Anzeichen um.
      Distanz wieder raus -- gings wieder super
      Kapier ich ned, is aber so. ...wurscht, einmal im jahr Zahnrad wechseln :)
    • Werbung
    • @Mc.Bier
      Ist der Porsche tatsächlich von Carrera? Ich kenn mich da noch nicht wirklich aus, finde ihn aber formal irgendwie stimmiger, als das, was ich sonst von Carrera kenne. Vielleicht liegt's aber auch einfach nur am Beifahrer, der mich irritiert. Falls Carrera: wie hast du den so tief gekriegt? Gebastelt oder Chassis getauscht?

      @sakl58
      Hast du wirklich das Chassis rundum abgefeilt, um es von der Karo zu entkoppeln? Bringt das echt was? Nur auf Holz oder auch auf Plastik? Da ich bisher alle meine 132er recht gut fahrbar machen und mit teils völlig unterschiedlichen Tuning-Maßnahmen auf ganz ähnliche Zeiten bringen konnte, bin ich an dem einzigen 997er im Feld bislang gnadenlos gescheitert. Er ist zwar einigermaßen flink, will aber ständig neben der Spur seine Bahnen ziehen und verzeiht Unkonzentriertheiten wenn überhaupt dann nur sehr widerwillig. Jede Menge Blei ist zwar eine Maßnahme, aber dann ist er selbst mit Frankenslot-PUs langsamer, als ein magnetloser R8 mit den originalen C-Schluppen. Blei in homöopathischen Dosen da, wo es wirklich nötig ist und was bringt, geht in Ordnung, aber es inflationär zu verbauen, nur um die Kiste einigermaßen im Slot zu halten, find ich eher kontraproduktiv und passt nicht wirklich zu meinem Verständnis von Renn- bzw. Motorsport.

      Wenn das Entkoppeln also auch auf Plastik tatsächlich was bringt, hätte ich bei dieser Möhre jedenfalls keine Hemmungen, das mal auszuprobieren und das Chassis mit einer Feile zu malträtieren. Vielleicht wird daa Ding dann ja fahrbarer - einen Versuch wär's jedenfalls Wert.
    • Hello V8,

      Ich glaube der Porsche von McBier ist ein NSR wenn ich mich net täusche. Die haben in der Rallyversion einen Beifahrer....oder gibts die auch mittlerweile vom C ...?

      Das Entkoppeln der Karosserie bringt Welten. Ich habe es auch immer in die FAbelwelt gechrieben, aber als ich auf der HB keine Ergebnisse zustandebrachte ergriff ich teils extreme MAssnahmen. Der Porsche war das schwierigste Ding, brachte allerdings auch die meiste Erfahrung.

      Entkoppelt habe ich folgendermassen:

      Einen Riß rund um die Bodengruppe wo sie mit der Karo zusammenstößt (mit dem Nagellack aus dem Studio meiner Süßen :) ) Dann alles ausgebaut, geht ja echt schnell, und auf der Tellerschleifmaschine alles entlang des ca 0,5 mm breiten Nagellackstriches abgeschliffen. Geht aber mit einer groben Nagelfeile auch recht zügig. Die ersten habe ich so gemacht.

      Die vordere Lichtplatine lasse ich weg, da die LED´s bei allen meinen Porsches an den Gläsern anstehen und so den Wackel behindern. Stattdessen kommen selbstgebaute SMD Scheinwerfer rein. Jetzt gibt es nur mehr eine Kabelverbindung und sonst nichts.

      Die Schraubenlöcher mache ich mit einer Schlüsselfeile ein wenig größer, damit die Schrauben der Karo Spiel haben. Die Schrauben selbst benetze ich mit einem Tropfen schnellaushärtendem Nagellack als Sicherung( gegen Lockerung).

      Wenn der Lack der Schraube trocken ist verheirtate ich die Karo mt dem Chassisund stelle einen schönen großzügigen Wackel ein. Den muss man sich leider erfahren. Drehst man die Schraube mit noch feuchtem Lack in die Karo bei der Heirat, kriecht Lack zwischen Chassis und KAro und alles ist wieder fest...ging mir so...

      Mein Kumpel Komo und ich machten dann einen Vergleich von Porsches auf seiner Plastikbahn dem Föhrenring:

      Komo fuhr mit den selben komponenten und FS Reifen allerdings nicht entkoppelt und ich glaube auch nicht verbleit, vorne versiegelt oder mit Zerogrips
      Meiner hatte NSR Supergrip, O Ringe an der VA, Entkopplung und tiefergelegt auf 1,3 mm unter der VA.

      Nun das ergebins der Testfahrt war, das ich als Nudelauge den Komo anständig versägt habe ;) :) :)
      Sonst zieh ich meist den Kürzeren :( :( :(

      Alle, ausnahmslos alle Fabrikate sei es Slotit , NSR , Ninco oder Carrera, wenn sie auf einer HB gut laufen fühlen sie sich auch auf Plastik pudelwohl ^^
      Umgekehrt muss das nicht unbedingt so sein wie ich festgestellt hatte als wir von Kunststoff auf Holz umgestiegen sind. Auch die Testfahren auf unserer Secundus - einer Plastikbahn - brachte dieses Resultat.

      Auch die Carrera C6 Corvette 132 war ein Mistvieh dass noch dazu viel Gewicht auf dem Leitkiel braucht, speziell wenn Spur gewechselt wird ist die Kiste immer gerade aus gefahren. Auch das störrische Amiding haben mein Junior und ich mit diesm Umbau in den Griff bekommen. Bei der gestellten Serie der Carrera GT Renner geilen sich alle auf wenn sie mit der Vette dran sind, denn die ist auch vom Motor her extrem gschwind.

      Warum weiss ich nicht...alle haben selbe Felgen, Übersetzung und Reifen drauf...

      Die Vette steht aum Starplatz 6 und ist im Ziel meist vorne....


      Obwohl eine Slotit Gruppe C Karosserie fast nichts wiegt, hat man mit einer entkoppelter Karo deutliche Vorteile zur fest verschraubten.

      Bei den C Porsches kriegte ich mit der Entkopplung das lästige hoppeln, was sie oft zum Umkippen brachte, aus den Kurven weg.

      Auch bei den 124ern oder besonders bei denen ist die Entkopplung noch wirksamer...

      Alle meine Maßnahmen beziehen sich auf das Fahren OHNE Magnete....bis auf die Wirkung des Motors, der auch bei unserer Teilmagnetischen Litze einen Klitzekleinen Einfluss hat. Tiffyfahrer kennen das sicher :) die haben Null Magnetwirkung.....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sakl58 ()

    • Vielen Dank für diesen detaillierten und aufschlussreichen Erfahrungsbericht. Hätte nicht gedacht, dass sich Entkoppeln und Wackel so stark bemerkbar machen. Ich hab zwar auch ein paar 132er (Sideways und Revoslot) und 124er (Scaleauto) mit entkoppelter Karo und Wackel, hab deren massive Handling- und Performance-Unterschiede zu den (wohlgemerkt teils umfangreich getuneten) C-Boliden mit PU-Reifen meist nur auf das eigentliche Chassis, die besseren Motoren und anderen Reifen bezogen und die entkoppelte Karo und den Wackel eher als 'Gag' betrachtet, der sich aber kaum auf die Fahrbarkeit auswirkt - planloser Anfänger halt... :whistling:

      Dann werde ich das mal an meinem ollen C-Porsche direkt ausprobieren, sobald ich Zeit und Ruhe dafür hab (da ich ihn günstig als Evo gekauft und anschließend digitalisiert hab, hat der keine störenden Lichtplatinen und wurde deshalb von mir schon von Anfang an mit in der Karo verklebten LEDs beleuchtet). Bin jetzt schon gespannt, ob und wie sich die Fahrbarkeit und die Rundenzeiten ändern - hatte das Ding eigentlich schon als Gurke abgeschrieben, die ich kaum noch in den Slot setzen werde.

      Ich fahre übrigens ausschließlich ohne Magnete und hab inzwischen selbst meine Gastfahrzeuge entmagnetisiert - wer kein Gefühl für's Slotten hat, fährt auch mit Magneten nicht besser (davon ab machte das Fahren ohne auch meinen bisherigen Gästen immer mehr Spaß, als das Fahren mit).
    • Hi V8,
      Ja das mit dem entkoppeln und dem Wackel widersprach auch meiner Motorsporterfahrung und meinen sehr umfangreichen Kenntnissen von 1:1 Fahrwerken. Es ist halt irgendwie anders aber es ist unwahrscheinlich wieviel es bringt. Nur das ausrichten der Achsböcke und dss frei dremeln der Karosserie (hakte etwas) hatte damals bei meinem NSU von BRM 3 Sekunden pro Runde (11m ) gebracht. Unvorstellbar.
      Aber auch die lahme Gurke bekommt man schnell...zur Not mit Metallfahrwerk
    • Ich meine es ist ein Ninco, weil die Autos von Ninco etwas größer ausfallen. Carrera hab ich nur 3 DTM Kisten weil ich wo mitfahre und NSR hab ich auch nur 3 oder 4 Stück 917er. Da ich eigentlich alles umbaue geh ich immer danach wie groß die Kiste ist. So MRRC sind putzig aber für Umbau nichts.
      Entkoppeln ist eigentlich vor dem Gewicht zu machen, da dann das Fahrzeug aber mal so was von gut wird. Und achsiales Spiel einstellen ist auch so eine Sache, nicht zu viel und nicht zu stramm, sollte spürbahres achsiales Spiel haben, die Zahnräder sollten schön geschmeidig inneinader greifen nicht drücken und auch nicht zu weit weg sein. Wenn die Karre richtig eingestellt, entkoppelt und mit Gewicht getrimmt ist sollte die laufen. Es gibt hin und wieder so störrische Böcke die einfach nicht gehen, dann ist langest testen angesagt. Hatte mal eine Karre die beim rausbeschleunigen stempelte, alles versucht, nichts hat geholfen, an die Wand schmeißen ? Hab dann alles zerlegt und absolut bei null angefangen es war ein Gleitlager mit etwas mehr Spiel.
      Je mehr Aufwand in die Einstellung gesteckt wird dest mehr kann man lernen und detsto ausgefeilter wird dann das Endresultat. Man hat länger was zum spielen und das nächste Auto wird nochmal besser.
      Der Porsche sitzt auf einem Plafit .
      Dateien
      • IMG_5124.JPG

        (589,85 kB, 16 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Werbung
    • Ok, jetzt kann ich's kaum noch erwarten, den Dremel zu schwingen und den Porsche zu schänden endlich fahrbar zu machen...
    • Nach einer ausgiebigen Test fahrt stehen die besten Rundenzeiten für meine vier Porsche fest.
      5,321
      5,328
      5,358
      5,327

      bei dem mit 5,358 ist die Schleiferaufnahme schwergenig auf Grund von ungeschicktem verhalten Meinerseits.
      Ich bin mit dem Ergebniss ganz zufrieden für den Anfang, alles Orginal C