Pushdienste für diverse WiFi Geräte

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    • Pushdienste für diverse WiFi Geräte

      Hallo Leute,

      ich will so einiges im Haus auf WiFi-Geräte umstellen. Also Türklingel, Außenkameras usw.
      Die Geräte informieren mich über eine Handy-App, wenn jemand klingelt oder sich im Garten rum treibt.
      So weit so gut.
      Aber sehe ich das richtig, diese Pushdienste werden ja nicht vom Gerät selber zum Handy gemacht, sondern vom Server des Anbieters. Dort muss ich immer einen Account einrichten und von dort kommt die Info auf mein Handy. Das Wifi Gerät loggt sich nur beim Hersteller ein und der pushed mein Handy an.
      Ich bin also auf Gedeih und Verderb von diesem Anbieter abhängig.
      Wenn der irgendwann pleite macht oder keinen Lust mehr hat, funktioniert das Gerät einfach nicht mehr.
      Oder wenn der in 3 Jahren sagt, das kostet jetzt 10,- pro Monat, dann muss ich das akzeptieren, wenn ich das Gerät weiter nutzen will.

      Ich habe ja einen eigenen Linux-Server in einer Server Farm stehen und könnte selber so einen Push Dienst dort installieren. Aber ich kann die Gräte nicht umprogrammieren. Die sind fest auf ihren Hersteller programmiert.

      Gibt es eine andere Lösung?
      Ich habe auch schon nach anderen Anbietern gesucht, die das so nicht machen, aber nichts gefunden.

      Wie seht ihr das?
      Axel Umpfenbach
      Slotbox
      Rehwinkel 4, 51491 Overath
      02206/82811
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    • umpfi wrote:

      Aber sehe ich das richtig, diese Pushdienste werden ja nicht vom Gerät selber zum Handy gemacht
      ganz genau. du kannst dir deinen eigenen mqtt broker aufsetzen. damit kannst du dann beliebige nachrichten verschicken und auswerten. dafür reicht ein raspberry pi und darauf mosquitto. ist natürlich wieder alles die frage, wie man die gesamte infrastruktur zusammenstrickt. manchmal gibt es für diverse home automation geräte auch alternative firmware, die dich eben von solchen servern außerhalb deines hauses unabhängig machen soll.
    • Ähmmmmm.....WIFI mit aktuellem Stand der Technik.....viel Spaß beim Betrieb....Ob in der Bahn oder zu Hause...Nuke-Kiddies haben anscheinend einfach Ihre Freude WIFI/WLANs lahm zu legen. Trotz Einsatz von Radius werde ich mehrmals täglich genuked.
      Warte zumindest damit, bis WPA3 zertifizierte Geräte herauskommen...

      /Ralph
    • Egal welcher der jetzt verfügbaren WiFi-Standards es ist, die haben alle dasselbe Problem.
      Man kann die Geräte ohne jede Sicherheitsvorkehrung auf Protokollebene zwingen sich vom Access Point abzuhängen und sich dann neu ins WLAN zu verbinden. Und das Verbinden wird dann gejammt, so dass die Kisten nicht zurückfinden oder sie bekommen eben sofort wieder das Kommando sich neu zu verbinden.

      WLAN-Kameras als Überwachungssystem sind deswegen völlig sinnlos.
      Unde meine Heizung würde ich darüber auch nicht steuern.
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    • Ich habe mich jetzt auf Grund dieses Diskussion ein bisschen umgeschaut.
      Wlan Kameras sind laut Netz ein Scherheitsrisiko, wenn man die Kameras ganz ohne oder mit einem einfachen Passwort einbindet. WPA2 Standard und ein ordentlichen PW machen die Sache aber unbedenklich. Von irgendwelchen weiteren Risiken steht da nichts. Auch die Kripo und meine Hausversicherung hat mir empfohlen eine oder mehrere Wlan Kameras zu installieren. Auch da kein Wort von einem Sicherheitsrisiko.

      expertentesten.de/wlan-ueberwa…zen-tipps-zur-sicherheit/
      wlan-kamera.info/wlan-kamera-sicherheit
      av-test.org/de/news/sicherheit…sehen-und-gesehen-werden/
      Axel Umpfenbach
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    • Hier einmal ein paar Links zum Thema...

      m.heise.de/security/artikel/KR…iff-auf-WPA2-3865019.html

      heise.de/newsticker/meldung/WP…e-Display-an-4092137.html

      Grundsätzlich sollte man sich als Internet Nutzern regelmäßig informieren...

      cert-bund.de

      Oder zumindest so etwas anschauen...

      m.heise.de/security/
    • Nochmal: Das von mir beschriebene Szenario setzt nicht bei Zugangskeys oder irgendwelchen Passwörtern an, sondern im Protokoll des Verbindungsaufbaus und der Kommunikation zwischen WLAN-Geräten..
      Ursprünglich nützlich - schnelle Neuverbindung für Roaming in wackeligen Netzen - wird es heute gerne für Angriffe genutzt.
      Und da dies zum Basisprotokoll gehört, wird es sich nur schwer ändern lassen, denn neue Basisprotokolle machen diese Netze inkompatibel zu den bisherigen. Bestenfalls können die Geräte gehärtet werden, indem die Software das Kommando zum Lösen der Connection ignorieren.
      WLAN und Security passen nicht zusammen. Egal welcher Standard genutzt wird.
      Wollt ihr einigermaßen sicher kommunizieren, nutzt ein Kabel und verschlüsselt eure Kommunikation.

      Ich habe das Live in einem Cracker-Seminar ausprobiert - funktioniert zuverlässig.

      The post was edited 1 time, last by HuGorrera ().

    • Der Aufwand fürs Kabel Verlegen ist zu hoch.
      Und ich glaube nicht, dass der Standard-Einbrecher mehr als einen dicken Schraubenzieher oder Mini-Brecheisen dabei hat.
      Also lieber eine Wlan-Kamera und Wlan-Video-Klingel, als gar keine Kamera oder gar keine Video-Klingel.
      Axel Umpfenbach
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    • Hi Axel,

      Bzgl. der Technik.....da geht es nicht um Einbrecher. Vielmehr prophezeie ich Dir, dass Du aufgrund provozierte Störungen und der daraus resultierenden Meldungen auf Dein Handy entweder genervt das Ganze einstampfst oder die Nerven ständig blank liegen...

      /Ralph
    • Ich lebe ganz weit draußen auf dem Lande. :D
      Der Nachbar hat seit über 1 Jahr mehrere solcher Kameras und Klingeln im Einsatz und ist super zufrieden damit.
      Noch nie einen Fehlalarm oder Störung oder so gehabt.
      Axel Umpfenbach
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    • wutZWERG wrote:

      entweder genervt das Ganze einstampfst oder die Nerven ständig blank liegen
      also ich wohne in einer stadt mit 6stelliger einwohnerzahl in der nähe des hauptbahnhofs und mein wlan wurde noch nie (zumindest während ich es brauchte) gestört / genuked / gejammed... würde ich als persönliche schlechte erfahrung abhaken
    • Ich hab bei der letzten Renovierung überall Kabel verlegt und auch zwischen den Gebäuden. Wohl etwas mehr Aufwand aber dafür alles sicher, so denke ich, und störungsfrei. Derzeit sind es zwei HD Kameras und weitere zwei kommen hinzu. Machen auch orentlich traffic im Netz, den ich nicht im Wlan haben wollte. Alles aber ohne einen externe Anbieter sondern als läuft über einen NAS Server und fünf Fritzboxen. Ebenso hängt da die Türklingel mit drinn. Benachrichtigung versendet dann entweder die zuständige Fritzbox oder das NAS.
    • Wir wohnen in einem Beton-Fertighaus. Das sind hochverdichtete, weil im Werk gerüttelte Wandteile. Viel dichter, als jeder vor Ort gegossene Beton. Hier bekommst du keinen Nagel in die Wand. Selbst das kleinste Bild muss mit der Hilti an die Wand gebracht werden. Kabel unter Putz verlegen geht nur per Diamant-Säge mit Wasserkühlung usw. usw. Haben schon ein paar Handwerker nicht glauben wollen und sind nach 3 Tagen heulend wieder abgezogen. Den Parkettboden könnten wir danach getrost entsorgen. Wir haben beim Einzug 1998 einige CAT5 Kabel verlegt, aber natürlich nicht an der Klingel und nicht außen für eine Kamera.

      Ohne WLan geht es hier nicht.
      Axel Umpfenbach
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    • Das Thema war doch aber nicht, wie die Daten von a nach b kommen, sondern wie man externe Dienste / Anbieter meiden kann?!
    • Huhu,

      Natürlich hast Du recht. Klar gibt es Smart Homelösungen auf Open Source Basis. Viele Alarmanlagen und Kameras nutzen sogar Open Source Code.
      Auf Heise/C't wurde dies schon einmal beleuchtet bzw. analysiert.
      Allerdings...keine der Lösungen - ob professionell oder homebuilt wurde als sicher angesehen.
      Bei den homebuilt Lösungen kommt halt hinzu, dass diese aufgrund fehlender Sicherheitszertifizierung von Versicherungen im Schadensfall nicht anerkannt werden....
      Bei der grundsätzlichen Thematik kommt ja noch erschwerend hinzu, das sowohl Push Nachrichten per SMS als auch das Internet kein verlässliches Medium ist und privat eine "Lease Line" einsetzen, scheitert doch an den Kosten.

      Auch was die Ausfallsicherheit von homebuilt Lösungen angeht...diese sind vom SLA der Meldezentrale/Server abhängig. Da punkten dann wieder die professionellen Anbieter.

      Es kommt halt auf die Anforderungen an....WLAN an sich...behält aber seine sicherheitskritischen Aspekte....

      Ralph