WDSM32 - 4. Lauf am 01.09.2018 in Wuppertal - Ergebnis u. Rennbericht

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    • WDSM32 - 4. Lauf am 01.09.2018 in Wuppertal - Ergebnis u. Rennbericht

      Hallo,

      die hoch sommerlichen Temperaturen haben sich so langsam etwas gelegt und die Sommerpause in der WDSM neigt sich dem Ende zu. Am 01.09. wird mit dem 4. Lauf die zweite Saisonhälfte eingeläutet. Wir sind auf der Carrerabahn von Slat Car Heaven in Wuppertal zu Gast.

      Gut unterrichtete Kreise berichten von einem regen Trainingsbetrieb in den letzten Wochen. Immerhin steht die Bahn das erste mal im Kalender der WDSM und somit haben die Teams keine Vergleichsdaten für die Fahrzeugabstimmung aus den vergangen Jahren. Von daher gilt es, sich Bahnkenntnisse anzueignen und eine geeignete Fahrzeugabstimmung zu finden.

      Am Freitag den 31.08. findet das freie Training statt, am Samstag wird ab 13 Uhr das Rennen über 6 Stunden Nettofahrzeit gestartet.

      Wir sind gespannt, wie sich die Teams auf der anspruchsvollen Bahn zurecht finden und freuen uns auf ein schönes Rennwochenende.

      Alle Infos zur Rennserie findet Ihr auf wdsm32.de

      Zuschauer sind gerne willkommen.


      LG
      Stefan
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    • Hallo,

      hier das Kurzergebnis vom gestrigen 4. Lauf in Wuppertal:

      1. Prospeed Slot Racing
      2. Racing BROthers
      3. TeamBUS
      4. H2O Rennwerk
      5. GUMMiWheels
      6. LOS



      Es war wieder ein Rennen voller Dramatik bis zu den letzten Minuten... =O

      Wenn das so weiter geht, kann die Rennleitung bald Beruhigungsmittel während den Rennen ausgeben. :D


      Alle weiteren Infos folgen später...


      LG
      Stefan
    • Hallo Stefan,

      ja war ein "sauspannendes" Rennen und Gratulation an euer Team zum Sieg in Wuppertal.

      Beruhigungsmittel braucht aber nicht nur die Rennleitung, denn auch einige Fahrer standen mächtig unter Druck.
      Der Eine wegen dem Rennverlauf, ein anderer wegen einem Auto das nicht funktionierte und der Nächste weil er neue Reifen wollte und er beim Teamchef auf taube Ohren stieß.

      Aber nicht nur Rennleitung und Fahrer brauchten Pillen auch einige Teamchefs werden jetzt wohl beste Kunden bei Doc Morris.

      Erfolg und Mißerfolg lagen an diesem Wochenende dicht bei einander und genau das macht dein Reiz der WDSM aus.

      WDSM32
      die beste Langstreckenserie in 1:32


      Bis dann

      der alte Mann

      P.S. ich war einer der Teamchefs mit erhöhtem Blutdruck
    • Hallo Leute,

      hier ist der Rennbericht zum Wuppertal Krimi



      Die WDSM im Himmel

      Die Fußball WM ist vorbei und die Bundesliga fängt wieder an, aber wen interessiert das schon, denn auch die WDSM hat ihre Sommerpause beendet.

      Am Wochenende stand der vierte Lauf zur Westdeutschen Sportwagen Meisterschaft auf dem Slotkalender.

      Zum Training trafen sich am Freitag den 31.08. im Wuppertaler Slotcar Himmel sechs der acht für die Meisterschaft eingeschriebenen Mannschaften zum freien Training.

      Leider mussten die NextGenerationsHeros und die IG Slot im Taunus das Rennen absagen, aber wir hoffen, das die beiden Mannschaften beim Saisonfinale in Simmerath wieder dabei sind.

      An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die Truppe vom „Slotcar Heaven Wuppertal“, ihr habt den Himmel nicht nur im Namen, sondern ihr habt der WDSM Truppe auch ein himmlisches Slotwochenende beschert.

      Die Bahn war in einem perfekten Zustand, die Bewirtung vom Feinsten und die Freundlichkeit mit der ihr die WDSM’ler aufgenommen habt, war einfach super.

      Es gab also einen perfekten Rahmen für ein perfektes WDSM Rennwochenende.

      Wie üblich wurde der Freitag auch in Wuppertal genutzt um die Strecke kennenzulernen und letzte Abstimmungsarbeiten an den Einsatzautos vorzunehmen.

      Auf der knapp 34 Meter langen, sehr anspruchsvollen Carrera Bahn, wurden Spitzenzeiten von unter neun Sekunden gefahren.

      Es zeigte sich das der Gruppe C-Nissan auf dieser Strecke das angesagte Auto ist.

      Als um 22:00 das Training beendet wurde hatten alle sechs Autos 8er Zeiten in ihren Zeitenlisten stehen und man konnte ein spannendes Rennen am nächsten Tag erwarten.

      Es gibt keine genauen Berichte ob es bei dem einen oder anderen Team nach getaner „Arbeit“ noch ein Freitagstrainingstagsendebier gegeben hat, aber der Zustand einiger Fahrer ließ das am Samstag vermuten.

      Pünktlich um 8:00 wurden am Renntag alle Spuren mit 12,5V versorgt und die Spannung stieg langsam auch bei den Teilnehmern an.

      Um 10:00 wurde es dann ernst.

      Die Einsatzmotoren wurden ausgelost und jedes Team hatte jetzt eine Stunde Zeit sich für eines der beiden ausgegebenen Triebwerke zu entscheiden.

      Ganz unterschiedlich gingen die Teams diese Aufgabe an.

      LOS zum Beispiel, hatten zwei Einsatzchassis vorbereitet und bestückte jedes mit einem Motor.

      Jetzt wurde jedes Chassis mit der gleichen Karosserie und mit dem gleichen Reifensatz gefahren.

      Anschließend wurden die Motoren in den Chassis getauscht und erneut wurden beide Fahrwerke mit der gleichen Karosse und den gleichen Reifen gefahren.

      Andere Teams testen beide Motoren in einem Chassis, aber auch hier wird immer mit den gleichen Reifen getestet um ein aussagefähiges Ergebnis zu erzielen.

      Um 11:00 war dann allerdings alles Testen, Ausprobieren und Abstimmen vorbei, denn die Einsatzautos mussten zur Abnahme bei der Rennleitung vorgeführt werden.

      Fünfmal Nissan und ein Mazda wurden vorgeführt.

      Team ProSpeed, Team Bus, H²O, LOS und die Racing Brothers aus Köln/Overath setzten auf Nissan und nur die Gummi Wheels aus Aachen vertrauten einem Mazda 787.

      Alle Autos kamen ohne größere Beanstandungen durch die technische Abnahme und so wurde um 12:00 das Einzelzeitfahren gestartet.

      Als erster musste Wolfgang vom BUS-Team an die Bahn.

      Schon nach der ersten gefahrenen Runde wurde klar, der gelbe Nissan kommt nicht an die Zeiten aus dem Training heran und als am Ende eine 9,265 als Bestzeit eingetragen wurde war man im Team ein wenig enttäuscht.

      Als zweites Team musste ProSpeed Slotracing auf die Strecke.

      Stefan N. ließ den weis/blauen Nissan um den Kurs fliegen, aber auch hier wurde schnell deutlich, das geht nicht unter 9 Sekunden an diesem Samstag.

      Das gleiche Bild, ein wenig enttäuschte und ratlose Gesichter als die Bestzeit von 9,108 verkündet wurde.

      Als dritter musste Rene vom amtierenden WDSM Meister Team LOS an den Start.

      Konnte man bei den beiden ersten Mannschaften schon enttäuschte Gesichter sehen so wurden diese bei den LOS Teammitgliedern noch ein wenig finsterer.

      Der gelbe Nissan aus Aachen hatte wohl unrunde Holzreifen erwischt, zumindest hörte sich das Fahrgeräusch des Japaners so an und auch der Zeitnahme Monitor zauberte kein Lächeln in die Gesichter.

      Mit einer gefahrenen Zeit von 9,650 Sekunden für die ca.34m Strecke erreichte man am Ende Platz5 im Quali.

      Anscheinend war die Bahn wohl etwas langsamer als noch am Morgen beim freien Training.

      Das diese Erklärung für die schlechten Rundenzeiten nicht passte, machte die zweite Mannschaft aus Aachen deutlich.

      Michael von H²O zeigte was mit einem Nissan an diesem Samstag in Wuppertal möglich war.

      Zwei drei perfekte Runden am Stück und am Schluss eine 8,960 auf der Uhr brachten die Wasserwerker vorerst an die Spitze.

      Würde der Mazda von den GUMMi Wheels mit Uwe am Drücker die Bestzeit knacken können?

      Nach der ersten Runde war aber klar, das wird auch bei den Wheels nichts werden.

      Es kam für die Mazda Fahrer sogar noch schlimmer denn man belegte mit 9,971sek. Nur Platz sechs.

      Ein Nissan fehlte noch und der wurde von Remo pilotiert.

      Die Racing Brothers hatten sich mit einem Top Fahrer verstärkt und dieser zauberte bei seinem ersten WDSM Rennen.

      Drei, vier, fünf schnelle Runden am Stück aber am Ende fehlten ihm 2/100tel zur Bestzeit.

      Die Konstellation die sich aus dem Quali ergeben hatte versprach ein spannendes Rennen und das sollte es auch werden.

      Aber vor einem spannenden Rennen müssen sich die Fahrer stärken und das konnten sie im „Slotcar Himmel“ von Wuppertal bestens.

      Schweinebraten, Kartoffelecken und Gemüse waren die perfekte Grundlage für den vierten Lauf zur WDSM.

      Als um 13:00 die Ampel auf Grün geschaltet wurde begann ein Rennen das viele Besonderheiten zu bieten hatte und einige Emotionen auslöste.

      Die ersten drei Teams aus dem Qualifying machten in der ersten Rennstunde die Pace.

      H²O, ProSpeed und die Racing BROthers bestimmten das Tempo in Wuppertal.

      Für TeamBus und LOS war es dagegen ein etwas beschwerlicher Einstieg ins Rennen, um nicht zu sagen, es lief für beide Teams ganz bescheiden.

      Wolfgang vom BUS Team klagte über einAuto das sich ganz anders anfühlte als im Training und man analysierte den Fehler nach ca.10 Minuten Fahrzeit.

      Eines der Hinterräder lief nicht rund.

      Bei einem Boxenstop wechselte man das defekte Hinterrad aus und versuchte die verlorenen Runden aufzuholen.

      Dass das nicht ganz einfach war mussten Wolfgang und Björn schnell einsehen, denn an der Spitze wurde ein höllisches Tempo gefahren.

      H²O, ProSpeed und die BROthers flogen im Dreierpack um den Kurs und alle drei Teams machten deutlich, das man in Wuppertalden Sieg haben wollte.

      Und was machte der Mazda im Feld?

      Uwe der die erste Stunde den Japaner fuhr, hatte einen nicht ganz einfachen Stand.

      Ohne genügend Training versuchte er Schadensbegrenzung zu betreiben und die Reifen nicht zu viel zu beanspruchen.

      Mit jeder gefahrenen Runde zeigte der Mazda dann immer deutlicher das Potential das in ihm steckte und am Ende der ersten Stunde hatten die GUMMi Wheels zwar einige Runden auf das Feld verloren, aber die Gewissheit das man mit den perfekt eingefahrenen Reifen richtig „angasen“ konnte.

      …. und was machte der amtierende WDSM Meister?

      Auf Spur fünf versuchte Günter in der ersten Stunde ins Rennen zu finden.

      Zu Beginn versuchte er durch eine zurückhaltende Fahrweise die Reifen perfekt anzufahren, denn man glaubte im Team, das das schlechte Quali Ergebnis auf nicht ganz optimal rundlaufende Reifen zurückzuführen war.

      Die Performance des Autos verbesserte sich und man konnte am Ende sogar die zweitbeste Rundenzeit des ersten Turns für sich verbuchen.

      In der zweiten Rennstunde machten dann vier Teams die Pace und konnten sich von den beiden Verfolgern LOS und den GUMMi Wheels absetzen.

      Dieser Turn gehörte TeamBUS mit Björn am Drücker.

      Er ließ den gelben Nissan um den Kurs fliegen und versuchte mit einer ganz sauberen Fahrweise die Reifen nicht zu ruinieren und das gelang ihm in der zweiten Rennstunde perfekt.

      Im Feld gab es aber auch noch zwei andere Teams die sich den inoffiziellen Titel „Reifenflüsterer“ verdient haben, ProSpeed und Team Racing BROthers.

      Beide Teams hielten ihre Reifen sechs Stunden auf einem Top Niveau und sollten am Ende dafür belohnt werden.

      In der zweiten Rennstunde konnte Team H²O , die einen neuen Fahrer einsetzten, nicht mehr ganz das Tempo der Spitze mitgehen und mussten ein wenig abreißen lassen.

      Es zeichnete sich ein Dreikampf ab, denn auch LOS und die GUMMi Wheels konnten den Speed der führenden Teams nicht mitgehen.

      Dieser Kampf um den Sieg beim vierten WDSM Lauf 2018 setzte sich auch in der dritten Rennstunde fort.

      TeamBUS, die Racing BROthers und ProSpeed konnten jetzt ähnliche Rundenzeiten fahren.

      Würde sich eines der drei Teams irgendwann einen entscheidenden Vorsprung heraus fahren können?

      Die Entscheidung zum Sieg fiel in der vierten und fünften Rennstunde.

      Immer ein Tick schneller und immer ein wenig sicherer konnte ProSpeed jetzt den Kurs umrunden.

      Ralf der den Nissan des Teams pilotierte, leistete sich keinen Fehler und wieder einmal brachte eine ruhige, reifenschonende Fahrweise ProSpeed einen, am Ende ungefährdeten, Sieg.

      Gratulation zum Sieg an David, Ralf und Stefan, das war ein perfekt gefahrenes Langstreckenrennen.

      Allerdings war der Sieg von ProSpeed nicht der Höhepunkt an diesem Wochenende.

      Die letzte Rennstunde und der Kampf um P2 waren das was unser Hobby ausmacht.

      TeamBUS auf Spur 5 mit Hans am Regler und die Racing BROthers auf der 6 mit Remo als Fahrer zeigten Slotracing vom Feinsten.

      Hans der einen Vorsprung von vier Runden über die Zeit bringen musste und Remo, der in seinem ersten WDSM Rennen versuchte diese vier Runden aufzuholen.

      Nach einer viertel Stunde war den übrigen Racern klar, nur nicht in diesen Zweikampf einmischen, hier wird wieder einmal WDSM Geschichte geschrieben.

      Remo und Hans, die beide, in einer unnachahmlichen Art mit dem Drücker umzugehen verstehen, arbeiteten in der letzten Stunde Slot Racing.

      Der Vorsprungschien jedoch wie eingefroren.

      Immer wieder konnte der BROthers Nissan heranfahren und immer wieder konnte Hans kontern.

      Nach dreißig Minuten waren beide Fahrerdurch Schweißperlen auf der Stirn und durchnässte T-Shirts gezeichnet, aber keiner der Beiden wollte den Kampf um P2 aufgeben.

      15 Minuten vor Rennende setzte Remo dann zum Endspurt an.

      Er legte noch einmal pro Runde ein wenig an Speed zu, erhöhte noch einmal das Risiko und holte jetzt alles aus dem Auto und den mittlerweile fünf Stunden und 45 Minuten alten Reifen heraus.

      Aber auch Hans versuchte alles, aber zwei Minuten vor Ende setzte Remo zum entscheidenden Überholmanöver an.

      Unter Applaus sicherte sich die Racing BROthers nach sechs Stunden Platz Zwei hinter ProSpeed und TeamBUS musste sich mit P3 zufrieden geben.

      Für H²O war es nach einem furiosen Start am Ende ein unauffälliges Rennen das sie auf P4 beendeten.

      Der einzige Mazda im Feld zeigte im Mittelteil des Rennens, in Stunde drei und vier, eine super Performance und machte deutlich das mit der Truppe aus Aachen auch beim Saisonfinale zu rechnen sein wird.

      Und was machte der amtierende Meister?

      LOS verbuchte, in einer bisher bescheiden verlaufenden Saison, in Wuppertal, P6 und damit das schlechteste Ergebnis in der WDSM.

      Mal schauen welche Schlüsse die „Men in Black“ ziehen werden und vor allen Dingen mit welchem Auto man beim Finale an den Start gehen wird.

      Das Wochenende gehörte aber Team ProSpeed, die mit einer geschlossenen Teamleistung und mit einem Fahrzeugverständnis vom aller Feinsten gezeigt haben wie Langstreckenrennen in 1:32 funktioniert.

      Gratulation auch an die Racing BROthers und besonders an Remo, das war SPITZE!!!

      Es war eine „himmliche“ Veranstaltung im Slotcar Heaven Wuppertal.
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    • Hallo,

      es hat dieses mal etwas länger gedauert, aber die Auswertung des Rennens ist jetzt endlich auch fertig und kann hier bzw. auf wsdms32.de abgerufen werden.

      Viel Spaß beim Analysieren.

      Die Tabelle ist ebenfalls aktualisiert und in der Fahrerwertung sind auch die Streichergebnisse schon berücksichtigt.


      Einen herzlichen Dank an den gastgebenden Club für die hervorragende Bewirtung und Betreuung. Es waren zwei sehr schöne Tage in den Räumen von Slot Car Heaven und für mich war es eines der anspruchsvollsten Rennen in der bisherigen WDSM. Hat aber sehr viel Spaß gemacht.

      Danke auch an Daniel von Slotstop.de für die Unterstützung der Rennserie.


      Und Danke an Günter für Deinen wie so oft sehr lebendigen Rennbericht.


      Aus Teamsicht danke an David und Ralf für ein super Rennen und Eure Arbeit im Team, während ich bei der Orga beschäftigt bin.



      Und noch einen Ausblick...

      Der Saisonabschluß mit dem 5. Lauf findet am 24.11.2018 auf einer mobilen Bahn, einem 6 spur. Nachbau der Nürburgring Grandprix Strecke, in Simmerath in der Eifel statt. Zuschauer und Interessierte sind gerne willkommen. Wir gehen davon, daß wir dann wieder mit 8 Teams ein volles Starterfeld haben werden.



      Bis dahin

      LG
      Stefan
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