Umfrage zu einer Einsteigerklasse

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    • Umfrage zu einer Einsteigerklasse

      Hallo Slotfreunde,

      ich möchte hier eine offene Diskussion anregen, wie wieder eine breitentaugliche Einsteigerklasse etabliert werden kann. Der Blick nach Belgien zeigt, dass ein Großserienchassis mit einem geschlossenen Motor gut funktionieren kann. bpcorganisation.com/
      In einem Hamburger Club in Lohbrügge slot-racing-boberg.de/ werden RTR Autos mit dieser Konfiguration gefahren. Echte Out of the Box Cars mit 0.10er Bodies, die auch Spaß machen und das fahrerische Können durch den höheren Schwerpunkt betonen. Ein Beispiel gibt es hier: slotkars.de/slotcars-rtr/4-fle…p-t-rtr-rot-gelb/a-27639/

      Mir geht es hier nicht um den Body, ob LMP oder Tourenwagen, kann jeder Klub gern selbst entscheiden. Ich möchte eine simple solide Basis, die auch ohne Haftmittel mit 5 Ampere Netzteilen gefahren werden kann. Nur so können wir den Fahrspaß auch in Klubs bringen, die sonst Hartplastik fahren, aber gern mal Dynamik beim Fahren spüren wollen.

      Zu meiner Person: Ich betreibe seit 39 Jahren Slot Racing und bin schon mit Chassisbau und Motorentuning groß geworden. Ich bin in Hamburg im Renncenter aktiv und fahre den NORDOSTCUP, den Eurocup und manchmal den Westcup mit. Meine Einsteigerklasse ist die Production 1:24, wie sie im NORDOSTCUP gefahren wird, ich sehe aber, dass mit dem Motorenbau auch alte Hasen überfordert sind.
      Ich bin auch MiniZ gefahren und war bei der 2010er Meisterschaft in Trier.
      Live slow, drive fast!
      Ralf, Hamburg, Deutschland, Erde
      nordostcup.de

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    • Hallo Ralf,

      vielen Dank für Deine Initiative. Vielen Dank für weitere Schritte in dem Zusammenhang. :daumen3:
      Georg

      zZero - Slot Slotcar - Club , 47229 Duisburg - Friemersheim mit der 35 Meter langen Slotfire - Holzbahn [IMG:https://www.zzero-slot.de/images/slotfire_flammen_515x125.png]


      zzero-slot.de/
    • Hi Ralf,

      Super Idee, das mal hier so anzusprechen. :thumbup:

      Die Diskussion Motorbau vs. geschlossener "Wegwerfmotor" wird im Ami-Forum Slotblog.net regelmäßig ziemlich hitzig geführt. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Zuletzt scheint sich der neue Phoenix-Motor als schneller, und mit einigermaßen wenig Serienstreuung guter, Motor herausgestellt zu haben.
      slotblog.net/topic/84787-phoenix-fk-motor/
      slotblog.net/topic/84767-phoenix-slot-car-motor/

      Meiner Meinung nach sollte so ein Motor in einer Einsteigerklasse als Poolmotor vor dem Rennen ausgegeben werden.

      Wir hatten letztes Jahr im Westcup versucht, die "alten" Eurocup 16D von Jiri als Poolmotoren zu fahren. Dabei sind wir aber auf teils heftige Widerstände gestoßen. Manche möchten eben vor dem Rennen ihren eigenen Motor bauen.

      D.h. für mich, man sollte einen geschlossenen Motor suchen, der mit den S16D mithalten kann. Dann fährt man zwei Wertungen in einem Rennen (sonst werden die Starterfelder wieder zu klein).

      Eine Wertung für die Poolmotoren, eine Wertung für S16D. Jeder kann sich seine Wertung aussuchen und dort mitfahren.

      Nur mit den 5 Ampere wird das so natürlich nichts :S . Vielleicht denke ich auch schon wieder in viel zu schnellen Regionen X/ .

      PS: zum Ablauf der BPC Wochenenden kann Markus (Klenkes) sicher auch noch etwas beitragen (Stichwort Familienwochenende). Ich denke, das ist auch ein ganz wesentlicher Faktor.
      www.SAC-Stolberg.de
      Deutschlands ältester Slotcar Racing Club
      bietet Flexi-Rennen für jedermann.
    • Für uns Westfahrer vom SAC Stolberg (direkt neben Aachen, also im Dreiländereck D/B/NL) ist die BPC Serie natürlich ideal. Die Bahnen liegen bis auf eine Ausnahme alle nicht weiter als 90 Fahrminuten entfernt. Ein Rennen wird sogar auf unserer Clubbahn ausgetragen. Mittlerweile werden 8 Rennen auf 8 verschiedenen Bahnen ausgetragen. Dazu kommen zwei Teamrennen. Neben der "Einsteigerklasse", wird aber in Belgien keine andere Flexi-Klasse gefahren. Wer mehr will, fährt ISRA oder gelegentlich in den Deutschen Flexi-Serien mit. Das tun aber gerade einmal zwei Fahrer. Das die Rennen der BPC so gut besucht sind, liegt wohl auch daran, dass es eben ein einheitliches Reglement für eine Flexi-Klasse gibt, und keine Aufgliederung der kleinen Szene in unterschiedliche Reglements und Klassen.

      Das, was diese Serie für uns so attraktiv macht, ist die große Zahl an teilnehmenden Fahrern. 30 Fahrer (±5) kommen immer zusammen. Von solchen Fahrerfeldern können wir im Westcup nur träumen. An unseren Autos müssen kaum Veränderungen vorgenommen werden. Leider schreibt das Belgische Reglement Gleitlager für die Hinterachse vor, wir fahren überwiegend Kugellager. Ansonsten wäre nur ein Motorwechsel notwendig. Die BPC fährt mit Hawk7/ Hawk 7 Retro / Falcon 7. Der Ablauf ist folgendermaßen:

      Training am Samstag, Rennen am Sonntag. Wer Samstag trainiert hat, darf am Sonntag vor dem Rennen sein Auto nur kurz warmfahren und überprüfen. Die Zeit vor dem Rennen ist als Trainingszeit für diejenigen reserviert, die am Samstag nicht anwesend waren.
      Was mich besonders beeindruckt ist die Jugendgruppe. Die BPC hat es geschafft, dass ca. sechs Jugendliche bei jedem Rennen mitfahren. Es gibt eine eigene Wertung für die Nachwuchsfahrer, sie werden aber alle auch ganz regulär in der Gesamtwertung der Erwachsenen aufgeführt. Zum Teil reisen ganze Familien mit drei Genarationen zu den Rennen an.

      Die Hawk/Falkon 7 finde ich gar nicht so schlecht. Sie halten ca. 6 Stunden reine Fahrzeit, dann sind die Kohlen runter (Erfahrung aus einem 6h Langstreckenrennen mit diesen Motoren im Sommer in Hochmoor). Die Geschwindigkeit ist nicht viel langsamer als ein durchschnittlicher S16D. Zum Vergleich: Auf unserer 30 m Clubbahn fahren die schnellsten S16D 3.2 Sekunden pro Runde, die Belgier sind mit Ihren Hawk 7 auf ca. 3.5 Sekunden gekommen. Die Hawk 7 / Falcon 7 fahren sich trotz der nur geringen Differenz in der Rundentzeit aber viel entspannter.

      Auffallend ist, dass uns die Belgier auf Bahnen mit langen geraden und Bahnen mit Steilkurve teilweise geradezu stehen lassen. Wir haben leistungsmäßig keine Chance auf langen Vollgasstrecken mitzuhalten. Es ist zu vermuten, dass die Belgier durch Selektion aus einer großen Anzahl an Motoren die stärksten auswählen. Wir fahren die BPC als Nebenserie, um unsere eigentlichen Serien mit 12er und S16D nicht zu kanibalisieren. Deshalb verzichten wir auf eine solche "Materialschlacht" und sind eben auf den Bahnen mit hohen Vollgasanteil im Nachteil. Das tut dem Spass an einer solchen Veranstaltung aber keinen Abbruch.

      Nach meinem Verständnis sollte eine Einsteigerklasse nicht nur einfache Technik bieten, sondern auch den finanziellen Einsatz in Grenzen halten. Deshalb finde ich es eine gute Idee, eine Einsteigerklasse mit geschlossenen Motoren zu fahren. Die Motoren sollten aber als Poolmotoren gefahren werden, damit der Weg zum schnellen Auto durch Selektion der Motore entfällt.

      Uns haben die geschlossenen Motore so sehr überzeugt, dass wir unsere Club-Poolserie (Autos bleiben in der Spur) nächste Saison von gebauten Motoren auf Hawk 7 umstellen.
      Viele Grüße, Markus

      www.sac-stolberg.de
    • Hallo Ralf, ich hatte mal versucht im Raceway Park Siegburg eine Einsteiger Serie auf der 53m Holzbahn ins Leben zu rufen. Entweder mit den RTR Autos vom Kehlo als gestellte Serie oder halt das jeder ein eigenes Auto mitbringt. Auf jeden Fall für Einsteiger fertige Chassis und geschraubte Motoren. Die allerwenigsten Plastikautofahrer können mehr löten als die Kabel am Motor, mich eingeschlossen. Von über 50 Fahrern waren keine 6 bereit daran teilzunehmen obwohl sie gesehen haben das ich mit meinem Flexi mit Hawk7 Motor eine ganze Sekunde schneller bin als ihre schnellsten Gruppe C Autos und ich den Bahnrekord mehrfach gebrochen habe. Natürlich habe ich auch Leute mit meinem Auto fahren lassen um sie anzufixen, hat aber leider alles nichts genützt.

      Gruß Ralf

      :auto25: :auto3:
      "Der 2. Platz ist eine Ehrentafel auf der Damentoilette"
    • Ja, der Blick über den Tellerrand ist schwer, ich weiß. :(
      Es gibt mehrere Für und Wider für so einen Motor, aber erst einmal antworte ich auf die Kommentare.

      Benno - SAC schrieb:

      Meiner Meinung nach sollte so ein Motor in einer Einsteigerklasse als Poolmotor vor dem Rennen ausgegeben werden.
      In unserem Klub wollen die alten Kämpen ihr Auto aus dem Koffer nehmen und fahren. Sie kommen nicht zum Bauen dahin. Die Ausgabe bei Klubrennen, die ich mit "Skatabenden" vergleiche, ist deswegen nicht sinnvoll. Bei überregionalen Rennserien, welche mehr Vorbereitungs-und Trainingszeit haben, kann es sinnvoll sein.

      Benno - SAC schrieb:

      Nur mit den 5 Ampere wird das so natürlich nichts
      Beim Falcon 7 reicht es auf jeden Fall aus. Ich bitte zu bedenken, dass es wenige Bahnen mit so viel Vollgasstrecken wie in Hochmoor oder Hamburg gibt. In Lohbrügge wird mit 9 Volt gefahren, da habe ich trotzdem nicht das Gefühl untermotorisiert zu sein.

      Klenkes schrieb:

      Leider schreibt das Belgische Reglement Gleitlager für die Hinterachse vor ...
      Hier gibt es auch unterschiedliche Sichtweisen. Bei uns werden Gleitlager gefahren, einige Fahrer kleben diese ein, somit kann das auch jeder "Schrauber" händeln.

      Klenkes schrieb:

      Die Hawk/Falkon 7 finde ich gar nicht so schlecht. Sie halten ca. 6 Stunden reine Fahrzeit, dann sind die Kohlen runter (Erfahrung aus einem 6h Langstreckenrennen mit diesen Motoren im Sommer in Hochmoor).
      Ich bin dieses Rennen auch (vorn) mitgefahren, unser Motor war neu und hatte am Ende noch Reserven für ca. 2 Stunden. Auch hier gilt: Viel Vollgas = viel Verschleiß

      Klenkes schrieb:

      Es ist zu vermuten, dass die Belgier durch Selektion aus einer großen Anzahl an Motoren die stärksten auswählen.
      Ja, kann sein, muss aber nicht unbedingt sein. Es gibt viele weitere Faktoren, die optimiert werden können. Da verweise ich auf die Hartplastikfahrer, die mit noch weniger Motorleistung auskommen müssen. ;)

      Racing Streethawk schrieb:

      Von über 50 Fahrern waren keine 6 bereit daran teilzunehmen ...
      Ich kenne das Problem zu gut. Diesen Fahrern muss man klarmachen, dass das Training mit schnelleren Fahrzeugen das Auge und den Finger trainiert. Dazu gibt es kaum Folgekosten. Auf technischen Bahnen kannst Du mit einem Motor und 2 Satz Reifen die Saison bestreiten. Eine Alternative wäre Poolautos, die jemand (also Du) pflegen müsstest. So wird es in Lohbrügge gemacht. 10€ am Abend und Schäden bezahlt der Fahrer selbst (z. B. Body)

      Thema Phoenix: Der Motor ist dem Hawk 7 sehr ähnlich, ich würde hier (noch) keine neue Baustelle eröffnen. Abgesehen von kleinen Unterschieden in der Wicklungszahl hat er stärkere Magneten. slotcarcity.com/catalog.php?item=1964
      Wenn dieser Motor in der Lage ist, das Fahrzeug mit einem 13er Ritzel ( Übersetzung 1:2,77) auf einer King zum Fliegen zu bringen, muss er ein enormes Drehmoment haben.
      Aber mehr Leistung durch stärkere Magneten verlangt auch nach mehr Strom, da werden 5 Ampere nicht reichen.
      Natürlich hat eine ausreichend hohe Motorleistung den Vorteil, dass andere Faktoren wichtiger werden.
      Live slow, drive fast!
      Ralf, Hamburg, Deutschland, Erde
      nordostcup.de

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    • .zu Ralfs Ausführungen: .bei uns werden momentan 9 (in Worten: neun) Rennklassen
      gefahren inklusive der Sonntags- Spaßrennen. Für Flexi kriegen wir nicht genügend Einsetzer
      und Fahrer an die Bahn. Für eine neue Serie braucht man echte 16 Interessierte, damit
      es läuft, einige Fahrer fehlen dann durch zB Urlaub etc. immer...
      @rooster: zu unseren gestellten Serien kommen gerade mal 12 Fahrer, da bereiten wir
      alles vor und müssen beten daß wir zwei Startgruppen zusammen bekommen...
    • Huhu zusammen,

      mit geringen Einstiegskosten ködern.....hmmmm....
      Mal so ein Gedanke.....1:24 Scale Fahrer (RTR bis Eigenbau) geben pro Fahrzeug so um die 120-300€ (DSC, LMPPro mal außen vorgelassen) im Durchschnitt aus. Regler liegen im Bereich 130 - 350€. Die Wartungskosten liegen so bei ca. 20€ pro Saison (Schleifer, Reifen).
      Bei 1:32 denke ich, liegt man beim Einstieg bei 50-80€ für ein Fahrzeug und bei 10€ Wartungskosten pro Saison. Regler kann man analog zu 1:24 sehen.
      So, wie ich das verstanden habe, taugen die meisten Scale Regler nicht für die Schnellen (entweder zu wenig Ampere Last tauglich oder zu hoher Widerstand)

      Um Interesse zu wecken, sollte es sich also so ungefähr in diesem Korridor bewegen.

      Was kann man denn an Wartungskosten bei den Schnellen pro Saison rechnen (Reifen, Schleifer, etc...?)

      Und was kostet ein guter, aber nicht extremer Regler?

      /Ralph
    • Ralph die genannten Motoren kannst du mit allen gängigen Reglern fahren. Selbst für S16d kommst du mit einem 5A Regler zu recht.

      Gruß Ralf

      :auto25: :auto3:
      "Der 2. Platz ist eine Ehrentafel auf der Damentoilette"
    • Wir haben heute während des S16D Rennens im Rahmen des Westcups auch das Thema Einsteigerklasse angesprochen.

      Was ist die Zielgruppe einer solchen Einsteigerklasse?
      Das können doch eigentlich nur Clubs sein, die eine Holzbahn besitzen und neben den bereits etablierten Hartplastikklassen eine Flexiklasse fahren wollen, die bezahlbar ist und deren Technik überschaubar ist. Die angesprochenen RTR Flexis oder Autos nach dem BPC Reglement bieten beides. Ein fahrfertig aufgebautes Auto kostet ca. 80- 90 Euro, Die Kosten der Verschleißteile (Schleifer, Reifen, Motor) liegen im üblichen Rahmen von denen von Hartplastikfahrzeugen. Neue Regler sind nicht erforderlich, die vorhandenen, einstellbaren Regler sind ausreichend.

      Der Unterschied der Einsteigerflexis zu den bereits im Club gefahrenen Hartplastikautos sind erstens das dynamischere Fahrverhalten (schneller, stärkere Beschleunigung) und zweitens die deutlich bessere Chrashrestistenz. So ein Flexi ist durch einen Einschlag in die Bande oder sogar Abflug von der Bahn nicht kaputt zu bekommen. Wenn doch etwas kaputt geht, sind die Reparaturkosten minimal. Das bedeutet aber auch, dass Einsteigerflexis die ideale Klasse für Neueinsteiger in das Hobby, oder Poolserien für Gäste sind.

      Fazit: Um so eine Einsteigerklasse zu etablieren, muss genügend Interesse von Clubs vorhanden sein, die eine geeignete Bahn haben.

      Wir vom SAC sind bereit, eine Einsteiger-Flexiklasse zu unterstützen. Da wir im nächsten Jahr eine Poolserie nach BPC Reglement aufbauen werden, könnten diese Autos bei uns im Rahmen von Schnupperrennen oder einem Tag der offenen Tür probegefahren werden. Wir würden auch sicherlich die Poolserie in der näheren Umgebung direkt vor Ort vorstellen.
      Viele Grüße, Markus

      www.sac-stolberg.de
    • Danke Markus, für diese ausführliche Antwort.

      Fussel-Nerd schrieb:

      bei uns werden momentan 9 (in Worten: neun) Rennklassen
      gefahren
      Das genau empfinde ich als großes Problem in diesem Hobby. Slot Racing ist hoch spezialisiert, die Fangemeinde ist überschaubar. Aber jetzt und hier die Diskussion über die Klassenvielfalt zu beginnen, sprengt den Rahmen völlig.
      Bei den Schnellfahrern haben sich die Klassen 1:24 durchgesetzt, die 1:32er sind fast verschwunden. Zu meinem Bedauern die Formel-Klassen auch. Mit Blick in die internationale Szene ist die einzige kostengünstige Klasse die Production (Flexi), wie sie (wenn auch mit verschiedenen Motoren) auch überall gefahren wird.
      Live slow, drive fast!
      Ralf, Hamburg, Deutschland, Erde
      nordostcup.de
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    • Na ja, es geht ja hier um Flexicars und das geht im Grunde bis zu den Wing Cars wo Motoren schon mal 250€ kosten und 200.000 Undrehungen machen. Die Einsteiger Flexis sind halt die günstigsten mit gestanzten Chassis und 40.000er Motoren. Es gibt hier einen Thread in dem es eine Übersicht der Klassen gibt.

      Gruß Ralf

      :auto25: :auto3:
      "Der 2. Platz ist eine Ehrentafel auf der Damentoilette"
    • Racing Streethawk schrieb:

      Na ja, es geht ja hier um Flexicars
      Die Überschrift des Threads ist etwas unglücklich gewählt. Man sieht erst auf den zweiten Blick das dieser Thread in der Kategorie "Eurosport und Production 1:24" angesiedelt ist. Es wäre einfacher wenn schon aus der Überschrift hervorgehen würde um welche Fahrzeugkategorien es sich handelt.

      Einsteigerklassen interessieren mich immer. Bei Flexicars bin ich allerdings raus.
    • Hallo Bernd, hallo Poldi,

      es geht mir hier um eine einfache Fahrzeugklasse, welche in jedem Klub mit einer Holzbahn gefahren werden kann. Im Renncenter Hamburg werden auf der Carrerabahn NSR-Fahrzeuge gefahren. Das definiere ich ebenfalls als Einsteigerklasse, da hier der technische Aufwand ebenfalls gering ist.

      Es ist leider so, dass der Nachwuchs in allen Bereichen des Slot Racing fehlt. Um diesen anzuwerben kannst Du nicht mit Scale-Klassen oder Wingcars anfangen. Hier benötigen wir einfache, überschaubare Fahrzeugklassen, welche von Aufwand und Preis attraktiv sind.

      Warum den Anfänger also nicht mit NSR (als Beispiel) und Production (Flexi) anwerben? Das ist fahrerisch anspruchsvoll und doch einfach umzusetzen.
      Live slow, drive fast!
      Ralf, Hamburg, Deutschland, Erde
      nordostcup.de
    • Hallo,

      oh sorry, das Kleingedruckte habe ich glatt überlesen, ich hatte als "Einsteiger" Klasse etwas anderes im Sinn.

      Und als ich mitgelesen habe war ich als Anfänger sofort überfordert.

      Ich hatte hier im Forum ein Video der Flexi Fahrer gesehen und war sehr beeindruckt, wobei ich noch nicht weiß wo dort der Spassfaktor ist, aber eventuell bin ich zu alt um der Geschwindikeit zu folgen :) :) :) .

      Es hat allerdings einen Eindruck hinterlassen und eventuell sieht man es mal in "Live".

      Gruß

      Bernd
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    • Hallo Ralf,
      ok, dann bin ich nicht raus. ;)

      Du schreibst "Einsteigerklasse". Mit "Klasse" definiere ich eine Rennserie, also eine Slotracingaktivität mit mehreren Terminen.

      Wie wäre es mit einer einzelnen Veranstaltung für Interessierte (ich vermeide jetzt mal ganz bewußt den Begriff Einsteiger)? Den Leuten würden bei so einer Veranstaltung Fahrzeuge die für eine Einsteiggerklasse geeignet wären vorgestellt werden. Das Ganze Herstellerunterstützt. Der Interessent braucht nichts mitzubringen alles wird vor Ort vorgehalten. Also eine gute Glegenheit einmal völlig unverbindlich in einen Clubbetrieb hereinzuschnuppern .

      Wäre soetwas interessant?
    • Der SAC Stolberg hat dies ebenfalls in diesem Jahr mit einem Tag der offenen Tür gemacht, leider mit recht wenigen fahrbereiten Besuchern.

      Gruß Ralf

      :auto25: :auto3:
      "Der 2. Platz ist eine Ehrentafel auf der Damentoilette"
    • Stimmt, den Tag der offen Tür hat nur ein Forumsmitglied genutzt. Das hält uns aber nicht davon ab, die Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen. Es reicht schließlich nicht, das Reglement für eine Flexi-Einsteigerklasse zu schreiben. Das holt niemanden an die bahn. Die Autos müssen auch zum Ausprobieren bereit gestellt werden. Der Erfolg kommt nicht über Nacht, wir bleiben dran. Vielleicht haben die Beiträge hier im Forum über die Flexis das Interesse etwas gesteigert.

      Wir nutzen jede Gelegenheit, die sich im Rahmen von Dorffesten und anderen Veranstaltungen, die am Standort unserer Bahn stattfinden, unsere Türen zu öffenen und unsere Autos den interessierten Besuchern vorzustellen. Das Interesse ist besonders bei Kindern groß. Leider kommen nicht alle wieder. Aber manche schon. Derzeit haben wir zwei Kinder, die regelmäßig, einmal pro Woche, zum Training kommen.

      Die Kinder fahren ...
      ... Flexi Einsteigerklasse!

      Wir haben die Bahnspannung anfangs etwas reduziert, damit kam der Nachwuchs ziemlich gut klar. Uns tut es nicht weh, wenn die Kinder ein Auto in die Bande fahren. Und die Kinder wissen, dass nichts passiert, wenn ihnen mal ein Missgeschick passiert. Das macht es für beide Seiten, den Fahrschüler und den Fahrlehrer, einfach, entspannt zu bleiben und vor allen Dingen, das schnelle Fahren zu lehren und zu lernen. Ein Hartplastikauto würde ich nicht so entspannt in Anfängerhände geben.
      Viele Grüße, Markus

      www.sac-stolberg.de