Sinnvolles Tuning für Ford GT Race Car

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    • Sinnvolles Tuning für Ford GT Race Car

      Hallo,
      ich bin neu hier. Ich habe einen D124 Ford GT und möchte den gerne etwas tunen. Bin aber mit der Fülle an Informationen etwas überfordert.. Kann mir jmd. sagen welche Tuningmassnahmen sinnvoll sind u welche Teile ich konkret dafür benötige? Bis auf einen Frankenslot Leitkiel ist das Auto noch Serie.

      Vielen Dank,
      Christoph
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    • Bei den Rädern, Achsen u. Achslagern fängt es an.

      Darum fast kostenlos erstmal durch die Brettchenmethode die Reifen rund schleifen so gut wie möglich.

      Wenn Du höhere Ansprüche stellst musst Du ein wenig investieren.

      Zwischen den originalen Carrera Achsen u. Gleitlagern kann man einen Hammer durchwerfen.
      0,2mm Spiel hatten bisher alle bei mir.

      Die Umbau-Kits mit Achshalter usw. von Frankenslot verschaffen Besserung.
      Bei erhöhten Ansprüchen müssen aber auch diese Reifen angeschliffen werden.

      Den größten Fortschritt werden Dir Runde Reifen bringen.
      Jeder hat irgendwas das ihn antreibt :thumbup:

      Bonanza Raceway

    • Bevor du an Tuning denkst: fährst du mit oder ohne Magnete?

      Falls du mit fährst, solltest du beachten, dass Tuning-Maßnahmen den Motor und das Getriebe stärker belasten und alles schneller verschleißt, als ohne HH.

      Schritt 1 - den Leitkiel - hast du schon erledigt.

      Schritt 2 wäre wie mein Vorschreiber schon anmerkte die Reifen mit der Brettchenmethode anzuschleifen - was zu spürbar besserem Grip führt.

      Schritt 3: reinige die Reifen mit Ballistol oder einem ähnlichen Öl (Hauptsache harz- und säurefrei) und reib sie danach so trocken wie möglich - das steigert den Grip nochmals erheblich und macht sich erstaunlich positiv bei den Rundenzeiten bemerkbar.

      Schritt 4: wechsle auf Frankenslot-PU-Reifen. Diese müssen nicht geschliffen werden, trotzdem schadet es nichts, die glänzende Schicht mit der Brettchenmethode leicht abzuschleifen (im Neuzustand haben FS-PUs überirdischen Grip, was sich in engen Kurven durch stempeln bemerkbar macht und jedem Bahnrekord aif Anhieb pulverisiert - das ist aber nicht der "Normalgrip", sondern nur die ersten paar Runden so, bis die glänzende Schicht weg ist).

      Schritt 5: auch bei PU hilft es, die Reifen mit Ballistol o.ä. zu reinigen. Der Unterschied ist nicht ganz so extrem, wie bei den Gummireifen, aber ein bis zwei zusätzliche Zehntel je nach Länge der Bahn sind dennoch drin.

      Schritt 6: Umstieg auf ein FS-HA-Kit für GT/DTM - wenn du den Umbau gemäß Anleitung richtig machst, hast du hinterher ein anderes Auto.

      Schritt 7: Umstieg auf ein FS-VA-Kit für GT/DTM - dadurch wird der Vorderwagen ruhiger, das Auto fährt insgesamt stabiler. Macht weitere 1 bis 2 Zehntel aus.

      Schritt 8: Tausch des Original-Inlets gegen eines aus Lexan - macht das Auto leichter und setzt den Schwerpunkt tiefer.

      Schritt 9: Die Karoschrauben gegen Wackelschrauben ersetzen (gibt's seit kurzem auch bei der Slotcar Factory) und ggfls. das Chassis mit einer Feile, einem Dremel o.ä. rundum um 1 bis 2 mm abschleifen, damit das Chassis nicht mehr die Karo berührt (je nachdem, was du dir zutraust und bereit bist, am Fahrzeug selbst zu modifizieren, kannst du die Schritte 8 und 9 auch vorziehen und früher umsetzen

      Schritt 10: austrimmen des Chassis mit Blei o.ä., um die Straßenlage zu optimieren. Braucht aber Zeit und Geduld - und jede Menge Testfahrten, um den Punkt zwischen gerade noch genug und schon zuviel zu finden.

      Schritt 11: irgendwann eine RSM anschaffen, um die Reifen endlich richtig schleifen zu können - der teuerste Schritt uwar, aber auch einer der lohnendsten, wenn du weiter Autos anschaffst und tunst.

      Keine Ahnung, ob noch was wichtiges fehlt, aber das wären so mit die sinnvollsten Tuningmaßnahmen, die ich dir empfehlen kann (weshalb ich den Tausch des Leitkielhalters ausgelassen hab - den halte ich auf einer Heimbahn aus Plastik nicht für sinnvoll, weil er dort keinerlei Verbesserungen bringt).

      Viel Spaß beim Umsetzen und Zeiten verbessern.
    • Mal was zu den Reifen.Carrera verwendet seit ca.2012 eine weichere Reifenmischung,quasi als Ersatz für die alten Tuningreifen,deren Produktion eingestellt wurde.Wenn die abgefahren sind kann man auf FS Reifen umsteigen.Randstreifen,falls noch keine vorhanden sind und ein regelbares LNT mit 5A.
      Als ich noch keine RSM hatte,hab ich einfach ein Blatt 180 Nassschleifpapier auf die Bahn gelegt,das Auto nur an der VA festgehalten und mit geringer Drehzahl anschleifen.Dabei keinen Druck auf die HA aus üben.Das schadet nur Motor u.Getriebe.
      Ansonsten nutze ich 124 Lexan Karossen mit dem alten Carrera oder Fleischmann Rennchassis mit dem 26D Motor.Oder das Racegold mit dem Tuning Motor u.Moosis.
    • Morgen!

      Ich würd als 1 mal die Magneten entfernen, erst die hinteren, nach nem Zeitl dann auch die vorderen.

      Um nicht gleich komplett ins kalte Wasser zu springen, würd ich dann mal nur einen Grundservice machen:

      Deckel abschrauben, Reifen runter, Felgen entgraten, alles auf ordentlichen Rundlauf überprüfen, Achslager hi.+vo. vom Fett befreien und etwas harz- und säurefreies Öl drauf, das Getriebe hat meist schon genug Fett von Haus aus, das passt also, was zviel ist wegwischen, und die ganzen Schrauben der Getriebeinheit auf ordentlichen Sitz prüfen.

      Die VR würd ich auch versigeln* mit Nagellack oder Sek.-Kleber, aber Vorsicht und trocknen lassen.
      *sorgt für bessere Kurvenfahrt

      Die HR verklebe ich meistens**, wenn der Rundlauf passt mit Uhu, besser als goar nix, und hält für den normalen Gebrauch, und ist leicht wieder zu entfernen, von den K-Felgen.
      **
      Dann evtl. die LK-Feder entfernen, die Feder des Schwingarms lass ich aber drinnen.

      Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch die ordentliche Ausrichtung der Stromabnehmer, die etwas aufgebogen gehören, um guten Kontakt zur Schiene zu gewährleisten.

      Dann das ganze wieder zusammenschrauben und fie Karoschruaben wieder mind. ne halbe Umdrehung raus, damit keine Spannung drauf ist, was die Performance stören würde.

      Solltest Du analog unterwegs sein, gibets einige andere Tipps auch noch.

      Hier mal ein Foto meines Analog-GTs, bei mir wurd die Digi-Platine inkl. Licht entfernt, da der GT ja sehr schwer ist.

      SG Lister

      D124 GT Chassis.JPG
      Das Wissen verfolgt mich - doch ich bin schneller!
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    • slottolution wrote:

      Schritte 8 bis 10 sehe ich weiter vorne, ansonsten volle Zustimmung. Ich hab bis jetzt nur ein 124er, aber bei mir hatte das Getriebe zu wenig Spiel. Mit der Feile der Motorauschnitt angepasst, bis das richtige Spiel eingestellt war.
      Die Schritte 8 und 9 erfordern eine gewisse Überwindung, weil man damit das Fahrzeug quasi unwideruflich "zerstört" (auch wenn es dadurch schneller wird und ein besseres Handling bekommt) und Schritt 10 ist gerade für Anfänger eine echte Herausforderung, weil man wirklich viel probieren und testen muss, um zum einen die richtige Position für Gewichte im Auto zu finden und zum anderen natürlich die richtige Menge an Gewicht - das kann schnell überfordern und frustrieren. Zudem benötigt man dafür eine Feinwaage, schließlich sollte man wissen, wieviel Blei o.ä. man an welche Stelle des Autos gepackt hat.

      Darum hab ich diese Punkte nach hinten gepackt - die anderen sind m.M.n. leichter umzusetzen.

      Ist zwar OT, aber bevor ein Anfänger mit der Feile am Motorausschnitt werkelt: inwiefern hatte das Getriebe zu wenig Spiel, dass sich das durch ein Nacharbeiten des Motorausschnitts (ich nehme mal an, du meinst die Aussparung für das Spurzahnrad im Chassis, oder?) hätte beheben lassen? Hat das Spurzahnrad am Chassis geschliffen? Oder war das Getriebespiel zwischen Ritzel und Zahnrad zu eng eingestellt? Denn Letzteres hätte sich ja ohne feilen beheben lassen (wobei ich denke, dass dir das bekannt ist, bist ja kein Amateur - aber sicher ist sicher, nicht dass bogues noch auf irgendwelche Ideen kommt ;)

      Lister wrote:

      Die VR würd ich auch versigeln* mit Nagellack oder Sek.-Kleber, aber Vorsicht und trocknen lassen.
      *sorgt für bessere Kurvenfahrt

      Die HR verklebe ich meistens**, wenn der Rundlauf passt mit Uhu, besser als goar nix, und hält für den normalen Gebrauch, und ist leicht wieder zu entfernen, von den K-Felgen.
      **
      Dann evtl. die LK-Feder entfernen, die Feder des Schwingarms lass ich aber drinnen.

      Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch die ordentliche Ausrichtung der Stromabnehmer, die etwas aufgebogen gehören, um guten Kontakt zur Schiene zu gewährleisten.

      Dann das ganze wieder zusammenschrauben und fie Karoschruaben wieder mind. ne halbe Umdrehung raus, damit keine Spannung drauf ist, was die Performance stören würde.
      Um die Vorderreifen versiegeln zu können, sollte eine RSM im Haus sein - die müssen nach dem versiegeln ja noch poliert und geglättet werden (idealerweise nass mit Abralon o.ä.). Bei geschraubten Alus täte es zwar ein fest eingespannter Dremel und eine 3mm-Achse auch, aber auch das hat nicht jeder.

      Hinterräder verkleb ich nur auf Alus, dort aber richtig. Auf KS-Felgen halte ich das nicht wirklich für nötig, Kunststoff und Gummi oder PU "kleben" schon recht ordentlich (wenn nicht, beides mal mit Waschbenzin entfetten).

      Das mit den LK-Federn kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich hab es mal bei zwei drei Autos probiert, konnte aber keine Verbesserung feststellen. Dafür wurde das Einsetzen schwieriger, weshalb ich alle wieder rückgebaut hab.

      Das mit den Schleifern ist natürlich vollkommen richtig, steht so aber auch schon in der Betriebsanleitung und ist eigentlich kein Tuning, sondern gehört doch eher zu den Basics, oder? Andererseits vergisst man sowas naheliegendes als Anfänger schon mal gerne, da schadet es nix, das nochmal etwas hervorzuheben.

      Das mit den gelockerten Karoschrauben hab ich ebenfalls schon durch. Leider ist die Gefahr, unterwegs welche zu verlieren, dadurch überdurchschnittlich groß, weswegen ich seit kurzem tatsächlich die neuen Wackelschrauben bevorzuge - die kann man zwei bis drei Umdrehungen lockern, und sie halten trotzdem. Wenn man aber erst mal nur schauen will, wie sich eine etwas gelockerte Karo von einer fest angezogenen unterscheidet und die Standardschrauben lockern will, sollte man die Schrauben gegen herausfallen sichern. Aber bloß nicht mit Sekundekleber o.ä. (auch nicht mit nur einem Hauch... auch da hab ich schon so meine Erfahrungen machen müssen ;( ). Als ideal hat sich der Tipp eines Users hier im Forum erwiesen: Tipp-Ex. Das hält die Schraube an Ort und Stelle, man bekommt sie aber auch problemlos wieder raus.

      Ok, ich denke, der TE hat jetzt erstmal genug zu tun und zu testen - viel Spaß dabei und viel Erfolg.

      The post was edited 1 time, last by Vau Acht ().

    • Lister wrote:

      Ich würd als 1 mal die Magneten entfernen, erst die hinteren, nach nem Zeitl dann auch die vorderen.
      Wikipedia: Unter Modellbautuning versteht man allgemein die Modifikation Teilen eines Modells, um dessen Qualität, die Performance oder das Aussehen zu verbessern.
      Geht es um die Performance

      1. die Magneten drin lassen, denn diese verbessern die Rundenzeiten
      2. mindestens einen Slot-Devil 2024 Motor kaufen
      3. 3-DChassis zur Motorhalteraufnahme für Slot - It kaufen
      4. Sidewinder Motorhalter einbauen
      5. Ortmann, Supertyres oder Yellow-dogs aufziehen
      6. Übersetzungen von 9: 32 bis 12:38 testen
      7. Frankenslot - Leitkiel einbauen
      Gruß
      Ingo :cowboy:

      The post was edited 1 time, last by Slot-Car-König ().

    • Das ultimative Mittel zur Verbesserung der Performance, ist ein zusätzlicher Leitpin unter der Hinterachse :P
    • Servas Ingo!

      Das ist die andere Variante des Tunings, aber auch hier würd ich ihm zu einigen Maßnahmen, wie beim Magnetlosfahren raten, da auch hier die Performance eindeutig besser wird.
      Na, dann gugge ma mal, für welchen Wech sich der Kamerad entscheidet, solls ja geben, dass einige wirklich bei der Magnetvariante bleiben, meitens aber dann mit nur einer HH, was ich eigentlich als bessere Variante halte, solang der net auch noch nen stärkeren Murl nei tuat.
      Man sollte aber auch erwähnen, dass du ab und zu auch ohne HH fährst, oder.

      SG
      S.W.v. Lister :wink:
      Das Wissen verfolgt mich - doch ich bin schneller!
    • Ingos Maßnahmen beziehen sich auf einen 1:32er, im ersten Post geht es aber um einen D124. ;)
      Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende vom Besen. :tongue:
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    • Oh sorry, das war der Tunnelblick, der bei dem Schlüssel-Reiz-Wort "Tuning" bei mir einen Automatismus auslöst :D

      Gruß
      Ingo :cowboy:
    • Mr. Multi wrote:

      Bei den Rädern, Achsen u. Achslagern fängt es an.

      Darum fast kostenlos erstmal durch die Brettchenmethode die Reifen rund schleifen so gut wie möglich.

      Wenn Du höhere Ansprüche stellst musst Du ein wenig investieren.

      Zwischen den originalen Carrera Achsen u. Gleitlagern kann man einen Hammer durchwerfen.
      0,2mm Spiel hatten bisher alle bei mir.

      Die Umbau-Kits mit Achshalter usw. von Frankenslot verschaffen Besserung.
      Bei erhöhten Ansprüchen müssen aber auch diese Reifen angeschliffen werden.

      Den größten Fortschritt werden Dir Runde Reifen bringen.
      Was brauche ich alles um die Hinterachse zu ersetzen? Brauche ich da dann auch neue Felgen etc? Vielen Dank für die vielen Tipps!
    • Bei slotmike in der Factory gibt es unter Artikel.nr. "88750plastik" einen
      bis auf die Räder kompletten Umbausatz.
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Ja genau, einen Achsen-Umbau-Kit für teuer Geld kaufen und dann die krummen originalen Plastikfelgen wieder drauf würgen, das macht richtig Sinn.

      Der TE steht am Anfang und es wird ihm was von Nass-Schleifen erzählt :wacko: Wie soll er denn das umsetzen?

      Diesen Hinterachs-Umbau-Kit von Frankenslot brauchst Du für den Ford GT RaceCar, da ist alles drin was Du brauchst:

      slotcar-factory.de/shop/FELGEN…it-Hinterachse::5842.html

      - Sekundenkleber zum Kugellager fixieren (bevor hier wieder diskutiert wird, so steht es in FS Wiki)
      - Falls Du das Ritzel tauschen willst brauchst Du einen Ritzel-Abzieher, auch laut Wiki
      Alternativ das Ritzel mit Schraubendreher runter popeln, das weißt Du aber nicht von mir 8|

      Hinterachse Umbau dauert 1 Std. vielleicht.
      Bei der Gelegenheit alle Magnete raus, sonst lernst Du nie vernünftig das Slotcar fahren, imo!
      Dann Brettchenmethode, die FS Reifen sind nämlich auch nicht richtig rund.

      Der Vorderachs-Kit macht auch Sinn, allerdings brauchst Du dazu irgendeinen 2K-Kleber um die Lager auf dem FS-Halter zu befestigen.

      slotcar-factory.de/shop/FELGEN…DTM-Stegfelgen::5214.html

      FS hat Urlaub, darum keine Preise sichtbar.

      Das ist für einen Anfänger machbar ohne großen Stress.

      Ansonsten hier:
      wiki.frankenslot.de/anleitung/hinterachshalter

      Letzte Woche habe ich mehr als 1 Duzend umgebaut.

      Das Rundschleifen der FS-Reifen bringt mindestens genauso viel wie der eigentliche gesamte Umbau selbst.
      Wer was anderes erzählt hat es nicht probiert, meiner Meinung nach.
      Jeder hat irgendwas das ihn antreibt :thumbup:

      Bonanza Raceway

      The post was edited 1 time, last by Mr. Multi ().

    • Mr. Multi wrote:

      - Sekundenkleber zum Kugellager fixieren (bevor hier wieder diskutiert wird, so steht es in FS Wiki)
      Es geht auch ohne. Das zeigen die Autos, die wir in unseren Kreisen fahren. Wüsste nicht, dass
      da jemand das Lager hinten eingeklebt hat.


      Mr. Multi wrote:

      Alternativ das Ritzel mit Schraubendreher runter popeln,
      Ich würde den Abzieher bevorzugen. Mit dem Schraubendreher zieht man sich auch gerne mal die
      Achse aus dem Motor.


      Mr. Multi wrote:

      Der Vorderachs-Kit macht auch Sinn,
      Stimmt, bringt zu Anfang aber eher weniger als das Hinterachskit. Ich würde mal nur hinten
      anfangen und mich so langsam rantasten.

      VG
      Thomas
      Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende vom Besen. :tongue:
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    • Mr. Multi wrote:

      Ja genau, einen Achsen-Umbau-Kit für teuer Geld kaufen und dann die krummen originalen Plastikfelgen wieder drauf würgen, das macht richtig Sinn.
      ....wow, auf Ideen kommen die Leute.....

      Mr. Multi wrote:

      Diesen Hinterachs-Umbau-Kit von Frankenslot brauchst Du für den Ford GT RaceCar, da ist alles drin was Du brauchst:

      slotcar-factory.de/shop/FELGEN…it-Hinterachse::5842.html
      ....mmmmja, allerdings nur, wenn der TE PU auf Stegfelgen fahren will oder muss(Reglement?).
      Für Moosis wären glatte Felgen die bessere Wahl. Da das aus dem UP aber nicht eindeutig hervorgeht,
      war meine Angabe auch unverbindlicher.
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • bogues wrote:

      Was brauche ich alles um die Hinterachse zu ersetzen? Brauche ich da dann auch neue Felgen etc? Vielen Dank für die vielen Tipps!
      Wenn du die HA ersetzt brauchst du zwingend neue Felgen, da Carrera die Original-Felgen auf die Original-HA presst und auch das Spurzahnrad fest auf der Achse verbaut ist - d.h. weder die Felgen, noch das Zahnrad sind demontierbar (bevor jetzt jemand "ja aber" ruft: mit Heißluft und etwas Glück bekommt man die Felgen natürlich trotzdem runter, aber wirklich weiterverwenden kann man sie danach auch nicht mehr, außer vielleicht um daraus Felgen-Inlays zu basteln). Ergo musst du für Ersatz sorgen, was aber auch gut so ist - eins der Hauptärgernisse bei Carrera sind krumme Achsen oder nicht genau zentrisch verbaute Felgen, die für unrunden Lauf sorgen. Sobald die Original-Achse samt Rädern gegen das in #15 verlinkte HA-Kit getauscht wurde, wirst du feststellen, dass dein Auto plötzlich deutlich besser liegt. Und wenn du dich dann noch der VA annimmst, hast du zumindest fahrwerkstechnisch erstmal alles gemacht, was du mit "einfachen" Mitteln machen kannst.

      Aber: das HA-Kit kostet ca. 35.-€, das VA-Kit ca. 15.-€ - zzgl. dem bereits erwähnten Ritzelabzieher/-aufpresser, ohne den ein vernünftiger Umbau kaum unfallfrei zu schaffen ist (das Ritzel muss quasi zwingend gegen ein maßhaltiges Ritzel ersetzt werden, das Original-Ritzel ist dafür alles andere als geeignet).

      Deshalb empfehle ich dir für deine ersten Tuning-Gehversuche all die Punkte, die ich dir weiter vorne bereits VOR dem Umbau der HA aufgezählt habe, um so langsam ein Gefühl für das Auto und seine Möglichkeiten zu bekommen, statt gleich in die Vollen zu gehn und in Tuningteile zu investieren, die nahezu dem Kaufpreis des zu tunenden Autos entsprechen.

      Zudem steht immer noch eine Antwort auf die Frage aus, ob du noch mit Magneten fährst und wenn ja, ob du das auch weiterhin so beibehalten willst. Denn letztlich ist das entscheidend dafür, wie sinnvoll die Tipps, die du hier bekommst, tatsächlich sind.
    • Das bringt schnellen Erfolg, allerdings keinen Erkenntnisgewinn. Trau' Dich ran.
      Hier werden Sie geholfen ;)
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