Anfängerfrage zum Sideways Mustang auf D132

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    • Anfängerfrage zum Sideways Mustang auf D132

      Hallo!


      Ich bin recht neu beim Thema 132 digital (fahre aber seit 15 Jahren H0-Slotcars auf einer Holzbahn) und habe mir jetzt für meinen 20 Meter-Festaufbau einen Sideways Mustang geholt. Er wird magnetlos betrieben, wie meine Carrera-Fahrzeuge.
      Ich habe den Wagen mittels Eickert Decoder auf D132 aufgerüstet.
      Ich habe mir das 7-teilige Tutorial des Austin Car Clubs für das Slotitchassis angeschaut und dementsprechend eingestellt.
      Der Wagen ist freigänging und fährt, die IR-Diode funktioniert, zählt Runden und schaltet die Weichen.Hotlaps deutlich unter den C-Autos, aber nicht konstant und

      Was mir jetzt aufgefallen ist und wo ich gerne Tips hätte:

      1) Ich habe das Gefühl daß der Wagen von unten raus recht schlecht kontrollierbar ist. Ich habe diverse Kennlinien am Eickert Decoder ausprobiert, die funktionieren durchaus unterschiedlich, aber helfen nicht. Ich habe gerade in engeren Kurven das Problem daß ich keinen Bereich zwischen zu viel Gas und kein Gas finde. Ein Problem daß ich von den C Fahrzeugen nicht so kenne. Ist die Werksübersetzung in Kombination mit dem gelben Motor zu lang? Oder ist das ein Problem des Digital+ Controllers mit zu geringer Auflösung im unteren Regelbereich?

      2) Ich fahre derzeit noch mit dem C 132 Netzteil ohne ZES. Ich weiß, beides nicht optimal, aber ich bin mit dem Festaufbau noch nicht ferig. Kann das "Regelproblem" daran liegen.

      3) Kann ich die Bahn mit einem 13,5 V / 10 A Netztteil betreiben? Welcher Spannungsbereich wäre ideal für einen Kombibetrieb von D132 und Slot.it/Sideways? Ich glaube gelesen zu haben daß die C 132er eine höhere Spannung als "echte" 132er verwenden.

      4) Wenn ich mit frisch geputzten Reifen auf der großen Geraden 3 oder 4 Schienen vor der CU starte und voll abdrücke passiert es teilweise daß die CU resettet. Zieht da der Wagen zu viel Strom und die Spannung bricht ein? Die C-Autos machen das nicht.

      5) Sind die Kupferschleifer von Sideways/Slotit ideal für die C-Schienen? Mir kommt vor daß die C-Fahrzeuge einen besseren Kontakt haben. Oder muß ich da etwas Blei nahe des Leitkiels platzieren?


      Ich danke für Eure Hilfe,
      Clemens
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    • Hallo Clemens,

      wie du bereits bemerkt hast, muss die Peripherie mal stimmen. Soll heissen, Spannung und Stromfluss auf der Bahn müssen in Ordnung sein. ZE´s sind bei 20m BAhnlänge ein MUSS !

      Zu den Sideways ist zu sagen , dass der gelbe Flat6 ganz gut abgeht, was sich bei den 14,8 V der Seriennetzteils mit hysterischem Abzug des Autos widerspiegelt.

      Ich betreibe die Gruppe 5 von Sideways auf der HB mit 12,3 V am Netzteil. Da schalten die Weichen noch gut und das Auto ist gut zu kontrollieren.

      Experten meinen , der Eiker Decoder liefert noch mal mehr Power an den Motor als ein Carrerapendant oder ein FT odgl. Ich persönkich besitze keinen Eiker, drum kann ich dazu auch ned recht viel sagen.

      Aber falls es so ist, wird das Auterl noch mal einen Tick aggressiver.

      Ein wenig Ballast (sage bewusst nicht Pb) im Leitkielbereich und im Zentrum des Fahrzeugs ist ebenfalls recht hilfreich wenn es um Strassenlage und Kontakt der Schleifer geht.

      Ist dann mal der Stromfluss auf der Bahn und zum Auto hin gewährleistet kann man sich Gedanken zum Abschalten der CU machen. Das Schleifermaterial der SW Autos ist recht gut. Und ohne Magnet sollte die Stromaufnahme eines einzelnen Sideways Autos die Leistung des Originalnetzteiles nicht überschreiten. Sollte somit funzen.

      Wenn 4 , 5 oder 6 zugleich los fetzen , kanns schon mal knapp werden , aber dann sind die Wagerl halt a bissl müde....

      Mit einem 10A Netzteil bist Du, wie Du ja geschreiben hast, dann in Zukunft recht ordentlich bedient, da gehen die 124er auch im Sechserpack mit dem richtigen FET in der CU....

      Hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen...

      LG Saki
    • Saki, vielen Dank für die Erläuterungen!

      Gewicht im Bereich des Kiels und in der Fahrzeugmitte (gesamt ca. 7g) und ein paar hundert Runden haben wahre Wunder gewirkt.
      Kein Deslotten mehr beim Start, kein Hängenbleiben in den engen Sektionen, kein giftiges Fahrverhalten mehr.

      Mit auf Stufe 8 von 10 gedrosseltem Tempo mit Eicker Gaskurve 3 lässt sich der Wagen jetzt super fahren, bis sich der Griff aufbaut macht er gut kontrollierbar dem Herstellernamen alle Ehre, sobald der Griff kommt wird der Mustang sauschnell und noch immer gut kontrollierbar mit einem schönen Grenzbereich. Sogar mein 6-Jähriger fährt damit schon sehr passabel.

      Ich glaube ich werde meine Gruppe 5 Interessen mal aus dem Sideways Eck abdecken, die sind den C Autos tatsächlich meilenweit überlegen, nur die Karos wirken deutlich fragiler.

      ZES und Netzteiltausch ist sich die Woche nicht ausgegangen, aber das kommt jetzt diese Woche.

      LG, Clemens
    • Das Problem mit zu aggressiv reagierenden Motoren hatte ich auch mit fast allen meinen Nicht-C-Autos, sowohl der Flat6 als auch der Spirit S3X waren ziemlich unfahrbar. Auf Einstellung 7-8 sollte es jetzt besser sein. Alternativ könnte ich am Labornetzteil einfach auf 12,5V runterregeln, das würde die Konkurrenz mit ihren C-Autos aber kastrieren...
    • Famulus36 wrote:

      das würde die Konkurrenz mit ihren C-Autos aber kastrieren
      na ja, ....man kann ja objektiv eh nur gleiche Hersteller auf der Piste vergleichen...
      Einen Carrera mit Carrera und SW mit SW....oder oder oder....alles andere ist nicht sehr aussagekräftig....

      Bei Sideways bist mit 12,5 Volt ziemlich gut dabei und die Gruppe 5 sind ähnlich in der Perforfance , wenngleich die kurzen Lancias ein wenig hysterischer sind als die M1 z.B oder Capris....
    • Schon richtig. Aber so genau nehmen wir‘s da nicht, bei uns müssen nur die Autos zusammen passen. Also fahren bei uns Capri, 935 und M1 von C gegen 320 und Capri von SW und M1 und CSL von Fly...
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    • Hallo ClemnsT, bau mal ein Fahrzeug auf ,absolut Scale wo Du so 3 bis 4 Monate damit beschäftgt bist. Ordere Teile wo Du so 15 Stunden in dieser Zeit nur am PC sitzt und suchst. Wenn das fertig ist stellst es auf die Bahn und fährst, glaub mir, Du lernst sehr schnell fahren, so mit Gefühl und nicht mehr den Steften zum Anschlag drücken.
    • ClemensT wrote:

      Ich fürchte mich immer die fragiler wirkenden SW Leichtbaukaros gegen die robusten C Gruppe 5er einzusetzten. Ist vielleicht übertrieben, aber wer weiss.
      Ahh, die Sideways halten scho a wengerl was aus....und den Carreras fährst ja damit eh davon :)

      Mal der eine oder andere Spiegel ist normal im Zweikampf ;) Nur im Falle eines Kicks bleibst halt immer über, da das C Wagerl bedeutend schwerer is...
    • Genau, mein Sohn kickt mich mit dem C Kübel immer raus. Und da kann ich meinen Gasfinger kontrollieren wie ich will, mit 6 Jahren kann er die Konsequenzen nicht abschätzen, egal wieviel stunden und Trümmer ich in neinen Wagen versenkt hab.

      Aber gut zu wissen dass die SW Wägen was auhalten. Danke, Sakl!
    • sakl58 wrote:

      ClemensT wrote:

      Ich fürchte mich immer die fragiler wirkenden SW Leichtbaukaros gegen die robusten C Gruppe 5er einzusetzten. Ist vielleicht übertrieben, aber wer weiss.
      Ahh, die Sideways halten scho a wengerl was aus....und den Carreras fährst ja damit eh davon :)
      Mal der eine oder andere Spiegel ist normal im Zweikampf ;) Nur im Falle eines Kicks bleibst halt immer über, da das C Wagerl bedeutend schwerer is...
      Mir hat‘s am Wochenende auch beide Spiegel von meinem heiligen Fly Racing M1 abgerissen... Aber das gehört wohl leider dazu, wenn‘s keine Vitrinen-Standmodelle sein sollen.
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