Mein erster Revo

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    • Mein erster Revo

      Hallo zusammen nach langen Zaudern habe ich mir letzte Woche die Viper zugelegt,kann nur sagen erste Sahne vom Fahrverhalten sowie hochwertige Technik ,Spassfaktor 1 +++++.
      kauf mir zum Fahren ab sofort nur noch Revoslot!!!! :thumbsup:

      Grüsse Fred
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    • Gratuliere zum ersten Revo. Habe mir zusammen mit dem Schwager auch 2 zugelegt. Ich mir den Porsche, er den Supra.
      Sind echte Spassmaschienen. Habe aber schon einiges umgebaut.
      1. Bei mir fährt alles Supertires. Also neue Alus besorgt, auf die Drehbank und auf 3mm aufgebohrt. So haben wir ca.1200 Runden gedreht.
      Trotz peniblem ausrichten und einlaufen von Motor und Getriebe, ist mir der Porsche noch zu laut.
      Daher 2. Slotdevil Achsen, Slotdevil Messingritzel und Sigma Haupzahnrad. Dazu noch den Slotdevil 7024.
      Nochmals eine hörbare Verbesserung. Noch kein NSR aber voll im grünen Bereich.
      3. Lichteinbau
      4. Fahren, fahren und nochmals fahren

      Nun noch einige Kritik. Der Porsche ist sehr robust, beim Supra ist aber schon so ziemlich alles abgefallen. Diffusor, Spiegel, Kühlergitter. Ist das bei euch auch so oder muss der Schwager noch mehr trainieren :whistling:
    • Hab auch seit Anfang der Woche mein erstes Revoslotfahrzeug in Betrieb. Mein erstes analoges Slotcar überhaupt. Hatte vorher nur Autos von Carrera im Einsatz.
      Muss schon sagen, beim Auspacken hatte ich große Augen und mein Mund stand offen.

      Danke an die Foristen hier. Mit euren Tutorials ist es mir auf Anhieb gelungen den Flitzer zu digitalisieren. Einbau des Lichtes steht noch an (hab ich erstmal verschoben, da ich beim Porsche nicht wusste was ich vorne aufbohren, abnehmen muss).

      Das Fahrverhalten des Revos ist für mich eine Offenbarung. Liegt satt auf der Bahn, kein Ruckeln und kein Hoppeln. Im Verhältnis zu meinen Carrera Boliden extrem leise. Das Fahren ist für mich herausfordernd, da ich zuvor immer mit Mittelmagnet gefahren bin. Beim Revo versuche ich es gänzlich ohne Magnet.

      P.S: Gab es nich irgendow ne ne Checkliste, die ich vor Inbetriebnahme eines neuen Slotcars abarbeiten sollte. Könnte mir jemand von Euch den link schicken, kann den Beitrag aktuell nicht finden. Vielen Dank.
    • Um es noch etwas verständlicher zu machen.
      Die Scheinwerfer von Innen an den 2 Schweisspunkten lösen. Bei mir ging dies sehr einfach mit einem kleinen Schraubenzieher. Danach den Lampeneinsatz vorsichtig rausdrücken.
      Ich habe 1.8mm LED verbaut.

      Zu den lauten Carrera. Ich wechsle da immer die Achsen, Kugellager vorne und hinten, Alufelgen vorne und hinten, Messingritzel, verschraubtes Kronrad. Danach sind sie flüster leise und super zu fahren.

      Ich fahre nur ohne Magnete und Digital.
      Normale Rundenzeiten auf meiner 16m Bahn.
      Revo Supra 5.4s
      Carrera DTM 5.7s
      NSR Mosler 5.2s
      Bestzeiten jeweils rund 0.2 schneller.
    • In der Regel müssen die Scheinwerfer gar nicht gelöst werden, meistens genügt es, die LED-Attrappen mit einem Skalpell oder einer spitzen Lötpinzette vorsichtig raus zu operieren und an ihrer Stelle dann eine 3 mm-LED einzusetzen.

      Noch einfacher - und optisch deutlich angenehmer, weil nicht so grell - ist der Einbau von bedrahteten SMD-LEDs (ich nehm am liebsten die "großen" 805er oder die mittleren 603er, wer es aber lieber richtig fummelig mag, nimmt die 402er :D )

      Dazu am besten einen UV-Kleber samt UV-Taschenlampe besorgen, z.B. für den Einstieg das "Bondic"-Starter-Set inkl. UV-LED oder das von Ber-Fix mit Taschenlampe (dabei aber darauf achten, dass der UV-Kleber hochviskos ist, also dickflüssig [2.500 - 5.000]). Mit Heißkleber - sofern eine ausreichend feine Düse vorhanden ist - oder anderen Klebern - sofern man ausreichend Geduld mitbringt, bis der Kleber endlich fest ist - geht es aber natürlich auch (ich bevorzuge UV-Kleber, weil der nach wenigen Sekunden ausgehärtet ist und die SMD-LED so ummantelt, dass sie gleichzeitig auch isoliert ist).

      Erst die Scheinwerfer von innen gegen Durchscheinen schwärzen (z.B. mit Revell Aqua Color mattscharz o.ä.) und dabei natürlich das flache Ende der LED-Attrappe frei lassen.

      Wenn die Farbe trocken ist einfach einen Tropfen UV-Kleber auf die freigelassenen Stelle, die SMD-LED mit einer Pinzette in den Tropfen drücken (mit der Leuchtseite nach vorne, aber das ist ja selbstredend) und mit der UV-Lampe in ein paar Sekunden aushärten - fertig.

      Dasselbe gilt auch für die Rückleuchten (dort nehm ich trotz der roten Gläser gerne auch rote SMD-LEDs, weil das optisch einfach noch ein wenig satter ist).

      Die Verkabelung erfolgt übrigens wie bei normalen LEDs, wer die feinen Lackdrähte nicht löten will (ist für Lötanfänger etwas tricky) isoliert sie ab (entweder mit einem Feuerzeug - Achtung, nur ganz kurz, sonst verbrennt der Draht unter Umständen gleich mit - oder vorsichtig mit einem Cuttermesser die Lack- bzw. Kunststoff-Schicht abkratzen) und verzwirbelt sie (untereinander Plus und Minus, anschließend die jeweils übrigen mit dem abisolierten Steckerkabel).

      Achtung, wenn man den Carrera-Decoder und handelsübliche Steckerkabel verwendet, unbedingt bei der Frontbeleuchtung auf die Polung achten. Die ist bei Carrera nämlich "vertauscht", d.h. bei einem zugekauften Steckerkabel für die Frontbeleuchtung muss Rot an Minus der einen LED und Schwarz an Plus der anderen LED angeschlossen werden... und um die Verwirrung perfekt zu machen: bei den Rückleuchten passt es wieder "normal", da ist dann Rot wieder Plus und Schwarz wieder Minus... und weil es grad so schön ist: wer Schleifer- und Motor-Kabel nicht direkt an den Decoder lötet, sondern ebenfalls zugekaufte Steckerkabel benutzt, muss bei dem Motorkabel ebenfalls auf vertauschte Polung achten, wenn er nicht rückwärts fahren will und natürlich ist das Kabel zu den Schleifern wieder normal gepolt... :thumbsup:

      Aber keine Sorge, selbst wenn man über diese Widrigkeit stolpert, geht normalerweise nix kaputt. Die Leuchten tun dann einfach nicht oder das Auto fährt rückwärts. Tauscht man jeweils die Polung passt es dann.

      Zwischendurch empfiehlt sich immer auch mal ein Test, ob alle LEDs so tun, wie sie sollen. Dazu gibt es entweder spezielle LED-Tester oder wenn man das nicht hat: die fertig verkabelten Leuchten einfach an den Decoder eines anderen Autos anschließen und einen 9Volt-Block (mit der richtigen Polung) an die Schleifer halten.

      Wenn alles funzt und die SMD-LEDs vorne und hinten eingeklebt sind, die Kabel ordentlich in der Karo verlegen (entweder mit einem Punkt Bondic oder dem guten alten Tesa-Film) und darauf achten, dass die Kabel weder die Vorderachse, noch die Hinterachse samt Getriebe berühren und - gaaanz wichtig - keine Spannungen erzeugen, die den Wackel der Karosserie beeinträchtigen. Die Karo muss nach dem Zusammenbau ganz locker zu bewegen sein, ohne dass ein Kabel von innen gegen sie drückt. Wenn das nicht der Fall ist, unbedingt nachbessern, bis es passt, sonst stimmt die Performance des gesamten Autos nicht mehr.

      Viel Spaß beim Lichteinbau. ^^
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    • @V8 und maece: vielen Dank für eure Tipps. Die sind sehr hilfreich. Werde mich mal an die Lichteinbau wagen. Nur noch eine kurze Frage bezüglich der Polung beim Frontlicht: Hier in dem Video wird ganz normal minus an minus und plus an plus angeschlossen (ab Minute 15.30). Es scheint zu funktionieren. Oder hab ich da einen Gedankenfehler.
    • Nein, auch mit den originalen Carrera-Kabeln ist die Polung bei Front und Motor vertauscht.

      Bei Carrera ist die offizielle Belegung der Kabelfarben:

      Schleifer: Rot = Plus / Schwarz = Minus (was auch der in unseren Gefliden allegemein üblichen Belegung entspricht)
      Frontlicht: Grün = Plus / Gelb = Minus
      Motor: Lila = Plus / Grau = Minus
      Rücklicht: Orange = Plus / Weiß = Minus

      Wenn du bei einem D132 oder D124 nachschaust, haben auch die jeweiligen Gegenstücke genau diese Farbbelegung, d.h. der Stecker von den Schleifern ist Rot/Schwarz, der des Frontlichts Grün/Gelb usw... - bei originalen Carrera-Autos kann also eigentlich gar nichts schief gehen.

      Nimmst du jetzt aber die Stecker aus der Krabbelkiste, so wie Roland das in seinem Video gemacht hat, und steckst die mit den kompatiblen Decoderanschlüssen zusammen, also Heckstecker mit Frontbuchse und Schleiferbuchse mit Frontstecker, sieht das ganze so aus:

      IMG_8355.jpg

      Und wenn du das jetzt mit der eigentlichen Farbbelegung vergleichst, stellst du ganz schnell fest, dass Grün (Minus) auf Orange (Plus) und Gelb (Plus) auf Weiß (Minus) trifft und das bei der Motorverkablung genauso ist.

      Da die vom Decoder kommenden Kabel maßgeblich sind, musst du also die Kabelfarben drehen, damit Plus wieder auf Plus und Minus auf Minus trifft. Bei zugekauften Steckern in Rot/Schwarz ist es genauso. D.h. bei der Frontbeleuchtung trifft Schwarz (eigentlich Minus) auf Gelb (Plus am Decoder) und Rot (eigentlich Plus) auf Grün (Minus am Decoder).

      Ergo musst du den Plus-Pol der LED mit dem schwarzen Kabel der Zuleitung verbinden und den Minus-Pol mit dem roten (oder falls du ein originales Carrera-Heckbeleuchtungskabel nimmst LED-Plus an weiß und LED-Minus an orrange).

      Beim Motor dasselbe, auch hier musst du die Farben drehen.

      Jetzt verstanden? ;)

      Warum das so ist, weiß nur Carrera, hängt aber vermutlich mit der getauschten Polung von Digital zu Analog und dem Fahrtrichtungsschalter am Decoder zusammen. Bei Fremddecodern hast du diese Probleme jedenfalls nicht, da ist Rot immer Plus und Schwarz immer Minus.
    • Vielen Dank für deine Antwort. Mit deinen Postings kann man als Anfänger auf diesem Gebiet echt viel anfangen. Super! Verständlich erklärt und Informationen ohne Ende... :thumbsup:
      Bin nach deiner Anleitung vorgegangen und jetzt habe ich mein erstes analoges Slotcar digitalisiert und mit Licht versehen. Und es funktioniert!
    • Klasse! :daumen:

      Wenn ich andere vor Fehlern bewahren kann, die ich selbst am Anfang gemacht habe, hatten sie wenigstens im Rückblick einen Sinn. ^^
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    • Ich habe mal eine Frage. Ich habe bisher noch nie einen Revoslot gekauft und interessiere mich für den Porsche 911GT2 24H Le Mans 1998 Nr.61 Krauss Race Sports International RS0018

      Sind hierfür 59,50 Euro ein guter Preis?
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    • Normal kostet ein Revo gut 10.-€ mehr. Dass dieses Modell so günstig ist, liegt an der Harlekin-Polo-Optik - ist nicht jedermanns Sache und geht nicht so wie die anderen Farben.
    • Da hat Sascha natürlich recht, dass diese Variante nicht die schönste ist. Aber im Vergleich zur Cartronic Interpretation dieses Fahrzeugs immer noch eine Augenweite.

      Für ein Fahrauto tuts sicher auch diese Variante. Und Geschmack ist...ach, egal. Viel Spaß mit dem Harlekin-911er.

      Gruß Alex