Schleifer 2.0

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Schleifer 2.0

      Moin,

      Die von Euch die das S Drückt Team näher kennen, wissen das wir eine etwas andere Truppe sind und auch gerne mal quer denken. Das haben wir in der Vergangenheit ja schon hier und da gemacht.
      In fast allen uns bekannten Regelwerken sind die Schleifer frei gestellt, also doch ein Grund sich mal näher damit zu beschäftigen.

      Vor ungefähr 9 Monaten haben wir uns mal intensiver mit dem Thema Schleifer beschäftig. Bemüht man jetzt mal einen Vergleich zum Auto in 1 zu 1, dann könnte man bei einem Slotcar die Schleifer zunächst mit der Einspritzanlage gleich setzen. Strom wird von der Schiene zum Motor " aufbereitet" durch die Schleifer. Ein zweiter wichtiger Punkt beim Slotracing, funktionieren die Schleifer schlecht habe logischerweise eine schlechte Bremse, Ein Faktum, was meiner Meinung nach in der Praxis oft unterschätzt wird.


      Hier haben wir in Richtung wenig Reibung geschaut. Hat nicht wirklich etwas gebracht. Dann haben wir versucht mit Beschichtungen/ Veredlungen die Schleifer sauber zu halten. Das hatte dann zur Folge, dass nach drei Rennen die Schleifer immer noch wie neu aussahen, aber wir brachten den Speed nicht ins Auto. Hmm was tun, konnten wir hier nichts verbessern? Irgendwann kam von Ralf die Idee, ---hey, die müssen kleben auf der Bahn--- Das war der entscheidende Ansatz. Was haben wir gemacht? Von Slotmotoren kennen wir seit Jahren den "magneticeffect" Also haben wir eine Teil Magnetisierung vorgenommen. Das Geflecht haben wir gröber gewählt und wir sind begeistert. Tests in Bardenberg auf der Anlage ergaben konstant 2-3 Zentel bessere Runden Zeiten.
      Mittwoch fahren wir dort ein Spaßrennen, dann sind alle Fahrzeuge entsprechend ausgestattet mit den Schleofern, wer will kann die dann selber mal erfahren.

      Leg

      Pate
      S Drückt, das etwas andere Langstreckenteam
      Bist Du Einzelkind? Ich bevorzuge die Wortwahl Alleinerbe
    • ebay Werbung
    • Es gibt magnetische Metalle wie beispielsweise Eisen; und unmagnetische wie etwa Kupfer. Wissenschaftler der Universität Leeds haben es jetzt erstmals geschafft, Kupfer mithilfe eines kleinen Tricks in einen Ferromagneten zu verwandeln. In der Fachzeitschrift „Nature“ berichten sie, wie ihnen dies gelungen ist.Die Forscher trugen auf einen dünnen Kupferstreifen eine Schicht von Buckyball-Molekülen auf. Diese bestehen aus 60 Kohlenstoffatomen und werden wegen ihrer Form auch Fußball-Moleküle genannt. Die Grenzfläche zwischen dem Kupfer und dem Kohlenstoff verändert offenbar die Bewegung der Elektronen in einer Weise, die Auswirkungen auf die magnetischen Eigenschaften des kombinierten Materials hat.Aus unmagnetischem Kupfer und unmagnetischem Kohlenstoff entsteht ein Material, das ferromagnetisch wird, also permanent magnetisiert werden kann. Die Entdeckung könnte helfen, neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen wie Stromgeneratoren oder Festplatten zu entwickeln.Mit Myonen wurden die Magnetfelder nachgewiesen
    • Pate, Du hast eine Anwendung gefunden und sogar die Magnetkraft derart verstärkt, dass sie messbar ist. Für die erfolgreiche Magnetisierung von Cu ist Dir der Nobelpreis in Physik so gut wie sicher, es sei denn Ralph überrascht die Weltpresse noch mit blauen Moosgummireifen ohne Reibung. (rollen ohne Widerstand)
    • Man könnte kleine Löcher in den Leitkiel bohren und da hinein, genau oberhalb der Litze Neodyn-Magnete kleben? Dann liegen die natürlich genau über den Strom-Leitern und verkleben nicht mit den Schleifern. Wie weit das bei den handelsüblichen Leitkielen geht, ohne selbige beim Bohren nennenswert zu verbiegen, weiß ich nicht. Habe ich auch nie versucht. Aber bei den Kleinst-Magneten sollt es vom Platz her gehen.
      Aber ob das bei Leitkielen in 1:32 auch noch geht? Die sind watt kleiner. Da könnte es Probleme geben? ?(
      Hans
      Die Menschen hören nicht auf, zu spielen, weil sie alt werden, die Menschen werden alt, weil sie aufhören, zu spielen. ;)
    • Google Werbung
    • Kein Scherz: Cartronic hat Leitkiele produziert wo zwei kleine Magnete die Schleifer zur Bahn pressen sollten. Hat auf Carrera Schiene nicht wirklich funktioniert weil die Magnete klein und schwach waren. Aber vielleicht ist die Magnetkraft auf Bahnen mit unedleren Stromleitern stärker?

      Gruß Ralf

      :auto25: :auto3:
      "Der 2. Platz ist eine Ehrentafel auf der Damentoilette"
    • Kinners..... macht mal halblang....

      Was der Pate vergessen hat zu erwähnen - wir nutzen "shielded" Kabel mit Varistor am Motor, um:
      - einerseits die Auswirkungen der Magnetfelder des Motors auf die Spannung zu unterbinden;
      - die parasitären Induktionen durch die Abschaltvorgänge im Motor zu verhindern;
      - die durch Spulen möglichen Schwingungseffekte auf die Spannung (SInuskurven) zu vermeiden.

      So, jetzt Ihr..... :D

      /Ralph
    • ebay Werbung
    • Na, so was Ähnliches hab ich unlängst mal getestet..

      Aber meine Idee ist nicht den elektr. Kontakt zu verbessern, sondern
      bei einem beweglichen Leitkielarm den Leitkiel länger im Slot zu halten, wenn sich Karosse und Chassis in der Kurve einseitig anhebt.
      Ein fetter Neodyn direkt hinter dem Leitkiel unten an einem gekröpften Arm zeigt erste Verbesserung... Ich tüftle weiter...
      Nur soviel zum Thema 1:18 heavy metal Slotcars: "...natürlich sollte man nie ein Urteil über etwas fällen, bevor man es nicht selbst probiert hat."
      Zitat von Sebastian Vettel
    • Die guten Edelstahl- Küchensiebe mit Alufolie beziehen reicht vollkommen....
      Und damit nicht metallische Zahnimplantate.....einfach Imkerhut mit feinmaschigem
      Metallnetz beplanken....
      :juhu: