„Balance of performance“ - wie macht ihr das mit Anfängern und Fortgeschrittenen?

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    • Teamrennen - Teams per Zufall oder wenn man die Fahrerfahrung jedes einzelnen kennt gerecht mischen.

      Autos bleiben auf der Spur. Jeder fährt jede Spur X mal. So mischt sich das gut durch
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    • Ich versuche Anfänger über Statistiken und den Rennbildschirm die Motivation zu geben. Klingt trocken, hilft aber bei einigen.
      Was meine ich damit.
      Ich zeige am Rennbildschirm:
      - die letzen 20 Runden,
      - die Bestzeit, die man auf der Strecke mit genau dem Auto selbst gefahren ist und
      - die Bestzeit, die sie gerade aktuell unter allen Runden haben. Auch wird das angesagt (Cockpit-Stimme), wenn man schneller ist als vorher.

      Damit möchte ich Ihnen zeigen, das sie nun schneller als vorher sind, dass sie jetzt schön konstant (letzten 20 Runden) oder eben nicht konstant gefahren sind.
      Somit kann jeder, auch wenn er hinter her fährt, an sich arbeiten und seine Verbesserungen (=Motivation weiter zu machen) sehen.

      Ansonsten nehme ich ein schlechteres Auto - ohne dass ich das jetzt groß erwähne - und fahre mit.

      Ansonsten hilft auch wenn es mehrere Anfänger sind, die dann eben mehr unter/gegen sich als gegen die geübten fahren.

      Vorsprung oder extra langsame Einstellung hat im Falle eines Sieges auch einen Beigeschmack.

      Gruß
      Fluff
    • Ich würde grundsätzlich NIE den Speed drosseln. Egal welches Erfahrungslevel.
      Keine der mir bekannten Bahnen - egal wie lang, drosselt irgendwas, nur weil
      Anfänger am Start sind.

      Wir sind auch schon mit 6x D124 magnetfrei auf einer 16 m Bahn gefahren.
      Action pur.

      Dann kannst Du alle Autos durchwechseln lassen. Jeder fährt mal eins der
      ausgewählten Fahrzeuge.

      Sonst ist auch eine Gleichmäßigkeitsprüfung lustig. Mindestrundenzeit festlegen.
      Wer sie unterbietet - Runde wird nicht gezählt, wer drüber bleibt, hat eine Runde.
      Außerdem die schnellste Runde bewerten. Sagen wir, einer fährt bei min. 10,500
      eine 10,501 sek, bekommt ein Freibier :D

      Sonst denk' an den weisen Mann, der immer sagt: "Rennen fahren wird total über-
      bewertet" :D

      Länger bleiben oder wiederkommen tun nur die, die Spaß an der Sache hatten.
      Viel Lachen, Leckeres aus der Küche oder vom Lieferservice, Getränke. Zu Be-
      ginn möchten die Teilnehmer entspannen, keinen "verbissenen" Wettbewerb.

      VG
      Thomas
      Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende vom Besen. :tongue:
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      2016 - Linden Park Speedway - Planungsthread
      2016 - Linden Park Speedway - Bauthread
      bis 2015 - Linden Park Speedway 2010-2015
    • Fluff wrote:

      Ansonsten nehme ich ein schlechteres Auto ...
      Davon war Anfang April aber nichts zu spüren :D

      Und stell' das Profi-Material auf die Piste. Mit top vorbereiteten Autos
      haben auch Anfänger mehr Spaß.
      Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende vom Besen. :tongue:
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      2016 - Linden Park Speedway - Planungsthread
      2016 - Linden Park Speedway - Bauthread
      bis 2015 - Linden Park Speedway 2010-2015
    • Mit einem Rennen würde ich auch nicht gleich starten. Es sei denn es wird gefordert. Erstmal fahren lassen, Fahrzeug kontrolliert fahren.
      Was mir im Moment noch einfällt, Neulinge fragen meist nach dem aktuellen Bahnrekord. Die Standard Antwort meines Mentors, „Net der die schnellschde Runde fährt gwinnt s’Rennen, sondern der am wenigschde rausfliegt.“

      Gruß Alex
    • slot-xtreme wrote:

      Davon war Anfang April aber nichts zu spüren
      Ich habe halt leit kein schlecht genuges Auto in meinem Fuhrpark gehabt :whistling:

      Spaß bei Seite, es ging hier um Anfänger, als solche würde ich keinen der anwesend gewesenen Freeslotter-Kollegen bezeichnen wollen.
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    • ich habe vier gleichwertige 1:24 Autos, alle innerhalb von 1/10.
      Den Neuen wird erstmal erklärt, dass jede Kiste schlapp 120 € kostet.
      Dann gehts bei 16Volt für ein paar Runden einzeln um den Kurs. Bremspunkte erklären, Ideallinie und Weichen auch.
      Das dauert bei zwei Gästen etwa 15 Minuten.
      Dann zusammen auf die Bahn, auch bei 16Volt.
      AKS ist on...
      In der Konfiguration fliegt man, wenn überhaupt nur sehr sanft ab. Aber die Quersteher, die kosten richtig Zeit...
      Je nach Talent wird dann die Spannung hochgedreht. Ich versuche dann, mit Ansage, die Neuen zu überholen. Die wehren sich wie die Teufel. Das ist echt fun!
      Und fahren das Rennen in der Zwischenzeit gegeneinander.
      Manchmal bin ich dann echt abgemeldet, werde komplett ausgeblendet und ignoriert.
      So muss das sein!
    • Es gibt ja grundsätzlich 2 Möglichkeiten.
      1. Man bremst die Schnellen, die "Profis" ein.
      2. Man versucht als Einsteiger, sich "von unten" an die Bestzeit/en heranzurobben.
      Ich bin grundsätzlich dafür, daß man die 2. Variante versucht, denn es macht wenig Sinn, "die da oben mit Gewalt" herunterzuziehen. Es macht in meinen Augen viel mehr Sinn, die "Unteren" in ihren Möglichkeiten so viel wie möglich aufzubauen und "anzuheben". Daß DAS aber etwas dauern kann, ist doch auch den Einsteigern klar. Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. (2,- Euro für das Phrasen-Schwein). Die Geduld bei der Einführung und Ausbildung sorgt auch dafür, daß bei niemandem Frust entsteht. Es braucht eben seine Zeit.
      Grundsätzlich lobe ich immer Einsteiger und besonders Kinder(!) immer schon beim 1. Versuch und lobe DAS, was sie schon richtig machen. Erstmal ist Lob wichtig, damit die Kandidaten wiederkommen.
      Außerdem bekommen sie bei mir auch schonmal Autos, mit denen ich selbst Rennen fahre, denn es macht in meinen Augen keinen Sinn, mit unvorbereiteten Autos hinterher zu hecheln. Außerdem muss man/Mann am Anfang sicherlich mehr und öfter erklären, auch wenn es unsereiner vielleicht schon 100X erzählt hat. Erst müssen Einsteiger FUNKTIONIERENDE Autos bekommen und damit Spaß haben. Die werden in der Regel von alleine schnell/er. Eine BOP ist ja auch relativ schnell wieder Makulatur, WEIL die Kandidaten von alleine schneller werden.
      Und dann kommt ja noch (bei Rennen) der Faktor Erfahrung dazu. Es ist auch da noch kein .......! Oder sprachen wir schon davon?
      Also Spannung/en oder gar Regeln zu ändern und immer wieder neu anzupassen, ................... in meinen Augen keine gute, zielführende Idee.
      Hans
      Die Menschen hören nicht auf, zu spielen, weil sie alt werden, die Menschen werden alt, weil sie aufhören, zu spielen. ;)

      The post was edited 1 time, last by Rennkugel ().

    • wir machen das über Cockpit xp, langsame müssen weniger oft tanken, schnelle Fahrer öfters. Mit vollem Tank ist man auch nur bei Speed 11 statt 15 in der erste Runde nachm Tanken. Ab 67% Tank fährt die Kiste mit 15. Das hilft sehr die Leute und die Autos ausbalancieren. Rundenabstand nach 15 min Rennen oft nur 3-4 Runden zwischen 1. Und 6. Platz.

      Regeln:
      Carrera GT 1:24
      Magnetfrei, Blei und PU Reifen
      Autos werden auf Performance getestet Rundenzeit muss um 12.0s liegen. Langsame Kisten haben z.B. FS Kit.
      Bei jedem Abflug chaos und boxengassenstrafe!
      Fliegt ein Auto unter Berührung eines anderen Autos ab, kriegen beide die Strafe.
      Nachlauf bei chaos =0s
      5min Quali alle auf der Bahn
      15min Rennen.
      4-6 Fahrer
      36m Bahn
      9 Weichen
      2 Tankplätze
    • slot-xtreme wrote:

      Kochkaesschnitzel wrote:

      Wollen wir dem Sascha verraten, wie wir das gemacht haben, dass er nicht den Spaß mit uns Profis verliert?
      Auf gar keinen Fall :party2: :trinken4:
      Das war einfach - ich habe ihn vorbei gelassen :D
    • Das Wichtigste ist: Einfahren lassen.
      Mit Autos die wenig Abflugpotential haben - also eher LMP als 250 GTO - und mit reduzierter Voltzahl.
      Wohlgemerkt: bei absoluten Anfängern und Erstfahrern.
      Vorher kurze(!) Technikeinweisung und -demonstration. Bei mir wird wie bei Sascha digital gefahren.

      Wenn dann die grundlegende Hand-Auge Koordination klappt, werden die V auf Wettbewerbsniveau erhöht und dann dürfen sie sich daran gewöhnen. Auch den Reglerplatz lasse ich dann schon mal wechseln.
      Außerdem ist jetzt der Zeitpunkt gekommen zu lernen was das Renndisplay ihnen mitteilt.

      Dann fahre ich irgendwann meist mit einem unterlegenen Auto mit - und sage das auch an.

      Irgendwann will dann der (oder die) erste auch mal ein Rennen fahren.
      Je nach Teilnehmern kann dann ein Teamrennen oder auch Einzelrennen laufen.
      Mit Durchtauschen der Autos und der Reglerplätze.

      Es wird immer Leute geben, die nur mitspielen, aber auch ein, zwei oder evtl. sogar drei die Feuer fangen und gerne wieder kommen.
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    • BoP betrifft ja eigentlich das Material, nicht die Fahrer. Wie o.s. auch geschrieben wurde, fühlt sich ein gutes Ergebnis nur echt an, wenns ungefähre Chancengleichheit die Wagen betreffend gibt. Unser Andreas R. hatte bei unseren Familiensonntagsrennen die gute Idee, dass das Gesamtergebnis zuerst nach der Anzahl der Abflüge, dann erst weiter nach der Zeit bzw. Runden bewertet wird. Es gibt selbst bei Anfängern kaum noch Abflüge und schont die Wagen.
    • Was den Clubbetrieb betrifft bin ich selber noch Anfänger. Sonst fahre ich auf meiner Heimbahn. Wenn ich da mal unerfahrene Gäste habe, verwenden wir Scalextric "Super-resistant"-Modelle die nicht kaputt zu kriegen sind.

      Ich denke eine Art BOP um Anfänger zu bevorteilen ist nicht gut und macht auch wenig Sinn.
      Man sollte sich als Anfänger einfach bewusst sein, daß man eben einen fehlenden Erfahrungsschatz gegenüber der alten Hasen hat und man sich das alles erst mal erarbeiten und antrainieren muss.
      Mich motiviert, den Abstand zu den alten Hasen mit der Zeit zu verringern, irgendwann nicht mehr letzter zu werden und hier und da kleinere Einzelerfolge zu erringen.
      Mit einem bevorteilten Fahrzeug zu suggerieren daß ich besser bin als ich tatsächlich bin...nee...das geht bei unter 10-jährigen vielleicht mal. Aber nicht bei Erwachsenen.
    • Ich fahr seit Ende Februar / Anfang März in nem Club mit.
      Mir wurde von Anfang an gesagt, dass ich am Anfang kein Land sehen werde und ich üben, üben, üben soll.
      Ich wurde grundsätzlich Letzter bzw. Vorletzter, weil zeitgleich mit mir noch einer angefangen hat. Ist ja auch logisch, Streckenunkenntnis und die Fahrzeuge sind ja auch neu/unbekannt.
      Mittlerweile halte ich gut mit, kann Positionen gewinnen und halten und ich freu mich, wenn ich plötzlich ne persönliche Qualibestzeit fahre oder ne Platzierung weiter vorne hole, weil ich konstant (zwar etwas langsamer) fahre und die "Älteren" schneller sind, aber nen schlechten Tag haben und deshalb öfter deslotten und somit in Summe langsamer sind.
      Man muss sich halt langsam an die anderen ranarbeiten.
      Es wird auch schon drauf geachtet, dass die Autos einigermaßen gleich eingestellt sind, bzw. die gleiche Performance liefern können. Da hilft man sich gegenseitig. Und meine Autos sind definitiv Siegfähig, das haben die anderen Mitglieder bestätigt/bewiesen. :)
      Es liegt halt meist doch an dem, der den Regler in der Hand hält.

      Fazit: üben, üben, üben!
    • Sehe das jetzt hier erst ...

      a) es hat sich tatsächlich bei mir mit den Nachbarn bewährt einfach mal ein Volt runterzudrehen und von Rennen zu Rennen zu erhöhen. Das mache ich auch wenn der Grip mal nicht so toll ist. Die Jungs schnüffeln dann alle bedrohlich an meinen Heck und inzwischen kriegt mich der ein oder andere auch mal
      b) wenn man mit tanken fährt eine recht extreme Tankkurve einstellen. Wenn ein "Fortgeschrittener" einmal oder gar 2x mehr 10-12 sek in der Box zum Tanken absitzen muss, dann ist es halt am Ende wieder enger.
      c) eine "Balance of Experience" ist auch von Vorteil. Je mehr Anfänger gegen Anfänger fahren umso spannender ist es halt um - sagen wir mal - Platz 5.
      d) ... auch ja: Und erst einmal "heißmachen auf Rennen" und nicht sofort ins "kalte Wasser schupsen" ist auch von Vorteil (wobei ich kaltes Wasser gerade sehr anziehend finde bei den Temperaturen)
      BG
      Der Hunter

      Meine Neue: Hunter's ASRC - ... just a Carrera
      Wenn wir doch mal ehrlich sind, so ist "unsere" Carrerabahn in Wirklichkeit doch eher eine Kartbahn auf der wir mit 600PS GT's rumflitzen - und das noch im Schlitz! - F**king realistic! :thumbsup:
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    • Ich mache sowohl alleine als auch mit anderen Kollegen Einzelzeitfahren. Da ich fast 100 Autos im Maßstabe 1:24 besitze,sämtliche Klassen,Sportwagen, Youngtimer,Oldtimer,TW Gt usw. fahren wir Markenwertungen aus. jeder fährt mit jeden Auto und erstellt damit eine eigene Wertung mit den jeweiligen Autos. Es ist erstaunlich welche Unterschiede dabei rauskommen. Während bei dem einen dieses Modell Top ist landet es beim anderen Teilenehmer im Hinterfeld ,je nachdem wie Ihm das Auto liegt. Es werden dazu Punkte vergeben bis zu Platz ? je nachdem wie viele Autos in der Klasse fahren Zusatzpunkte für die schnellste Runde und dann eine Gesamtwertung in jeder Klasse von allen Läufen der verschieden Fahrer gemacht. Eine Fahrerwertung ist dabei Sekundär und weil es bei mir eine solche nicht gibt haben auch die schwächeren Fahrer Motivation mitzumachen und gleichzeitig ist es das beste Fahr-Training. Auch langsamere Autos in der Klasse haben so Chancen Siege einzufahren da sie im Gegensatz zu schnellen Autos mit giftigen Motoren für Anfänger leichter zu beherrschen sind. Es kommen dabei die verrücktesten Ergebnisse zustande. Es werden je nach Anzahl von Autos ca 5-10 Runden von jedem Fahrer mit jedem Auto gefahren. Ist nachher auch erstaunlich wie die Zeitabstände zwischen den Fahrern sich immer mehr verringern. da geht oft ein ganzer Tag dabei drauf,da ja auch ein Rücklauf gemacht werden muß,denn meist wird wie auch im richtigen Quali-Rennsport die Strecke und die Fahrer immer schneller. So wird die Startreihenfolge beim Rücklauf eben umgedreht,entsprechend ändert sich auch oft das Ergebnis bei den Modellen ganz drastisch.
    • Also bei mir geht das so.

      Dadurch, dass durch Corona noch niemand außer mir im Bettkasten seine Runden gedreht hat, hab ich da gar keine Probleme mit „Anfängern“ ,außer mit mir selbst.
      Und außer auserwählten freeslottern,die ja, ob gewollt oder nicht, irgendwann, wenn der ganze Krisenspuk vorbei ist, bei mir auf der Matte stehen werden, lass ich da auch keinen drinn spielen.

      Bei der großen Bahn fange ich immer, bei interessiertem Besuch, mit 1:32er Carrera vollmagnetisiert an.
      Da ist sofort Spaß in der Bude und es ist total egal wer schneller ist.
      Für diejenigen, denen das nicht reicht habe ich sechs frankenslotgetunte 1:24er Carrera Porsche RSR mit Mittelmagnet am Start. Die sind alle ungefähr gleich schnell, bis auf einen, der hängt hinterher.
      Den nehme ich dann und freue mich wenn ein offensichtlich slotcartechnisch begabter Gast schneller ist als ich.
      Der kommt dann nämlich wieder
      Wenn der Besuch dann durch die Tür ist hole ich Thunderslot, NSR, REVOSLOT und ähnliches raus.
      Das ist nichts für Besucher. Viel zu hektisch.

      Soweit die Erfahrungen eines Parkettrutschers...

      Bemerkenswert finde ich, dass die meisten Besucher es äußerst befremdlich fanden, dass meine halbe Bude mit Schienen belegt ist, es aber auch offensichtlich interessant fanden.
      Niemand, der zu Besuch kam wollte nicht (geil, doppelte Verneinung) mal eine Rund drehen.

      Unser Hobby hat ordentlich Potential
      Man darf den interessierten Anfänger nur nicht überfordern!
      Gruß
      Thorsten


      Kein Alkohol ist auch keine Lösung