Kansteinring - reloaded

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    • Kansteinring - reloaded

      Hallo liebe Slotter!

      Lange hat es gedauert, aber jetzt geht es los. Nach über einem Jahr Layoutsuche beginnt nun der Aufbau des neuen Kansteinrings, dem Kansteinring - reloaded

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      Hier geht's zum Planungsthread, mit gefühlten 100 Layoutentwürfen. Ganz so viele sind dort nicht zu sehen, aber die tatsächliche Anzahl der Entwürfe, sie ich im Laufe der Planung erstellt habe übersteigt die 100 locker.

      Bevor es jetzt mit dem Bautagebuch losgeht, hier noch einmal das Layout, das es am Ende auf die Platte geschafft hat:

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      Knapp über 17m Streckenlänge mit Spurlängenausgleich. Da ich am Ende doch nicht auf die Boxengasse mit zwei Tankplätzen verzichten wollte, habe ich mich für eine Boxengassenausfahrt Marke Eigenbau entschieden. Außerdem hat die Haarnadelkurve im Infield einen Platz gefunden.

      Und zu guter Letzt, hier noch kurz der "Berg", dem Kansteinring seinen Namen verdankt, der Kanstein:
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    • Vor dem Bau steht natürlich der Testaufbau.
      Hier einmal in der Totalen:
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      Und einmal eine kleine Proberunde als Gif:
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      Wie man sieht sind dort noch einige Lücken, an denen Randstreifen fehlen. Vom alten Ring konnte ich tatsächlich nur drei Randstreifen wiederverwenden.

      Der erste Schritt war also erst einmal die fehlenden Randstreifen herzustellen.
      Die Familie ins Freibad geschickt und los ging´s.
      Verwendet habe ich, wie schon beim alten Ring, 8mm Pappelsperrholz. Ist recht weich und gut zu bearbeiten, aber allemal stabil genug.

      Die Produktion lief wie gewohnt, Platte unter den Bahnabschnitt schieben, anzeichnen....

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      .. und aussägen. Ein frisches Sägeblatt verhindert das Ausreißen der Ränder, außerdem habe ich festgestellt, dass das Pappelsperrholz anscheinend eine weiche und eine härtere Seite hat. Auf der harten Seite reißt das Holz so gut wie gar nicht. Leider hatte ich die Hälfte schon fertig, als ich das gemerkt habe.
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      Anschließend dann der Test auf Passgenauigkeit.
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      Hier habe ich die Streifen etwas großzügiger ausfallen lassen. Ich denke an der STelle kann man später noch etwas gestalterisch tätig werden.IMG_20190601_164325.jpg

      Bei der alten Bahn habe ich an den Selbstbau-Randstreifen noch mühselig Löcher für die Zapfen der originalen Randstreifen eingefräst.
      Das habe ich diesmal verworfen. Für die Zapfen habe ich einfach Ausschnitte mit ausgesägt. Diese Ausschnitte werden später nicht mehr zu sehen sein, wenn Linien und Curbs auf die Bahn kommen.
      Für die Befestigung an der Bahn habe ich mir etwas neues überlegt, zumindest habe ich es hier im Forum bisher noch nicht gesehen. Dazu aber später mehr...
    • Der nächste Schritt ist das Lackieren der neuen Bahnteile. Es gibt hier schon unzählige Beiträge zu diesem Thema, ich beschreibe trotzdem noch einmal wie ich es gemacht habe.

      Schienen lackieren

      Als Farbe habe ich mich erneut für Granitspray entschieden. Das Spray gibt es in jedem Baumarkt. Es sind drei verschiedene Helligkeiten verfügbar. Ich verwende den mittleren Farbton. Vielen ist dieser Ton immer noch zu hell, ich finde in aber schön wie er ist. Außerdem ist er nur minimal heller als der Asphalt auf der Straße vor unserem Haus.

      Im ersten Schritt habe ich die Kanten der Selbstbau-Randstreifen mit schwarzer Abtönfarbe gepinselt. So scheint das helle Holz später nicht durch, wenn doch mal ein Spalt etwas größer sein sollte. Dieses Arbeitsgang habe ich schon einen Tag vor dem Lackieren getätigt.
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      Als nächstes folgt das Vorbehandeln der Schienen. Da aus der Produktion noch eine Art Fettfilm auf den Schienen ist habe ich die Oberflächen mit Glasreiniger entfettet.
      Anschließend müssen die Slots abgeklebt werden. Ich würde auf jeden Fall glattes Kreppband empfehlen und am besten qualitativ hochwertiges. Ich habe das Kreppband der Firma mit den vier Buchstaben verwendet.
      Wichtig sind nicht nur die Slots, sondern auch die Zapfen abzukleben. Da ich das ziemlich nervig finde, habe ich versucht möglichst komplette Bahnabschnitte zusammenzustecken. So lackiere ich zwar mehr Teile als ich eigentlich benötige, aber ich habe ein geschlossenes Oval ohne einen einzigen Zapfen. Und irgendwann brauche ich die Teile bestimmt doch noch.
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      Nachdem die Slots abgeklebt sind, kann man mit einem Cuttermesser - MIT NEUER KLINGE - am Slot entlang das überschüssige Krepp abtrennen.
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      Da die Slots minimal erhöht zur Schienenoberfläche liegen, kann man das Messer relativ gut daran entlangführen. Ich habe trotzdem die Nut zuvor mit einem Schraubenzieher abgefahren, auch um den Slot komplett mit dem Krepp zu umschließen.
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      So sollte das anschließend aussehen:

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      Jetzt kommt schon das erste Mal Farbe ins Spiel. Damit die rot-weißen "Curbs" an den Carrera-Randstreifen sicher überdeckt werden habe ich die Teile zunächst mit ganz normaler Abtönfarbe gerollt. Mischt man die Abtönfarbe etwas heller oder dunkler, kann man das Endergebnis noch minimal beeinflussen.
      Der Voranstrich hilft außerdem dabei, dass sich die granulatähnlichen Bestandteile des Granitsprays etwas besser flach anlegen... Wenn man das Granitspray in die noch frische Abtönfarbe sprüht.
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      Nun wird gesprüht. Auch hier kann man noch etwas in der Helligkeit variieren, je nachdem wie großzügig man das Spray aufträgt. Was den Verbrauch angeht, kann man sagen, dass zwei Dosen bei mir für etwa 16-17m Bahn inkl. Randstreifen gereicht haben.
      Das Spray riecht übrigens wie´s Böse. Sollte man unbedingt im Freien verarbeiten.
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      NAch dem Sprühen kann man erstmal aufräumen. Dann sollte man jedoch zusehen das Kreppband möglichst abzuziehen, solange die FArbe noch feucht ist. Das Granitspray wird ausgetrocknet ziemlich fest, so dass das Krepp alle Nase lang einreißt.
      Ist die Farbe frisch, geht das aber ruckzuck.
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      Sieht doch ganz gut aus! Hier sieht man übrigens die etwas stückige Struktur das Granitsprays. Während des Trocknungsvorgangs legen sich die Stücke noch etwas flacher an.
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      Jetzt muss man nur noch einen Platz finden, wo das Ganze trocknen kann, ohne dass einem die Gase in die Wohnung ausdünsten. Ich habe es einfach unter das 1:1 Slotcar in die Garage geschoben (muss ich wohl mal wieder waschen...).
      Nach gut 4-5 Stunden (ich habs über Nacht liegen lassen) kann man die Teile aber schon wieder vorsichtig anfassen.
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      Als Nächstes kommt nun der Wieder-Zusammenbau. Die Überfahrten habe ich schon vorab alle zugesägt und beschriftet. So müsste der Grundaufbau jetzt in einem Schritt erfolgen können.
      Mal schauen wann ich weitermachen kann.

      Jetzt muss ich erstmal das Spiel der Hildesheim Invaders gegen die Dresden Monarchs schauen...
    • Jetzt den Rückwärtsgang einlegen und die Reifenspuren sind auch schon da ;)
      Ich finde es etwas zu hell, aber es muss Dir gefallen. Bin schon auf weitere Bilder gespannt.
      MfG Olaf
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      "Wenn Motorsport einfach wäre, würde es ja Fussball heißen" - Olli Martini, Streckensprecher VLN
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      Slotten im Garten: Borussia-Ring 4.0 - Ja, es geht in den Garten! Abbau im Herbst: Borussia-Ring 4.0 - Ende im Gelände...
    • Das mit dem “zu hell“ ist tatsächlich so eine Sache.
      Ich musste jetzt beim Zusammenbau leider feststellen, dass ich den Farbton der alten Schienen verfehlt habe.
      Da ich die selbe Sprühdose verwendet habe, scheint der Voranstreich die entscheidende Rolle zu spielen.
      Oder die alten Schienen sind im Betrieb nachgedunkelt...
      Erste Experimente mit einer Lasur aus schwarzer Abtönfarbe und viel, viel Wasser lassen mich hoffen, dass ich den Flickenteppich wieder in den Griff kriege.

      Bilder zeige ich davon lieber nicht, sieht gerade echt gruselig aus ;( <X


      Um die Selbstbaurandstreifen an den Schienen zu fixieren, habe Ösenschrauben (heißen die so?) an den Seiten eingedreht, die ziemlich gut in die Schlitze der roten C-Verbinder passen.
      Wenn ich die Randstreifen dann mit dem Untergrund verschraube, schmiegen sich Schienen und Randstreifen schön aneinander.

      Hier mal zwei Bilder, dort kann man übrigens den Unterschied der Farbtöne erkennen.

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      Aktuell bin ich noch mit dem Aufbau und der Fixierung der Überfahrten beschäftigt.
      Da geht pro Kurve schon mal eine Stunde oder mehr drauf.

      Im Keller ist es bei den Temperaturen zwar auszuhalten, die Familie möchte dann aber doch lieber ins Freibad... Also zieht sich das gerade alles etwas...
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    • Ein kurzes Update.

      Die Überfahrten sind alle installiert. An einigen Stellen muss noch etwas unterfüttert werden, aber das passiert nebenbei.

      Chaos auf der Baustelle:

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      Als nächstes muss dringend aufgeräumt werden...

      Für den zweiten Monitor muss ich noch einen besseren Platz finden. Ich denke er wird im linken Bereich an die Wand kommen. Problem dabei ist, dass ich auf die Entfernung dann die Einstellungen in der Rennsoftware nicht mehr lesen kann...
      Mmmh.... ich überlege weiter...


      Im Bereich der Auffahrt über die Boxengasse sind inzwischen auch die ersten Fertigbetonteile eingetroffen, war nur ein Versuch, gefällt mir aber sehr gut:

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      Bevor es weiter geht aber, wie gesagt, erstmal aufräumen. Dann die noch freien Flächen mit Rasenteppich ausfüllen und dann kommen als nächstes ws schon die neuen Fahrbahnmarkierungen.