Vorstellung BRM / TTS Ford Escort MK 1 "Hundeknochen"

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    • Ich hab morgen Spätdienst.

      Dann kann ich ja noch vor der Arbeit Bilder gucken. :D
      Gruß
      Thorsten


      Ein Slotcar kann niemals besser fahren, als der Typ am Drücker.
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    • So, neue Informationen zum Escort :thumbup:

      Heute war noch mal Reifen testen angesagt. Quasi in Vorbereitung zum Rennen am Samstag. :auto26:

      Die Hinterreifen waren ja schon fest gelegt. Einmal die originalen Gummireifen, leicht überschliffen und die Kanten gerundet. Einmal die von mir mit Moosgummi Reifen der Zwerge vorbereiteten Räder.
      Dazu jeweils einmal die originalen Vorderreifen, geschliffen mit 3 Grad Konisch und die Kanten leicht gebrochen sowie die von mir nun auch mit 3 Grad geschliffenen harten Moosgummi Reifen ohne Versiegelung. Der Durchmesser der Vorderräder beträgt 22,7 mm für beide Varianten.

      Das Auto wurde nur kurz durchgecheckt und ich konnte feststellen das sich inzwischen durch die erste Testfahrt die Leichtgängigkeit der beweglichen Teile bereits deutlich verbessert hat. Also nur säubern und schmieren. Als erstes kommt das Auto in der Werkskonfiguration auf die Bahn. Also mit den Gummireifen vorne und hinten. Die Spannung beträgt 12 Volt.

      Nach einigen Runden erreiche ich fast die Zeit von Zwergen mit original Gummireifen. Allerdings fährt sich das Auto etwas schwierig im Grenzbereich. Immer wieder deslottet er unerwartet. Eine Überprüfung ergab, das die weichen Vorderreifen manchmal unerwartet Gripp aufbauten und das Fahrverhalten beeinflussten.

      Dann kamen vorne die nachbearbeiteten harten Moosgummireifen zum Einsatz. Hinten blieben die original Gummireifen drauf.
      Schon auf der zweiten Runde war ich schneller als vorher mit den Gummireifen vorn. Nach kurzer Zeit war ich jetzt sogar schneller als die Zwerge in vergleichbarer Konfiguration. Die beste Zeit war um fast zwei Zehntel schneller als mit Gummireifen auf der Vorderachse.

      Jetzt war es Zeit für die Moosgummireifen hinten. Vorne natürlich die harten Moosgummireifen ohne Versiegelung. Sofort war ich auf dem Zeitenniveau der schnellsten Zwerge. Ich konnte 20 Runden in einem Zeitfenster von nur einer Zehntel Sekunde fahren. Wird interessant wie sich das am Samstag im Renngeschehen zeigt.

      Nun war es Zeit noch etwas zu versuchen. Nach diversen Kontakten und Informationsaustausch wollte ich mal sehen was der Escort mit 13 Volt veranstaltet. Konfiguration Moosgummireifen rundum und los. Wow, jetzt reißt er plötzlich an und verhält sich etwas ruppig. Erst den Regler etwas nachstellen. Jetzt passte es. Ich war noch mal um 1,5 Zehntel schneller als mit 12 Volt. Jetzt war er aber auch nicht mehr so Narrensicher wie mit 12 Volt. Er kommt jetzt schon mal auf zwei Rädern um die Kurve oder macht einen Purzelbaum. Ich konnte aber viele Runden nacheinander um über eine Zehntel schneller fahren als mit den Zwergen. Der Grenzbereich ist aber aufgrund der hohen Haftung der Moosis etwas kniffliger.
      Das machte mich neugierig wie er sich bei 13 Volt mit Gummireifen hinten und den harten unversiegelten Moosgummireifen vorne benimmt. Also umbauen und ab die Post. Und was soll ich sagen, Hammer, einfach nur geil :thumbsup:
      Schnell (über zwei Zehntel schneller als mit 12 Volt) aber sehr ruhig und sicher mit gut kontrollierter Driftneigung. Total genial, leider hatte ich nicht mehr Zeit. Sonst würde ich jetzt noch an der Bahn stehen. Nach der Erfahrung würde ich sagen, er ist eine andere Klasse als die Zwerge. Aber er wird mit 12 Volt am Samstag zum Rennen antreten und wenn es noch rechtzeitig klappt wird das der Test der neuen harten konischen Vorderreifen von Frankenslot. Wenn Michael und die Post schnell genug sind :thumbup:
      Beste Grüße,

      Ecki



      Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagrecht zum Ohr hin abfliessen (Walter Röhrl) :D

      spf-mittelhessen.de/

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    • Vau Acht wrote:

      Es sei denn, man versteht die längliche Öffnung im Chassis unter der Hinterachse als Aufforderung von BRM, doch einfach mal ein Zwergenfahrwerk mit Camber-System hinten einzubauen,
      Hau mal rein.......... Mit dem Gedanken spielte ich auch bereits kurz.
      Ich wage mal ein Fazit vorwegzunehmen:

      Ich behaupte, dass die Kreuzgelenkachse KEINEN Vorteil im Fahrverhalten bietet, aber einen Nachteil im etwas schlechteren Wirkungsgrad hat, bezogen darauf, wie die Motorleistung auf die Piste gebracht wird.

      Ich durchfahre bei gleicher Spannung selbst die Spitzkehren in der gleichen Geschwindigkeit, wie mit NSU und Mini. Soll heißen, dass der Escort bei gleicher "Gutmütigkeit" der flotteste meiner drei BRM ist.
    • Hallo an alle Interessierten,

      das Wochenende ist vorbei und somit auch der erste öffentliche Auftritt eines BRM/TTS Escort MK1 bei einem Rennen.

      Daher werde ich wie versprochen versuchen euch meine Eindrücke als Fahrer und die der Beobachter zusammen zu fassen und so rüber zu bringen damit es euch was nützt.

      Vorab also grundsätzliches zum Auto :

      Er ist im zum größten Teil angetreten wie er aus der Box gekommen ist. Bis auf zwei Änderungen. Die eine hilft dem Schrauber. Ich habe die montierten Hülsen für den Wackel getauscht gegen die von den Zwergen die ja kpl. mit Mutter sind. Ich habe zwar einen passenden Steckschlüssel für die Stopp Muttern aber da die Hülsen innen 2,5 mm Durchmesser haben und die Schrauben nur 2 mm nervt mich das Gefummel zum ausrichten. So ist es einfacher. Egal ob mit oder ohne Steckschlüssel.
      Das zweite kann man durchaus auch als Tuningmaßnahme bezeichnen. Ich habe die originalen Vorderräder aus Gummi mit Profil getauscht gegen die neuen PU Vorderräder mit Konus von Frankenslot. Der Michael war so gut und hat mir schon rechtzeitig zum Rennen einen Satz geschickt, so das ich die hier auch mit getestet habe. Auf der Hinterachse waren Moosgummireifen montiert wie sie auch auf den Zwergen bei uns gefahren werden. Durchmesser der Hinterräder 22,5 mm. Die Vorderräder mit den Reifen von FS hatten 22,9 mm Durchmesser.

      Ich hatte zwar auch einen Satz Räder mit harten Moosgummireifen vorbereitet für die Vorderachse. Aber das ist ja nicht jedermanns Sache und die fertigen Räder aufziehen, das kann jeder. Ist also für Leute die keine Schleifmaschine haben ideal. Die originalen Vorderräder haben zumindest auf unserer Holzbahn auch nach einer Überarbeitung allerdings nicht versiegelt leider zu viel Gripp. Im Originalzustand sind Sie unrund und zu weich so das sie auf der Felge wandern wenn man das Auto im Rennbetrieb richtig ran nimmt. Um also die originalen Räder zu verwenden müßte man sich einige Arbeit damit machen. Die Konus Räder von FS zieht man einfach auf die Originale Felge anstelle der BRM Gummis, massiert sie etwas damit sie richtig anliegen und fährt. Die Reifen sind absolut rund und passen genau. Da muß man nix mehr nacharbeiten. Da die originalen Vorderräder auch in geschliffenem Zustand negativen Einfluß auf das Fahrverhalten nehmen kommen also die FS Reifen auf's Auto.

      Am Auto waren Achsen, Motor, Lager, Schleifer, Leitkiel (mit Feder), Getriebe und Kabel original. Der Heckunterboden war auch montiert. Das ergab für die Karo ein Gewicht von 43,5 Gramm. Das entspricht in etwa dem Gewicht eines Renault R8 und ist leichter als NSU oder Simca. Das Fahrwerk wiegt 91,3 Gramm ohne Gewichte. Knapp über dem Renault. Aber schwerer als Simca oder NSU.
      Da auch die Karosserie niedriger daher kommt als die Zwerge und die Spur vorne mit 72 mm und hinten mit 71 mm deutlich breiter ausfällt als bei den Zwergen sollte er besser liegen. Auch ist der Radstand mit 101 mm deutlich länger als bei den Zwergen. Länge läuft. :D

      Im Quali war es schon zu sehen das der Escort sich in den Verschiedenen Streckenabschnitten auch unterschiedlich verhält. Er zeigt also gegenüber den Zwergen ein anderes Fahrverhalten. Man muß seinen Fahrstiel etwas anpassen. Mehr noch als die Zwerge muß man ihn laufen lassen um schnell zu sein. Wenn man ihn ran nimmt fliegt er nicht gleich raus, aber das kostet Zeit. Die von mir im Training gefahrene Zeit lag im Mittelfeld der Zwergenzeiten. Startplatz 8 bei 18 Startern. Aber mir ist es nicht gelungen in der einem Minute eine richtig flüßige Runde zu fahren. Ich würde sagen 1-2 Zehntel wären noch drinnen. Aber dann fehlt immer noch 1-2 Zehntel auf die Schnellsten Zwerge.

      Wie sieht es im Rennen dann beim Zweikampf aus? Dankenswerter weise hat der Michael mir ordentlich dagegen gehalten und somit dafür gesorgt das ich nicht lässig Runden abgespult habe sondern im Racemodus fahren mußte. Zum Teil rundenlang nebeneinander. Das geht und sieht spektakulär aus. Besonders wenn der Escort zwischen den Minis und Fiat sich durch zwängen muß oder die Ihm beim Beschleunigen mal davon fahren. Was die möglichen Zeiten angeht wurde ich im Rennen bestätigt. Die schnellste gefahrene Runde im Rennen war schneller als die Trainingsrunde. Aber es waren nur 2 Hundertstel. Zeit 8,743 Sec. Im Zweikampf im Rennen ist er somit auch hier gut zwei Zehntel langsamer als die schnellsten Zwerge. Meine schnellste Runde mit dem Mini im Rennen war dann eine 8,504 Sec.
      Bei den 12 Volt die wir im Rennen mit den Zwergen fahren und die auch für den Escort vom Hersteller vorgesehen sind ist er aufgrund der längeren Gesamtübersetzung durch das größere Hinterrad eher träge im Antritt. Fahrfehler bringen ihn zwar nicht so schnell zum Deslotten, kosten aber viel Zeit da sie Geschwindigkeit kosten und er nicht so schnell wieder in Schwung kommt. Also nicht hart sondern zart fahren. Laufen lassen macht ihn Schnell und die Konstanz kommt dann von alleine. Wenn man nicht im Verkehr steckt kann man rundenlang fast die gleiche Zeit fahren. So genau lässt er sich steuern. Mit den exakt runden Vorderrädern liegt er an der Vorderachse sehr ruhig. Die Schmale Auflage sorgt für wenig Gripp auf den Rädern. Ein weiterer negativer Aspekt beim aggressiven Fahren ist, das er beim zu harten beschleunigen zum Stempeln in engen Kurven neigt. Das könnte bei den originalen Gummis oder PU Reifen sicher weniger sein. Je nach Gripp-Niveau und Bahn könnte es hier dann auch zum Überschlag kommen. Besonders gutmütig reagiert er auf Lastwechsel. Da ist bei den Zwergen Vorsicht geboten. Der Escort ist da so entspannt wie ZZ-TOP zu Ihrer besten Zeit. Nachdem ich einmal den Regler falsch gesteckt hatte war mir der Michael entwischt und ich habe versucht das wieder raus zu fahren. Dabei habe ich die Gutmütigkeit ausgenutzt bis an die Grenze und darüber hinaus. Das waren dann die zwei oder drei Abflüge im ganzen Rennen die ich mir selbst eingebrockt habe. Nach dem ich dann die Zügel wieder etwas gelockert hatte habe ich sogar noch etwas aufholen können aber für den Sieg in der Gruppe hat es nicht mehr gereicht.

      Zusammengefasst lässt sich sagen :

      1. Der Tausch der Vorderräder auf die konischen Vorderreifen von Frankenslot ist absolut zu empfehlen. Verschleiß an den Vorderrädern nach über 250 Runden im Rennbetrieb nicht messbar auch ohne Versieglung. Laufen sehr ruhig da 100% rund. Passen ohne weiteren Aufwand genau auf die Felgen. Gewicht fast ident mit den originalen Gummirädern (Differenz 0,1 Gramm).
      2. Die originalen Komponenten taugen für den Renneinsatz. Auch das Getriebe zeigt trotz dem gewohnt etwas höheren Geräuschpegel keine Abnutzungserscheinungen.
      3. Das Fahrverhalten ist als absolut gutmütig zu bezeichnen. Er könnte von seinen Rundenzeiten her zwischen den Zwergen mit fahren.
      4. Wenn man die Autos so betreibt kommen zum Auto nur noch einmal 4,10€ für die Reifen. Das war es :thumbup:

      Aber wenn man sie auf 13 Volt laufen lässt, machen Sie noch mehr Spaß und sind den Zwergen überlegen. Mal sehen, wir überlegen bei uns im Club ein Escort Einladungsrennen zu fahren. Da könnte man das ja mal austesten. Möglich wäre es vorerst den Escort zu den Zwergen zu erlauben. Ich sehe Ihn aber besonders nachher mit den weiteren Modellen die kommen sollen als eine eigene Klasse.

      Am kommenden Samstag ist das letzte Rennen der Saison der TTS Zwergenserie in Ferdi's Garage. Dort werde ich, wenn die Rennleitung einverstanden ist, das Ganze noch mal wiederholen mit Gummireifen hinten und auf C-Schiene.

      Ich halte euch auf dem Laufenden :thumbup:
      Beste Grüße,

      Ecki



      Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagrecht zum Ohr hin abfliessen (Walter Röhrl) :D

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    • Hi Ecki,

      schöner Bericht. Deckt sich zum Teil mit meinen Erfahrungen.
      Nun habe ich doch einmal Verständnisfragen ....
      1. Verhindern die konischen VR das Kippen des Vorderwagens?
      2. Wenn ja, wie liegen die Reifen dann noch auf?
      Bei meinen Escort habe ich den Sturz der VR nicht bereinigt und die Feder entfernt. Auf der C-Schiene habe ich da gerade Kontakt mit den nicht planen VR...
      Könntest Du da mal ein Foto auf einer Richtplatte nachreichen (oder verlinken, falls ich dies in den anderen Zwergenposts übersehen haben sollte)?
      3. Nimmt man den Escort dann nicht seinen spezifischen Charakter und könnte gleich ein normales Metallchassis drunterpacken?

      +++Beste Grüße,
      Ralph
    • Hallo Ralph,

      jetzt war der Michael schneller wie ich. Macht nix, auf seinen Fotos kann man das ja gut erkennen. Der Konus der Reifen beträgt 10 Grad, der Sturz soweit ich das mit meinen Mitteln messen kann max 4 Grad. Dadurch liegen die Reifen nur auf der Außenkante auf.

      Zu 1. Die Kippneigung und das aus dem Slot gehen wird deutlich weniger. Wobei ich die Hauptschuld in dem weichen Gummi der originalen Reifen sehe. Das die Reifen hier nur außen aufliegen reduziert den Rollwiederstand und der hervorragende Rundlauf beruhigt das Auto in den Kurven. Natürlich kann man sich Moosis oder auch die Originalreifen zurecht schleifen, ist aber aufwendig und man benötigt eine Schleifmaschine.

      Zu 2. Ich denke die Bilder erklären das. Die Reifen wiegen das Gleiche wie die Gummis aufgrund des Konus. Das bringt also keinen Vorteil. Ich habe die Reifen nach 250 Runden im Racemodus (Quali und Rennen) einer intensiven Sichtprüfung unterzogen. Es gibt ein minimales Tragbild. Das ist aber so fein und gleichmäßig das es auf einem Foto nicht zu sehen ist. Zeugt aber von der hervorragenden Qualität der Reifen in Punkto Geometrie und Haltbarkeit.

      Zu 3. Ganz klar "NEIN" er behält sin typisches Fahrverhalten schon bei. Wird aber berechenbarer im Handling. Ich denke so ist er hervorragend gerüstet um ihn mit 13 Volt zu fahren. Das macht ihn richtig spritzig und der Spaß beim Fahren steigert sich noch mal erheblich.



      Beste Grüße,

      Ecki



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    • Hi Ecki,

      Besten Dank für das Feedback.....werde dann wohl auch einmal die FS testen....

      /Ralph
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    • habt Geduld - die Tagesproduktion geht jeden Tag weg
      Händler wie Slotcardreams, Slotblog, Digital Racing etc. haben diese mittlerweile auch

      stelle ich 10 Paar ein, sind die im Nu wieder weg
      ich habe nur knapp über 30 Formen
      viele Grüße von der Slotcar-Factory

      slotmike
    • Eine Frage zu 1.) hätte ich: dass die Kippneigung reduziert wird, müsste doch auch (wenn nicht sogar maßgeblich) mit der größeren „Spurbreite“ zusammenhängen, die aufgrund des Konus den Auflagepunkt der Reifen um einiges weiter nach außen verschieben? Normalerweise liegen die Reifen schließlich auf der Innenkante auf, durch den Konus wandert diese Auflage aber bis kurz vor die Außenkante.

      Rundlauf und Härte des Reifens tun natürlich ihr übriges, aber eigentlich gilt ja je schmaler desto kipp und umgekehrt - oder?
    • Rein theoretisch sollten da höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich sein .....und ja, so sagt man.... :D
    • Vau Acht wrote:

      dass die Kippneigung reduziert wird, müsste doch auch (wenn nicht sogar maßgeblich) mit der größeren „Spurbreite“ zusammenhängen, die aufgrund des Konus den Auflagepunkt der Reifen um einiges weiter nach außen verschieben?
      Ich betrachte diese Diskussion auch nur von einem theoretischen Standpunkt aus und sehe das ebenso. Ist doch das gleiche, als würde man ganz schmale Felgen auf maximale Spurbreite mit O-Ringen montieren. Also simpel betrachtet ein maximaler Stützradeffekt, sieht aber halt eher wie ein richtiges Rad aus. Soll optisch halt immer noch so gut als möglich realitätsnah erscheinen.

      Hier wird meines Erachtens sowieso die Lösung füre ein erst selbst gemachtes Problem diskutiert. Die BRM/TTS Modelle werden in den Clubs ständig oberhalb ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit bewegt. Gerade auf diesen spiegelblank gewichsten Holzplatten!
      Irgendwann meldet die Physik sich immer wieder zurück und zeigt die Grenzen des Machbaren auf.

      Ich habe mir mal einige Videos angeschaut, von moosgummibereiften Minis auf Holzbahnen. Sieht beim rauskippen aus der Kurve genauso aus, wie bei zu hoher Kurvengeschwindigkeit mit den Hafthilfen-Geschossen. Urplötzlicher Abflug ohne erkennbare Vorzeichen. Geht oder fliegt halt ab! :thumbdown:

      Wäre es nicht überlegenswert die Reglements für diese Klassen so zu gestalten, dass die Autos wie geliefert auch gefahren werden? 12 V maximal und ansonsten, wie aus der Kiste?

      Dann wären die Voraussetzungen doch auch für alle gleich. Bei den Zwergen sollte doch die Optik eigentlich wichtiger sein, als die mit viel Glück maximal mögliche Rundenzeit.
      Für exzessive maximale Leistung gibts doch Klassen, bei denen die "Sportgeräte" optisch nur noch marginal an Autos erinnern. Wäre bei den Zwergen weniger da nicht mehr?

      Nur mal so ein paar Gedanken am frühen Morgen.............
    • Bazookajoe wrote:

      Wäre es nicht überlegenswert die Reglements für diese Klassen so zu gestalten, dass die Autos wie geliefert auch gefahren werden? 12 V maximal und ansonsten, wie aus der Kiste?
      Moin,

      genauso fahren wir das in der Slotwerkstatt. Für alle die gleiche Bedingungen. Der fährt dann halt besser mit einem Mini, ein anderer halt besser mit einem Simca.
      Und man muss nicht erst ewige Verbesserungsversuche starten.
      Und mir machen (allen anderen auch) die kleinen Dinger am Rande des rauskippen zu bewegen echt Spaß. :thumbup:
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    • Ihr fahrt auf Plastik?

      Auch wenn jetzt gleich der Lynchmob die Pferde satteln wird, sage ich es trotzdem:

      Für mich hat eine Holzbahn sowieso nichts mit dem zu tun, was ich mir unter dem spielen mit der Carrera-Bahn vorstelle. Für mich gehört dazu zwingend die Hartplastikschiene mit dem Mittelstreifen. Damit lassen sich doch auch tolle Streckenverläufe realisieren.

      Die Clubszene hat sicher ihre Berechtigung, aber ich halte die eben für eine ganz eigen Welt. Denn niemand wollte wohl ernsthaft mit einem Flexiflügel-Zweirad auf einer 20 m Heimbahn fahren. ;(

      The post was edited 1 time, last by Bazookajoe ().

    • Bazookajoe wrote:


      Denn niemand wollte wohl ernsthaft mit einem Flexiflügel-Zweirad auf einer 20 m Heimbahn fahren. ;(
      Wenn Du ausreichend Strom auf die Schiene bekommst, geht auch das......
      Keiner macht, was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit


    • Ich sehe es ähnlich, ich finde die Idee mit den Reifen vom Mike echt super.
      Vor allem, weil die bei den 1:24igern von C sehr gut funktionieren.

      Aber bei dem Escort macht man sich doch dann das typische, den Sturz an der Achse zu Nichte.

      @slotmike Hast Du harte PUs im Sortiment die auf die Felgen vorne passen, so dass man mit Sturz auf dem Escort fahren könnte?
      Ich weiß es wurde schon mit Moosis getestet, aber ab und zu steckt der Teufel im Detail.

      Dennoch im Anbetracht der Tatsache, dass alle mit Sturz fahren (Simca, NSU, etc.) fände ich es schade diesen beim Escort weg zu tunen.

      Sind am Sonntag den Simca und Escort gegeneinander gefahren, im OotB Zustand, soweit waren die nicht von einander entfernt, bei 12V.
      Stay tuned...
    • @Mobby

      Der Sturz bleibt ja erhalten - durch die um weitere 10 Grad konisch geschliffenen PUs wird lediglich die Spurbreite vorne vergrößert. Quasi als würde man nur noch einen O-Ring im selben Durchmesser wie die originalen Reifen am Außenrand der Felge aufziehen.

      Ich bin hin und her gerissen: einerseits finde ich das enorm clever - wann hat man sonst schon mal die Möglichkeit, die Spur zu verbreitern ohne... naja, ohne die Spur zu verbreitern, also das Außenmaß zu vergrößern?

      Andererseits verändert sich dadurch das originale Fahrverhalten, weil das Auto nun einen geringeren Hang zum kippen und deslotten bekommt.

      Ist halt wie bei jedem anderen Tuning auch: es verändert bzw. verbessert das Auto und man muss für sich überlegen, ob man das so möchte oder nicht. Ich werde die Reifen auf jeden Fall mal bestellen und ausprobieren, nur so kann ich mir wirklich eine Meinung bilden - im Moment ist das gedanklich ja nur Theorie, da muss dann auch mal noch die Praxis kommen.

      @Bazookajoe

      Sehe ich vollkommen anders, zumal es aus Holz wohl mehr private Heimbahnen als große Clubbahnen gibt. Ebenso wie es andere Systeme alternativer Hersteller ohne Mittelstreifen gibt oder Jungs und Mädels, die sich die Bahn bemalen, betupfen, lackieren oder bekleben. Die Spielarten sind manigfaltig und ich sehe keinen Grund, eine davon auf ein Podest zu heben und es als das einzig Wahre zu betiteln. Carrera mag der Marktführer sein und ich selbst hab auch eine C-Bahn, aber eins meiner großen Ziele im Hobby ist definitv irgendwann einmal eine Holzbahn zu bauen, selbst wenn sie nur einspurig sein sollte. Vielleicht nicht gleich morgen oder in naher Zukunft, aber irgendwann wird es passieren, da bin ich sehr zuversichtlich.