Nissan Skyline by Sideways [Vorstellung und Fahrbericht]

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    • Nissan Skyline by Sideways [Vorstellung und Fahrbericht]

      Warten und Geduld haben ist im Moment eh eine gute Übung und schön, dass es der Nissane Skyline Gruppe 5 von Sideways jetzt doch in die Shops geschafft hat und zur Auslieferung kommt.
      Der erste Eindruck, wenn man die Box öffnet: IST DER BREIT!

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      Dieser Eindruck wird durch die kantige Gesamterscheinung und den eckigen Einzug auf der Höhe der Türen unterstützt. Zudem spannt sich das Dach mit den Scheiben nicht in eleganter Kurve über die Karosserie, sondern es wirkt eher kompakt aufgesetzt und ebenso nicht gerade mit der neuesten Ausgabe eines Kurvenlineals gezeichnet. Aber das wussten wir schon vorher und ehrlich, wir wären enttäuscht, wenn Sideways an dieser Knackform etwas geändert hätte. So wie er ist, finden ihn die einen hässlich und andere gerade deshalb schon wieder schön. Die Breite des Wagens wird später noch ein wenig genauer betrachtet, denn da steckt Potential drin.
      An der Vorderachse sind Kunststofffelgen verbaut. Die Vorderachse selbst ist über Madenschrauben in der Höhe verstellbar. Die Hinterachse zieren Alufelgen, die mit den üblichen Madenschrauben im slot.it-Format gesichert werden. Lustigerweise sind die machen die Plastikfelgen an der Vorderachse fast mehr her, da sie außen recht hübsch mit Chromringen aufwarten und der innere Felgenstern schön in 3D daherkommt. Auf den hinteren Felgen wird das Felgendesign durch einen Aufkleber nachgebildet.

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      Die Frontlippe schiebt der Nissan weit nach vorne über den Asphalt. Angemessen böse und der leicht zusammengekniffe Blick aus den Scheinwerfer passt dazu. Für einen Lichteinbau ist vorne und hinten genügend Platz. Hinten ist es sogar Luxus und in den verbleibenden Platz passt immer noch eine Kiste Bier und ein Sack Zement. Problem: Das Zeug lagert dann gut hinter der Hinterachse und da wollen wir das Gewicht nicht unbedingt. Spiegel, Scheibenwischer und der seitliche Auspuff sind ansprechend nachgebildet.

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      Der Blick unter das Auto zeigt bekannt Technik. Der Motor als Anglewinder im Motorhalter, der sich an fünf Punkten mit dem Chassis verbindet. Ein Inlinermotorträger kann alternativ verbaut werden, aber das wollte ich noch nie. Die Verbindung zwischen Chassis und Karosserie wird über zwei Schrauben hergestellt. Für Hafthilfen gibt es zwei Montagepositionen. Einmal vor und einmal hinter dem Motor. Wie man hier sieht, sieht man nix, denn der serienmäßig vor dem Motor verbaute Magnet wurde direkt entfernt.
      Die Motorkabel sind sauber verlegt und der Motor selbst durch einen Halter verschraubt.

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      Nähern wir uns dem Thema Breite mal von oben und im Vergleich zum BMW M1 an. Der M1 wurde in einige Rennserien aus der Gruppe 5 verbannt, da er ab Werk zu überlegen war. Ich sage gleich, dass wir das in der Gäsbockheimbahnserie nicht gemacht haben. Das liegt aber daran, dass wir wohl nicht stark genug am Drücker sind und unser sehr simples Reglement das volle Ausschöpfen des Potential des Wagens verhindert. Egal auch.
      Wie man von oben erkennt, herrscht in Sachen Breite ein Unentschieden zwischen dem BMW M1 und dem Nissan Skyline. Was auch deutlich wird: Der BMW M1 ist deutlich kürzer.

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      Schaut man sich gerade die beiden Heckpartien an, wird aber auch das Potential des Skyline deutlich. Bei gleicher Breite an der Hinterachse von 65,4mm hat man beim Skyline die Möglichkeit die Hinterräder wirklich bis an die Außenkante der Karosserie zu stellen. Da ist von oben nichts zu sehen. Beim BMW M1 verhindert der Einzug der Karrosserie nach vorne zur Fahrerkabine das komplette auf "breit" stellen der hinteren Räder. Schon hat der Nissan einen Vorteil von 3 Millimetern. Eher als Nachteil kommt halt der längere Hecküberhang des Skyline daher. Zumindest bei meinen Vorlieben ist das so.

      Vergleich_2.jpg

      Übereinandergelegt stellt man fest, dass sich der vordere Überhang beim BMW und Nissan nicht unterscheidet. Im Radstand ist der Skyline ein wenig länger und auch die Distanz Leitkieldrehpunkt zur Hinterachse entscheidet sich um wenige Millimeter zugunsten des Japaners.
      Nach einem kleinen Schmierdienst bzw. eher einem Trockenlegen der Fettpackung am Getriebe kommt der Kantenrenner bei 11V auf die lackierte C-Schiene. Sauber und freudig dreht der Motor hoch und schiebt den Wagen mutig nach vorne. Das wird mit ein wenig Feinarbeit ein echter Kurvenräuber. Den Wackel nach eigenen Vorlieben einstellen und dann wird der Wagen viel Freude machen. DIe machte mir der Wagen schon mir den serienmäßigen Reifen. Unsere Serienreifen slot.it-P6 habe ich noch nichtmal aufgezogen.

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      Der rechtsgelenkte Wagen mit halb ausgebildetem Fahrer rennt mit halb geöffneten Scheiben um die Bahn. Ach ja: Bei Anlieferung ist der eher kleine Heckflügel unter der Box verstaut. Er wird über je zwei Pins pro Seite in die Heckflügelhalterung eingesteckt. Über die Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen. Der Wagen war extrem unwillig aus der Spur zu fliegen. Magentfrei kreiselt er sich eher aus dem Slot.

      Bleibt freudig und gesund
      Kelme - Pfalzrenner


      The post was edited 2 times, last by Kelme ().

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    • Grrmmmmpff..... Deine Berichte und Bilder sind echt zum *******! :thumbsup:
      Ich wollte doch keinen Sideways mehr....weil ich diese Flat6 nicht gebändigt bekomme, ohne die Reifen zu ruinieren (PU, Gummi, Moosies...egal)...
    • nein, ich habe schon genug Autos, nein, ich habe schon genug Autos, nein, ich habe schon genug Autos, nein, ich habe schon genug Autos …..

      cooler Bericht !
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    • Gestern habe ich den PT25 slot.it P6 20x11 auf die Hinterachse montiert.
      Der steht schon ein wenig fetter im Radhaus. Davon unabhängig mag ich den P6 und er ist Standardreifen in unserer Heimbahnserie. Der Performance des Wagens gewinnt Meiner Meinung nach damit nochmals. Der Motorhalter blieb unverändert.

      PT25.jpg

      Was ich bisher nicht erwähnt hatte: Die Verbindung zwischen Schleifer und Motorkabel wird durch eine Madenschraube gesichert. Da gab es den ersten Bruch der Benzinleitung. Als Ersatz wurden jetzt Hülsen verbaut.
      Kelme - Pfalzrenner


    • Danke für den tollen Bericht! Die PT25 werd ich demnächst auch aufziehen!
      Frohe Ostern
      Gruß Börni
    • Ha ha der Schriftzug unter dem linken Scheinwerfer ist ja geil happy_004 . Auf deutsch Backstein oder Ziegelstein , passt voll zum Auto :thumbsup: .

      Gruss Ralf

      :auto25: :auto3:
      "Der 2. Platz ist eine Ehrentafel auf der Damentoilette"
    • Aiiii Kelme,
      Dein Bericht macht Lust auf mehr.
      Bin ja einer von denen die die Kiste so hässlich finden dass sie schon wieder schön ist :)
      Er wirkt auf mich als wäre er in einer Hinterhofwerkstatt von Motorsportenthusiasten zusammengedengelt worden.
      Sehr geil!
      Da ich im Moment genügend Projekte am Start habe muss der Nissan noch ein Weilchen warten.
      Gruss
      Und schöne Ostern
      Jürgen
      der "Ritzelburgring"

      ...und was ist Dein Projekt?
      freeslotter.de/index.php?page=Thread&threadID=74358


    • Kelme, wie man an deinem Frontschnüffelfoto sieht, ist dein Nissanchassis krumm wie eine Banane. Meins hing genau anders herum. Bei mir waren es vorn allein 2,5mm, bei dir wird es ähnlich sein.

      Ich würde dir empfehlen, alle Komponenten abzubauen und dem Japanerchassis ein "Über-Nacht-Heißwasserbad" zu gönnen. Dann läuft er richtig.

      rednax
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    • Hallo zusammen,
      toller Bericht, aber warum sollte man den M1verbannen, so ein tolles Auto.
      Laut Sideways Gr. 5 Reglement wird der doch über die Übersetzung eingebremst, was fantastisch funktioniert.
      Hier ist ein Link zum Reglement und der BoP, in der die Neuen auch noch eingepflegt werden.

      Reglement und BoP
      __________________________________________

      Bis dann mal !!! :rallye:

      Gruß,

      Michael

      der “Slotbahnschleicher“ :coffee: 8|

      Dualbetrieb Heizer :rock:

      BRO, “The Racing BROthers“

      HvK, die "Hölle von Kölle" Homepage
    • Racing Streethawk wrote:

      der Schriftzug unter dem linken Scheinwerfer ist ja geil
      Hängt ja mit dem Sponsor "Pretoria Brick" zusammen.


      Kelme wrote:

      Auf den hinteren Felgen wird das Felgendesign durch einen Aufkleber nachgebildet.
      Das sieht echt grausam aus. Warum spart man da wieder ein paar Cent anstatt wie bisher bei jedem Fahrzeug vernünftige Felgeneinsätze einzusetzen.

      Ansonsten schöner Bericht, Kelme. :thumbup:
    • Der Nissan hatte hinten die Aeroscheibenaufsätze mit dem BBS-Sternaufdruck. Die Slot.it-Aeros sind zwar schöner und in der Mitte auch mit dem notwendigen Loch ausgestattet, der Sternfelgendruck hätte aber genauso "mies" aussehen müssen. Das Vorbild war einfach hässlich. Und das macht es ja wieder cool...
    • rednax wrote:

      Kelme, wie man an deinem Frontschnüffelfoto sieht, ist dein Nissanchassis krumm wie eine Banane. Meins hing genau anders herum. Bei mir waren es vorn allein 2,5mm, bei dir wird es ähnlich sein.
      ...

      rednax
      Das prüfe ich wirklich mal, habe aber einen anderen Verdacht. Die Kabel vom Leitkiel zum Motor sind großzügig in der Länge bemessen. Ich hatte wohl nicht aufgepasst und schon hatte sich das Kabel einseitig zwischen Chassis und Karosserie verklemmt.
      Kelme - Pfalzrenner


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