Carrera 132 DTMler Vorderreifen versigelen?!

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    • Carrera 132 DTMler Vorderreifen versigelen?!

      Moin...

      Ja, ich weiß, altes Thema und doch so viele Threads dazu...ich möchte trotzdem bitte nocheinmal nachhaken... :saint:

      Unsere Bahn steht jetzt wenige Tage fahrbereit und die Family hatte schon ihren Spaß, da denkt der Papa schon an simples Tuning.
      Die Reifen bleiben vorerst standard, also was OOTB drauf war (welche Ortmänner brauchen die DTMs eigentlich :whistling: ?) und ich könnte
      mir vorstellen das eine Vorderradversiegelung schonmal gut wäre.
      ABER...wir haben keine Schleifmaschine und ich möchte auch erstmal ohne auskommen...denn zum Thema Versiegelung und anschließendes Schleifen habe ich schon viel gelesen.

      Wie muss ich denn am besten versiegeln, ohne schleifen zu müssen? Tropfen Sekundenkleber drauf und einfach mit nem Tusch verteilen, oder doch lieber Nacgellack?

      Danke Euch schonmal.. :thumbsup:
      Beste Grüße, Michael...

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    • Hallo,
      Du wirst jetzt tausend Meinungen dazubekommen... von versiegeln ist unnötig über Umbau des kompletten Fahrzeugs über schleifen ist unumgänglich....usw.
      Mit Nagellack kannst Du erste Versuche machen, klappt ganz gut wenn man es dünn aufträgt. Ersatzreifen kosten nicht die Welt wenn was schiefgeht.
      So lange Du es bei allen Autos gleich machst ist die Methode egal.
      Nagellack ist anfangs einfacher zu verteilen / verarbeiten als Sekundenkleber.

      Soweit meine Meinung.

      Gruß, bowser69
    • Ganz ehrlich? Der Aufwand im Versiegeln der Vorderreifen ohne Schleife steht in keinem Verhältnis zum Nutzen, den das Versiegeln in der aktuellen "Tuning- & Erfahrungsstufe" mit sich bringt. Solange die Magnete noch drin sind, bringt das eh nicht wirklich was und eigentlich ist das Versiegeln so ziemlich das letzte i-Tüpfelchen, dem man sich widmet, wenn man das Auto laufruhiger und schneller bekommen möchte (wobei versiegelte Vorderräder auf einer normalen u d überschaubaren Heimbahn den geringsten Einfluss auf bessere Rundenzeiten haben).

      Andere Schritte bringen da deutlich mehr, als da wäre das Schleifen der Reifen, der Umstieg auf PU und der Umbau der HA auf Alus, KuLas, Stahlachse und ein geschraubtes Zahnrad. Dann kommt die VA dran, was aber ohne RSM wirklich aufwändig und vom Erfolg her eher fragwürdig ist - so sauber und rund, wie mit einer Maschine bekommst du die Räder als Anfänger einfach nicht und nur dann bringt das alles auch was. Darum würde ich auch die VA gegen Alus, KuLas und Stahachse ersetzen und passende Zerogrip-Reifen aufziehen, die man nicht versiegeln muss. Dann hast du zumindest das erreicht, was Sinn der Sache ist: ein ruhig laufender Vorderwagen und Reifen mit ohne Grip und Stützfunktion in der Kurve.

      Aber eigentlich solltet ihr euch erstmal mit dem Fahren ohne Magnete beschäftigen, das wäre Schritt 1 (und das ist bereits ein eher frustrierender, weil erheblich langsamerer und anspruchsvoller - aber da merkt man dann erstmal, wie sehr die Magnete doch die Mängel der Carrera-Fahrwerke und -Reifen kaschieren). Dann der Umstieg auf vernünftige Reifen, anschließend ist das Fahrwerk dran - und erst dann beginnt das eigentliche Tuning und die Jagd nach den letzten Zehnteln, denn alles davor ist lediglich eine Optimierung des Fahrverhaltens: entkoppeln der Karo, Wackel, Lexan-Inlet, Lexanscheiben und - jetzt kommt's dann - verbessern der Reifen mit einer RSM (hinten Konus und Flankenrundung, vorne versiegeln).

      Fang am besten mit nur einem einzigen Auto an und vergleiche, wie es sich schlägt gegen eins im Originalzustand mit Magneten. Du wirst es mit dem normalen Motor zwar in keiner atuningstufe schlagen können, aber du siehst aehr gut, wie es immer besser wird und wie es sich immer besser fahren lässt. Und dann erkennst du auch schnell den Sinn des Ganzen: auch wenn das Auto nie mehr so schnell wird, wie mit HH macht das Fahren doch ungleich mehr Spaß - und nur darum geht es ja beim Slotten, den Spaß am Fahren! ^^
    • Einen gewaltigen Effekt der kaum was kostet ist das schleifen der HA mit der Brettchen-Methode..Die Wagen fahren in der Kurve sehr viel schneller als vorher, benötigt wird nur etwas Schleifpapier für kleines Geld. Ich fahre meine neuen Autos erstmal ootb um dann die Ha zu schleifen und mit etwas Klebeband sauber zu machen. Gehe dabei von 120er über 240, 320, 400, 600 zu 1000er Schleifpapier, dann die Kanten runden bzw etwas brechen und mit Klebeband( ich nehm Kreppklebeband) die Reifen sauber machen. Ich konnte eine weitere Verbesserung bei Einsatz von Ballistol an den Gleitlagern feststellen. Nächster preisgünstiger Schritt war bei mir das tieferlegen der Karo mit unterlegen von gefaltetem Papier unter die Lager. Die Karo kann man mit Hilfe eines Dremels vor dem wiederaufsetzen von unnötigen Ballast befreien. Das mit dem Wackel der Karo geht bestimmt auch professioneller aber wenn die Karoschrauben nicht komplett fest angezogen werden sonder nach "fest" wieder etwas zurück kann die Karo sich etwas bewegen, hab mal mit etwas(sehr wenig!) ganz weichem Schaumstoff zwischen Karo und Chassis festgestellt das immer noch Wackel da ist aber das ganze leiser ist.
      An die VA hab ich mich noch nicht rangetraut, weil keine RSM.
      Gruß, Oliver.
      :egypt: Ein Auto hat dann genug PS wenn du Angst hast einzusteigen :rallye:
    • als ich angefangen habe, bin ich auch ohne Magnet mit geschliffenen Ortmännern gefahren. Also Hinterräder schleifen bringt viel am Anfang. Egal ob brettchenmethode oder RSM (die kam bei mir nach 2 Jahren erst). Nach der HA hab ich dann die VA mit Nagellack versiegelt. Brachte nicht viel, weil die Reifen unrund waren. Hab trotzdem einen kleinen Effekt gemerkt. Mittlerweile habe ich dank RSM die Vorderräder rund und neu versiegelt. Nutze immer noch Nagellack. Was @Vau Acht schreibt ist schon deutlich über Anfängerniveau und bringt nur noch die letzten 100stel. Fang erst mal mit HA schleifen an, dann Nagellack auf die VA und arbeite dich Schritt für Schritt weiter. Ich finde Nagellack in der Verarbeitung einfacher und bei uns machen das alle so.
      Gruß
      Daniel
    • @odenwaldsloter

      Was meinst du, welche Verbesserung du erst erfährst, wenn du das Ballistol auch mal auf den Reifen verwendest! :thumbup:

      => die Lauffläche der angefahrenen oder geschliffenen Hinterreifen mit Ballistol einmassieren und ne Viertelstunde einwirken lassen - dann die Reifen mit nem Tuch so trocken wie möglich reiben und ein paar Mal mit Klebeband abziehen - ein paar moderate Runden fahren, danach die Reifen nochmal abziehen - Gas geben, den Grip genießen und darüber staunen, dass ein paar Tropfen Öl genügen, um sämtliche Bestzeiten zu pulverisieren

      Funktioniert übrigens auch bei PU, wenn die gut angefahren (oder besser noch überschliffen) sind, die Rundenzeiten verbessern sich dann aber nur um ein oder zwei Zehntel und der Effekt hält bei Weitem nicht so lange an, wie bei Gummireifen.

      Noch kurz zur Brettchenmethode: 300er oder 400er-Papier reicht zum Überschleifen der originalen Reifen, diese Feinabstufung von 120 bis 1000 ist eigentlich nur Voodoo, die mehr dem Motor schadet und die Reifen unnötig abnutzt, als dass sie auf einer rappeligen Carrera-Plastikschiene wirklich was bringt. Ist zumindest meine Erfahrung, aber natürlich muss das jeder selbst für sich rausfinden und ist nur eine von den tausend Meinungen, die @bowser69 schon angesprochen hat. :D
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    • Hey Sascha,
      diesbezüglich wollte ich dich eigentlich mal direkt anschreiben, aber gerne auch hier...habe mich das bisher nicht getraut da Ballistol ja ein Schmiermittel ist...das verbessert tatsächlich die Haftung???
      Gruß, Oliver.
      :egypt: Ein Auto hat dann genug PS wenn du Angst hast einzusteigen :rallye:
    • Holla die Waldfee!
      Habe eben von meinem Neuzugang (AMG GT3) die HA geschliffen und mit Ballistol behandelt.

      KRANK! happy_004 :rock:
      Ich bin auf Anhieb, ohne großartiges Einfahren oä. ca 1s schneller wie der alte Rekord...von 5,1s auf 4,2s. :applaus: ..und wie gesagt...einfach losgebrettert!
      Herzlichsten Dank an Sascha für den Ballistol-Tip! :daumen2:
      :egypt: Ein Auto hat dann genug PS wenn du Angst hast einzusteigen :rallye:
    • Tja, voll krass, aber was hat das Ballistrol auf den Hinterrädern mit der Frage nach versiegelten Vorderreifen zu tun?
    • Moin...

      OkiDoki, vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Erfahrungsberichten...ich dachte tatsächlich die Vorderreifen "einzuschmieren" wäre so das "Erste" was man machen sollte.
      So kann man sich irren...das mit dem Spiel/dem Wackel hab ich schon gelesen, das werde ich verfolgen, evtl. auch Frankenslot Leitkiele UHND dann de Magneten raus.

      DENNOCH...bitte eine Frage, welche Ortmänner passen denn jetzt für die DTM-Renner UND müssen die zwangsläufig/tatsächlich auch geschliffen werden,
      geht da nix OOTB?

      Das mit dem "Brettchenschleifen" wird zudem auch meine nächste Anschaffung werden...Dankööö :thumbsup:
      Beste Grüße, Michael...

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    • Schau mal hier kannst du die richtigen Reifen finden:
      gokarli.de/Ortmann-Reifen-1-32
      Ähnlich wird das auch woanders funktionieren.
      Gruß Oliver.
      :egypt: Ein Auto hat dann genug PS wenn du Angst hast einzusteigen :rallye:
    • Oder du nimmst die DTM-PUs von FS (88222) die müssen nicht geschliffen werden ---> Klick
    • Ah, interessant...und die dann einfach aufziehen auf die Standard-Felge (kleben?), Magnete raus, Blei rein und alles ist gut für die Heimbahn? :rolleyes: :love:

      Supi :thumbsup:
      Beste Grüße, Michael...

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    • Nö, sind ja Stegfelgen, da musst nichts verkleben. Vielleicht mal kurz auf 300 Schleifpapier den Glanz runterschleifen (überschleifen), aber den kannst in 100 bis 150 Runden auch einfach "runterfahren" - möglichst ohne Zeitmessung: nagelneu haben die Reifen einen Monstergrip, mit dem du jede Bestzeit toppst, bei der aber auch die Autos zum Stempeln neigen.

      Solange die Reifen glänzen sind sie einfach noch (zu) neu, erst wenn die Lauffläche matt ist, haben sie ihren Sollzustand erreicht. Dann ist immer noch genug Grip da, aber das Auto lässt sich auch im leichten Drift bewegen und wird kontrollierbarer. Die Zeiten der Reifen im Neuzustand erreichst du trotzdem nicht mehr, was als Anfänger erst mal verwirrend ist. Darum mit gezeiteten Runden am Besten erst anfangen, wenn die Reifen eingefahren sind und ihr Soll erreicht haben.
    • Moin....
      Alles klaro Sascha, vielen Dank...ich habe dennoch eine weitere Frage, evtl. etwas allgemeiner.

      Wir fahren ja jetzt noch die Standard-Reifen, die Stauben voll, dann zieht man sie ab mit Klebeband.

      Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal in der SRIG Lünebrurg gesehen, das die vor Fahrtbeginn ein vorbereitets Schwammtuch (in kleinere STücke geschnitten) leicht feucht unter die Räder gelegt haben
      und kurz angedreht hatten..somit verloren die Reifen auch ihren Dreck.

      Ich finde das sogar etwas effektiver was die Sauberkeit der Pneus angeht 8o ...ODEEEER...gibt es da einen Haken den ich noch nicht kenne???

      Gibt´s da eigentlich nen "Kurzen" wenn das feuchte Tuch die Leiter brückt, oder ist das zu wenig? :huh:
      Beste Grüße, Michael...

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    • Och, das ist doch letzten Endes eh alles nur eine Glaubensfrage. Die einen putzen mit nem feuchten Schwammtuch, andere legen vor Rennbeginn ein 300er Schleifpapier auf die Bahn und geben kurz Gas, der nächste hängt sich zwei Streifen Klebeband ans Fenster und zieht kurz drüber und dann gibt es auch noch die, die auf die Fusselroller des gelb-blauen Teelicht- und Fleischbällchen-Händlers aus Schweden schwören.

      Was davon besser ist? Keine Ahnung, ich nehm das billigste "Spacetape" das ich finden kann, dreh es auf der Rolle nach links und zieh die Reifen drüber. Aber was auch immer ich bisher gemacht hab: nach ein paar Runden sind alle Reifen wieder gleich dreckig, je nach Zustand der Bahn. Von daher sollte man das nicht überbewerten sondern lieber schauen, dass man sauber und fehlerfrei seine Runden zieht - nur wer im Slot bleibt, kann auch mit dreckigen Reifen gewinnen.

      Dass es einen Kurzen gibt, glaub ich aber nicht. So alle vier bis sechs Monate häng ich ein nebelfeuchtes Mikrofasertuch an ein Slotcar und fahr damit ein paar Runden über die Bahn - da war noch nie was.
    • BITTE LÖSCHEN...DOPPELPOST :/
      Beste Grüße, Michael...

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