Digitalbetrieb mit separater Fahrspannung pro Spur

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    • Digitalbetrieb mit separater Fahrspannung pro Spur

      Hallo zusammen,

      ich möchte nun doch hier nochmal unsere neuste Bastelei vorstellen, da diese für den einen oder anderen ja vielleicht interessant sein könnte.

      Die Motivation für das Projekt war flexibel auf den unterschiedlichen Speed der einzelnen Spuren reagieren zu können. Nach meiner Erfahrung kristallisiert sich - trotz Spurlängenausgleich - immer eine schnellere Spur heraus.

      Die Idee: Die Fahrspannung je Spur getrennt einstellen ohne das digitale Steuersignal zu verändern. Damit ist man in der Lage den Speed der einzelnen Spuren flexibel anzupassen.
      Man fährt auf den Spuren also mit einer Spannungsdifferenz, so dass die Rundenzeiten vergleichbar sind.

      Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Spuren - wie beim Analogbetieb - getrennt sind, um dann die einzelnen Spuren über ein separates Netzteil mit der gewünschten Fahrspannung zu versorgen. Das Digitalsignal wird dann auf die Fahrspannungen modelliert.

      In der Theorie alles ganz einfach - allerdings muss das Digitalsignal auch "sauber" übertragen werden damit zu keinen Störungen kommt.

      Hierzu haben wir einen Booster konzipiert der und er Lage ist das Digitalsignal auf zwei separate Fahrspannungen zu modellieren. Zudem kann das Digitalsignal auch zu einem weitern Booster durchgeschleift werden, so dass man auch mehr als zwei Spuren mit separater Fahrspannung versorgen kann.

      Hier sieht man den Booster in der Draufsicht.
      Im oberen Teil erkennt man die Spannungsversorgung und im unteren Teil die Einspeisung des Digitalsignals

      Booster_Draufsicht.jpeg

      Die Anschlüsse der Netzteile bzw. der Ausgänge im Detail.

      Booster_Spanungsversorgung.jpeg

      Und der Anschluss des Digitalsignals mit Kontroll-LED's und der Option das Digitalsignal zu einem zweiten Booster durchzuschleifen.

      Booster_Digitalsignal.jpeg

      Wir haben unseren Prototypen jetzt schon fleissig getestet und konnten bei unserem Setup bisher keinerlei Fehlfunktionen feststellen und sind daher sehr optimistisch hier eine funktionierende Lösung entworfen zu haben:-)

      Gruß Carsten
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    • Hi,

      Das ist ja eine spannende Angelegenheit! :yes2:

      Ein, zwei ... Fragen habe ich jedoch.
      Viele modifizieren die CU mit leistungsfähigereren Schalttransistoren zum Stecken.
      Wenn Euer Bauteil schon Booster heißt, habt Ihr dann leistungsfähigere Transistoren verbaut?
      Kann man die Stecken?
      Brauchen/haben die Kühkörper?
      Sind die Leiterbahnen gleich mit für die höheren Leistungen mit ausgelegt?

      Dann wird es aus meiner Sicht her gefühlt rundherum ein rundes Modul ...

      Wie seht Ihr das?

      Danke Euch!
      :winke2: The only difference between men and boys is the price of their toys.
    • Sieht ja schon interessant aus. Wie stellt man die Spannung ein? Oder geschieht das am Netzteil?
      Wie sieht es mit dem Feedback von z. B. der tankschiene zur cu aus?
    • Hallo MiMiMi,

      ja, die Transistoren sind wesentlich leistungsfähiger. Die vertragen min. 15A, so dass wohl meist das Nerzteil der limitierende Faktor ist. Aber auf deine Fragen konkret zu antworten: Nein, die Transistoren kann man bei dem jetzigen Prototyp nicht stecken und ein Kühlkörper ist auch nicht verbaut.

      Nach unsere Einschätzung ist die Dimensionierung auf jeden Fall ausreichend.

      Gruß
      Carsten
    • quotschmacher wrote:

      Sieht ja schon interessant aus. Wie stellt man die Spannung ein? Oder geschieht das am Netzteil?
      Wie sieht es mit dem Feedback von z. B. der tankschiene zur cu aus?
      ...die Spannungen stellst du direkt an den Netzteilen ein. Das Feedback funktioniert natürlich nicht mehr direkt.
      Dazu muss man die entsprechenden Sensoren (wieder) mit der CU verbinden oder XP nutzen.

      Gruß Carsten
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