Leitkiel für Carrera 132 aus dem 3D-Drucker

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  • Für ein ein leichtes Chassis mit Lexan Karosserie hab ich mal ein LK in Polyamid (SLS Druck) drucken lassen. Hat gehalten und funktioniert.


    Du hast eine spezielle Anwendung dafür? Normalerweise sind die LKs von FS tief genug im Slot der Carrera Schiene. Weshalb sich meiner Meinung nach das Drucken von LKs nicht lohnt.

  • Moin,


    ich habe so auf den ersten Klick den hier gefunden:

    https://www.thingiverse.com/thing:4732808


    Getestet habe ich den noch nicht ... kann ich aber am WE mal machen.


    Cappy

  • Vielen Dank für Eure Antworten.

    Die spezielle Anwendung sind Musclecars von C, speziell der Ford Mustang GT '67 und nicht ganz so schlimm Dodge Charger 500 und Ford Torino. Die Autos haben bei mir eine extreme Kippneigung die ich ihnen gerne abgewöhnen möchte. Die Grundbedingungen sind natürlich nicht besonders gut (recht schmal und hoch), aber selbst mit 50 Gramm Blei unter dem Chassis sind die noch nicht schön zu fahren. Und das ist einfach zu viel Blei.

    Bei der Leitkielaufnahme hat C aber richtig gepatzt! Die ist einfach 3mm zu hoch. Deswegen taucht der LK nur zur hälfte in den Slot.

    Ein neues Chassis oder Lexan Inlet möchte ich eigentlich nicht verbauen.

    Deswegen dachte ich der LK ist vll. der beste Punkt um anzusetzen.

    Leider habe ich weder einen 3D-Drucker noch den Hauch einer Ahnung.

    cappy0815 Der sieht doch eigentlich ganz gut aus...

    Ich habe echt keine Ahnung wieviel Aufwand das ist sowas zu drucken oder wie hoch die Kosten für so ein Teil sind.

    Wenn Du das auf Dich nehmen magst wäre ich Dir natürlich super Dankbar dafür! :thumbsup:

    Kann man diese Druck-Dateien noch bearbeiten? Ist das viel Aufwand? Welche Software braucht man dafür?

    Fragen über Fragen... ?(

  • ... ich werde zum Wochenende mal einen drucken und in einen meiner Standard-C-Autos stecken.

    Dann poste ich Fotos.

    Ggf. komme ich auch dazu das am Samstag mal zu testen.


    Wenn Dir die Bilder und Berichte zusagen, kann ich dir gerne ein paar Drucken.

    Die Kosten bewegen sich im Bereich vom Briefporto.


    Ggf. könnte ich mich mal ransetzen und selber welche Zeichnen.

    Wen ich Dich richtig verstehe, müssen originale C-Kiele etwa 3mm tiefer sein?


    ... sowas wie FS-Kiele haste probiert, wie slottolution vorgeschlagen hat?


    Cappy

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  • Die spezielle Anwendung sind Musclecars von C, speziell der Ford Mustang GT '67 und nicht ganz so schlimm Dodge Charger 500 und Ford Torino. Die Autos haben bei mir eine extreme Kippneigung die ich ihnen gerne abgewöhnen möchte. Die Grundbedingungen sind natürlich nicht besonders gut (recht schmal und hoch), aber selbst mit 50 Gramm Blei unter dem Chassis sind die noch nicht schön zu fahren. Und das ist einfach zu viel Blei.

    Bei der Leitkielaufnahme hat C aber richtig gepatzt! Die ist einfach 3mm zu hoch. Deswegen taucht der LK nur zur hälfte in den Slot.

    Da würde ich jetzt anders herangehen und dazu findest hier im Forum auch viel dazu geschrieben.

    - Vorderreifen versiegeln, damit sich das Fahrzeug nicht über die VA kippen kann bzw. nicht erleichtert wird

    - Fahrerinlay und Scheibe gegen was Leichteres tauschen.

    - Reifen/Felgen/Höhe der Achse so auslegen, dass der Schleifer schön auf der Schiene aufliegt.

    - Karosserie tiefer legen

    - LK von FS oder SI

    - Blei ganz am Schluss zum trimmen. Aber keine 50g!, das klingt nach deutlich zu viel. Eher max. 10.


    Dein Fahrzeug hat jetzt ca. 150g? Da wäre ich mir unsicher, ob das ein FDM gedruckter LK aushält. Meine Erfahrungen basieren auf Fahrzeugen mit unter 60g.


    Gruß Alex

  • Nur mal so eine Frage..... wenn der Leitkiel tiefer sitzt, ändert sich doch nicht der Schwerpunkt oder das Kippmoment der Wagen, oder?

    Wenn die selbst mit 50g aus dem Slot kippen, dann würde ich mal behaupten wollen, dass Du den Ballast nicht optimal platziert hast....

  • Vorderreifen sind versiegelt.

    LK von FS hat nicht viel gebracht.

    Andere / kleinere Reifen sieht doof aus.

    So gravierende Umbauten wie anderes Chassis, Scheiben, Inlay oder Karo tiefer legen möchte ich eigentlich nicht...vll. als allerletzten Ausweg bevor die nur noch im Regal versauern.

    Mir geht's auch nicht darum die Amis schnell zu kriegen, nur sicher im Slot ;) . Bahnrekordhalter werden die bei mir wohl niemals.

    Ja, so um und bei 150 Gramm kommt hin.

    Wenn die nicht mehr kippen sondern eher driften sollten die evtl. nen stärkeren Motor bekommen.

    Also fast wie die 1:1 Vorbilder. :D

  • Ich hatte gehofft durch den tieferen LK werden die einfach in den Kurven besser geführt. ;(

    Das Gewicht ist unter dem Chassis. Also so tief wie möglich. Und so weit aussen wie möglich. Wobei bei dem Gewicht sind das ganze Platten.

    Ich hab da recht viel rumexperimentiert. Z.B. Gewicht auch hinter die Hinterachse um sie ans driften zu kriegen...dadurch wird aber der LK wieder entlastet...iwie doof und kontraproduktiv....

    Dabei wollte ich doch einfach nur von den Magneten weg ;(

  • Darf ich ganz vorsichtig darauf hinweisen, dass ein Mustang von 1967 nie so fahren wird wie ein RS Spyder?

    Die Mustangs sind fast die letzten D132, die ich noch fahre.

    Da ist ein anderes Fahren angesagt, dann machen sie auch Spaß.


    Das Ändern des Leitkiels bringt da m.E. nix.

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  • Das musst Du nicht ganz vorsichtig machen ;) . Ich kann sowas ab.

    Aber mir ist das schon bewusst und ich hab ja selbst schon geschrieben, dass ich die nicht schnell, sondern nur sicher im Slot haben möchte.

    Wie fährst Du die denn anders? Versuchst Du bei denen nicht das Limit auszuloten? Ich würde mit denen schon gerne Rennen fahren. Natürlich nur unter ihresgleichen. Das die Rundenzeiten ne andere Liga wie ein GT oder ein Slot.it sind ist klar. Aber bei mir haben die einen kleineren Grenzbereich wie Autos mit Magnet.

    Was hast Du an Deinen denn optimiert?

    Ich vermute Du hast viel über den schliff der Reifen gemacht oder?

  • Das Limit wird immer ausgereizt, sonst wäre es ja kein Rennen.

    Aber beim Mustang - und das gilt für die großen von BRM genauso - ist das Limit anders definiert.


    Früher mehr Bremsen, später Vollgas geben - wenn ich unbedingt eine Formel finden soll.


    Nö, ich fahre die auf ungeschliffenen FS-Reifen. Ok, inzwischen sind sie eingefahren.

    Und Ja: Die sind 2,5 Sekunden langsamer unterwegs als GT und fast 4 Sekunden als F1 - aber das Fahren ist eher anstrengender als mit den schnelleren Wagen.

  • Der sicherste Weg, ein magnetbefreit eigentlich unfahrbares Auto wieder fahrbar zu bekommen ist die Reduzierung der Spannung bzw. des Speedwerts an der CU. Darum fahre ich Muschel- und Nuss-Säcke am liebsten analog - da kann ich auch mal mit nur 7 oder 8 Volt meine Runden drehen und dabei sogar die Originalbereifung beibehalten. Ein bisschen (!) Trimmung - 5 bis 10 Gramm - an der richtigen Stelle und schon kann's los gehn.


    Klar ist das Fahren trotzdem maximal fordernd, wenn man "schnell" sein will, aber gleichzeitig lernt man damit auch sauberes fahren, gefühlvolles beschleunigen und wohldosiertes bremsen - was man dann auch gut für schnellere und bessere Autos umsetzen kann.


    Ein noch tiefer eintauchender Leitkiel bringt da aber genauso wenig, wie 50 Gramm Gewicht unter dem Chassis. Da hilft nur üben, üben, üben, vorausschauendes slotten und ein sensibler Daumen bzw. Zeigefinger. ;)

  • Vielen Dank für Eure Antworten!

    HuGorrera :Hast Du ausser FS-Reifen was umgebaut? Oder sind die sonst orginal?

    Haben sie bei Dir einen Grenzbereich in dem sie driften oder kippen sie wie bei mir einfach aus dem Slot wenn Du etwas zu fix bist?

    Vau Acht : Am üben bin ich fleissig dran, hab jetzt ca. 33000 Runden auf meiner 25m Bahn mit ohne Magnet gedreht. Und ich hab noch viel zu lernen!!!

    Fahren tu ich je nach Auto mit 10V, 11V, 12V, 14,8V und 17V. Die Mustangs beweg ich bei 10 oder 11V am LNT (das dürften dann nur so 7,5-9V am Motor sein), Digital, Bremse auf Stufe 1. Ich mag es wenn die lange ausrollen, da hab ich einen grösseren Toleranzbereich. Und ich übe ja noch ;)

    Analog werde ich mal testen ob ich da besser klarkomme (Decoder werde ich ausbauen). Bis jetzt hatte ich den Eindruck der unterschied ist nicht sonderlich gross. Seitdem ich den Speedflow triple nutze kommt es mir sogar so vor als wäre ich damit Digital sanfter unterwegs wie mit dem RTR Pro analog.

  • Nur mal so zum Vergleich... habe einige Nascars von C und Revell.... damit die aber fluffig und sicher zu bewegen sind, habe ich bis auf die Karo alles entfernt....

    * 3D Chassis

    * Slot.it Antrieb (Motor, Getriebe)

    * Lexaninlett und Scheiben

    * Alufelgen und geschliffene Reifen (hinten PU, vorne Original versiegelt).

    * Ballast


    Statt kippelig um 12,5s pro Runde in Mündelheim fahren die sich jetzt mit 10,4-10,6s .... der Toleranzbereich ist größer geworden, aber weit entfernt (> 1s - 2,2s) von Slot.it Gruppe C/ GTs/ LMP/ Classic, Sideways GT/Gruppe 5, Scaleauto Classic oder GT oder NSR GT/ Classic/ F1....

    Es sind aber Rennen möglich, ohne das die unberechenbar abfliegen..


    Wenn du performantere und berechenbarere Musclecars möchtest... greif zu Scalextric... da sind die Karos deutlich leichter und die Bodenfreiheit ist leichter zu beeinflussen.


    Oder... wie Hugo schon geschrieben hat... einfach darauf einlassen.

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  • Hast Du ausser FS-Reifen was umgebaut?


    Ich fahr solche Kisten lieber mit den originalen Reifen, die ich erst an der Tirerazor überschleife (ok, eigentlich eher "rund schleife") und dann mit nem Tropfen Ballistol veredle (Nivea-Creme soll angeblich auch gut funktionieren, hab ich aber selbst noch nicht getestet). PU haben mir auf Carrera-Amis - langer Radstand, aber meist auch schmal und hoch - zu viel Grip und dann kippen die auch eher aus dem Slot, während sie mit den originalen Gummis eher in den Drift gehn.


    Das erfordert zwar nochmal mehr Gefühl beim Kurven fahren und beschleunigen, aber mir ist das so lieber, als ein stempelndes Auto, das immer kurz vor'm umkippen ist.


    EDIT: ansonsten bau ich groß nichts mehr um bei meinen Autos. Ich nehm bei den Carrera 132ern nur noch die Rückstellfedern am LK raus und zwack bei den analogen Autos die vorderen Schleifer ab. Und dreh die Karoschrauben nicht ganz rein, damit die Karo sich zumindest ein klein bisschen bewegt (in die Schrauböffnungen kommt dann ein Stück Moosgummi oder wenn die nicht tief genug sind ein Stück Klebeband darüber, damit unterwegs nix verloren geht).

  • Scalextric hab ich einen Camaro der durchaus mit den GT's mithalten kann (auf ST-Reifen). Deswegen war mein letzter Neuerwerb ein Mustang GT 390 und ein Charger von Pioneer. Da bin ich aber sehr enttäuscht von. Laut, rappelig, der Charger hat ein loses Rad auf der HA und die org. Reifen sind schlechter als die von den Carreras. Und passende ST sind nur in Amiland zu bekommen.


    Bei den C Mustangs musste ich den Felgensteg bearbeiten um ST drauf zu bekommen, deswegen sitzt der org. Reifen jetzt nicht mehr so gut. Wollte es aber ausprobieren. Aber der Grip der C-Reifen ist einfach zu schlecht. Oder mein Talent. So kippen sie zwar nicht mehr, aber Glatteis ist nix dagegen. Und ich müsste ständig neue kaufen, die härten immer so schnell aus.

    Nivea hat es etwas besser gemacht, aber nicht viel. Ballistol will ich noch testen. WD-40 war ne blöde Idee...


    Edit: Das gute scheint zu sein: Ich bin nicht einfach nur zu blöd, bei Euch kippen die auch, vor allem wenn andere Reifen mit mehr Grip drauf sind. Das ist schonmal beruhigend :)

  • Hast Du ausser FS-Reifen was umgebaut? Oder sind die sonst orginal?

    Haben sie bei Dir einen Grenzbereich in dem sie driften oder kippen sie wie bei mir e

    Nein, ansonsten Original.

    Gefahren wird mit 15V.

    Die Kisten sind so hoch, die driften sogar minimal - bevor sie dann purzeln.

  • Mahlzeit,


    ich habe am WE mal einen gedruckten Leitkiel getestet.

    Nach der Fertigstellung des Drucks konnte ich erstmal keine großen Problemstellen erkennen.


    Gedruckt wurde mit PLA, 0,2er Layer-Höhe, 25% Füllung mit 55 mm/s


    Das Ergebnis sieht erstmal gut aus.

    Im Vergleich zum FS-Leitkiel ist er etwas kürzer, aber das Schwert sollte genauso tief im Slot liegen.


    IMG_20210619_142635.jpg


    Den Vergleich zu zum C-LS habe ich nicht direkt gemacht.


    Auf der Strecke kam er dann im 132er Porsche GT3 RSR ohne Magnet bei 12,5V zum Einsatz.


    IMG_20210619_142701.jpg


    Die Montage ging perfekt. Es hat ordentlich gerastet und der Sitz ist super.


    Zunächst bin ich langsam ein paar Runden gefahren um mal zu hören, was es zu hören gibt.

    Nix auffälliges.


    Dann habe ich versucht ein paar schnelle Runden zu fahren, ohne DRIFT, um möglichst hohe Seitenführungskräfte am LS zu bekommen.

    Nix auffälliges.


    Dann ging es an den Stress-Test. Ich bin bewusst zu schnell in die Kurven gefahren um den Wagen zunächst zum Driften zu bekommen und dann sogar bis zum Anschlag driften, damit wir auch Stress über die Z-Achse auf den LK bekommen.


    Der Leitkiel hat alles schadlos überstanden. Es hat nix geknickst, oder geknackst und geschabt oder sonstwie.


    Am Ende sah er gefühlt etwas benutzter aus, als ein FS-LK, der 10x mehr runden auf dem Puckel hat.


    Alles in allem also, für denn Alltagsgebrauch eine Gute, und vor allem günstige Alternative.

    Ich vermute mal, dass man mit voodoo und Feen-Staub nicht mehr sehr viel aus dem Kiel rausholen kann und er im Wettbewerb bei maximaler Belastung in Profihänden seine Schwächen zeigen könnte.


    Auch weiß ich nicht, ob es die Eingangs-Frage in irgendeiner Form beantwortet.


    ... aber ich hoffe, ein bisschen zum Schwarmwissen beigetragen zu haben.


    Fazit:

    3D-Leitkiele funktionieren ganz grundsätzlich im "Normalbetrieb"


    Cappy

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