Holzbahn auf dem Esstisch auf 2,9 x 1,0 Meter in 1:43

  • Hallo liebe Slotter-Gemeinde,


    Wegen Neugestaltung meines privaten Wohnbereichs hab ich einen recht großen Esstisch " übrig ".......

    Dieser ist sehr massiv mit dicker Holzplatte und ist max. 2,90 x 1,00 Meter groß.



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    Meine Idee ist nun, in die Tischplatte eine Slotbahn zu fräsen.

    Mir 4 Rollen unter den Tischbeinen kann man dann auch bei schönem Wetter " Open Air" slotten...............


    Ich denke dabei an den Maßstab 1:43, hab aber damit 0 Erfahrung und einige Fragen:


    Wer hat Vorschläge zu einem Layout analog, ohne Überführung aber mit Kreuzung zum Längenausgleich?

    Lassen sich bei der Tischgröße 3 Spuren realisieren oder auch noch mehr?

    Kann ich die Litze verwenden wie für 1:24er Hobas? oder gibt es speziell schmalere Litze?

    oder kann ich gar Nuten fräsen, in die ich dicken ( 2 - 3mm ) Kupferdraht einklebe?


    Kann mir bitte mal jemand 1-2 Autos leihen, damit ich eine Vorstellung von der für mich " winzigen " Technik bekomme?


    Ich freue mich auf Eure Ideen und Unterstützung.... :danke:

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  • Bernd, willst Du den schönen Tisch echt einer neuen Funktion zuführen?

    Was für Holz ist denn das?

    Wie lang ist der Tisch denn ohne die Ansteckplatte?

    :winke2: The only difference between men and boys is the price of their toys.

  • Hi in 1:64 geht noch mehr....

    ich war vor ein paar Jahren bei einer Truppe in Dortmund und hab mal ein Video gemacht.

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    Gruß Torsten

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  • MiMiMi


    Tja... ich hab keine andere Verwendung mehr für den Tisch...


    Ist massiv Buche.

    Platte ohne Seitenteilen ist 1,9 x 1,0 Meter

  • Nach Tapeziertisch, Tischtennisplatte, Weihnachtsbaum wäre es wirklich mal an der Zeit mit einem happy_004 Projekt "Esszimmertisch" happy_004

  • Bernd, bist du sicher, dass der Tisch massiv ist? Die Füße und das Untergestell mögen es sein, aber die Tisch- und Ansteckplatte sehen für mich furniert mit umlaufender Holzkante aus. Wenn du Glück hast, wurde hier eine Tischlerplatte furniert (das gilt dann tatsächlich als Massivholztisch), häufig ist es aber eine normale Spanplatte (dann ist der Tisch teilmassiv).


    Die Fotos können natürlich täuschen und ich weiß auch nicht, ob das beim Fräsen einen Unterschied macht, aber ich dachte ich sprech das lieber mal an, bevor du loslegst.


    Was 1:43 angeht kann ich dir für den Einstige Autos von SCX Compact empfehlen => https://www.gokarli.de/SCX-Sca…L1LULzp0gELBoCOIkQAvD_BwE


    Die kosten kaum Geld, haben aber einen richtigen, drehbaren Leitkiel wie ihre großen Brüder und lassen sich auch magnetlos ganz gut fahrbar bekommen.


    Wenn du ernsthafter einsteigen willst, wären normalerweise Karos von Kyosho DNano und das Micro-Fahrwerk von Umpfi das richtige für dich oder auch Autos von Kyosho DSlot43 - aber das Micro-Fahrwerk läuft leider aus (Umpfi stellt es nicht mehr her) und DSlot43 sind schon vor längerem ausgelaufen und kosten inzwischen soviel oder mehr wie 132er, haben aber leider dieselben Probleme (vor allem unrund laufende Achsen machen sich bei den Kleinen extrem bemerkbar).


    Bei dir wird es aber wohl eh auf Eigenbaufahrwerke rauslaufen. Ergo brauchst du vor allem die Karos (da sind die DNano-Dinger vom Detailgrad her kaum zu schlagen) und kleine Felgen/Reifen. Der Rest ist Standard aus dem 132er-Sortiment und als Motor bieten sich z.B. die "kleinen" Slimline-Motoren mit 1.5er Motorwelle oder auch die Flachmotoren an, die z.B. bei Ninco-Karts etc… zum Einsatz kamen/kommen.


    Hier mal ein paar schnelle Fotos von dem, was ich da gerade geschrieben habe:


    SCX Compact:


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    Die Karo ist ganz ordentlich detailliert, die Scheiben schwarz, die Scheinwerfer und Rückleuchten aufgemalt, die Livery sauber gedruckt - bei dem Preis hat mich das eigentlich am meisten gewundert (die Autos kosten weniger als ein vergleichbares Go-Modell, sind aber richtige Slotcars und haben nicht nur einen ovalen Pin als Leitkielersatz).


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    Die Karo ist mit zwei Schrauben befestigt, den eingeklebten Magnet habe ich entfernt, der drehbare Leitkiel hat einen Doppelschleifer, da die Stromübertragung SCX-like ohne Kabel über Federbleche erfolgt. Kann man aber ummodeln, wenn man z.B. einen anderen Leitkiel fahren möchte.


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    Da ich ohne Magnete und mit Originalreifen fahre, muss Gewicht rein, ansonsten fahren die Dinger ganz ähnlich wie einfache, analoge 132er. Würde man andere Reifen aufziehen, ginge da wie bei den Großen aber sicher noch mehr. Nix wildes, aber annehmbare Hausmannskost und weit vor den Go vom 143er Marktführer Carrera.



    Kyosho DSlot43:


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    Hier ist die Karo noch ein wenig detaillierter, die Scheinwerfer und Rückleuchten haben richtige "Lampengläser", die Scheiben sind getönt, der Eindruck ist nochmal ein ganzes Stück wertiger. Es soll Freaks geben, die hier auch Licht einbauen, die getönten Scheiben gegen transparente tauschen und ein Inlet einsetzen. Da gehöre ich allerdings nicht dazu, ich hab die Autos nur, weil mich die Technik interessiert hat, gefahren werden sie nur hin und wieder mal.


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    Hier findet man ebenfalls einen klassischen Leitkiel mit normalen Schleifern, Motor, Hinterachse und Getriebe sind separat in einer kompakten Einheit zusammengefasst. Auch hier habe ich den Magneten entfernt, dieser ist bei Kyosho jedoch verschraubt und in seiner Magnetwirkung auch veränderbar. Die Karo ist übrigens nicht verschraubt: sie wird vorne in das Chassis eingehängt und hinten von zwei Clips locker gehalten, die man auch justieren kann, um den Wackel anzupassen


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    Das spezielle an den Kyoshos ist der gefederte Motor-/Hinterachshalter. Hier gibt es dann auch High-Performance-Reifen und diverses Tuning-Zubehör. Der Motor hat richtig Dampf, die Dinger gehen verdammt gut - vorausgesetzt die Achsen sind gerade und die Felgen zentrisch aufgesteckt, was leider keine Selbstverständlichkeit ist. Auch nicht bei Ersatzachsen (habe ich alles schon hinter mir, das ist nicht mein einziger DSlot). Trotzdem sind das richtige, kleine Spaßmaschinen, wenn sie vernünftig aufgebaut und eingestellt sind.



    Kyosho DNano auf Umpfis Micro-Chassis:


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    Hier mal im Hintergrund ein 124er zum Größenvergleich. Die Karo hat ansonsten denselben Detailgrad, wie die Slotcars aus der DSlot-Serie.


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    Ein klassisches Metallfahrwerk ohne viel Schnickschnack. Schade dass Umpfi das nicht mehr herstellt, ich fand es ziemlich clever konstruiert - einfach, aber maximal zweckmäßig. Fährt sich wie die Großen und ist höllisch schnell (der Slimline-Motor wird auch bei 124er-Open-Wheelern verbaut, entsprechend geht das Ding nach vorne).


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    Hinten Kugellager, vorne höhenverstellbar (rustikal durch umbiegen eines Pins, funktioniert aber top). Auch hier wird nicht verschraubt sondern nur geklemmt (die 10er Gewindestifte werden mit Mutter und Kontermutter in der Länge eingestellt, die Karo bekommt innen einfach zwei Streifen Moosgummi eingeklebt). Damit ist die Karo entkoppelt und hat auch etwas Bewegungsfreiheit. Kann man sicher noch optimieren, aber dazu hat es bei mir bisher nie wirklich gereicht - wie gesagt, mich hat einfach nur die Technik interessiert und ich wollte wissen, wie sowas fährt und was da tatsächlich möglich ist. Jemand, der sich diesem Maßstab komplett verschrieben hat, wird da sicher noch viel, viel mehr rausholen. Da bei diesem Fahrwerk normale Topffelgen zum Einsatz kommen, kann natürlich auch Moosgummi gefahren werden (bei mir sind PUs drauf).



    Wenn du die Dinger gerne mal in Händen halten und genauer begutachten willst: schreib mir einfach ne PN, das lässt sich sicherlich einrichten. ;)

  • danke für die bisherigen Antworten, aus denen mir schon 2 Dinge klar geworden sind.


    Kein Tiffany-Band.............


    Und 1:64 ist (mir) dann doch zu klein............



    Meinen besonderen Dank an Vau Acht ....... Der Tisch ist tatsächlich Tischlerplatte, Buche furniert..........


    Deine Auto-Info hat mir sehr weiter geholfen. .ich besorge mir mal 2-3 billige Autos, um erst mal zu sehen, mit welchem Spurabstand und welchen Radien ich planen muß...............

  • Wenn Dir Dortmund nicht zu weit weg ist, kannst Du gerne mal auf einem Tapeziertisch fahren... Ein paar Tage brauche ich aber noch.

    Ist eine andere Hausnummer, aber die ersten Ansätze versprechen Spaß. Natürlich nicht die Highend-Lösung....

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  • Hi Olaf,

    danke für die Einladung. die ich gerne annehme.

    Melde Dich bitte ab wann Du so weit bist...............

  • Ich würde dir statt dessen kleine 1:32 Zwerge empfehlen, die sind nicht oder nur minimal größer als 1:43, verwenden aber Standardtechnik, und es gibt sie in von mehreren Herstellern. Das fängt bei kleinen Porsche aus den 50ern an, über Abarth, NSU und Co. und geht in etwa bis zu den Super 1600 Rallyeautos der frühen 90er.

  • Ich glaub, Bernd hätte gerne 3 oder 4 Spuren und nicht nur 2 - das wird dann bei einer Tiefe von gerade mal 100 cm mit 132ern ziemlich sportlich.


    So minimal ist der Größenunterschied nämlich nicht - von 1:43 zu 1:32 ist der Sprung sogar größer als von 1:32 zu 1:24:


    05D9C820-6DCF-41D9-8581-43DE2811A0EA.jpg


    1:43 - 1:32 - 1:24

  • ich würde aber auch lieber zu kleinen 132ern greifen, als zu 143ern. So NSU von Revell, die sind doch bestimmt winzig...


    Carrera-Go mit 6cm Spurabstand und Escort von Scalextric


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    hatte auf meiner kleinen Holzbah auch 3 Spurig mit 6cm, SlotIt Ford GT 40 gingen aneinander vorbei...ziemlich saugend aber....


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    ich glaube, die war 130cm breit und 250cm lang....



    mit 6, 5cm oder 7cm Spurabstand wär das aber sicherlich besser gewesen.....

    Schwarzpulver...man erkennt es sofort an seinem schwarzen Geruch....

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  • Also, 4 Spuren würde ich schon gerne realisieren, dann könnte ich auch gleich die , nicht mehr benötigten, 4 Sessel-Stühle als Fahrerplätze nehmen. :D


    DSCN0461.jpg



    Ich denke, mit 1:43 liege ich schon richtig. 1:32er Zwerge kann ich dennoch probieren, wenn es dann mal fertig werden sollte.


    Das Bahn-Foto von Küchenfiesling nehme ich gern mal als 1. Anregung...............

  • Nach einigen Recherchen kam ich auch auf Slotfire, die mittlerweile auch eine Hoba für 1:43 anbieten.

    Leider funzt deren bahnplaner nicht...


    Also mit meinen begrenzten Mitteln planen..


    Da ich unbedingt 4 Spuren realisieren möchte ist es verdammt schwierig, oder auch unmöglich , ein aufwändiges Layout zu finden............



    ich denke, so soll es denn werden..........



    DSCN0466.jpg

  • Sorry, um mit 1:43 oder kleinen 1:32 zu fahren macht es Null Sinn 4 Spuren auf dieser Größe zu planen. Eine 8 ohne Überfahrt führt auch nur zu Crashs. Eine 8 mit 2 Spuren schon eher, da kann man an der Kreuzung schon noch aufpassen oder schöne Verfolgungsrennen fahren wenn man an den entgegengesetzten Enden startet.

    Gruß, bowser69

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