Mein erster Revoslot - Erfahrungen

  • Hallo,


    ich habe mir mein erstes slotcar von Revoslot gegönnt. Einen RevoSlot Porsche 911 GT2. Will auch endlich mitreden können ... :) .


    Habe mich beim Zerlegen und Wiederaufbau and die Beschreibung von Vau Acht gehalten. Link
    Vielen Dank für den tollen Bericht. Der sagt alles Wesentliche.


    Zwei Dinge die mir noch aufgefallen sind beschreibe ich hier.

    Der Porsche 911 GT2 ist ohne Karoserie sehr leise, mach bei mir aber mit Karo richtig Lärm.
    Ich habe das Lexaninlett an der Karo in der Mitte mit Pattex Repair Extreme fixiert. Jetzt ist das Teil ruhig.


    211120_Revo_Karo.jpg


    Das Loch für die Diode ist mir zu weit hinten. Bei mir trifft der Porsche nicht immer zuverlässig die Weichendiode.
    Wenn möglich platziere ich die Diode gerne auf Höhe des Drehpunktes vom Leitkiel. Das ist beim Revoslot Porsche nicht möglich.
    Ich habe die Diode nach vorne verlegt. Damit ist der Abstand zum Drehpunkt geringer und die Weichen schalten jetzt zuverlässiger.


    211120_Revo_Chassis.jpg


    Vielleicht helfen meine Erfahrungen ja dem Einen oder Anderen.

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  • Wenn du den GT2 leiser bekommen willst, sollte es eigentlich genügen, das Zahnrad um 180^ zu drehen oder es samt Ritzel gegen eins von z.B. Sigma zu tauschen. Wobei ein leiser 911er natürlich ein Widerspruch in sich ist. :D


    Das mit der Diode kann ich allerdings nicht nachvollziehen und hab ich hier in all den Jahren auch noch nie gelesen. Meine digitalen Elfer - alle mit dem 26732 digitalisiert - schalten ausnahmslos perfekt und zuverlässig jede meiner Weichen. Hast du evtl. zu wenig Abstand zwischen deinen Kurvenausgängen und den Weichen? Oder hattest du die Diode u.U. zu hoch - oder zu tief - verbaut? Welchen Decoder hast du denn eingebaut?

  • Hallo Vau Acht,

    welches Zahnrad meinst du bzgl. um 180° drehen, das Motorritzel? Das Achszahnrad geht ja nicht, wegen dem Winkel.
    Warum sollte der GT2 leiser werden wenn ich das Zahnrad drehe. Kannst mir das noch erläutern.
    Seit ich selber Elektroauto fahre habe ich auch mehr Spaß an leisen slotcars, selbst wenn es ein Porsche ist. ;)


    Ich habe den Frankenslot Speedflow Mini verbaut. Da habe ich schon >10 davon im Einsatz. Schalten alle zuverlässig, nur der Revoslot nicht ganz so toll.
    Tatsächlich habe ich zwei Weichen die knapp hinter dem Kurvenausgang sind. Bahn siehe hier: Link. Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn. Ist aber, wie schon geschrieben, nicht wirklich ein Problem.

    Evtl. muss ich nochmal die Höhe der Diode variieren. Die ist aber gerade so schön eingeklebt.

  • Den Winkel kannst du getrost ignorieren, der spielt für An- und Vortrieb keine Rolle.


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    Der Trick kommt ursprünglich von den BRM-Zwergen und stammt von unserem dänischen Mitslotter Keld (zumindest war er damals der Erste, der das hier im Freeslotter geraten hat, um die Kisten leiser zu kriegen). Er funktioniert Aber auch bei den Revoslots perfekt, auch wenn er sich nicht in jedem Modell umsetzen lässt (beim 333 kommt dem gedrehten Zahnrad z.B. das Inlet in die Quere). Beim GT2 ist es hingegen sehr einfach: je nach Güte des Zahnrads passt es perfekt und das gedrehte Zahnrad berührt das Chassis nicht. Bei nicht ganz perfekten Zahnrädern benötigt man links und rechts je 0,25 oder 0,5 mm Achsdistanzen zusätzlich, um Abstand zu gewinnen. Ist wirklich unterschiedlich, eine feste Regel gibt's da nicht. Alternativ kann man auch einfach einen Hauch des Chassis abfeilen, aber da ich an kein Reglement gebunden bin arbeite ich lieber mit den Distanzen.


    Probier's aus, wirst überrascht sein, was das ausmacht. ;)

  • Ich bin zwar nicht Vau Acht ,

    aber er wird es verzeihen, denke ich mal! ^^


    Doch, das Achs- oder Spurzahnrad ist gemeint.

    das kannst Du ruhig drehen.

    Durch das Drehen greift weniger Material ineinander.

    ist auch bei BRM eine gängige Methode

    um die Getriebe etwas leiser zu bekommen!


    Tante Edit hat gerade festgestellt das Sasche auch schneller ist wie ich! :bummm::trinken1:

  • Vielen Dank für den Tipp.
    Werde ich heute Abend mal testen.

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  • Habe den Tipp mit dem gedrehten Achszahnrad mal ausprobiert.
    Das hat bei mir zu keiner Verbesserung geführt.
    Am leisesten bekomme ich den Revoslot Porsche tatsächlich mit dem Achszahnrad in normaler Einbaulage und etwas Spiel zwischen Ritzel und Zahnrad.
    Das freut und bestätigt bestimmt auch den Maschinenbauer.

    Noch eine andere Frage. Wie ist denn die Halbwertszeit der Revoslot Original-Reifen.
    Gefühlt habe ich noch nie soviel Reifen auf der Bahn gelassen gelassen wie mit diesem Slotcar.
    Fahre sonst fast nur Ortmann und NSR Reifen.

    Ortmann sind PU, NSR weiß ich nicht und Revoslot vermutlich Gummi.
    Wurde vermutlich auch schon hundert mal gefragt. Irgendwo versteckt in diversen threads. - Macht es Sinn die Revos mit Ortmann PU auszustatten?

  • Hinsichtlich des Achszahnrades habe ich die (bislang) besten Erfahrungen mit dem Austausch des orig. Teils gegen das BRM Schrägzahnrad 33Z aus Alu (S-419 A) gemacht. Da kommen aber auch sicherlich andere Zahnräder für AW in Frage (z.B. Sigma). Flüsterleise wie einen NSR wirst Du die Revos nicht hinbekommen, das ist halt konstruktiv bedingt.


    Bei den Reifen (ich mag sie sehr!) kommt's selbstredend darauf an, welchen Shore-Grad Du nutzt - ich weicher desto schneller weg, is' klar, oder? Ich habe auch hier rumexperimentiert und bin schlussendlich wieder bei den 30er Reifen gelandet - die 22er haben zwar mehr Grip, verwutzeln aber die ganze Landschaft und das Innere der Karo im Handumdrehen (ist vllt. etwas für die schnelle Quali-Runde ;) ), die 35er rutschen mir dann doch einen Tick zu viel.


    P.S. 15 Shore und 25 Shore habe ich nicht probiert.

  • Danke! Kurz und knapp mit genau den Infos die mir weiterhelfen.

    Super Forum, Danke Hartmut, Danke an die Community!

  • Ergänzung:

    BRM Reifen sind Gummireifen

    30 Shore ist Serie

    auf Clubbahnen wird viel 35 Shore gefahren - diese wutzeln weniger. Die Reifen öfters mit einem Klebeband abziehen/säubern.

    weniger als 30 Shore wird dann weicher, hat ggf. mehr Grip, verschleißt etws schneller und wutzelt auf Carrerschiene noch mehr...


    Gruß, bowser69

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  • Bei den Shore 30, welche die ootb Ausrüstung sind, ergeben sich die sogenannten Gummiwutzeln - bei mit bis zu 2mm große Gummikugeln/Würste.

    Bis zu den Wutzeln sind die 30er Shore richtig gut und schnell, nur danach werden sie langsamer. Weil das Rad nur noch auf den Wutzeln Traktion hat.

    Daher nehmen viel dann den 35er Shore, der wutzelt zumindest bei mir nicht. Hat aber auch Abrieb in Form von kleinen Gummikrümeln - die sich auch überall herumtreiben.


    Ob Du nun PU nimmst oder Shore 35 ist sicher eine Philosophiefrage, oder mit wem Du noch so fährst und wie die Autos dort bereift sind.

  • mcBier, das kann ich nicht bestätigen! Auch die 30 Shore halten lange, bei mir löst sich da nichts auf, vielleicht fahre ich auch nur zu langsam…

    Wobei letztes Wochenende bin ich den BRM NSU doch recht erfolgreich mit 30 Shore gefahren:)

  • Übrigens, die hier so viel beschriebenen "Wutzeln" hab ich fast gar nicht, auch nicht bei den 30igern im Rennbetrieb.

    Ich schätze, dass hängt von der Fahrweise ab. Man sollte wildes Herumgeschlenker vermeiden. Sauber fahren, dann kommt der Grip und bleibt auch. Und man wird immer schneller.

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  • Also ich hab die Ortmänner - aus Gewohnheit, ohne besonderen Grund. Die fahren gut und wutzeln nicht (ich fahre keine Rennen). Werde demnächst mal gegen die Orischinalen wechseln und testen ...


    Mal ne Frage zum 180-Grad drehen: Ja, es greift weniger Material ineinander. Aber: das muss ja nicht zwingend zu einer Lautstärkereduktion führen.

    - Ist nicht eher die Frage, ob die Zahnräder sauber ineinander greifen oder nicht?

    - habe ich nicht mehr Materialverschleiß nach dem Umdrehen, da sich die Kräfte auf weniger "Fläche" verteilen (vulgo: sich so die "Spitzen" abnutzen)?


    Das mit dem Inlet kann ich eher nachvollziehen, auch wenn mein GT2 (und auch kein anderer meiner Revos) unter dem Phänomen leidet ...

  • Die Auffassung zum erhöhten Verschleiß bei umgedrehtem Achszahnrad teile ich, auch wenn ich es nicht per "Langzeituntersuchung" belegen kann. Hier steckt in der Tat ein wenig Physik (Mechanik) drin. Ja, weniger Kontaktfläche wird wohl weniger Reibung erzeugen und demzufolge zunächst weniger Geräuschentwicklung. Mit ggf. schnellerer Abnutzung wäre dann jedoch früheres Nachjustieren der Getriebeeinstellung erforderlich (Abstand Motorritzel-Achszahnrad). Meine Theorie, hier im Forum gibt's eine Menge Slotter, die das vmtl. besser bewerten können.


    Ich bin halt recht fix auf das BRM-Aluzahnrad umgestiegen (bei allen meinen Revos) und mit der Lösung zufrieden. Nach einer gewissen Einlaufzeit wird die Lautstärke deutlich geringer.


    Wichtig und unerlässlich: das richtige Einstellen des Getriebes. Aber das funktioniert bei den Revos über den verschiebbaren Motorhalter ja recht einfach. Dabei sollte man neben dem Abstand zwischen den beiden Zahnrädern auch auf den Winkel zueinander achten, auch hier gibt's einen (geringen) Spielraum.


    Die Inlets verdienen meiner Erfahrung nach tatsächlich eine Betrachtung. Insbesondere bei meinem CLK GTR "klapperte" es. Eine Fixierung des Inlets an den beiden Längsseiten (punktuelles Ankleben an der Karo) brachte eine schnelle Verbesserung.

  • Da dieser Trick nun schon wirklich alt ist und bei korrekter Einstellung einen deutliche Unterschied in der Lautstärke bringt - je nachdem braucht man manchmal ein paar 0.2er Distanzen, muss das Ritzel einen Tick stärker aufpressen und natürlich das Getriebe neu einstellen - aber keinen in der Endgeschwindigkeit oder dem Verschließ, kann man das getrost so umsetzen. Ist ja auch nur als schnelle Abhilfe für Zwischendurch gedacht, ohne großen Aufwand, die vor allem dann richtig gut funzt, wenn das originale Zahnrad keinen Schlag hat. Wem das so immer noch zu laut ist, tauscht Zahnrad und Ritzel auf lange Sicht eh gegen welche von Sigma aus. Auch das Zahnrad von Umpfi kann man nehmen. Oder ein aufgebohrtes von Slot.it. Oder das schon erwähnte von BRM (was lange Zeit kaum verfügbar war, aber das ist inzwischen wohl besser geworden). Man muss nur beachten, dass dann auch andere Distanzen benötigt werden, da alle Zahnräder eine andere Breite auf der Achse haben.


    Übrigens sind nur die beiden letztgenannten Zahnräder Schrägzahnräder, trotzdem sind die von Sigma und Umpfi über jeden Zweifel erhaben. Zumal die Schräge des originalen Zahnrads auch nicht wirklich zur möglichen Schrägstellung des Motors/Ritzels passt - die beiden greifen nicht annähernd so perfekt ineinander wie man glaubt, weshalb die Kerlchen ja oft auch so laut sind. Je mehr man fährt, desto leiser wird das Getriebe aber und wer von vornherein die Lautstärke reduzieren will, lässt das Getriebe vorab einfach mit Zahnpasta oder Fußcreme einlaufen und schleift Ritzel und Zahnrad aufeinander ein.

  • Das für mich wirklich Schöne an den Revos ist, dass die vergleichsweise robuste Technik ein schadloses Experimentieren ermöglicht. Da ist (auch) der Weg das Ziel. :)


    Nur kurz zum Thema "Distanzen" - ich habe auch bei einigen Fahrzeugen die Position des Motorritzels verändert (weiter Richtung Motor) und so die richtige Stelle für das Ineinandergreifen der Zahnräder und auch mehr Spielraum für die Spurbreite erzielt. Z.B. beim GT2 kamen sich Reifen und Ritzel ootb zu nahe...

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