Posts by VerKer

    Liebe F1 fans,


    wieder mal wenig positive Nachrichten aus der F1: Angeblich ist der Manor Rennstall insolvent und eine Teilnahme 2017 ungewiss. Wieder 2 Fahrzeuge weniger, wieder 2 Plätze weniger für Mercedes um den Nachwuchs unter zu bringen. Und 200 Arbeitsplätze hängen auch mit dran. Ein cockpit für Pascal Wehrlein wird damit auch nicht gerade wahrscheinlicher. Die positivste Wendung könnte noch sein, dass Ferrari nun ein "B" team mit dem leeren Platz verwirklicht, das boss Marchione schon mehrfach gefordert hatte. So eine Aktion hätte aber wohl eine längere Vorlaufzeit als ein paar Monate, sodass ich 2017 einmal mit "nur" 10 teams rechne.

    Servus und Willkommen aus Wien - habe schon Deinen Planungsbeitrag für die Holzbahn gesehen, Du legst ja gleich ordentlich los. Entwurf 2 mit der Überfahrt finde ich besser - weiter so und viel Spaß am Forum.

    Respekt - das sieht bis hierher nach ganz großem Kino aus! Wie Du das zeitlich hinbekommst neben selbst, ständig, Wasserschaden und 3 Kindern ist mir ein Rätsel, meine Bewunderung für das Erfinden der Bilocation ist Dir daher sicher! Bin gespannt wie es weiter geht / ging, wenn ich Dich richtig verstehe fährst Du ja schon auf dem Ding und holst nun die Doku nach. Auf das erste Fahrvideo, das irgendwann darunter sein wird, freue ich mich schon. Und aufpassen - nicht dass mein Navi bis zu Dir findet für eine Testfahrt...

    Ich platze fast vor Spannung beim Warten auf das erste Fahrvideo. Vor allem auf die Kamelbuckel freue ich mich schon, wie das aussieht beim drüberjagen. Hoffentlich nicht zu gut, sonst buddle ich eines Tages noch den Garten weg um den Keller zu verlängern 8|

    Offenbar prüft weder die Shopsoftware noch
    sonst jemand, ob schon einer auf diesen Account bestellt wurde


    Stimmt leider. Aber das war wohl angesichts der 1.000 Stück und dem erhöhten Preis (nicht ganz) unbeabsichtigt. Die Lippenbekenntnisse von Carrera innerhalb des Clubs wirken auf die dortige Clubmodell-Schlammschlacht trotzdem sehr beruhigend, denn die Doppelbesteller outen sich üblicher Weise nicht im Club. Und wenn einer unbedingt will, dann hat der halt für Frau und Kind (legal) auch noch einen Clubaccount. Ist am Ende auch sch.... egal, schließlich gab es nach den 2 angekündigten Verkäufen noch ein kleines, drittes Paket, sodass jeder nochmals randurfte der unbedingt wollte. Die Besteller der zweiten Tranche hat Carrera auch noch am nächsten Tag und damit vor Xmas beliefert, insofern haben sie nicht viel falsch gemacht. So wenig geschimpfe bei so vielen Wortmeldungen zum Thema hat man im Club schon jahrelang nicht mehr gesehen, es waren die Positivmeldungen in deutlicher Überzahl. Und wer den M1 in 124 mag und selbst keine Fahrzeuge bauen will, der möchte hat alle Farb-Varianten haben die Carrera so raushaut, egal ob 500 oder 1000 Stück gemacht wurden - verständlich.

    Kurzfassung:


    Von meiner Regierung den Zoff des Jahres bekommen, von der Mutter ein herrliches Fischauge für die (achtung insider) reaktivierte Pentax - der einizge bei uns mit Rennsportgeschenken war mein Junior, der nun mit Hamilton und der Nr 44 in silber seine Kreise auf der Heimbahn drehen kann.

    Es muss halt eines klar sein: Der Rechtsanwalt, der den newsletter heraus gibt, verdient mittelbar oder unmittelbar etwas daran. Er macht damit rechtliche Themen, die seinen Kunden nicht unmittelbar zugänglich sind, ein wenig leichter zugänglich. Es muss dem Leser bewusst bleiben, dass es für den Anwalt bitte wann interessant wird: Genau, wenn einer seiner Kunden sich bei ihm in Bezug auf den newsletter meldet und dazu Fragen aus der eigenen Situation oder Tätigkeit hat. Dann nämlich muss die genaue Situation des Kunden ermittelt und beraten werden, und natürlich lässt sich damit Geld verdienen. Es ist nicht böse gemeint, aber wer glaubt als Nichtjurist aus dem reinen Lesen des newsletter eines Anwaltes sich schützen zu können oder alle Informationen ziehen zu können, die ihm ohne weitere Zusammenarbeit mit einem Anwalt direkt nutzen, der ist schon einigermaßen naiv (ausdrücklich: nein ich meine nicht den Umpfi damit).


    Wenn man den newsletter und das zu Grunde liegende Judikat in Ruhe analysiert, ergibt sich eine einfache Verhaltensregel: Man darf nicht blind verlinken und nicht von vorne herein darauf vertrauen, dass Inhalte die andere verwenden rechtmäßig sind. Spätestens dann wenn der Verdacht aufkeimt, hmm das könnte aber etwas sein wo eventuell Rechte verletzt werden, ist man als Unternehmer verpflichtet, dort mal anzufragen ob diese Inhalte mit Erlaubnis des Rechteinhabers verwendet werden. Wenn man eine bejaende Antwort bekommt war es das, mehr ist nicht zumutbar. Bekommt man keine Antwort oder eine negative, dann verlinkt man eben nicht.


    Umpfis Webshop ist ja ziemlich populär und ich sehe keine Unmöglichkeit darin, ein paar Clubs und so weiter anzumailen, ob dort keine Urheberrechtsverletzungen stattfinden - das sollen die Betreiber formlos per mail bestätigen, und gut ist. Was anderes ist es bei Foren, da wäre ich vorsichtig, da können unsere Betreiber bestimmt ein Lied davon singen, da sind Urheberrechtsverletzungen bisweilen an der Tagesordnung. Oder man liest sich die Richtlinien der Foren durch, fragt bei den Beteibern an, wie die das sicherstellen und gut ist.

    Wen es interessiert, das gegenständliche Urteil auf das Dein newsletter Bezug nimmt ist im Volltext hier: http://www.landesrecht-hamburg…c.id=JURE160020627&st=ent


    Wenn man es durchliest, gibt es 2 Knackpunkte: Erstens hat der Antragsgegner nicht nur ein Bild verlinkt, was relativ unproblematisch wäre, da man ein im Internet mit Erlaubnis des Rechteinhabers veröffentlichtes Werk / Bild eben nur einmal / erstmalig den Internetnutzern zugänglich machen kann. Der Tatbestand "öffentliche Wiedergabe" erfordert hingegen, dass man ein bisher nicht im Internet mit Erlaubnis des Rechteinhabers befindliche Werk nunmehr einem "neuen Publikum" zugänglich macht (beispiel: Bilder die es bisher nur im Carreraclub gibt schon mal auf die eigene Webseite pappen). Zudem hat der Antragsgegner 2 Fehler begangen: Er hat das Bild / Werk eines Anderen genommen und daraus durch hinzufügen von Abbildungen von UFOs ein scheinbar eigenes Werk gemacht. Sein zweiter Fehler war seine Aussage im Verfahren, er wäre nie auf die Idee gekommen, den Betreiber der Seite wo er das Bild hergenommen hat, zu Fragen, ob dieser das Bild mit Einwilligung des Rechteinhabers benutzt.


    Damit Dir das Gleiche widerfährt müsstest Du also folgendes machen: Du findest auf einer von Dir verlinkten Webseite das Foto eines Carrera-Motors. Du nimmst dieses Foto ohne Fragen bei jener Webseite her, machst einen Schriftzug "slotdevil" drüber, und verwendest das über einen link auf Deiner Webseite. Ob die Webseite von der Du das Foto genommen hattest, dieses Bild mit der Erlaubnis der Rechteinhabers am Foto verwendet, darum hast Du Dich nie gekümmert. Dazu (!) muss dann noch erfüllt sein, dass Du wusstest oder hättest wissen müssen, dass Du im gegenständlichen Fall bewusst auf einen Inhalt verlinkst, der (erläuternd: augenfällig, offensichtlich) ohne Erlaubnis des Rechteinhabers von Dritten verwendet wird:


    "[Tz. 49] Ist dagegen erwiesen, dass der Betreffende wusste oder hätte
    wissen müssen, dass der von ihm gesetzte Hyperlink Zugang zu einem
    unbefugt im Internet veröffentlichten Werk verschafft – weil er
    beispielsweise von dem Urheberrechtsinhaber darauf hingewiesen wurde –,
    so ist die Bereitstellung dieses Links als eine „öffentliche Wiedergabe“
    im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29 zu betrachten."

    Wir leben nicht in den USA, wo richterliche Entscheidungen ein gleich hohes oder höheres Gewicht haben, als gesetzliche Regelungen. Du solltest Dich vor der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Urteilen zunächst mit den Grundlagen beschäftigen: Stufenbau der Rechtsordnung, Drittwirkung von gerichtlichen Entscheiden, nationales vs internationales Recht usw. Selbst wenn Du das hinter Dir hast: Man muss auch wissen wie man diese Gerichtsentscheide richtig liest. Die Mehrzahl an Journalisten die darüber berichten, hat davon keinerlei Ahnung. So entsteht oftmals der falsche Eindruck. Es ist schnell ein Riesenunterschied, ob jemand generell in der Absicht handelt, Gewinne zu erzielen, oder ob gemeint war, es wurde bewusst ein link auf einen bekannt urheberrechtswidrigen Inhalt gesetzt und dies in Gewinnerzielungsabsicht. Dazu muss man sich viel Zeit nehmen oder das in Ruhe mit einem guten Juristen analysieren. Was man auf keine Fall tun sollte ist, sich zu Tode fürchten, indem man selbst die Stehsätze aus einzelnen Judikaten zu einander in Bezug setzt oder untereinander kombiniert. Zu unterschiedlich sind die Grundlagen, auf denen sie aufbauen. Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben. Da Du das niemals alles allein bewältigen und analysieren kannst, habt Ihr an Deinem Standort keine Beratung oder Vertretung für Gewerbetreibende, die eine Rechtsabteilung haben wo Du einfach die Frage stellen kannst, ob / inwiefern Dich das betrifft bzw Du ohnehin informiert wirst, wenn was neues wichtiges aufkommt. Im Ösiland gibt es so etwas mit Zwangsmitgliedschaft und Zwangsgebühren, aber für diese Dinge durchaus hilfreich.

    Hi Umpfi,


    wie sehr hast Du Dich denn mit dem gegenständlichen Judikat und mit der Bindungswirkung von EuGH Urteilen beschäftigt? Falls Du Dich nicht durch 60 Seiten juristischer Ergüsse wie diesen http://intr2dok.vifa-recht.de/receive/mir_mods_00000047 wühlen willst, reicht auch die Zusammenfassung:


    "Das deutsche Zivilprozeßrecht kennt - mit einer erwähnenswer-ten Ausnahme - keine Bindungswirkung von Urteilen erga omnes. Bindungswirkung entfalten Urteile nur inter partes. Die Beachtung der Entscheidungen des EuGH nach Art. 177 EGV inter partes ergibt sich aus Art. 177 I EGV, und die Nichtbeachtung durch den deutschen Richter stellt einen Verstoß gegen das Postulat des gesetzlichen Richters dar. Die Bindungswirkung an die Rechtsprechung des EuGH über den Aus-gangsfall hinaus im Sinne einer "gelockerten erga-omnes-Wirkung" ist hinsichtlich des Zieles einer gemeinschaftsweiten einheitlichen Geltung des Gemeinschaftsrechts erforderlich. Doch stellt weder das EG-Recht, noch das deutsche (Verfassungs-)Recht adäquate Instrumente dar, mit denen deutsche Zivilrichter mittelbar oder un-mittelbar gezwungen werden könnten, der Rechtsprechung des EuGH zu folgen. Da-her sollte eine Gesetzesinitiative gestartet werden mit dem Ziel, eine Regelung zu schaffen, die - ähnlich dem § 31 BVerfGG - den (Zivil-)Richter grundsätzlich dazu verpflichtet, die Rechtsprechung des EuGH zu befolgen, es sei denn, der Richter hat bei der Befolgung der Rechtsprechung so große Bedenken, daß er dem EuGH erneut vorlegt. Auf Seiten des EuGH wäre es, um einen "justiziellen Dialog" zwischen EuGH und nationalen Gerichten auszubauen, im Gegenzug wünschenswert, wenn er seine Urteile und die Gründe, die ihn zu den jeweiligen Erkenntnissen geführt hat, transparenter gestalten würde, um eine Diskussion besser zu ermöglichen."


    Auf Deutsch war der EuGH verzapft gilt in erster Linie für den Anlassfall / das vorlegende Gericht, einen Zwang für deutsche Gerichte, einer EuGH Entscheidung in einem gleich gelagerten Fall zu Folgen gibt es gar nicht. Bisher noch nicht. Ball flach halten sollte daher ausreichen: Durch eine ausdrückliche Erklärung des Seitenbetreibers, dass er eben keine Verantwortung für die Seiten Dritter übernehmen kann, sollte die Haftung eigentlich ausgeschlossen werden können. Alles Andere wäre völlig sinnleer, weil Du diese Seiten ja nicht nur im Zeitpunkt des Verlinkens prüfen müsstest, sondern fortwährend und laufend - wie das zu bewerkstelligen wäre, mögen die Herren Höchstrichter bitte erläutern?

    Mir ist völlig klar dass es das nicht spielt, aber ich hätte sooooooo gerne Hamilton gegen Hülkenberg im Silberduell 2017 gesehen. Wenn der Hulk einfach nur bei FI verlängert hätte, säße er jetzt im Silberpfeil - wobei ich noch nicht verstanden habe, weshalb Perez keine Option sein soll, der hat etliche Saisonen und Podestplätze hinter sich, bestimmt nicht weniger als Bottas und kann auch nicht mehr kosten. Ach ja, er wird nicht von Toto Wolff gemanaged. Compliance Regel bei Mercedes, naja! Sollen doch Ocon und Wehrlein bei FI fahren, so können Sie bei einem guten Mittelfeldteam zeigen, dass sie zu mehr berufen sind. PS: Die neuen Hinterrad-walzen von Pirelli, die eben präsentiert wurden, sehen endlich wieder nach F1 Reifen aus. Wenn es nach der Optik geht werden wir in den Kurven 2G Mehrbelastung sehen.

    Glaubt eigentlich jemand die fast schon lächerlichen Medienberichte? Mercedes traut Wehrlein kein cockpit zu, müsste Bottas von Williams rauskaufen, dazu Wehrlein anderswo unterbringen, und der "pensionierte" Massa soll wieder im Williams fahren - komplizierter und dümmer geht es wohl nicht? Wenn überhaupt dann ist das ein gut lanciertes Ablenkungsmanöver, selbst dem Niki traue ich so einen Stumpfsinn nicht zu. Was meint Ihr?

    Sind immer noch welche verfügbar nach mehr als 3 Stunden ab Verkaufstart - bin mal gespannt ob am Carrera Forum trotzdem wieder gejammert wird ("warum 11 Uhr da muss ich schaffen..."). Wenn man bedenkt dass das Clubmodell nen Zehner mehr kostet als im vergangenen Jahr und dass nun 1.000 aufgelegt werden statt 500 (?) die Jahre zuvor so muss das eigentlich wirtschaftlich ein guter Erfolg für Carrera bzw den Club sein. Mal sehen wie lange die noch im Club bestellbar bleiben.

    Sind auch schon wieder über 4 Jahre - Kinder wie die Zeit vergeht. Mit über 2k Beiträgen in dem Zeitraum gehöre ich wohl eindeutig zu den "Süchtigen" hier am Forum 8| und ein "Hase" bin ich ja sowieso :D über das Attribut "alt" reden wir noch...