Posts by LordMarc

    Ja, der ist da. Bei dem Mosfet, den Benno verwendet hat, wären das 0,05V bei angenommenen 10A. Der Durchgangswiderstand des Mosfet liegt laut Datenblatt bei 0,005Ohm.

    Das dürfte zu vernachlässigen sein, zumal die Übergangswiderstände an Steckern, in Leitungen, an Lötstellen sicher in Summe höher liegen.

    Hallo Udo,


    1:24er fahre ich bisher nur Scaleauto GT3. Die Rennklassen sollen aber kein Hindernis sein. Was genau fahrt ihr denn?


    Dienstags bin ich meist bei der Bandprobe und spiele Bass. Aber da ergibt sich sicher mal ein Schnuppern :)

    Guten Morgen zusammen,


    mich hat es ein wenig von den mir bekannten Bahnen im Raum Aachen und Zülpich verschlagen und nach Wegberg gezogen. Nun, für jeden Meter Schlitz heisst es nun: mindestens eine Stunde mit dem Auto fahren. Wobei sich für Zülpich zur Anfahrt nicht so viel geändert hat.

    Daher würde mich interessieren, ob um Wegberg, Erkelenz... auch Rennen gefahren werden, und wenn ja wo? Wäre schön mal wieder im Umkreis von ca. 30 Minuten etwas spielen zu können.


    LG

    Marc

    Wir verwenden gerne zwei verschieden harte Kohlen. Bei gleichen Kohlen verschleißt die Plus-Kohle immer schneller als die Minus-Kohle. Ich wäre froh, wenn mir das mal einer aus chemisch-physikalischer Sicht erklären könnte. Da sich dadurch der Anpressdruck der Federn über die Laufzeit des Motors ändern würde (und somit der Anker auf der Kopfseite einseitig in das Kugellager gedrückt würde), bauen wir auf der Plus-Seite eine etwas härtere Kohle ein. Dadurch gleicht sich das aus. So jedenfalls die Theorie :fragend2: .

    Ich kann es eher „praktisch“ erklären.

    Der Kollektor wirkt mit deinen Kohlen wie ein Schalter. Die Spulen werden ein und ausgeschaltet. Beim Ausschalten, gerade bei induktiven Lasten, entsteht ein mehr oder weniger grosser Abreissfunke - unser Bürstenfeuer.

    Dies ist im Prinzip ein Lichtbogen. Er brennt kurz, aber er brennt. Bei solchen Bogenentladungen wird die Anode, also der Pluspol, heisser. Das kann schonmal gegenüber der Anode ein Unterschied von 200-500Grad sein.

    Heisse Kohlen verschleissen nunmal schneller.


    Gefunden habe ich noch nichts, aber das es ausgerechnet die Anode betrifft hat sicher etwas mit der physikalischen Stromrichtung zu tun. Elektronen wandern von Minus nach Plus. Am Pluspol „schlagen“ sie dann ins Material ein.

    Auf der Abgriffsfläche habe ich gute Erfahrungen mit Vaseline gemacht. Einfach dünn auftragen. Irgendwann wirds wärmer uns sie verläuft etwas durch die wärme.
    Reinigen musste ich dann vielleicht 2oder 3mal im Jahr. Und zu der Zeit bin ich viele Langstreckenrennen gefahren

    Und du solltest dafür sorgen, dass der Regler weich läuft. Die mechanischen Parmas sind nicht gerade für leichten und sanften Lauf bekannt.


    Da kann man aber recht gut Abhilfe schaffen.
    Widerstand beschleifen, evt sogar nochmal vergiessen, Anpressdruck des Schleifers einstellen, schwächer Feder einbauen, Kugellager...
    Bemühe dazu mal die Suchfunktion. Da gibts hier im Forum schon unendlich viele Hinweise und Anleitungen zu.

    Richtung A.


    Bei Potis hast du die Schleifbahn zwischen Anschluss 1 und 3. dort ksnnst Du auch den Gesamtwiderstand des Potis messen.



    Der mittlere Anschluss ist der Schleifer, den Du mit der Achse bewegst.


    Schliesst du nun zwischen 1 und 2 ein Ohmmeter an und drehst in Richtung A, misst du einen kleinen oder gar keinen Widerstand (Bremse stark)


    in Richtung B greifst du mit dem Schleifer „weiter hinten“ auf der Schleifbahn ab und erhältst einen höheren Widerstand (Bremse schwach)


    Hier findest Du noch ein Bild auf dem es ziemlich klar wird, wie ich denke.


    Bild Poti Aufbau

    Wenn sich mit diesen Reglern die Spannung über einen nutzbaren Zeitraum erhöhen ließe, wären sie an keiner Rennbahn mehr zulässig.


    Beim ACD wurde beobachtet, dass bei älteren(langsamen), „schlecht“ oder eher knapp ausreichend gepufferten Netzteilen die Spannung die sie anzeigen leicht ansteigt. Dieses Problem war und ist bereits mit einer 10 Watt Glühlampe, oder mit einem Lastwiederstand in den Griff zu bekommen.


    Die Ausgangskondensatoren sind meist einfach nur so knapp wie möglich ausgelegt um gerade so die eigene Oberwelligkeit des Netzteils zu glätten. Für externe Ereignisse ist da einfach kein Platz.


    Der ACD bremst bereits, sobald das Tastverhältnis zum Gasgeben nicht 100% beträgt. Bereits bei 99% Gas wird mit 1% gebremst. Die meisten anderen Regler bremsen erst wenn der Trigger im hinteten Anschlag liegt. Lasse ich abrupt den Hebel los, vergeht eine kurze Zeit ehe die Funktion Bremsen zum Tragen kommt. In dieser Zeit „bemerkt“ das Netzteil, dass die Stromabnahme deutlich zurück ging und drosselt seinen „Nachschub“ um die Ausgangsspannung NICHT steigen zu lassen.
    Beim ACD hat es dafür einfach viel weniger oder gar keine Zeit.


    Mit dieser Sogenannten Grundlast gebe ich dem Netzteil einfach die Möglichkeit flacher Regeln zu können. Einfach weil im Fall von „uups, das war etwas zuviel“ sofort etwas da ist, was die kleine Überhöhung zusätzlich zum Netzteil selber abbauen kann.
    Dass diese Regelung existiert ist schnell bewiesen: einfache LED mit 470Ohm Vorwiederstand (für 9V, den Wert gab ich gerade im Kopf) vorbereiten, das Netzteil auf maximale Spannung drehen, auf 9V zurückdrehen und die LED anklemmen. Wäre die zuvor hohe Spannung noch in den Ausgangskondensatoren anliegend, wäre die LED kaputt.