Posts by Marc_Werth

    Wir verwenden gerne zwei verschieden harte Kohlen. Bei gleichen Kohlen verschleißt die Plus-Kohle immer schneller als die Minus-Kohle. Ich wäre froh, wenn mir das mal einer aus chemisch-physikalischer Sicht erklären könnte. Da sich dadurch der Anpressdruck der Federn über die Laufzeit des Motors ändern würde (und somit der Anker auf der Kopfseite einseitig in das Kugellager gedrückt würde), bauen wir auf der Plus-Seite eine etwas härtere Kohle ein. Dadurch gleicht sich das aus. So jedenfalls die Theorie :fragend2: .

    Ich kann es eher „praktisch“ erklären.

    Der Kollektor wirkt mit deinen Kohlen wie ein Schalter. Die Spulen werden ein und ausgeschaltet. Beim Ausschalten, gerade bei induktiven Lasten, entsteht ein mehr oder weniger grosser Abreissfunke - unser Bürstenfeuer.

    Dies ist im Prinzip ein Lichtbogen. Er brennt kurz, aber er brennt. Bei solchen Bogenentladungen wird die Anode, also der Pluspol, heisser. Das kann schonmal gegenüber der Anode ein Unterschied von 200-500Grad sein.

    Heisse Kohlen verschleissen nunmal schneller.


    Gefunden habe ich noch nichts, aber das es ausgerechnet die Anode betrifft hat sicher etwas mit der physikalischen Stromrichtung zu tun. Elektronen wandern von Minus nach Plus. Am Pluspol „schlagen“ sie dann ins Material ein.

    Auf der Abgriffsfläche habe ich gute Erfahrungen mit Vaseline gemacht. Einfach dünn auftragen. Irgendwann wirds wärmer uns sie verläuft etwas durch die wärme.
    Reinigen musste ich dann vielleicht 2oder 3mal im Jahr. Und zu der Zeit bin ich viele Langstreckenrennen gefahren

    Und du solltest dafür sorgen, dass der Regler weich läuft. Die mechanischen Parmas sind nicht gerade für leichten und sanften Lauf bekannt.


    Da kann man aber recht gut Abhilfe schaffen.
    Widerstand beschleifen, evt sogar nochmal vergiessen, Anpressdruck des Schleifers einstellen, schwächer Feder einbauen, Kugellager...
    Bemühe dazu mal die Suchfunktion. Da gibts hier im Forum schon unendlich viele Hinweise und Anleitungen zu.

    Richtung A.


    Bei Potis hast du die Schleifbahn zwischen Anschluss 1 und 3. dort ksnnst Du auch den Gesamtwiderstand des Potis messen.



    Der mittlere Anschluss ist der Schleifer, den Du mit der Achse bewegst.


    Schliesst du nun zwischen 1 und 2 ein Ohmmeter an und drehst in Richtung A, misst du einen kleinen oder gar keinen Widerstand (Bremse stark)


    in Richtung B greifst du mit dem Schleifer „weiter hinten“ auf der Schleifbahn ab und erhältst einen höheren Widerstand (Bremse schwach)


    Hier findest Du noch ein Bild auf dem es ziemlich klar wird, wie ich denke.


    Bild Poti Aufbau

    Wenn sich mit diesen Reglern die Spannung über einen nutzbaren Zeitraum erhöhen ließe, wären sie an keiner Rennbahn mehr zulässig.


    Beim ACD wurde beobachtet, dass bei älteren(langsamen), „schlecht“ oder eher knapp ausreichend gepufferten Netzteilen die Spannung die sie anzeigen leicht ansteigt. Dieses Problem war und ist bereits mit einer 10 Watt Glühlampe, oder mit einem Lastwiederstand in den Griff zu bekommen.


    Die Ausgangskondensatoren sind meist einfach nur so knapp wie möglich ausgelegt um gerade so die eigene Oberwelligkeit des Netzteils zu glätten. Für externe Ereignisse ist da einfach kein Platz.


    Der ACD bremst bereits, sobald das Tastverhältnis zum Gasgeben nicht 100% beträgt. Bereits bei 99% Gas wird mit 1% gebremst. Die meisten anderen Regler bremsen erst wenn der Trigger im hinteten Anschlag liegt. Lasse ich abrupt den Hebel los, vergeht eine kurze Zeit ehe die Funktion Bremsen zum Tragen kommt. In dieser Zeit „bemerkt“ das Netzteil, dass die Stromabnahme deutlich zurück ging und drosselt seinen „Nachschub“ um die Ausgangsspannung NICHT steigen zu lassen.
    Beim ACD hat es dafür einfach viel weniger oder gar keine Zeit.


    Mit dieser Sogenannten Grundlast gebe ich dem Netzteil einfach die Möglichkeit flacher Regeln zu können. Einfach weil im Fall von „uups, das war etwas zuviel“ sofort etwas da ist, was die kleine Überhöhung zusätzlich zum Netzteil selber abbauen kann.
    Dass diese Regelung existiert ist schnell bewiesen: einfache LED mit 470Ohm Vorwiederstand (für 9V, den Wert gab ich gerade im Kopf) vorbereiten, das Netzteil auf maximale Spannung drehen, auf 9V zurückdrehen und die LED anklemmen. Wäre die zuvor hohe Spannung noch in den Ausgangskondensatoren anliegend, wäre die LED kaputt.

    Guten Morgen,


    Laut Kalender gehts bald mit dieser schönen Idee los :-)


    jedoch habe ich ein wenig das Gefühl, irgendetwas nicht mitbekommen oder etwas übersehen zu haben.
    In der pdf-Datei oben sollte die Gebühr für das erste Rennen bis Ende Januar beim Veranstalter bezahlt werden. Ich kann aber keine Zahlungsverbindung finden

    Da ich keine Information finden kann wo die Schrauben verbaut werden sollen, noch wie lang die aktuell verbauten Schrauben sind kann ich Dir nur dazu raten die Schrauben zu messen.
    Wenn ich es richtig in Kopf habe, werden Senkkopfschrauben „über alles“, also mit Kopf, gemessen.


    Denk auch an einen ordentlichen Schraubendreher TX6.

    Wie ich weiter oben schon, vielleicht zwischen den Zeilen, geschrieben habe:
    Tausche ebenfalls Spur und im weiteren Durchgang den Fahrer.
    da sind einfach zu viele variablen.
    2 Menschen geben einfach nicht gleichzeitig und im gleichen Tempo Gas.
    Ebenso könnte eine Spur „langsamer“ sein.



    Auf jedenfall ist der Kurvenradius etwas unterschiedlich und wirkt sich anders auf das Auto aus.


    Ansonsten: Spannungsabfall am Regler unter Last messen. Aber vollgas ist Vollgas. Und beide regler recht verlustarm

    Eine Übersetzung von 16/42 halte ich persönlich für entschieden zu lang.
    zugegeben, ich kenne den Motor so nicht. Jedoch ist das schon eine ordentliche Ansage.
    Die Aussage im Shop, dass diese Übersetzung als optimal anzusehen ist, suche ich vergebens.


    Für mich riecht das somit nach einer klassischen Überlastung.

    Sofern das „Problem“ nicht an der Bahn und ihrer Versorgung oder am Layout liegt(tauscht mal die Spuren) wird es daran liegen, dass du den, für dich fremden, ACD-Regler nicht gewohnt bist.
    So wirklich gleich beschleunigen zwei Menschen auch nicht aus der Kurve heraus.


    Jedenfalls sollte man nicht unterschätzen was es bedeutet seinen Regler zu kennen und gewohnt zu sein.


    Am Spannungsabfall im Regler wird es nicht liegen. Da halte ich beide Geräte für sehr nah beieinander und extrem nah am Optimum.

    Natürlich reichen 0,75mm2 technisch aus.
    an einigen Bahnen liegen unter der Bahn eh dünnere Kabel als an manchen Reglern. Jedoch möchte man als Fahrer alles tun um keine hundertstel Sekunde zu vergeuden.


    Wenn du dir den Spannungsabfall mal berechnest, kommst Du schnell darauf lieber 2,5mm2 zu verwenden. Schließlich haben wir hier „nur“ 12V und wollen nicht 0,2 oder gar 0,5V im Regler verbraten.


    Als ich noch mechanische Regler fuhr, wurden sogar vor jedem Rennen die Kontakte vom Vollgas und Bremse geputzt.


    Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass die stärkeren Kabel in der Regel mechanisch Belastbarer sind und Du nicht so schnell mit einem Kabelbruch am Regler oder Stecker da stehst.